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Gerettete Fuchs-Babys: So geht es den beiden!

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Von: Josefine Lenz

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Babyfüchse in der Wildtierhilfe Kaiserslautern
Simba und Mariechen in der Wildtierhilfe Kaiserslautern © Wildtierhilfe Kaiserslautern

Frankenthal/Ludwigshafen - Zwei Fuchs-Babys werden von Tierschützern vor dem Hungertod gerettet und in Sicherheit gebracht. So geht es den beiden rund eine Woche später:

Diese Geschichte war herzzerreißend!

Nachdem die Mutter auf der B9 überfahren wurde, waren zwei kleine Fuchs-Babys auf sich ganz alleine gestellt. Sie suchten bei eisigen Temperaturen Schutz unter einer eisernen Tür in Frankenthal. Glücklicherweise wurden sie von der Tierhilfe Kaiserslautern und der Tierrettung Rhein-Neckar entdeckt und konnten – nach drei Tagen – endlich eingefangen werden

„Beiden Welpen geht es soweit gut“

Nach der Rettung sind die Kleinen zur Wildtierhilfe nach Kaiserslautern gekommen. Dort werden sie seit dem 21. März aufgepeppelt und versorgt. „Sie waren beide dehydriert und unterernährt, fressen aber sehr gut und auch eigenständig“, erklärt Tanja Megner von der Tierhilfe auf Anfragen von LUDWIGSHAFEN24. 

Babyfüchse in der Wildtierhilfe Kaiserslautern
Beide Füchse werden in einer Transportbox in ihr Gehege gebracht © Wildtierhilfe Kaiserslautern

In der nächsten Zeit werden die Simba und Mariechen, die zwischen sechs und acht Wochen alt sind, täglich gewogen, um ihr Fressverhalten zu überprüfen. Damit sie auf den ersten Blick unterschieden werden können und die Tierhilfe weiß, wer der Bruder und wer die Schwester ist, tragen sie farbige Halsbänder.

Babyfüchse in der Wildtierhilfe Kaiserslautern
Fuchs-Junge Simba trägt ein türks © Wildtierhilfe Kaiserslautern

Auswilderung

Sie bleiben jetzt bis zu einem Alter von mindestens sechs Monaten bei uns, werden autark gehalten, sodass sie auch scheu bleiben und müssen jagen lernen“, so Megner. „Am Ende steht dann einer Auswilderung, sofern keine Komplikationen auftauchen, nichts im Wege.

Übrigens: Allein die Futterkosten der beiden sollen sich bis zur Auswilderung auf etwa 800 bis 1.000 Euro belaufen – pro Fuchs! 

Bei der Wildtierhilfe Kaiserslautern, die im April 2014 gegründet wurde, arbeiten ausschließlich ehrenamtliche Helfer. Die Organisation erhält laut Megner keinerlei staatliche Unterstützung und ist komplett auf Spenden angewiesen. 

Es ist eine beunruhigende Nachricht – vor allem für Hundebesitzer! Denn seit Anfang Januar ist wohl eine Fuchsräude ausgebrochen. Es sind bereits Tiere erschossen worden.

Spendenkonto

Wildtierhilfe Kaiserslautern der Tierhilfe Pfalz e.V. 

Stadtsparkasse Kaiserslautern 

IBAN DE22 5405 0110 0000 5566 62

jol

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