Wenn jede Sekunde zählt

Fotos: Notzufahrten für Einsatzkräfte auf A6

Schneller zum Unfall trotz Stau durch neue Notzufahrten auf A6 für Einsatzkräfte
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Schneller zum Unfall trotz Stau durch neue Notzufahrten auf A6 für Einsatzkräfte

Wiesloch/Rauenberg - Wenn es in der Baustelle auf der A6 zu einem Unfall kommt, verstopft häufig der Verkehr die Durchfahrt für Einsatzkräfte. Doch nun sollen Notzufahrten helfen:

Wenn es auf der A6 zwischen den Anschlussstellen Wiesloch/Rauenberg und Sinsheim kracht, beginnt für die Einsatzkräfte oftmals ein Kampf. Denn die nichtgebildete Rettungsgasse, der fehlende Platz zum Rangieren und die sowieso durch die Dauerbaustelle verengte Fahrbahn lassen häufig lebensrettende Minuten verstreichen.

Wir erleben das immer. Wenn sich der Stau aufbaut, sind die Abstände zu dicht und rangieren wird immer schwieriger. Wir hatten auch schon die Situation, dass man mehr oder weniger im Schritttempo durch die Rettungsgasse fahren muss“, so Michael Hess, Kommandant der Feuerwehr Sinsheim, am Donnerstag (5. April) im Gespräch mit HEIDELBERG24. Es sei deshalb „sehr dringend notwendig“, dass diese Probleme behoben werden – und mit den Notzufahrten wird nun eine Lösung gefunden.

Das Konzept

Kommt es in der rund sechs Kilometer langen Baustelle zu einem Unfall, läuft das Einsatzkonzept normalerweise so ab: „Egal sich wo die Unfallstelle befindet, beide Feuerwehren – sowohl Wiesloch als auch Sinsheim – werden gleichzeitig alarmiert“, erklärt Michael Hess. Falls es sich auf der A6 in einer Richtung staut, können die Einsatzkräfte aus der anderen Richtung schneller zum Unfallort und damit zu den möglichen Verletzten gelangen.

Mit den zwei Notzufahrten soll dies nun gar nicht erst notwendig sein. Auf beiden Seiten – etwa in der Mitte des Streckenabschnitts – führen die Zufahrten auf die Autobahn. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste können so unproblematisch von der Kreisstraße 4271, zwischen Tairnbach und Balzfeld, angefahren werden und den Stau weitestgehend vermeiden

Grüne und weiße Schilder

Auf der Strecke befinden sich zusätzlich neue Schilder, die die genaue Streckenposition angeben. Alle 100 Meter finden Autofahrer, die in Richtung Mannheim unterwegs sind, die grünen und alle, die in Richtung Heilbronn unterwegs sind die weißen Schilder. So können Disponenten, die Notrufe entgegennehmen, sofort herausfinden, „wo der Unfall letztendlich stattgefunden hat“, meint Hess. 

Für den Kommandanten und seine Kollegen seien die neuen Zufahrten und die unterstützenden Schilder eine „riesen Erleichterung.“ Sie können nun im Vorfeld herausfinden, in welcher Richtung und an welcher Markierung sich ein Unfall ereignet hat und dadurch schnell entscheiden, ob sie auf die Autobahn auffahren oder zunächst die Rettungszufahrt nutzen.

Übrigens: Bis mindestens 2020 werden sich die Bauarbeiten an der Bundesautobahn 6 zwischen Wiesloch und Sinsheim in beiden Fahrtrichtungen hinziehen. Täglich fahren rund 100.000 Fahrzeuge über diesen Streckenabschnitt.

jol

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