Zum 1.250. Stadtjubiläum

„Schwetzingen schreibt Geschichte“: Die Bilder vom Film-Dreh

Der Dreh zum Film „Schwetzingen schreibt Geschichte“
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Der Dreh zum Film „Schwetzingen schreibt Geschichte“

Ganz großes Kino und doch kein roter Teppich. 

Wozu auch? Auf der Leinwand sieht man keine Filmstars wie Kate Winslet oder George Clooney. Nein, die Darsteller haben klingende Namen wie Margot Markmann und Dr. Ralf Wagner und gehen im richtigen Leben auch ganz normalen Berufen nach – im Film „Schwetzingen schreibt Geschichte“ spielen ausschließlich Laienschauspieler. Am Mittwoch wird die fast fertige Kinoversion erstmals vorgeführt.

Der Dreh zum Film „Schwetzingen schreibt Geschichte“

Die Idee, einen Film zum 1-250-jährigen Stadtjubiläum der Stadt Schwetzingen zu drehen hatte Michael Fuchs in Schwetzingen eher bekannt als „Meikel“. Und sämtliche Rollen mit Schwetzinger Bürgerinnen und Bürgern zu besetzen stößt schnell auf große Begeisterung.

Der Film beschreibt die Geschichte der Stadt, begonnen in der Jungsteinzeit zur Zeit der Bandkeramiker. Diese frühe Besiedlung ist durch Funde belegt. Der nächste Beleg ist ein Eintrag im Lorscher Codex, dem zufolge „Agana“ – gespielt von Margot Markmann im Jahr 766 ihren gesamten Besitz im damaligen ‚Suezzingen‘ dem Lorscher Kloster schenkt, um dem heiligen Nazarius nahe zu sein.

Der Dreh zum Film „Schwetzingen schreibt Geschichte“

Liebe zum Detail

Der Film macht einen historisch korrekten und liebevollen Streifzug durch die Geschichte der Stadt. Beeindruckend sind die Szenen im „Goldenen Zeitalter“ unter Carl Theodor. Man merkt, dass der Schlosskonservator Dr. Ralf Wagner seinen Spaß in der Rolle des Kurfürsten hat, das Historische Vorbild hatte „Stars“ wie Friedrich Schiller Wolfgang Amadeus Mozart und Voltaire zu Gast, auch Giacomo Casanova war einst hier.

Der Dreh zum Film „Schwetzingen schreibt Geschichte“

Die Historischen Hintergründe wurden von Regisseur David Dietrich äußerst gewissenhaft recherchiert, am Set hat er immer darauf geachtet, das alles passt – selbst Kleinigkeiten wie Hosen mit und ohne Bügelfalten, je nach Epoche. Ihm und Kameramann Mark Kulpa ist es gelungen, die Laien vor der Kamera so einzuweisen und in Szene zu setzen, dass der Film wohl die schönste Geschichtslektion weit und breit wird.

Schwetzingens dunkle Kapitel

Natürlich bleiben auch die traurigeren Kapitel der Geschichte nicht außen vor. Bewegend ist die Szene im deutsch-französischen Krieg – damals wurde das Schloss als Lazarett genutzt. 

Der Dreh zum Film „Schwetzingen schreibt Geschichte“

„Wir sind noch nicht ganz fertig“, sagt Michael Fuchs am Mittwoch Abend zum Premierenpublikum, hier und da muss noch ein bisschen nachgeschnitten werden, ein paar Szenen werden verlängert, andere gekürzt. „Da steckt so viel Arbeit drin und die meisten von uns arbeiten ganztags.“ Die finale Fassung ist fürs Jahresende vorgesehen. Vor einigen Tagen hat der Dreh für eine Schulversion begonnen, in dem die Geschichte der Stadt in knapp 45 Minuten zusammengefasst wird.

chr

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