Bergung bis in die Nacht

Flug-Tragödie am Erlichsee: Neue Bilder von der Absturzstelle

Die Unglücksstelle am Erlichsee einen Tag nach dem tragischen Zusammenstoß zwischen einem Hubschrauber und einem Kleinflugzeug.
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Die Unglücksstelle am Erlichsee einen Tag nach dem tragischen Zusammenstoß zwischen einem Hubschrauber und einem Kleinflugzeug.
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Die Unglücksstelle am Erlichsee einen Tag nach dem tragischen Zusammenstoß zwischen einem Hubschrauber und einem Kleinflugzeug.
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Die Unglücksstelle am Erlichsee einen Tag nach dem tragischen Zusammenstoß zwischen einem Hubschrauber und einem Kleinflugzeug.
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Die Unglücksstelle am Erlichsee einen Tag nach dem tragischen Zusammenstoß zwischen einem Hubschrauber und einem Kleinflugzeug.

Oberhausen/Rheinhausen - Nach dem Zusammenstoß zwischen einem Flugzeug und einem Hubschrauber mit vier Toten gleicht die Unglücksstelle am Erlichsee einem Trümmerhaufen. 

  • Bei einem Flugunglück bei Oberhausen-Rheinhausen sterben am Dienstag (23. Januar) insgesamt vier Menschen.
  • Ein Sportflugzeug stößt mit einem Rettungshubschrauber der Deutschen Luftrettung in der Luft zusammen. Beide Maschinen stürzen ab.
  • Bei den Toten handelt es sich um zwei Männer aus Bayern (46 und 27) und zwei aus der Schweiz (61 und 48).
  • Am Mittwoch (24. Januar) wird der völlig ausgebrannte Hubschrauber geborgen.
  • Die Unfallursache ist noch unklar.

Fotos: Hubschrauber stößt mit Flugzeug zusammen! 

Nach Angaben von Geschäftsführer Roland Kern vom Mittwoch hatte der Flugleiter den Piloten des Flugzeuges noch auf den Hubschrauber hingewiesen und die Antwort bekommen: „Habe Hubschrauber nicht in Sicht“. Das seien die letzten Worte des Piloten gewesen.

Am Tag nach dem tragischen Zusammenstoß eines Rettungshubschraubers der Deutschen Luftrettung mit einem Sportflugzeug ist die Beweisaufnahme in den Nachmittagsstunden abgeschlossen. Noch am Mittwochvormittag hatten Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) und zahlreiche weitere Beamte vor Ort ermittelt. Die Wasserschutzpolizei suchte vor allem im Erlichsee bei Oberhausen-Rheinhausen und weiteren kleinen Seen nach Wrackteilen.

Interview mit einem Mitarbeiter der BFU

Gegen 16 Uhr konnte das Technische Hilfswerk mit der Bergung der Trümmer beginnen. Die Unglücksmaschinen wurden derartig zerstört, dass sich die Bergung bis in die Nachtstunden hinziehen könnte. Die Trümmerteile liegen über eine Fläche von circa 200 auf 800 Meter verstreut. Auch die Rumpfteile der beiden Maschinen lagen rund 100 Meter voneinander entfernt. 

Ein Rotorblatt des DRF-Rettungshubschrauber steckt etwa 250 Meter von der Absturzstelle entfernt, tief im Feld und muss vermutlich vom THW mit einem Kran herausgezogen werden. Am Nachmittag wurden auch die verkohlten Reste des Rettungshubschrauber vom THW für weitere Untersuchungen durch Kriminaltechniker und Ermittler BFU angehoben.

Opfer kommen aus Deutschland und der Schweiz

Bei dem Unglück kommen vier Menschen ums Leben. Im Hubschrauber haben der 46-jährigen Pilot und sein 27-jährigen Co-Pilot aus Bayern gesessen, wie die Polizei und die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilen. Das Kleinflugzeug wurde von einem 61-jährigen Pilot und sein 48-jähriger Flugschüler aus der Schweiz geflogen.

Beide Insassen des Hubschraubers seien sehr erfahrene und voll ausgebildete Berufs-Hubschrauberpiloten gewesen, betonte eine DLF-Sprecherin.

„Auffällig ist, dass der Hubschrauber völlig ausbrannte, das Flugzeug aber nicht“, sagt der BFU-Sprecher. Welche Schlüsse daraus zu ziehen seien, könne man noch nicht sagen.

Explosion am Himmel

Zeugen beobachten bei dem Unglück eine Explosion am Himmel. Die Maschinen stürzen dann auf ein freies Feld bei Oberhausen-Rheinhausen. Sogenannte Blackboxen seien nach bisherigem Kenntnisstand der Polizei nicht in den Maschinen gewesen. Die Deutsche Luftrettung geht jedoch davon aus, dass sich in dem Rettungshubschrauber ein Flugschreiber befunden hat. 

dpa/pri/kab/jab

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