Simulierte Explosion

Katastrophen-Übung mit 500 Rettern in Mosbach

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Die Hitze ist eine zusätzliche Herausforderung für die Retter bei dem simulierten Großeinsatz. 
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Katastrophen-Übung mit 500 Rettern in Mosbach

Mosbach - Wenn eine Katastrophe eintritt, müssen die Retter vorbereitet sein. 500 Einsatzkräfte trainieren deshalb am Samstag den Ernstfall – den man so niemals erleben möchte!

Eine laute Explosion erschüttert die Umgebung, Rauch steigt auf. Orientierungslose und verletzte Menschen taumeln umher. Die Situation ist unübersichtlich und chaotisch, noch kann niemand das Ausmaß des Unglücks erahnen... 

Diese Situation ist zum Glück nicht real. Doch die Retter des Deutschen Roten Kreuz müssen auf solche Situationen vorberietet sein. Im Fall der Katastrophe müssen alle Maßnahmen der Einsatzkräfte nahtlos ineinandergreifen. „Das perfekte Zusammenspiel aller unser Einsatzstrukturen ist bei so einer Großschadenslage ein wichtiges Kriterium für schnelle, koordinierte Hilfe“, erklärt Jürgen Wiesbeck, Bereitschaftsleiter des DRK-Kreisverbands Rhein-Neckar/Heidelberg.

Um den Ernstfall zu proben findet am Wochenende eine große Katastrophenschutz-Übung im Trainings Center Retten und Helfen (TCRH) in Mosbach statt. Bei der Kreisverbandsübung, die in enger Abstimmung mit den Katastrophenschutzbehörden und dem Rhein-Neckar-Kreis stattfindet, handelt es sich um die realistische Simulation eines sogenannten „Großschadensereignis“. Die Übung mit rund 500 Teilnehmern ist in dieser Größenordnung in der Region seit Jahren einzigartig.

Die Retter müssen nach der simulierten Expolision rund 80 „Verletzte“ versorgen – zum Teil mit Schnitt- und Brandwunden, Schockzuständen und sogar Amputationen. Das Übungslände mit seinen Ruinen, zerstörten Bussen und einer Straßenbahn bietet die beste Umgebung für das Horror-Szenario.

Die Katastrophen-Übung findet im Trainings Center Retten und Helfen (TCRH) statt. 

Um während einer Katastrophe solchen Ausmaßes eine optimale Versorgung der Opfer herstellen zu können, wird ein Behandlungsplatz aufgebaut, wo die Opfer-Statisten bis zu ihrem Weitertransport in die Klinik versorgt werden können.  

„In solch einem Übungsszenario arbeiten die Einsatzkräfte in sehr realitätsnahen Szenarien, was per se kräftezehrend ist – bei einem Wetter wie wir es heute hatten, mit über 30 Grad, wurden unsere Kräfte zusätzlich stark gefordert. Die Übungen liefen trotz erschwerten Bedingungen wirklich sehr gut ab – großes Kompliment an alle Mitwirkenden“, lobt Oberbürgermeister Würzner, der auch Präsident des DRK KV Rhein-Neckar/Heidelberg ist.  

Die Hitze ist eine zusätzliche Herausforderung für die Retter bei dem simulierten Großeinsatz. 

Wer ist bei der Übung dabei?

  • Rettungsdienst
  • die komplette Einsatzführung des DRK
  • 10 Notärzte
  • Schnelleinsatzgruppen Erstversorgung und Transport
  • fünf Einsatzeinheiten des Katastrophenschutzes
  • die Einsatzgruppe Psychosoziale Notfallversorgung
  • das Kreisauskunftsbüro
  • die Rettungshundestaffel
  • Erstangriffskräfte der Freiwilligen Feuerwehr des Rhein-Neckar-Kreises

Auch in Heidelberg wurde eine solche Katastrophen-Übung schon durchgeführt: 

Wen es ernst wird: 500 Helfer üben Katastrophenalarm

pm/kab

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