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Hockenheimring: Impressionen von der „Veterama“

Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
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Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
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Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
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Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
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Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
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Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
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Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
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Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.
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Jede Menge Chrom und Blech auf der „Veterama“ auf dem Hockenheimring.

Hockenheim – Will man die „Veterama“ nicht nur sehen, sondern erleben, muss man Zeit mitbringen. Viel Zeit. Zeit zum Schauen, Staunen und Fachsimpeln mit den 2.500 Ausstellern.

Gibt‘s nicht gibt‘s nicht... 

Und schon gar nicht auf der „Veterama“ (2.500 Aussteller auf 120.000 Quadratmetern) auf dem Hockenheimring im Fahrerlager. Da steht man eben noch etwas verwundert vor einem New Map Solyto Microcar und hat sich mit der Frage beschäftigt, ob und wenn ja, wie das dreirädrige Teil fährt, da tuckert es schon von hinten und ein Junge bahnt sich auf einem motorisierten Bierkasten seinen Weg durch die Menge. 

Und auch die Aussteller haben Schätze an ihren Ständen, dass einem die Augen übergehen: Blitzblank polierte Stücke, die ganz offensichtlich schon ziemlich alt sind, aber eben unbenutzt oder liebevoll instand gehalten sind und Teile, denen man die Jahrzehnte ansieht – die alle eine Geschichte zu erzählen haben.

Unweigerlich bleibt man da bei Velimir Subic hängen dessen Horex Regina 350 Sport eine echte Perle ist: Baujahr 1952 und dann bis 1960 in Diensten der Jugoslawischen Nationalgarde unter Tito. Vor einigen Jahren hat er sie komplett restauriert – nur der rote Rahmen auf dem Tank entspricht nicht den Originalfarben „eigentlich ist der weiß aber damit ist das Motorrad so blass“. Verkaufen will er sie für 8.000 Euro: „Das ist ein fairer Preis“. Insgesamt, so erzählt er, hat er eine Sammlung von 13 Reginas davon drei „Sport“ und „etwa zweieinhalb bis drei Tonnen“ Ersatzteile.

Seit über 30 Jahren kommt der Kroate schon zur „Veterama“ und trifft hier regelmäßig alte Freunde, die ihm sicher bei seinem ‚Lebensprojekt‘ helfen können: ein Lancia Dilambda von 1928 in einer Version, wie sie nur 16 mal gebaut wurde. Das erste Exemplar war für den Papst quasi ein frühes Papamobil, zehn weitere wurden nach Amerika geliefert und schließlich wurden noch fünf dieser Luxusautos für den europäischen Markt gebaut.

Kein Wunder, dass die Teile nach knapp 90 Jahren selten sind. Und wo findet man solche Teile? Richtig: auf Messen wie der „Veterama“. Dazu fährt er auch regelmäßig nach Padua und Mailand.

Das Suchen, das Finden, das Fachsimpeln, das ist es, was die Schrauberfreunde zu einer Gemeinschaft macht: man quatscht und lacht miteinander, man grillt miteinander, man trinkt Dosenbier – die „Veterama“ ist nicht einfach nur ein Flohmarkt für Auto- und Motorradteile.

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Die „Veterama“ vom 1. bis 3. April auf dem Hockenheimring – die Tageskarte kostet 12 Euro. Die nächste „Veterama“ findet vom 7. bis. Oktober 2016 in Mannheim statt. Alle Infos findest Du online unter www.veterama.de.

chr

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