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Dein Amazon-Geschenk kommt aus Frankenthal!

Das Amazon-Weihnachtsgeschäft am Standort Frankenthal
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Das Amazon-Weihnachtsgeschäft am Standort Frankenthal

Frankenthal - An Weihnachten geht es beim Online-Versandhändler ‚Amazon‘ in die heiße Phase! Wir haben das neue Logistikzentrum in Frankenthal besucht und hinter die Kulissen geblickt: 

Julia K. (26) arbeitet seit zwei Monaten bei Amazon in Frankenthal. Davor war sie an einer Tankstelle an der Kasse. Gelernt hat sie einmal Fotografin, aber „da hat sich nichts ergeben“. Jetzt löst sie Probleme, schreibt neue Tickets für fehlgeleitete Pakete. „Ganz gut" gefällt ihr der Job. 11,25€ Einstiegslohn pro Stunde, Überstunden extra mit 30 Prozent plus bezahlt.

Eine Woche nach ‚Day One‘ in Frankenthal, dem 6. August, reist ein Sonnenschirmständer nach Bayern. Heute ‚hüpfen‘ pro Tag bis zu 300.000 Pakete in die Transporter. „Wir müssen jetzt leisten vor Weihnachten, die Spannung steigt“, vermeldet Thomas, Hauptabteilungsleiter am Amazon-Medientag. Man duzt sich, das schafft eine Atmosphäre des Vertrauens, jeder soll mit jedem reden können. Amerikanische Verhältnisse eben, bei einer amerikanischen Firma kein Wunder. 

Amazon kommt übrigens von Amazonas- der längste Fluß der Welt: Amazon, die größte Auswahl der Welt

Das Versprechen für Amazon Prime Mitglieder (69 Euro/Jahr): Lieferung spätestens am nächsten Tag. Am 24. wird bis 19 Uhr ausgeliefert. 25. Dezember ist frei, ab dem 26. geht es ab 19 Uhr wieder weiter.

Das alles liefert die ‚Robotic Storage Platform‘, sprich Transportroboter: schließlich das Modernste, was Amazon im Moment zu bieten hat in punkto Logistik. Er sieht aus wie ein großer Putzroboter und hebt die Regale zu den ‚Pickern‚, den Arbeitern. Das verdreifacht die Geschwindigkeit mal ganz locker und schont die Beine.  

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Amazon in Zahlen:

- Im Moment sind 13 Millionen Artikel eingelagert

- Auf 88.000 Quadratmetern Fläche 

- Mit 18,3 Kilometern Fördertechnik 

- Inclusive der 500 Saisonarbeitern vor Weihnachten sind fast 2000 Menschen in Frankenthal beschäftigt

- Sie kommen aus über 70 Nationen (Computer in circa 20 Sprachen einstellbar)

- Amazon unterstützt mit jährlich 15.000Euro lokale Organisationen der Region

- Der Bau des Logistikzentrums Frankenthal kostet 80 Millionen Euro

Was Du vielleicht nicht weißt: Die Waren werden nur zu 50% von Amazon gekauft. Der Rest ist von auswärtigen Händlern eingelagert.

Die ganze Halle ist voll von Amazon-Kartons mit Smileys in verschieden Größen. Plastikverpackungen sieht man sehr wenig, vereinzelte Tüten kommen von auswärtigen Produkten. Überall laufen Förderbänder hin und her. Der Lärmpegel ist deutlich. Ohrstöpsel sowie Handschuhe kann sich jeder selbst aus einem Automaten holen, vorgeschrieben wird das nicht. 

Dafür wird jeder Neuling sofort von einem ‚Instructor‘ herzlich empfangen und schonend angelernt: Claudia (52), ehemals in einem Spielzeugladen tätig: „Das war dort vor Weihnachten viel stressiger als hier“. Abeiten kann hier fast jeder ab 18 bis ins Seniorenalter.

Du musst einen Hebetest machen und  auch trotz der Technisierung- gut zu Fuß. Dafür gibts einmal pro Woche einen Obsttag, eine kostenlose Grippeimpfung und Gesundheitstage. 

Verordnet wird dies von einem Gesundheitsmanager. An die Gesundheit seiner Angestellten denkt Amazon auch im Weihnachtsstreß noch: Hannelore (ein weißes Riesen-Kuscheltier-Einhorn) dient als Abteilungsmaskottchen, der Aventskalender mit Überraschungsgeschenken sorgt dafür, dass jeder gerne kommt.  Dazu kommt am heutigen Nikolaus ein Music-Act in die Kantine: Die Wheather-Girls zur allgemeinen Stimmungsaufhellung. Gelebt wird ‚Kaizen‘, ein japanisches Management-Konzept, das in der japanischen Autoindustrie schon zu Verbesserungen geführt hat.

Im letzten Jahr beschert Weihnachten Amazon mit 1 Milliarde bestellter Artikel eine Rekordsaison – mal sehen was dieses Jahr unterm Baum liegt?

kpo/rob

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