Ferienbetreuung der Kinder

Landratsamt entlastet seine Mitarbeiter!

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Spiel und Spaß im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis: Der stellvertretende Landrat Joachim Bauer begrüße heute 30 Mitarbeiterkinder, die vom 4. bis 14. August von Pädagoginnen des Vereins päd-aktiv und Mitarbeiterinnen der Kreisbehörde betreut werden.

Für viele Mütter und Väter ist es oft schwierig ein Gleichgewicht zwischen Arbeit und Kinderbetreuung zu finden...

Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis versucht daher seit 2008 genau diesem Problem entgegen zu kommen. Gerade in den sechswöchigen Schulferien ist es für berufstätige Eltern besonders schwer die Kinder rund um die Uhr alleine zu Hause zu lassen. Das Landratsamt entlastet seine Mitarbeiter/innen, indem es innerhalb der Ferien eine Ferienbetreuung der Kinder anbietet.

„Im Sommer ist es oft schwierig, die langen Schulferien zu überbrücken“, weiß der Stellvertreter des Landrats, Joachim Bauer, der selbst Vater einer schulpflichtigen Tochter ist.

Die Ferienbetreuung ist daher eine sehr große Hilfe und Entlastung.
„In den Jahren zuvor mussten sich viele Eltern getrennt Urlaub nehmen, damit eine Beaufsichtigung der Kinder in den Ferien möglich war“, erläutert Bauer.
Wer jetzt glaubt, dass dadurch der Geldbeutel der Eltern leiden müsse, wird eines Besseren belehrt. Denn den Großteil der Kosten trägt die Kreisverwaltung, so dass der Eigenanteil der Eltern relativ gering ist.

Was bedeutet das für die Kinder?

Spiel, Spaß und Abenteuer während Mama und Papa arbeiten!
Denn auch in diesem Jahr haben sich des Haupt- und Personalamts der Kreisbehörde gemeinsam mit dem Verein päd-aktiv, für die Betreuungszeit vom 4. bis 14. August ein attraktives Programm überlegt: 

Neben einem Erlebnistag in der Straßenmeisterei in Wiesloch können sich die Kinder auf ein Besuch in der Heidelberger Bonbon Manufaktur, viel Zeit zum Basteln, einen Ausflug in das Mühltal in Handschuhsheim und einen Spieletag freuen.
Die insgesamt 30 Kinder der Mitarbeiter sind eine bunte Gruppe unterschiedlichen Alters. Doch für Langeweile und Unterforderung ist bei diesem Spaß-Programm definitiv kein Platz, weiß Stefanie Leinberger, im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis zuständig für die Vereinbarkeit von Familie/Pflege und Beruf.

Action schon am ersten Tag!

Gleich am ersten Tag im Landratsamt durfte die Gruppe den stellvertretenden Landrat besuchen. Genau genommen stürmten 30 Kinder  um 11 Uhr den Sitzungssaal im 4. OG und löcherten Joachim Bauer mit Fragen rund um den Rhein-Neckar-Kreis und die Kreisbehörde. Selbstverständlich gab es für die interessierten Kinder eine kleine Belohnung. Jeder bekam eine Schildmütze, einen Ball mit Kreislogo und natürlich ein paar kleine Leckereien.

Das Landratsamt ist bekannt für sein familienfreundliches Konzept: 

Schon im letzten Jahr wurde dem Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis das Zertifikat zum "audit berufundfamilie", einer Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung, verliehen. Die Kreisbehörde nahm sich in den zurückliegenden Jahren des Themas an und entwickelte ein Konzept für eine familienfreundliche Personalpolitik. 

Was genau ist "audit"?

Dem Landratsamt wurde dieses Zertifikat letzten Jahres verliehen

Das audit untersützt Arbeitgeber darin, Unternehmensziele und Mitarbeiterinteressen in eine tragfähige, wirtschaftlich attraktive Balance zu bringen. Mit dem audit hat das Landratsamt sich einem systematischen Prozess der familienbewussten Personalpolitik verschrieben, der wiederum nach drei Jahren eine weitere Re-Auditierung vorsieht. 

„Mit der Auditierung wird bestätigt, dass wir im Landratsamt gezielt in den letzten Jahren Vorbildliches geleistet haben.“

Denn nicht nur die Kinderferienbetreuung ist ein dankbares Angebot, auch andere Leistungen zeichnen die Hilfe des Landratsamtes aus. Neben flexiblen Arbeitszeiten in allen Bereichen, Dienstvereinbarungen zur Chancengleichheit und zum betrieblichen Eingliederungsmanagement sowie zur Telearbeit, gehören auch Konzepte zu Elternzeit und eine hohe Teilzeitquote zur Entlastung. 

„Wir denken dabei nicht nur an den Elternteil, der sich tagsüber um die Kinder kümmert. Vielmehr haben wir auch die Beschäftigten im Blick, die die Pflege ihrer Angehörigen übernehmen“, sagt Joachim Bauer. 

„Gerade in diesen Bereichen wollen wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch Modelle anbieten, die Beruf und Familie möglich machen.“

Es geht jedoch auch um eine verlässliche Urlaubsplanung für alle Beschäftigen und den Wiedereinstieg in den Beruf nach der Familienphase oder nach längerer Krankheitsphase.

 „Wir haben uns wiederum viel vorgenommen, denn auch im öffentlichen Dienst spielt das Thema Fachkräftemangel mittlerweile eine große Rolle. Diesem wollen wir unter anderem mit der Vereinbarkeit von Familie und Beruf begegnen“, betont der stellvertretende Landrat.
nis

Quelle: Heidelberg24

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