Neues Planverfahren

Endstelle Eppelheim: Startet Umbau erst in einem Jahr?

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Dauern die Arbeiten in Eppelheim noch länger an? (Archivfoto)

Eppelheim - Wegen einem neuen Verfahren muss der Ausbau der Endhaltestelle Eppelheim verschoben werden. Wann der Ausbau jedoch starten kann, weiß selbst die rnv nicht genau:

Weil die zuständige Genehmigungsbehörde, das Regierungspräsidium Karlsruhe, den Ausbau der Haltestelle als ein sogenanntes ,Planfeststellungsverfahren' einstuft, wird sich der Umbau verzögern, das teilt am Mittwoch (8. November) die rnv mit.

Eigentlich sind Planer und Verantwortlichen des Verkehrsverbundes und der Stadt Eppelheim davon ausgegangen, dass es bei „einem vergleichsweise kleinen Vorhaben wie dem Ausbau der Endstelle Eppelheim mit einem deutlich weniger aufwändigen Planrechtsverfahren“ bleibt, so die rnv.

Doch: Das neue Prozedere ist das „umfassendste Planrechtsverfahren in Deutschland“ und kommt normalerweise nur bei Großprojekt wie beispielsweise dem Neubau der Autobahnbrücke zwischen Heidelberg und Eppelheim zur Anwendung.

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Umbau erst in einem Jahr?

Die Stadt und rnv haben zusammen mit einer Bürgerbeteiliung im Frühjahr alles daran gesetzt, dass die barrierefreie Endhaltestelle bereits zur Brückenfertigstellung eröffnet werden kann. „Denn diese ist eine zwingende Voraussetzung für den Einsatz von modernen längeren Niederflurstraßenbahnen“, macht das Verkehrsunternehmen deutlich.

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Doch das wird jetzt nicht mehr der Fall sein. Wegen des aufwändigen ,Planfeststellungsverfahrens‘ kann der Umbau der Haltestelle erst nach dem Bauabschluss der Brücke begonnen werden. „Die Arbeiten an der Brücke werden voraussichtlich im Herbst 2018 abgeschlossen. Wann mit dem Ausbau der Endstelle begonnen werden kann, steht derzeit noch nicht fest“, erklärt die rnv.

pm/jol

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