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1.000 Studierende in 15 Heidelberger Wohnheimen treten zur Energiespar-Challenge an

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Von: Florian Römer

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Heidelberg - Zu Beginn der Vorlesungszeit starten Studierendenwerk und BUND ihren bislang größten Energiesparwettbewerb. Rund 1.000 Studenten nehmen teil:

Studierendenwerk Heidelberg und BUND starten am Montag (24. Oktober) ihren bislang breit angelegtesten Energiesparwettbewerb: Über einen Zeitraum von mehreren Monaten (bis 31. Januar 2023) treten insgesamt 15 Wohnheime mit rund 1.000 Studierenden, aufgeteilt in zwei Gruppen, in einem Wettbewerb gegeneinander an. Zu den Teilnehmern zählen Bewohner der acht Studierendenwohnheime im Holbeinring in Rohrbach, die ebenso wie die sieben bereits sanierten Fiebiger Häuser im Neuenheimer Feld untereinander antreten.

Energiespar-Challenge des Studierendenwerks Heidelberg: Wohnheim-Party zu gewinnen

Zu gewinnen gibt es für beide Wohnheimgruppen je eine Wohnheimparty, die wie das gesamte Projekt vom Klima-Strom-Fonds der Stadtwerke Heidelberg gefördert werden. Mit einer Aufklärungskampagne des BUND Heidelberg sowie einem vom Studierendenwerk eigens eingerichteten Tutorat mit 23 Studierenden wird konsequent auf maximale Wirkung gesetzt.

„Das Besondere an unseren Wettbewerben ist der gewaltige Umfang: Haben bislang in Heidelberg immer zwei bis fünf Wohnheime angetreten, schicken wir dieses Mal alle Wohnheime ins Rennen, die baugleich und damit vergleichbar sind. Und die Aufklärungskampagne weiten wir aus auf alle 70 unserer Wohnheime“, erklärt Tanja Modrow, Geschäftsführerin des Studierendenwerks Heidelberg, und ergänzt: „Damit auch wirklich jeder erreicht wird.“

Wohnheime des Studierendenwerks Heidelberg im Neuenheimer Feld.
Wohnheime des Studierendenwerks Heidelberg im Neuenheimer Feld. © Studierendenwerk Heidelberg AöR

Wettbewerb des Studierendenwerks will für Energiesparen sensibilisieren

Zu der Kampagne des BUND Heidelberg zählt neben der Umweltberatung, die montags bis freitags nachmittags alle Energiesparfragen beantwortet, auch die Information über den aktuellen Stand der Challenge, eine wöchentliche Versorgung mit Tipps und Hintergrundinformationen zum Energiesparen und umweltbewussten Verhalten. Zudem stehen eine Exkursion zur Klimaarena in Sinsheim sowie eine ganze Reihe an Veranstaltungen bspw. zu fossilen Energien oder dem Pariser Klimaabkommen auf dem Programm.

Um seine Bewohner umfassend und umfangreich zum Energiesparen und klimagerechtem Verhalten aufzuklären hat sich das Studierendenwerk entschieden ein neues Tutorat zu gründen: Ab Oktober machen sich 23 engagierte Studierende in ihrer Rolle als sogenannte Tutoren für Nachhaltigkeit auf den Weg und sensibilisieren ihre Mitbewohner zu Themen wie richtigem Heiz-und Lüftungsverhalten oder zur Mülltrennung.

Energiespar-Challenge ein „Erfolgsmodell, das Schule machen kann“

„Wir haben hiermit nicht weniger als ein deutschlandweites Novum geschaffen, unsere Tutoren wirken als Multiplikatoren und motivieren mitzumachen, sie leben vor und zeigen anderen wie Nachhaltigkeit im studentischen Alltag funktioniert“, sagt Tanja Modrow. Zur Qualitätssicherung sind die Tutoren im regelmäßigen Austausch mit Mitarbeitenden des Studierendenwerks und dem BUND Heidelberg.

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„Wir gehen stark von einem Erfolgsmodell aus, das Schule machen kann. Gemeinsam mit dem BUND und unseren Studierenden setzen wir ein klares Zeichen für mehr Klimaschutz und beweisen Solidarität mit der Gesellschaft – ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse“, so die Geschäftsführerin. (pm/rmx)

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