Eklat bei Doppelmord-Prozess im Mosbacher Landgericht

Ehefrau des Opfers attackiert Angeklagten

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Der Sitzungssaal im Landgericht Mosbach.

Emotionen pur: Im Mosbacher Doppelmord-Prozess ging die Ehefrau des Toten im Saal des Landgerichts auf den Angeklagten (51) los. Die Frau musste von Justizbeamten gebändigt werden. Die Stimmung im Saal war sehr angespannt.

Bei dem Prozess im Landgericht Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis) hat der Angeklagte gestanden, seine Ehefrau und deren vermeintlichen Liebhaber erstochen zu haben. "Ich habe das Messer genommen und bin auf sie zugelaufen", sagte der Angeklagte zum Prozessauftakt. Dann habe er zugestochen. Als es an der Tür geläutet habe und sein mutmaßlicher Nebenbuhler (die Verhältnisse sind noch nicht geklärt) in die Wohnung gekommen sei, habe er auch diesen getötet. "Ich bedaure das sehr", sagte er. Die Tat ereignete sich im vergangenen Februar in Mosbach.

Nach dem Geständnis ging die Ehefrau des Toten auf den Angeklagten los. Sie schlug mit Händen auf den Mann ein. Justizbeamte zogen sie aus dem Sitzungssaal. 

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Angeklagten zweifachen Mord vor. Der Sohn des 51-Jährigen beschrieb seinen Vater als aggressiv und brutal. "Ihn konnte man nie einschätzen". 

Am 21. Juli wird bereits das Urteil erwartet.

dpa/kb

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