Untersuchungen dauern an

Bus-Unglück in Eberbach: Noch zwei Opfer im Krankenhaus

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Der völlig demolierte Bus an der Unfallstelle in Eberbach (Archiv)

Eberbach - Nach dem tragischen Unfall mit einem Schulbus am Dienstag (16. Januar) wird weiterhin nach der Ursache gesucht. Am Mittwoch gibt es neue Erkenntnisse:

Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Heidelberg auf Nachfrage mitteilt, sei am Unfall-Bus kein technischer Defekt gefunden worden. Ein Sachverständiger hatte das Wrack umfangreich untersucht. 

Das Busunternehmen hatte mitgeteilt, dass das Fahrzeug drei Wochen vor dem Unfall den gesetzlichen Bestimmungen gemäß überprüft worden sei. Den Fahrer bezeichnete der Arbeitgeber als routinierten Mann.

Busfahrer schweigt

Noch ist unklar, ob der Busfahrer die Schuld trägt. Der Mann habe von seinem Recht Gebrauch gemacht, die Aussage zu verweigern, so die Polizei. Teilergebnisse der durchgeführten Blutuntersuchung hätten keine Hinweise auf Alkohol-, Drogen-, oder Medikamenteneinfluss ergeben. Eine abschließende Auswertung stünde aber noch aus. 

Schwerer Unfall mit Schulbus in Eberbach

Die gemeinsamen Ermittlungen des Verkehrskommissariat Heidelberg und der Staatsanwaltschaft sind noch nicht abgeschlossen und könnten nach Angaben der Polizei noch länger andauern. Die meisten Zeugen konnten schon vernommen werden. Weitere Vernehmungen soll es in den kommenden Tagen geben.

Noch zwei Opfer im Krankenhaus

Wie die Polizei weiter berichtet, ist ein 17-Jähriger nach dem schweren Unfall weiterhin ohne Bewusstsein. Auch eine 14-Jährige befindet sich noch in stationärer Behandlung. Die anderen Verletzten konnten die Krankenhäuser mittlerweile verlassen.

Rückblick

Am Dienstag (16.Januar) kracht ein Bus gegen eine Hauswand. An Bord befinden sich überwiegend Kinder, die auf dem Weg zur Schule sind. Insgesamt werden 44 Menschen verletzt, darunter 37 Kinder und sieben Erwachsene

dh/kab/dpa/pol

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