In Lagerhalle

Nazi-Kunst: Polizei findet Bronze-Pferde von Hitler!

+
Zwei „Schreitende Pferde“ von Hitlers Reichskanzlei fand die Polizei jetzt in Bad Dürkheim.

Bad Dürkheim – Vermutlich jahrelang gammeln sie in der Pfalz vor sich hin – die tonnenschweren Bronze-Pferde von Hitlers Reichskanzlei. Polizisten entdecken die Nazi-Kunst bei einer Razzia.

Spektakulärer Erfolg für die Polizei im pfälzischen Bad Dürkheim!

Nazi-Kunst gefunden: Das sind die Bronze-Pferde von Hitler

In einer Lagerhalle entdecken Ermittler seit 1989 verschollene Nazi-Kunst – zwei lebensgroße „Schreitende Pferde“ des Bildhauers Josef Thorak (1889-1952) sowie ein Granit-Relief von Arno Breker (1900-1991).

Die beiden Bildhauer zählen zu den Lieblingskünstlern von Adolf Hitler (1889-1945)

Laut „Bild“-Zeitung vom Mittwoch waren die Bronze-Skulpturen einst für die Berliner Neue Reichskanzlei gestaltet worden, tauchten dann nach dem Zweiten Weltkrieg auf einem russischen Kasernengelände in Eberswalde (Brandenburg) auf. Dort verschwanden die Pferde im Jahr 1989.

Das Breker-Relief (fünf mal zehn Meter) zeigt einen halbnackten muskulösen Schwert-Kämpfer.

Bei einer Razzia der Berliner LKA-Fachdienststelle für Kunstdelikte durchsuchte die Polizei jetzt in fünf Bundesländern zehn Objekte wegen des Verdachts des Diebstahls und der Hehlerei an rechtswidrig erlangtem Bundesvermögen – darunter die Halle in Bad Dürkheim.

Dabei werden insgesamt acht Verdächtige im Alter zwischen 64 und 79 Jahren festgenommen.

In den nächsten Tagen sollen die tonnenschweren Kunstwerke abtransportiert und auf einem Polizeigelände sicher verwahrt werden. Der Bund als Besitzer entscheidet dann über den künftigen Verbleib.

Ein Streit mit den Künstler-Erben um die millionenschweren Kunstwerke ist wohl nicht ausgeschlossen...

pek

Vier Schwerverletzte auf Landstraße

Vier Schwerverletzte auf Landstraße

Fotos: Ostereiermarkt 2017 im Schwetzinger Schloss

Fotos: Ostereiermarkt 2017 im Schwetzinger Schloss

Fotos: Mannheimer Abenteurer gehen auf Spendenjagd

Fotos: Mannheimer Abenteurer gehen auf Spendenjagd

Kommentare