Abkochgebot aufgehoben 

Nach Rohrbruch in Dossenheim: Landratsamt gibt Entwarnung! 

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Warum das Trinkwasser in Dossenheim komisch schmeckt

Dossenheim - Am Mittwoch (12. Februar) müssen in Dossenheim wegen eines Wasserrohrbruchs die Leitungen gechlort werden. Auch noch einige Tage später sollen Bewohner ihr Leitungswasser vor dem Verzehr noch abkochen! 

Update vom 22. Februar: 10 Tage nach dem Wasserrohrbruch in der Gerhart-Hauptmann-Straße gibt das Landratsamt Entwarnung: das Abkochgebot von Leitungswasser kann aufgehoben werden. 

ABER: „Auch nach einer Umstellung der Chlorung über die Hochbehälter und einer Erhöhung der Chlormenge auf die nach der Trinkwasserverordnung maximal zulässige Menge von 0,6 Milligramm Chlor pro Liter konnte an wenigen Mess- stellen der Chlorwert nicht ganz erreicht werden“, erklärt Dr. Schwertz, Amtsleiter des Gesundheitsamtes des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis. „Da jedoch die ersten Messungen keine Keimbelastung des Wassers ergeben haben und die Dauer der gesamten Chlorung ausreichend lang war, haben wir uns gemeinsam mit der Gemeinde Dossenheim entschieden, die Chlorung und das Abkochgebot zu beenden.“

Es sei nun geplant, engmaschig mehrere Nachkontrollen durchzuführen. „Ich bin jedoch zuversichtlich, dass durch die lange Chlorung und das intensive Spülen des Leitungsnetzes keine gesundheitsschädlichen Keime im Trinkwasser nachgewiesen werden.“

Obwohl die Chlorung beendet wurde, kann das Wasser noch einige Tage lang nach Chlor schmecken oder riechen. Diese Beeinträchtigung ist laut Landratsamt aber nicht gesundheitsschädlich. 

Vorgeschriebener Wert noch nicht erreicht

Update vom 19. Februar: Auf Anfrage bestätigt ein Sprecher des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreise, dass die vorgeschriebenen Werte weiterhin noch nicht erreicht worden wären. Er schätzt, dass der Zustand noch ein paar Tage andauern könnte, einen genauen Zeitpunkt könne er aber nicht nennen. Weitere Maßnahmen müsse man aber nicht ergreifen.

Update vom 18. Februar: Sechs Tage nach dem Wasserrohrbruch in Dossenheim müssen Bewohner immer noch ihr Leitungswasser vor dem Verzehr abkochen. Der Chlorgehalt im Wasser hätte an einigen Entnahmestellen immer noch nicht den vom Gesundheitsamt vorgeschrieben Wert erreicht, berichtet die Rhein-Neckar-Zeitung

Am Montagnachmittag (18. Februar) wollen Gemeinde und Gesundheitsamt über weitere Maßnahmen beratschlagen, was zu tun sei, um die Desinfizierung der Leitungen endlich abzuschließen.

Wasserrohrbruch in Dossenheim: Leitungswasser muss gechlort werden 

5 Tage nach der Meldung über verunreinigtem Wasser, sorgt in Dossenheim ein Rohrbruch erneut für Wasserprobleme. In der Gerhart-Hauptmann-Straße, in Höhe eines Supermarkts, bricht am Dienstagabend (12. Februar) eine Wasserhauptleitung durch. In einigen Teilen der Gemeinde fehlt es daraufhin an Wasser.

Aufgrund des Rohrbruchs kann es zu einer Trübung des Wassers durch Erdpartikel kommen. Deshalb ist es erforderlich, das Wasser-Leitungsnetz in Dossenheim bis auf weiteres zu chloren“, erläutert Dr. Rainer Schwertz, Leiter des Gesundheitsamtes im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis am Mittwochvormittag. 

Durch die Chlorung kann es zu geruchlichen und geschmacklichen Beeinträchtigungen kommen, die nicht gesundheitsschädlich sind. „Es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung, entwarnt der Rhein-Neckar-Kreis in einer Mitteilung.

Trübes Leitungswasser in Dossenheim: Verbindung zum blauen Wasser?

Es besteht kein Zusammenhang mit den Ereignissen vom vergangenen Donnerstag“, stellt Dr. Schwertz klar. Wie lange die Chlorung noch andauern wird, hängt von den Untersuchungsergebnissen ab. „Wir rechnen damit, dass diese bis zum kommenden Montag vorliegen werden“, so der Leiter des Gesundheitsamtes. Noch im Laufe des Mittwochs werde aber der aktuelle Zwischenstand der Ursachenforschung bekannt gemacht.

Nach den Ereignissen am 7. Februar wimmelt das Netz von lustigen Posts auf sozialen Netzwerken. Wir haben ein ,Best-of-Social' für Dich zusammengestellt. 

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pm/jol

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