Alle Entwicklungen im News-Ticker

Coronavirus in Hessen: Über 2.170 Fälle und 6 Tote – die Zahlen steigen weiter 

Coronavirus in Hessen: Die Zahl der Infizierten im Bundesland ist auf 2.170 gestiegen. Es gibt 6 Todesopfer. Alle Entwicklungen im News-Ticker: 

  • Coronavirus in Hessen: Es gibt 2.170 Infizierte und 6 Todesfälle.
  • Hessen muss im Kampf gegen das Coronavirus drastische Maßnahmen treffen und viele Einrichtungen schließen.
  • Ab Montag (23. März) gilt ein Kontaktverbot.
  • Auch Infizierte in Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge in Gießen nachgewiesen. 
  • Die Ausbreitung des Coronavirus in Hessen und die aktuellen Fall-Zahlen im Überblick:

Alle Infos zu den neuesten Entwicklungen, Entscheidungen der Regierungen und möglichen weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens findest Du in unserem anderen News-Ticker zum Coronavirus in Hessen. Alle aktuellen Zahlen der Infizierten und Corona-Toten in Hessen sowie eine Karte der Ausbreitung im Bundesland findest Du außerdem in diesem News-Ticker.

Coronavirus in Hessen: Über , 6 Tote – Zahlen steigen weiter

Update vom 26. März:Die Zahl der Infizierten in Hessen ist innerhalb einer Tages um 261 Fälle angestiegen. Somit beläuft sich die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Hessen aktuell auf 2.170. Eine über 90 Jahre alte Frau ist am Donnerstag in Hanau nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Die Seniorin habe sich in häuslicher Quarantäne befunden, teilte Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) mit. 

Das Sozialministerium hatte zuvor am Donnerstag hessenweit sechs auf den Erreger Sars-CoV-2 zurückzuführende Todesfälle gemeldet. Der Todesfall in Hanau sei in dieser Statistik nicht mit aufgeführt, sagte eine Ministeriumssprecherin. 

Kritik übte Kaminsky an dem von Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne) vor einer Woche mit der Führung des Planungsstabes „Stationäre Versorgung von Covid-19-Patienten" beauftragten Ärztlichen Direktor des Frankfurter Uni-Klinikums, Jürgen Graf. Dieser habe bisher keine Aufgabenstellungen und keine Informationen kommuniziert. Ebenso warte Hanau auf Schutzausrüstungen und Atemschutzmasken für Kliniken, Alten- und Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, Jugendamt, Feuerwehr, Arztpraxen und deren Mitarbeiter, die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zugesagt worden waren.

Coronavirus in Hessen: Die Ausbreitung der Krankheit im Bundesland im Überblick

Landkreis/Stadt

Coronavirus-Infizierte

Todesfall

Bergstraße

101

Darmstadt (Stadt)

38

Darmstadt-Dieburg

114

1

Frankfurt (Stadt)

237

Fulda

115

Gießen

94

Groß-Gerau

123

Hersfeld-Rotenburg

28

Hochtaunuskreis

108

Kassel (Landkreis)

63

Kassel (Stadt)

61

Lahn-Dill-Kreis

110

Limburg-Weilburg

115

Main-Kinzig-Kreis

93

Main-Taunus-Kreis

84

1

Marburg-Biedenkopf

82

Odenwaldkreis

33

Offenbach (Landkreis)

119

2

Offenbach (Stadt)

17

1

Rheingau-Taunus-Kreis

64

Schwalm-Eder-Kreis

95

Vogelsbergkreis

38

Waldeck-Frankenberg

42

Werra-Meißner-Kreis

13

Wetteraukreis

66

Wiesbaden (Stadt)

117

1

Insgesamt 

2.170 Infizierte

6 Tote

(Stand 26. März; Quelle: Sozialministerium Hessen)*

*Aufgrund des Meldeverzugs zwischen Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung ans Ministerium, kann es zu deutlichen Abweichungen zu den kommunalen Gesundheitsämtern kommen.

Coronavirus in Hessen: Streit in Supermarkt eskaliert 

Update, 20 Uhr:Am Mittwoch gegen 14 Uhr kommt es in einem Supermarkt in Raunheim zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Nach derzeitigem Kenntnisstand hat ein 47-Jähriger den Eindruck, dass der Abstand zwischen ihm und zwei weiteren Männern im Kassenbereich zu gering war. Im Zuge der verbalen Streitigkeiten sollen die beiden 19 Jahre alten Tatverdächtigen auf den 47-Jährigen losgegangen sein. Der Mann wird ärztlich versorgt und nach ersten polizeilichen Erkenntnissen leicht verletzt.

Die Ermittlungen hierzu dauern an. Die Polizei in Rüsselsheim hat ein Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung gegen die beiden 19 Jahre alten Männer eingeleitet.

Coronavirus in Hessen: Über 1.900 Fälle und 6 Tote – Infizierte in Flüchtlingsunterkunft

Update, 14:34 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt auf insgesamt 1.909, das sind 292 mehr als am Vortag. Außerdem gibt es zwei neue Todesfälle in den Landkreisen Darmstadt-Dieburg und Offenbach. Insgesamt muss das Land Hessen 6 Corona-Tote verzeichnen.

Update, 12:20 Uhr: Die Polizei Südhessen führt am Wochenende Kontrollen durch, um festzustellen, ob sich die Menschen an die neuen Regelungen rund um das Coronavirus halten. 40 Fälle regisieren die Beamten. Die angetroffenen Personen zeigen sich aber überwiegend einsichtig, weshalb die Polizei eine positive Bilanz zieht.

Coronavirus in Hessen: Drei Fälle in Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge bestätigt

Update vom 25. März, 9:50 Uhr: Eine Erstaufnahme-Einrichtung für Flüchtlinge des Landes Hessen sind drei Bewohner mit dem Coronavirus infiziert. In der Einrichtung in Gießen gebe es bisher drei positiv getestete Fälle, heißt es vom Regierungspräsidium. „Alle drei Personen sind umgehend isoliert und versorgt worden und zeigen bisher nur leichte Symptome." Auch Kontaktpersonen seien von den übrigen Bewohnern getrennt untergebracht worden. 

Den Angaben zufolge sind in den fünf Erstaufnahme-Einrichtungen des Landes Hessen 3.136 Asylbewerber untergebracht, 1.402 von ihnen am Standort Gießen. In allen Einrichtungen seien Vorsorgemaßnahmen getroffen worden, so sei etwa die Essensausgabe zeitlich und räumlich neu geregelt worden. Außerdem werde durch Aushänge und Piktogramme auf einzuhaltende Hygienemaßnahmen hingewiesen. Auch seien Informationen des Robert-Koch-Instituts zum Schutz vor dem Virusin mehreren Sprachen ausgehängt worden. Laut dem Regierungspräsidium sind zudem keinerlei Besuche mehr gestattet, „um ein Einbringen des Virus durch Externe zu verhindern“

Coronavirus in Hessen: Über 260 neue Fälle – mehr als 1.600 Infizierte

Update, 20:37 Uhr: Wie das Hessische Ministerium mitteilt, gibt es bislang vier Todesfälle im Bundesland. Es sei aufgrund eines Übermittlungsfehlers im Landkreis Gießen ein Todesfall mitgezählt worden. Diesen gibt es jedoch nicht.

Update, 14:15 Uhr: Eine weitere Person ist am Coronavirus gestorben, damit gibt es insgesamt fünf Todesfälle in Hessen. Genaue Informationen zu dem neuen Todesfall liegen nicht vor. Es sind insgesamt die Landkreise Gießen, Main-Taunus-Kreis und Offenbach sowie die Städte Wiesbaden und Offenbach betroffen. Mittlerweile sind 1.617 Menschen am Coronavirus erkrankt, das sind nochmal 265 mehr Infizierte als am Vortag.

Update vom 24. März, 12:30 Uhr: Ein mit dem Coronavirus infizierter 89-Jähriger ist in der Nacht zum Dienstag in Darmstadt gestorben. Das teilte die Stadt mit. Der Mann sei am Montag mit schweren Vorerkrankungen in eine Darmstädter Klinik gebracht worden, wo er Stunden später starb. Das Sozialministerium hatte die Zahl der Todesfälle in Hessen am Montag noch mit drei angegeben. Am Nachmittag berichtete die Stadt Offenbach von einem weiteren Todesopfer. Dieses war dem Ministerium zufolge noch nicht in der Hessen-Statistik erfasst. 

Coronavirus in Hessen: Über 1.300 Infizierte und drei Tote – die Ausbreitung im Überblick

Update vom 23. März, 20:30 Uhr: Wie gut sind die Kliniken auf eine größere Anzahl von Covid-19 Erkrankten vorbereitet? Wie die „hessenschau“ berichtet, gäbe es in hessischen Kliniken 1.800 Betten auf Intensivstationen. Darüber hinaus verfüge das Land über 1.400 Beatmungsgeräte. Im Schnitt ergibt das ein Intensivbett pro 3.300 Bewohner. Damit schneidet Hessen etwas schlechter als andere Bundesländer ab – der Durchschnitt liegt bei 2.900 Einwohnern pro Intensivbett. 

Umso wichtiger sei es jetzt, dass die Kontaktverbote fruchten und sich das Coronavirus somit langsamer ausbreitet. Sonst könnte es „knapp werden“, so Jürgen Graf, Leiter des neuen Planungsstab des Landes und ärztlicher Direktor der Uniklinik Frankfurt

Coronavirus in Hessen: Zahl der Infizierten steigt auf 1.352 

Update vom 23. März, 14:30 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten hat auf 1.352 erhöht. Das ist ein Zuwachs von 82 Personen innerhalb eines Tages. Zur Zahl der Toten gab es zunächst unterschiedliche Angaben: Das Ministerium spricht wie am Vortag von drei Todesopfern. Sie stammten aus dem Main-Taunus-Kreis, aus dem Landkreis Offenbach und der Stadt Wiesbaden. Am Montagnachmittag berichtete die Stadt Offenbach von einer weiteren Person, die am Sonntag gestorben sei. Sie sei 89 Jahre alt geworden und habe unter verschiedenen Vorerkrankungen gelitten. Dieses Todesopfer sei in der Hessen-Statistik noch nicht erfasst.

Ab heute gilt in Hessen ein Kontaktverbot. Das bedeutet, dass man sich nur noch alleine oder zu zweit in der Öffentlichkeit aufhalten darf. Ausnahmen gelten für Familien, die in einem Haushalt wohnen. Auch Menschen, die „geschäftlich und dienstlich notwendigerweise gemeinsam unterwegs sein müssen“, dürften das auch weiterhin. Für die öffentlichen Verkehrsmittel gelte diese Regelung nicht. 

Coronavirus in Hessen: Die Ausbreitung der Krankheit im Bundesland im Überblick

Landkreis/Stadt

Coronavirus-Infizierte

Todesfall

Bergstraße

88

Darmstadt (Stadt)

30

Darmstadt-Dieburg

90

1

Frankfurt (Stadt)

212

Fulda

110

Gießen

81

Groß-Gerau

118

Hersfeld-Rotenburg

28

Hochtaunuskreis

88

Kassel (Landkreis)

51

Kassel (Stadt)

53

Lahn-Dill-Kreis

96

Limburg-Weilburg

110

Main-Kinzig-Kreis

68

Main-Taunus-Kreis

78

1

Marburg-Biedenkopf

71

Odenwaldkreis

31

Offenbach (Landkreis)

109

2

Offenbach (Stadt)

14

1

Rheingau-Taunus-Kreis

54

Schwalm-Eder-Kreis

86

Vogelsbergkreis

34

Waldeck-Frankenberg

36

Werra-Meißner-Kreis

10

Wetteraukreis

54

Wiesbaden (Stadt)

109

1

Insgesamt 

1.909 Infizierte

6 Tote

(Stand 24. März; Quelle: Sozialministerium Hessen)*

*Aufgrund des Meldeverzugs zwischen Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung ans Ministerium, kann es zu deutlichen Abweichungen zu den kommunalen Gesundheitsämtern kommen.

Coronavirus in Hessen: Ab Montag gilt Kontaktverbot – Abiprüfungen finden statt 

Update vom 23. März, 8 Uhr: In Hessen gilt ab heute ein Kontaktverbot. Man darf nun grundsätzlich nur noch alleine oder zu zweit aus dem Haus gehen und sich in der Öffentlichkeit aufhalten. Ausnahmen gibt es für Familien oder andere in einem Haushalt lebende Personen sowie für Menschen, die nach Angaben der Regierung „geschäftlich und dienstlich notwendigerweise gemeinsam unterwegs sein müssen“. Auch für Busse und Bahnen gilt die Regelung, die nach einer Bund-Länder-Vereinbarung mindestens zwei Wochen in Kraft bleiben soll, nicht. Der Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkauf bleibt damit weiter erlaubt. 

Ab Montag dürfen auch Dienstleiter im Bereich der Körperpflege, wie Friseure, Massagesalons oder Tattoostudios nicht mehr öffnen. „Die medizinisch notwendigen Behandlungen bleiben möglich“, hatte Ministerpräsident Volker Bouffier am Sonntagabend gesagt. Dazu zählten etwa medizinische Fußpflege und Physiotherapien. Auch die schriftlichen Abiturprüfungen sollen weitergehen. Für die Abiturienten stehen am Montag trotz Kontaktverbot die Klausuren für mehrere Leistungskurse an, darunter Deutsch, Geschichte, Informatik und Sport.

Nicht nur das öffentliche Leben ist in Zeiten der Corona-Krise stark eingeschränkt – auch die Wirtschaft leidet unter dem Ausnahmezustand. Viele Unternehmen entscheiden sich deshalb, auf Kurzarbeit umzustellen. Doch was bedeutet das für Arbeitnehmer? 

Coronavirus in Hessen: Über 1.200 Infizierte im Land

Update vom 22. März um 18:45 Uhr: Über 100 Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden in Hessen! Das Gesundheitsministerium bestätigt am Sonntag 1.267 Coronavirus-Fälle im Land – am Samstag (21. März) waren es noch 1.166. Zudem wurde nun auch ein drittes Todesopfer offiziell bestätigt – dabei handelt es sich um einen älteren Mann aus Flörsheim im Main-Taunus-Kreis. Der Senior wurde zuvor positiv auf das Coronavirus getestet, wusste jedoch bis zum Zeitpunkt seines Todes nichts davon. Polizeibeamte wollten dem Mann am Freitagabend (20. März) das Testergebnis überbringen – als er jedoch nicht die Tür öffnete und man sich im Anschluss Zutritt zur Wohnung verschaffte, fanden die Einsatzkräfte die Leiche des Flörsheimers. 

Coronavirus in Hessen: Keine Ausgangssperre – aber ab Montag Kontaktverbot!

Update vom 22. März um 16:10 Uhr: Es wird zunächst KEINE Ausgangssperre für Hessen geben, jedoch wollen Bund und Länder im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Kontaktverbot beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. 

Eine Gruppe von zwölf Ländern hatte sich bereits vor der Schaltkonferenz im Grundsatz auf ein umfassendes Kontaktverbot verständigt. Dazu gehörten Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Coronavirus in Hessen: Kommt jetzt die Ausgangssperre? Über 1.100 Infizierte

Update vom 22. März: Tag der Entscheidung! Heute um 14 Uhr konferieren Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten der Länder und wollen darüber entscheiden, ob im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus die Maßnahme einer Ausgangssperre ergriffen werden muss. Zunächst wollte man abwarten, wie die Bevölkerung am Wochenende die abermals verschärften Corona-Verordnungen einhält und anhand der behördlichen Bilanzen das weitere Vorgehen bestimmen. In Hessen hat der Appell von Politik und Polizei ganz offensichtlich die erhoffte Wirkung gezeigt. 

In der Nacht zum Sonntag wurden laut hessischen Polizeipräsidien nur wenige Verstöße gegen die Rechtsverordnung festgestellt – die Menschen hätten sich überwiegend an die Vorgaben zur Bekämpfung des Coronavirus gehalten, auch wenn, wie beispielsweise in Kassel oder Darmstadt, vereinzelt einige Unbelehrbare von Beamten angetroffen wurden. Aktuell sind in Hessen 1.166 Coronavirus-Fälle bestätigt.  

Coronavirus in Hessen: Über 1.000 Infizierte bestätigt – tragischer Todesfall gemeldet

Update vom 21. März um 15:30 Uhr: In Hessen gibt es mittlerweile 1.166 Coronavirus-Fälle. Darüber informierte das Gesundheitsministerium am Samstagnachmittag, veröffentlichte die aktualisierte Tabelle. Das entspricht einem Anstieg um 204 Covid19-Neuerkranknungen im Land im Vergleich zum Vortag. Die meisten Coronavirus-Fälle wurden in Frankfurt (148) bestätigt. Anteilig auf die Zahl der Anwohner ausgerechnet gibt es im Landkreis Fulda mit insgesamt 77 Infektionen verhältnismäßig die meisten Coivid19-Kranken in Hessen.

Coronavirus in Hessen: Drittes Todesopfer – Polizei findet Corona-Toten in Wohnung

Update vom 21. März: In Hessen sind aktuell 962 Coronavirus-Fälle bestätigt. Nun haben die Behörden einen weiteren Covid19-Todesfall bekanntgegeben – insgesamt gibt es bislang 3 Coronavirus-Tote in Hessen! Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen älteren Mann aus Florsheim (Main-Taunus-Kreis). Dem Senior sollte am Freitagabend (20. März) sein positiv ausgefallenen Coronavirus-Testergebnis überbracht werden. Als der Mann jedoch nicht die Tür öffnet, verschaffen sich Einsatzkräfte in Schutzkleidung Zugang zur Wohnung. Dort entdecken die Beamten dann schließlich den Toten. Der an Covid19 Verstorbene gehörte nach Angaben der Behörde aufgrund seines hohen Alters und einer Vorerkrankung zur Risikogruppe.

Coronavirus in Hessen: Drei Tote, über 200 neue Fälle – kommt jetzt die Ausgangssperre?

Update vom 20. März, 15:30 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Hessen ist laut Sozialministerium auf 962 gestiegen, das sind 222 mehr Infizierte als am Donnerstag. Außerdem steigt die Zahl der Todesopfer mit Coronavirus auf 2. 

Die hessische Landesregierung hat am Freitag außerdem weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Demnach bleiben ab Samstag, 12 Uhr, alle Restaurants und Gaststätten in Hessen geschlossen. Außerdem dürfen sich nur noch fünf Menschen zeitgleich öffentlich versammeln. Ministerpräsident Volker Bouffier sagt am Freitagnachmittag in einer Pressekonferenz: „Die Ausgangssperre wäre die letzte Maßnahme, das ist in der Diskussion. Aber ich setze darauf, dass das jetzt wirkt."

Coronavirus in Hessen: Fast 200 neue Fälle – Länder beraten über Ausgangssperre

Update vom 19. März, 20:15 Uhr: Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder wollen an diesem Sonntag in einer Telefonkonferenz über Ausgangssperren in der Corona-Krise beraten. Dies berichtete der SWR am Donnerstag unter Berufung auf Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). „Es hängt von der Bevölkerung ab, ob wir schärfere Maßnahmen ergreifen müssen“, sagte Kretschmann dem SWR. Viele Menschen in Deutschland kommen den Aufrufen nicht nach, Abstand zu ihren Mitmenschen zu halten.

Coronavirus in Hessen: Fast 200 neue Fälle – Zahl der Infizierten steigt auf 740

Update von 16:50 Uhr: Wie das Sozialministerium in Hessen mitteilt, ist die Zahl der Infizierten im Bundesland um 193 gestiegen. Damit gibt es jetzt 740 bestätigte Fälle des Coronavirus in Hessen. 

Coronavirus in Hessen: Kommt die Ausgangssperre?

Meldung vom 19. März, 10 Uhr: Am 27. Februar meldete das Land Hessen seinen ersten Coronavirus-Fall. Drei Wochen später haben sich schon über 540 Menschen mit dem Virus aus China angesteckt, Tendenz weiter steigend. Die Lage in Hessen, aber auch in Deutschland und der ganzen Welt, verändert sich täglich und wird von Mal zu Mal ernster. Das Land trifft drastische Maßnahmen, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern oder zumindest zu verlangsamen. Denn was man definitiv nicht möchte, ist, dass zu viele Menschen gleichzeitig am Coronavirus erkranken und Krankenhäuser und Kliniken überfüllt werden. Um das zu verhindern, hat Hessen im Kampf gegen das Coronavirus zahlreiche Anordnungen festgelegt.

Coronavirus in Hessen: Drastische Maßnahmen sollen Ausbruch verlangsamen

Die Landesregierung Hessen beschließt am 13. März, dass Schulen, Kindergärten und Kitas bis zu den Osterferien geschlossen werden. Lediglich Kinder, deren Eltern nicht ihre Arbeit niederlegen können und dürfen (zum Beispiel Ärzte, Verkäufer, Einsatzkräfte), erhalten eine Notbetreuung in den jeweiligen Einrichtungen. Das Abitur in Hessen soll aber wie geplant stattfinden. Am Donnerstag (19. März) beginnen die Prüfungen und enden am 2. April. Klassenfahrten und Ausflüge müssen wiederum abgesagt werden. Außerdem wird auch der Semesterstart an den Unis und Hochschulen nach hinten verschoben. 

In Krankenhäuser und Kliniken in Hessen werden wegen des Coronavirus die Besuchszeiten massiv eingeschränkt. So darf jeder Patient nur höchstens einen Besuch pro Tag empfangen. Nach einer Stunde muss der Besuch dann auch schon wieder das Patientenzimmer verlassen. Es gibt einige wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel Eltern, die ein minderjähriges Kind versorgen oder Seelsorger und Rechtsanwälte.

Coronavirus in Hessen: Veranstaltungen abgesagt und viele Einrichtungen geschlossen

Veranstaltungen in Hessen ab 100 Teilnehmern werden alle abgesagt. Diese Regelung im Kampf gegen das Coronavirus betrifft sowohl alle Konzerte, als auch Kultur- und Sportveranstaltungen. Darüber hinaus müssen auch viele Einrichtungen schließen. Dazu zählen: Bars, Discos, Theater und Museen sowie Sportanlagen, Fitnessstudios und Spielplätze. Am Frankfurter Flughafen dürfen Nicht-EU-Bürger nicht mehr einreisen. „Wir können und müssen alles tun, diesen gefährlichen Virus und dessen Ausbreitung zu verhindern, diese Infektionskette zu unterbrechen", so Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in einer Videobotschaft.

Grüßen in Zeiten der Corona-Krise: So kannst Du alternativ "Hallo" sagen

Damit aber die Grundversorgung in Hessen weiterhin gewährleistet ist, haben diese Geschäfte weiterhin geöffnet:

  • Lebensmittelgeschäfte
  • Getränkemärkte
  • Wochenmärkte
  • Apotheke
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Poststellen
  • Banken und Sparkassen
  • Friseure
  • Reinigungen,
  • Waschsalons
  • Zeitungsverkauf
  • Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte 

Coronavirus in Hessen: Die aktuellen Zahlen – ein Todesfall bestätigt

In Hessen sind 547 Menschen am Coronavirus erkrankt (Stand 18. März). Die meisten Fälle gibt es in Frankfurt (83). Allerdings muss die Stadt Wiesbaden am Dienstagabend den ersten Todesfall in Hessen melden. Es handelt sich um einen 68-jährigen Mann, der in einer Klinik intensivmedizinisch betreut wurde. 

Coronavirus in Hessen: Wann gibt es eine Ausgangssperre?

Verhängt Hessen eine Ausgangssperre, dann dürfen die Bewohner ihr Haus oder ihre Wohnung kaum mehr verlassen. Lediglich zum Einkaufen oder mit dem Hund Gassi gehen ist dann noch erlaubt. In einigen Ländern wie Frankreich, Italien oder Spanien gibt es bislang eine Ausgangssperre. Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) will aber möglichst auf eine Ausgangssperre verzichten. „Die Ausgangssperre ist eine so starke Maßnahme, dass, wenn es geht, ich das verhindern will. Aber ich kann Ihnen nicht garantieren, dass es so bleibt“, so Bouffier in einem Interview mit dem Sender Hit Radio FFH. 

jol

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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