Die aktuellen Zahlen

Coronavirus in Hessen: Rekord-Anstieg der Todesfälle –über 3.500 Infizierte

Coronavirus in Hessen – Die Zahl der Infizierten im Bundesland ist wieder angestiegen – es wurden so viele Tote an einem Tag gemeldet, wie noch nie. Alle Entwicklungen im News-Ticker: 

  • Erster Coronavirus-Fall in Hessen wird am 27. Februar 2020 bestätigt.
  • Seitdem ist die Zahl der Infizierten (Stand 30. März) auf über 3.582 gestiegen.
  • Insgesamt 26 Menschen sind bisher an Covid-19 gestorben.
  • Alle Entwicklungen und die aktuellen Fälle im News-Ticker:

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Update vom 1. April,14:32 Uhr: 281 neue Fälle kommen in Hessen dazu. Mittlerweile sind 3.582 Menschen mit Coronavirus infiziert. Am schlimmsten trifft es weiterhin Frankfurt mit fast 440 Fällen. Acht neue Todesfälle muss das Sozialministerium melden, somit steigt die Zahl der Todesopfer auf 26. Einen Überblick über alle Fälle und Todesopfer findest Du in folgender Tabelle: 

Coronavirus in Hessen: Die Ausbreitung im Überblick

Stadt/Landkreis

Infizierte

Todesfälle

LK Bergstraße

176

1

LK Darmstadt-Dieburg

195

2

LK Fulda

163

1

LK Gießen

134

LK Groß-Gerau

209

LK Hersfeld-Rotenburg

52

2

LK Hochtaunuskreis 

161

LK Kassel

95

2

LK Lahn-Dill-Kreis

168

LK Limburg-Weilburg

168

LK Main-Kinzig-Kreis 

169

1

LK Main-Taunus-Kreis

137

2

LK Marburg-Biedenkopf

116

1

LK Odenwaldkreis

86

2

LK Offenbach

193

3

LK Rheingau-Taunus-Kreis

117

LK Schwalm-Eder-Kreis

170

1

LK Vogelsbergkreis

58

LK Waldeck-Frankenberg

66

LK Werra-Meißner-Kreis

21

LK Wetteraukreis

124

1

SK Darmstadt

72

SK Frankfurt am Main

438

4

SK Kassel

88

SK Offenbach

26

1

SK Wiesbaden

180

2

Insgesamt

 Infizierte: 3.581

 Todesfälle: 26

Quelle: Sozialministerium Hessen, Stand: 1. April)

Coronavirus in Hessen: Über 3.300 Infizierte – Frankfurt am stärksten betroffen!

Update vom 31. März, 14:30 Uhr: 201 neue Fälle sind seit Montag in Hessen dazugekommen. Damit sind insgesamt 3.301 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Es gibt vier weitere Todesopfer aus Frankfurt, Wiesbaden, Main-Taunus-Kreis und Werra-Meißner-Kreis. Insgesamt sind 18 Menschen an der Lungenkrankheit gestorben

Mit fast 400 Fällen ist Frankfurt am schlimmsten vom Coronavirus betroffen. Dort und im Landkreis Offenbach gibt es auch die meisten Todesfälle. 

Coronavirus in Hessen: Karte mit der Ausbreitung im Bundesland 

Das Gesundheitsamt meldet täglich die aktuellen Zahlen der Coronavirus-Fälle in Hessen, die vom Sozialministerium in einer Grafik veranschaulicht werden:

Coronavirus Hessen: Kumulative Darstellung der bestätigten COVID-19-Fälle in Hessen nach Auslesetag (Stand 1. April).

(Quelle: Sozialministerium Hessen; Stand: 1. April)*

*Aufgrund des Meldeverzugs zwischen Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung ans Ministerium, kann es zu deutlichen Abweichungen zu den kommunalen Gesundheitsämtern kommen.

Coronavirus in Hessen: Über 3.000 Infizierte – alle aktuellen Zahlen im Überblick

Update vom 30. März, 14:53 Uhr: 157 neue Fälle sind in Hessen seit Sonntag dazu gekommen. Insgesamt steigt damit die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten auf 3.100. Außerdem gibt es drei weitere Todesfälle in Hessen. Die Opfer stammen aus den Landkreisen Bergstraße, Fulda und Offenbach. In Hessen sind 14 Menschen am Coronavirus gestorben.

Update vom 29. März, 16:20 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Hessen ist am Sonntag auf 2.943 gestiegen – das sind 167 Coronavirus-Fälle mehr als am Vortag. Außerdem meldet das Sozialministerium am Nachmittag einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19. Das Opfer stammt aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf. Weitere Details sind nicht bekannt. Die Zahl der Toten in Hessen ist damit auf 11 gestiegen. 

Zahlen zu Coronavirus in Hessen: 10 Tote und fast 2.800 Infizierte

Update vom 28. März, 15:30 Uhr: Wie das Sozialministerium in Hessen mitteilt, gibt es 384 neue Coronavirus-Fälle im Bundesland. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Hessen auf 2.776. Auch drei weitere Tote sind zu beklagen. Die Todesopfer stammen aus Frankfurt (2) und aus dem Schwalm-Eder-Kreis (1).

Coronavirus in Hessen: Zahl der Fälle steigt – so viele Menschen liegen im Krankenhaus

Update vom 27. März: Die Zahl der Infizierten in Hessen ist innerhalb eines Tages um 222 Fälle angestiegen und beläuft sich aktuell auf 2.392. Auch die Zahl der Toten ist von sechs auf 7 gestiegen. Der Tote kommt aus dem Main-Kinzig-Kreis. Die gute Nachricht ist jedoch, dass keine weiteren Infektionen in Frankfurt nachgewiesen worden sind. 

Mehr als 500 Menschen liegen wegen der vom Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 im Krankenhaus. Das teilt das Sozialministerium mit. 88 lagen auf Intensivstationen und wurden beatmet. 34 weitere brauchten zwar ein Intensivbett, mussten aber nicht beatmet werden. 

Übrigens: Alle Infos zu den neuesten Entwicklungen, Entscheidungen der Regierungen und möglichen weiteren Einschränkungen des öffentlichen Lebens findest Du in unserem anderen News-Ticker zum Coronavirus in Hessen.

Coronavirus in Hessen: Wann wird das Kontaktverbot gelockert?

Sozialminister Kai Klose (Grüne) warnt davor, die Corona-Regeln zu früh zu lockern. Um Ostern herum werde die Zeit sein, zu der man mit Blick auf die Entwicklung der Infektionszahlen über eine mögliche weitere Strategie nachdenken könne, sagte er in Wiesbaden. „Wenn diese Vollbremsung, die wir gemeinsam hingelegt haben, einen Sinn haben soll, dann darf man auf keinen Fall zu früh wieder anfangen, locker zu werden in den Maßnahmen.“ Dann laufe man Gefahr, eine zweite Welle auszulösen.

Coronavirus in Hessen: 2.170 Infizierte und 6 Tote 

Erstmeldung vom 26. März: Die Zahl der Infizierten in Hessen ist innerhalb eines Tages um weitere 261 bestätigte Fälle angestiegen. Damit beläuft sich die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Hessen aktuell auf 2.170 (Stand: 26. März/18 Uhr). Glücklicherweise kommen keine weiteren Todesfälle hinzu: An der Folgen der Covid-19-Erkrankung sind sechs Menschen gestorben.  

Coronavirus in Hessen: Streit in Supermarkt eskaliert

Ein Verletzter und viel Aufregung  – das ist die Bilanz einer Auseinandersetzung in einem Supermarkt in Raunheim (nähe Darmstadt). Am Mittwochnachmittag (25. März) gegen 14 Uhr geraten dort mehrere Personen in einem Geschäft „Am Stadtzentrum“ in einen Streit. Der Vorfall beginnt, als ein 47-Jähriger den Eindruck hat, dass der Abstand zwischen ihm und zwei weiteren Männern im Kassenbereich zu gering sei. 

Der Mann gerät mit den beiden 19-Jährigen in einen Streit. Die Jüngeren gehen dabei auf den 47-Jährigen los. Der Mann wird leicht verletzt und muss ärztlich versorgt werden. Die Ermittlungen dauern an. Gegen die Teenager wird ein Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.

Coronavirus in Hessen: Positive Zwischenbilanz nach Polizei-Kontrollen 

Nachdem Beamte der Polizei Südhessen am Wochenende die Einhaltung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus kontrolliert haben, ziehen die Polizisten am Dienstag (24. März) eine positive Zwischenbilanz

Man habe viel Verständnis aus der Bevölkerung erfahren, heißt es. Lediglich vereinzelt verhalten sich auf Spiel- und Sportplätzen sowie Parkanlagen und Betrieben Personen ordnungswidrig. Insgesamt 40 Fälle registrieren die Polizisten. Aber auch hier sollen sich die Betroffen überwiegend einsichtig gezeigt haben. 

Coronavirus in Hessen: In diesen Städten sind Hamsterkäufe verboten!

Aus Panik vor dem Coronavirus werden die Supermarkt-Regale leer gekauft. Nun machen zwei Städte in Hessen ernst und verbieten Hamsterkäufe. In Frankfurt und Hanau dürfen Geschäfte seit Montag (23. März) Ware lediglich in handelsüblichen Mengen an ihre Kunden verkaufen. In Frankfurt ist zudem nur noch einer Person pro 20 Quadratmeter im Supermarkt zugelassen. 

Angst vor Coronavirus: Hamsterkäufe in Frankfurt und Hanau verboten (Symbolfoto).

„Mit der Allgemeinverfügung haben wir eine Handhabe gegen das Hamstern von Klopapier, Mehl oder anderen Gütern des täglichen Bedarfs“, zitiert die Hessenschau den Frankfurter Gesundheitsdezernenten Stefan Majer. Auch in Hanau, wo das Hamsterkauf-Verbot bereits seit Montagvormittag (23. März) besteht, darf lediglich eine bestimmte Anzahl an Menschen in die Läden – und das jeweils mit nur einem Einkaufswagen.

Coronavirus in Hessen: Kontaktverbot tritt in Kraft 

Seit Montag (23. März) gilt in Hessen ein Kontaktverbot. Das bedeutet, dass man sich nur noch alleine oder zu zweit in der Öffentlichkeit aufhalten darf. Ausnahmen gelten für Familien, die in einem Haushalt wohnen. Auch Menschen, die „geschäftlich und dienstlich notwendigerweise gemeinsam unterwegs sein müssen“, dürften das auch weiterhin. 

Ein Lautsprecherwagen der Polizei fährt am südlichen Mainufer in Frankfurt/a.M. entlang (22. März) und macht die Spaziergänger darauf aufmerksam, dass Menschenansammlungen verboten sind.

Für die öffentlichen Verkehrsmittel gilt diese Regelung nicht. Der Besuch beim Arzt und das Einkaufen, ist selbstverständlich weiterhin zulässig. Auch Spaziergänge an der frischen Luft sind weiterhin erlaubt. 

Coronavirus in Hessen: Erstes Todesopfer kam aus Wiesbaden

Hessen muss das erste Corona-Todesopfer beklagen. Am Dienstagabend (17. März) teilt die Stadt Wiesbaden mit, dass ein Patient in einer Wiesbadener Klinik an der Lungenkrankheit gestorben ist. Er ist intensivmedizinisch betreut und isoliert gehalten worden. Es soll sich laut hr-Informationen um einen

68-jährigen Mann handeln. 

Coronavirus in Hessen: Betriebs-Schließungen um weitere Ausbreitung zu verhindern 

Im Kampf gegen das Coronavirus zieht das Land Hessen weitere drastische Maßnahmen. So dürfen am Frankfurter Flughafen keine Nicht-EU-Bürger mehr einreisen. Ab Mittwoch (18. März) werden auch die Freizeitaktivitäten in Hessen massiv eingeschränkt. Lediglich die Grundversorgung soll weiterhin gewährleistet werden. „Wir können und müssen alles tun, diesen gefährlichen Virus und dessen Ausbreitung zu verhindern, diese Infektionskette zu unterbrechen", so Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in einer Videobotschaft.

Von Betriebs-Schließungen ausgenommen sind

  • Lebensmittelmärkte
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Banken
  • Tankstellen 
  • Großhandel

Für diese Geschäfte sollen die Sonntagskaufverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden.

Coronavirus in Hessen: Unterricht wird ausgesetzt 

Der Unterricht in den hessischen Schulen fällt ab Montag (16. März) aus. Ab Dienstag dürften nur noch Kinder von Funktionsträgern in der Schule betreut werden, deren Arbeit unentbehrlich ist. Auch den Abiturienten wird ermöglicht die Prüfungen abzulegen. Die schriftlichen Abiturprüfungen sollen am nächsten Donnerstag (19. März) beginnen.
Die Abiturienten sollen nur zu den Klausuren erscheinen und dann wieder nach Hause gehen. Die Angestellten an den Schulen würden weiterhin zur Arbeit gehen. Obwohl kein Unterricht stattfindet, werden diese Betreuungsaufgaben übernehmen. Auch Universitäten bleiben bis zum 21. April geschlossen.

esk

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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