Alle Entwicklungen und Zahlen im Ticker

Coronavirus in Hessen: Fast 1.000 neue Fälle innerhalb einer Woche

Hessen: Wegen der Corona-Krise findet seit Mitte März kein Unterricht mehr an Schule statt. Ab dem 27. April geht es weiter – mit angepassten Regeln.

  • Das Coronavirus sorgt auch in Hessen für Ausnahmezustand.
  • Mittlerweile gibt es 7.147 (Stand: 19. April) Infizierte mit dem Coronavirus in Hessen. 
  • Die Zahl Covid-19-Toten in Hessen liegt inzwischen bei 214.
  • Seit dem 23. März bestehen im Bundesland harte Maßnahmen und Einschränkungen im Kampf gegen das Virus.
  • Ministerpräsident Volker Bouffier verkündet am Donnerstag (16. April) Details zu den gelockerten Corona-Maßnahmen.
  • Ab dem 27. April soll die Schule wieder losgehen.

>>> Alle neuen Entwicklungen in Hessen findest Du in unserem neuen Corona-Ticker <<<

Update um 17 Uhr: Nach aktuellen Informationen des hessischen Sozialministeriums hat es in den letzten 24 Stunden einen Anstieg an Neuerkrankungen und Todesfällen gegeben. So sind 164 neue Covid-19-Fälle aufgetreten. Zudem sind in dieser Zeit 17 weitere Menschen mit Coronavirus gestorben. Insgesamt gibt sind nun 7.147 Personen mit Sars-CoV-2 infiziert und 231 damit gestorben. Im gesamten Bundesland hat es in den letzten sieben Tagen 988 Neuerkrankungen gegeben! 

Coronavirus in Hessen: Schule geht ab 27. April wieder los

Update vom 19. April: „Ab dem 27. April werden wir den Schulbetrieb dann wieder schrittweise wiederaufnehmen“, erklärt Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Kultusminister von Hessen. Die Wiederaufnahme soll in verschiedenen Etappen stattfinden. Es beginnt mit den Abschlussklassen und im Laufe des nächsten Monats sollen die weiteren Klassenstufen folgen. Man wolle allen Schulformen und Jahrgangsstufen in diesem Schuljahr noch einmal einen Unterricht vor Ort ermöglichen. 

Wegen der Corona-Krise kann in diesem Schuljahr auch kein Schüler „sitzen bleiben“. Stattdessen werden die Versetzungsentscheidungen auf der Grundlage von gezeigtem Leistungsstand und Mitarbeit erfolgen. „Da die Leistungsbewertung in diesem Schulhalbjahr nur eingeschränkt möglich sein wird, soll in der Regel eine Versetzung erfolgen“, heißt es auf der Seite der hessischen Landesregierung. Sollten allerdings Zweifel an der Tauglichkeit des Schülers zeigen, können Eltern und Lehrer im gemeinsamen Gespräch auch eine „freiwilligen Wiederholung“ beschliessen. 

Wir wollen allen Schülerinnen und Schülern einen Schulabschluss ermöglichen, daher legen wir in den kommenden Wochen einen besonderen Fokus auf die Abschlussprüfungen“, sagt Alexander Lorz. Die Abschlussprüfungen der Haupt- und Realschulprüfungen sowie die Fachoberschulprüfungen werden verschoben. Der Haupttermin findet nun vom 25. bis 29. Mai statt. Die Nachholtermine sind für 8. bis 10. Juni geplant. 

Coronavirus in Hessen: Die Ausbreitung im Überblick

Landkreis/Stadt

Infizierte

Todesfälle

LK Bergstraße

288

2

LK Darmstadt-Dieburg

336

11

LK Fulda

290

8

LK Gießen

198

2

LK Groß-Gerau

358

3

LK Hersfeld-Rotenburg

192

19

LK Hochtaunuskreis

222

4

LK Kassel

257

13

LK Lahn-Dill-Kreis

318

10

LK Limburg-Weilburg

234

2

LK Main-Kinzig-Kreis

478

16

LK Main-Taunus-Kreis

218

4

LK Marburg-Biedenkopf

179

1

LK Odenwaldkreis

244

36

LK Offenbach

395

15

LK Rheingau-Taunus-Kreis

187

3

LK Schwalm-Eder-Kreis

422

23

LK Vogelsbergkreis

109

4

LK Waldeck-Frankenberg

131

2

LK Werra-Meißner-Kreis

122

5

LK Wetteraukreis

241

7

SK Darmstadt

137

3

SK Frankfurt am Main

1052

20

SK Kassel

193

5

SK Offenbach

69

4

SK Wiesbaden

277

9

Gesamtergebnis

6.983

214

Quelle: Sozialministerium Hessen, Stand: 19. April)

Coronavirus in Hessen: Frankfurt am schwersten befallen

Update vom 18. April: Wie das Sozialministerium in Hessen heute mitteilt, gibt es 6983 bestätigte Fälle des Corona-Virus. Das sind 160 Patienten mehr als noch am Vortag, was einem Anstieg von etwa 2,3 Prozent entspreche. Zudem sind sieben weitere Personen an den Folgen von Covid-19 gestorben. Das macht insgesamt 214 Tote. Alleine in Frankfurt gibt es 1022 nachgewiesene Fälle. Damit ist die die Stadt am schwersten befallen. 

Update, 8 Uhr: Nach dem mutmaßlichen Suizid des hessischen Finanzministers Thomas gibt es einen weiteren Todesfall im hessischen Finfanzministerium. Nach Informationen des Redatkionsnetzwerks Deutschland (RND) habe sich ein weiterer ranghoher Mitarbeiter das Leben genommen. Man habe seine Leiche in seinem Büro gefunden, heißt es. Nähere Informationen zu dem Tod liegen nicht vor. 

Hinweis zu Berichterstattung nach Suizid: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111.

Hilfe bei Depressionen und anderen psychischen Notfall-Situationen gibt es außerdem unter www.deutsche-depressionshilfe.de. Hilfe bietet auch der Krisendienst Frankfurt unter 069-611375. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.bsf-frankfurt.de.

Coronavirus in Hessen: Schutz-Visier aus dem 3D-Drucker 

Update vom 17. April, 7 Uhr: Die Nachfrage nach Mundschutz ist enorm. In Hessen wird deshalb vielfach auf Eigeninitiative gesetzt, um Masken selbst herzustellen. Nun kommt dafür auch modernste Technik zum Einsatz: In Geießen stellt ein 3D-Drucker Elemente für Behelfs-Visiere her. Ein Netzwerk aus Privatleuten, Einrichtungen und Firmen hat mit der Technik bereits mehr als 2.000 dieser Gesichtsschilde produziert. 

Wir versuchen in der Krise zu helfen", erläutert Nils Seipel von der dahinter stehenden Initiative "Makerspace Gießen" die Idee. Die Visiere gehen demnach an medizinische, pflegerische oder bedürftige Einrichtungen - kostenlos. Seipel ist einer der Begründer des "Makerspace", das sich als offene Werkstatt für digitale Technologien wie den 3D-Druck versteht und Workshops und verschiedene Veranstaltungen anbietet. Eine Pflegekraft habe sich an sie gewandt mit einem Hilferuf wegen fehlender Schutzausrüstung und der Idee, Masken mithilfe des 3D-Drucks herzustellen. 

Gesichtsschutz aus dem 3D-Drucker

Seipel zufolge dauert es etwa drei Stunden, bis der Schildhalter ausgedruckt ist, benötigt wird außerdem eine dickere Folie. Ein medizinisches Produkt sei das Visier damit nicht, betonen die Macher. Deshalb sprechen sie auch von einem "Behelfs-Gesichtsschild". Ausgerüstet damit wurden den Angaben nach in der Corona-Krise bislang Pflegeheime, Krankenhäuser oder Arztpraxen der Region.

Coronavirus in Hessen: Kurve flacht ab – Hilfe für Alleinerziehende beschlossen

Update vom 16. April, 16:30 Uhr: Wie soll die schrittweise Öffnung der hessischen Schulen in der Coronakrise funktionieren? Dazu geben Ministerpräsident Bouffier und Kultusminister Lorz (beide CDU) am Nachmittag Auskunft. Bouffier teilt in der Pressekonferenz mit, dass die Schulen schon ab dem 27. April schrittweise geöffnet werden sollen. Als erstes sollen die Abschlussklassen von Real-, Hauptschule wieder unterrichtet werden. 

Auch die Klassenstufe vor der Abschlussklasse im Gymnasium soll wieder den Unterricht besuchen, da ihre Noten in die Abiturnote einfließen würden. Zudem sollen die Fachoberschule und die Teilzeitberufschulklassen und die Viertklässler der Grundschule wieder den Unterricht besuchen. Das Abitur wurde in Hessen schon geschrieben, somit müssten die Abiturienten nur noch die mündlichen Prüfungen ablegen.

Hessen: Diese Geschäfte dürfen ab Montag wieder öffnen 

Bislang wegen der Corona-Pandemie geschlossene Einzelhandelsgeschäfte in Hessen dürfen vom kommenden Montag (20. April) an wieder unter bestimmten Bedingungen öffnen. Das sagte Ministerpräsident Volker Bouffier am Donnerstag. Die Regelung, die in der neuen Corona-Verordnung von Hessen festgehalten ist, gilt für Läden mit einer Verkaufsfläche von bis zu 800 Quadratmeter. Pro 20 Quadratmeter dürfe nur ein Kunde hereingelassen werden, so Bouffier.

Coronavirus - Lockerungen für viele Geschäfte

Er empfehle dringend einen Mund- und Nasenschutzmaske. Bestimmte Läden wie Buchhandlungen und Autohäuser dürfen auch unabhängig von der Ladengröße wieder öffnen.

Hessen: Alleinerziehende bekommen Anspruch auf Notbetreuung der Kinder 

Kindertagesstätten bleiben weiterhin geschlossen. Alleinerziehende bekommen jedoch nach Angaben von Bouffier grundsätzlich einen Anspruch auf Notbetreuung ihrer Kinder. Der Beruf spiele dabei keine Rolle mehr, sagte er. Bislang konnten nur Angehörige bestimmter Berufsgruppen ihre Kinder in Schulen oder Kindertagesstätten betreuen lassen. 

Hessen: Regierung spricht Maskenempfehlung aus 

Die Landesregierung empfiehlt, dass die Menschen beispielsweise im öffentlichen Nahverkehr oder beim Einkaufen Alltagsmasken tragen, um die Ausbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen. Eine Maskenpflicht wird nicht eingeführt. Medizinische Schutz- und Atemmasken sollen dem medizinischen Personal vorbehalten bleiben.

Coronavirus in Hessen: Zoos und Museen bleiben weiterhin geschlossen

Update vom 16. April, 13:55 Uhr: Zoos, Botanische Gärten und Museen müssen in der Corona-Krise in Hessen weiter geschlossen bleiben. Die Verlängerung der Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus war für den Direktor des Kronberger Opel-Zoos, Thomas Kauffels, ein herber Schlag. „Bis gestern Abend noch haben wir Vorbereitungen für eine Öffnung getroffen", sagt Kauffels am Donnerstag. Zunächst hatte noch ein mögliches Öffnungsdatum am 20. April im Raum gestanden, nun muss der Zoo weiter ohne Besucher-Einnahmen auskommen. Kauffels zeigte sich angesichts der neueren Entwicklung kämpferisch: „Es geht weiter. Es geht immer weiter.“ 

Auch Hessens Museen haben bisher kein konkretes Datum für die Wiederöffnung vor Augen. „Wir befinden uns noch in wartender Position“, so die Sprecherin des Frankfurter Städel Museums, Pamela Rohde. Museen gehörten wie Schulen zu den Bildungseinrichtungen, hier stehe in Hessen eine schrittweise Öffnung ab dem 27. April auf dem Plan. „Wir würden uns natürlich freuen, wenn wir sobald wie möglich wieder aufmachen können“, sagt Rohde. 

Das Städel sei in der Lage, einen Hygieneplan zu erstellen, die notwendigen Schutzvorkehrungen zu treffen und die Besucherströme zu regulieren. „Wir können das alles, und daran arbeiten wir gerade intern.“

Coronavirus in Hessen: Viele Geschäfte dürfen öffnen – aber ab wann?

Update vom 16. April, 6:54 Uhr: Nachdem Bund und Länder am Mittwoch entschieden haben, dass Geschäfte bis zu 800 Quadratmeter öffnen dürfen, steht jetzt noch die Frage in Raum: Ab wann genau? Dazu will sich die hessische Landesregierung in den kommenden Tagen äußern und weitere Details nennen. Über die aktuelle Lage im Gesundheitswesen will außerdem Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Donnerstag ab 14 Uhr informieren. 

Coronavirus - Lockerungen für viele Geschäfte

Laut Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) seien die bisherigen Maßnahmen insgesamt erfolgreich, um die Corona-Pandemie zu entschleunigen. „Diese Gefahr der Corona-Epidemie ist nicht gebannt, und sie ist keineswegs bewältigt", mahnt er nach einer Telefonkonferenz mit den Regierungschefs der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Coronavirus in Hessen: Die wichtigsten Entscheidungen im Überblick

Update vom 15. April, 18:30 Uhr: Mit über einer Stunde Verspätung tritt Ministerpräsident Volker Bouffier vor das Mikrofon. Auf der Pressekonferenz gibt der hessische Regierungschef die weiteren Schritte bezüglich der Eindämmung der Coronavirus-Pandemie bekannt. Die wichtigsten Entscheidungen im Überblick

  • Die generelle Kontaktsperre wird bis Sonntag, den 3. Mai verlängert. 
  • Geschäfte bis 800 Quadratmeter Größe dürfen ab Montag (20. April) unter Auflagen wieder öffnen. Gleiches gilt für Kfz-Händler, Fahrradläden und Buchhandlungen – bei Letzteren spielt die Gewerbefläche keine Rolle. 
  • Demgegenüber dürfen Frisöre erst ab 4. Mai unter Auflagen öffnen
  • Während Kitas geschlossen bleiben, sollen Schulen frühestens am 27. April allmählich wieder öffnen. Den Anfang sollen die Abschlussklassen machen. 
  • Beim Einkaufen und der Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs gibt es lediglich eine Schutzmasken-Empfehlung. Das heißt: Weiterhin keine Masken-Pflicht.
  • Restaurants und Gaststätten bleiben geschlossen, Eisdielen dürfen Lieferservice anbieten. 
  • Großveranstaltungen – einschließlich Fußballspiele – bleiben bis mindestens 31. August verboten

Update vom 15. April, 16:55 Uhr: Nach Bild-Informationen sollen Großveranstaltungen bis zum 31. August verboten bleiben. Welche Veranstaltungen in diese Kategorie fallen, sollen die Länder individuell regeln. Außerdem sollen sich Bund und Länder laut Deutscher Presse Agentur gegen eine Maskenpflicht ausgesprochen haben. 

>>>Alle Infos zu den Lockerungen der Corona-Maßnahmen gibt‘s in unserem Ticker!>>>

Update vom 15. April, 16:30 Uhr: Die Grenzkontrollen sollen noch zwanzig Tage, also bis zum 4. Mai fortgeführt werden. Darüber informiert das Bundesinnenministeriums am Mittwoch in Berlin. Die Einzelheiten will Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) mit den Ministerpräsidenten der betreffenden Bundesländer besprechen. 

Coronavirus in Hessen: 27 weitere Todesfälle

Update vom 15. April, 14:38 Uhr: In Hessen sind 155 neue Fälle bestätigt worden. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 6.334. Es gibt außerdem 27 weitere Todesfälle. Die Zahl der Todesopfer steigt damit auf 174. 

Coronavirus in Hessen: Werden Geschäfte bald wider geöffnet?

Update vom 15. April, 14:30 Uhr: In der Beschlussvorlage des Corona-Kabinetts, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, sollen Betriebe ab 800 Quadratmeter, Bibliotheken, Zoos sowie Friseure, Zoos, Buch-, Kfz- und Fahrradhändler unter strengen Corona-Maßnahmen schon bald wieder eröffnen dürfen. 

Auch der Alltag für Schüler einer Abschlussklasse sowie Grundschulkinder der vierten Klasse könne ab dem 4. Mai wieder normaler aussehen. Allerdings haben die Ministerpräsidenten diesem Beschluss noch nicht zugestimmt.

Corona in Hessen: Kontaktverbot bis 3. Mai? 

Update vom 15. April, 11:13 Uhr: Der Bund will den Ländern vorschlagen, das Kontaktverbot bis zum 3. Mai zu verlängert. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. Es soll allerdings ein paar Ausnahmen geben. So dürften Geschäfte 400 Quadratmetern bereits am 20. April wieder aufmachen, Friseure und Geschäfte ab 2.500 dürften dann ab Mai nachziehen. Eine Lockerung für die Gastronomie sei nicht vorgesehen. Am Nachmittag werden die Ministerpräsidenten und Angela Merkel über die Corona-Maßnahmen diskutieren.

Coronavirus -  Ministerpräsident Volker Bouffier wird heute über die Lockerungen der Corona-Maßnahmen informieren. 

Update vom 15. April, 7:06 Uhr: „Wir brauchen einen Konsens der 16 Länder. Gerade in der Schulpolitik darf es keine Alleingänge geben“ – NRW-Ministerpräsident Armin Laschet betont in Berlin, wie wichtig es ist, dass am Mittwochnachmittag eine gemeinsame Lösung gefunden wird. Wenn sich Bund und Länder nämlich die aktuelle Corona-Lage anschauen, wird auch das Thema Schul- und Kita-Eröffnung besprochen. Wann und wie sollen die Kindertagesstätten und Schulen wieder aufmachen? Soll zunächst mit den höheren Klassen begonnen werden, da sich Jugenliche womöglich bessere an die Corona-Verordnungen halten und ihr Abschluss wichtiger ist? Oder soll mit der Grundschule angefangen werden? 
Aber auch eine mögliche Lockerung der Maßnahmen wird voraussichtlich besprochen. Söder könne sich beispielsweise vorstellen, dass es in zwei, drei Wochen eine Erleichtung, etwa im Handel, geben könne. Aber auch nur, wenn klare Vorschriften exizisteren. Dazu zählt er unter anderem eine Obergrenze für Personenzahl, eine Maskenpflicht in Supermärkten und strenge Hygiene-Maßnahmen. 

Coronavirus in Hessen: Telefonkonferenz der Ministerpräsidenten

Update vom 14. April, 20:30 Uhr: Wie könnten mögliche Lockerungen der strengen Corona-Kontaktregeln in Hessen aussehen? Darüber will Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Mittwoch um 16:30 Uhr nach einer Telefonkonferenz mit den Regierungschefs der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) informieren. Vor dem Spitzengespräch war deutschlandweit insbesondere eine schrittweise Öffnung der Schulen diskutiert worden. 

Coronavirus in Hessen: Die Ausbreitung im Überblick

Stadt/Landkreis

Infizierte

Todesfälle

LK Bergstraße

270

1

LK Darmstadt-Dieburg

307

6

LK Fulda

276

6

LK Gießen

187

0

LK Groß-Gerau

305

3

LK Hersfeld-Rotenburg

176

10

LK Hochtaunuskreis 

214

3

LK Kassel

214

8

LK Lahn-Dill-Kreis

307

10

LK Limburg-Weilburg

221

1

LK Main-Kinzig-Kreis 

377

10

LK Main-Taunus-Kreis

194

4

LK Marburg-Biedenkopf

165

1

LK Odenwaldkreis

204

29

LK Offenbach

357

15

LK Rheingau-Taunus-Kreis

179

3

LK Schwalm-Eder-Kreis

358

19

LK Vogelsbergkreis

102

4

LK Waldeck-Frankenberg

113

2

LK Werra-Meißner-Kreis

100

3

LK Wetteraukreis

211

5

SK Darmstadt

119

1

SK Frankfurt am Main

914

17

SK Kassel

149

3

SK Offenbach

58

2

SK Wiesbaden

257

8

Insgesamt

 Infizierte: 6.334

 Todesfälle: 174

Quelle: Sozialministerium Hessen, Stand: 15. April)

Coronavirus in Hessen: Bouffier macht Hoffnung: Baldige Lockerung im Einzelhandel?

Update vom 14. April, 15 Uhr: Hessen würde bei einer möglichen stufenweisen Wiedereröffnung der Schulen für den Unterricht eher mit Abschlussjahrgängen beginnen als mit den Grundschulen. Das sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Dienstag in Wiesbaden. „Nicht nur weil die vorm Abschluss stehen, sondern weil wir auch glauben, dass bei älteren Schülerinnen und Schülern der notwendige Appell, Abstand zu halten und Hygienevorschriften einzuhalten, wesentlich besser gelingen kann als bei Kindern in der Grundschule", erläutert er nach einem Treffen des hessischen Corona-Kabinettausschusses mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Dienstag.

Coronavirus in Hessen: Baldige Lockerung der Maßnahmen im Einzelhandel? 

Entschieden werde diese Frage jedoch erst nach der Besprechung der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am (morgigen) Mittwoch. 

In der Videokonferenz soll über mögliche Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen nach dem 19. April beraten werden. „Ich kann mir vorstellen, dass wir morgen durchaus in einem breiten Konsens dazu kommen, dass wir im Einzel- und vielleicht auch im Großhandel eine Öffnung vornehmen“, so Bouffier. „Da wird man sich an bestimmten Größen zu orientieren haben.“ Entscheidungen dazu seien aber noch nicht gefallen. 

Volker Bouffier (CDU, 2.v.l), Ministerpräsident von Hessen, Helge Braun, Chef des Bundeskanzleramts (CDU, 2.v.r) und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU, r) besuchen am Dienstag das Uniklinikum Gießen.

Coronavirus in Hessen: Die Kurve der Neuinfektionen flacht ab, aber Anstieg der Todesfälle 

Aktuell (Stand 14. April, 14 Uhr) vermeldet das Sozialministerium Hessen 6.179 Coronavirus-Infizierte. Das ist nur ein geringer ein Zuwachs von 86 Personen im Vergleich zum Vortag. Doch leider steigt die Zahl der Todesfälle innerhalb eines Tages von 136 auf 147 an.  

Coronavirus in Hessen: Über 6.000 Infizierte – die Statistik vom Ostermontag

Update vom 13. April, 17 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle ist am Ostermontag auf insgesamt 6.093 gestiegen. Das sind 90 Neu-Infektionen in 24 Stunden. Das Sozialministerium meldet außerdem 3 weitere Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19. Die Zahl der Toten steigt damit auf 136. 

Die Ausbreitung des Coronavirus in Hessen und Deutschland (Stand 13. April)

Coronavirus: Leopoldina-Wissenschaftler mit Zeitplan für Ende der Kontaktsperren 

Update vom 13. April, 16:30 Uhr: Die Erkenntnisse der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina gelten als wichtige Leitlinie in der Diskussion um die Lockerung der Corona-Maßnahmen. Die Wissenschaftler präsentieren in ihrer Studie, die am Montag veröffentlicht wurde, einen Zeitplan zurück zur Normalität – und raten dazu, Schulen so bald wie möglich wieder zu öffnen. Nach Ostern will Bundeskanzlerin Angela Merkel gemeinsam mit Ministerpräsidenten auf Basis der Leopoldina-Studie diskutieren, wie es in der Coronavirus-Krise weitergeht. Der Fahrplan der Leopoldina-Forscher für das Ende der Kontaktsperre zum Nachlesen.

Corona-Regeln in Hessen: Massenweise Anrufe bei Polizei – aus Rache?

Update vom 13. April, 12:45 Uhr: Hessen startet am Ostermontag in die 4. Woche mit verschärfen Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. Seit dem 23. März dürfen die Menschen nur noch alleine oder zu zweit draußen unterwegs sein. Ausnahmen gelten nur für Familien und häusliche Gemeinschaften. Am 15. April soll beraten werden, wie es weitergeht – und ob Teile der Beschränkungen aufgehoben oder verändert werden können.

Coronavirus in Hessen: Viele Anrufe bei Polizei wegen Verstößen – oft aus Rache!

Die Corona-Maßnahmen wurden am Oster-Wochenende laut Polizei in Hessen bislang weitestgehend eingehalten. „Der Großteil verhält sich absolut vorbildlich“, sagt ein Polizeisprecher in Kassel. Natürlich gebe es permanent Anrufe, größere Sachen seien aber nicht dabei, hieß es in Darmstadt. Bei der Polizei in Hessen gehen seit einigen Tagen immer wieder Hinweise auf mögliche Verstöße gegen das Kontaktverbot und die Beschränkungen des öffentlichen Lebens in der Corona-Krise ein. Viele Anrufer melden Menschenversammlungen oder private Treffen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Polizeipräsidien zeigte. Wie die Polizei jedoch erklärte, sei nicht jeder Hinweis berechtigt – und manchmal ist das Motiv eine offene Rechnung. 

In Hessen gilt mittlerweile ein Bußgeldkatalog, mit dem Verstöße gegen das Kontaktverbot geahndet werden können. Wer sich nicht an die strengen Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie hält, dem droht ein Bußgeld zwischen 200 und 5.000 Euro

Coronavirus in Hessen: Über 6.000 Infizierte! Die Verteilung in den Landkreisen

Update vom 12. April, 16 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle ist am Ostersonntag auf insgesamt 6.003 gestiegen. Das sind 188 mehr Neu-Infektionen seit Samstag. Das Sozialministerium meldet außerdem 13 weitere Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19. Sie stammen aus den Landkreisen Hersfeld Rotenburg (1), Kassel (1), Main-Kinzig (2), Offenbach (1), Rheingau-Taunus (1), Vogelsberg (2), Werra-Meißner (1), Wetteraukreis (2) und der Stadt Frankfurt (2). 

In Deutschland gibt es am Ostersonntag 120.479 bestätigte Coronavirus-Fälle. Das sind 2.821 Infizierte in 24 Stunden. Die Zahl der Todesopfer ist um 129 auf 2.673 gestiegen. 

Coronavirus in Hessen: Die Ausbreitung im Überblick

Stadt/Landkreis

Infizierte

Todesfälle

LK Bergstraße

260

1

LK Darmstadt-Dieburg

292

5

LK Fulda

263

5

LK Gießen

185

0

LK Groß-Gerau

305

3

LK Hersfeld-Rotenburg

160

8

LK Hochtaunuskreis 

211

2

LK Kassel

197

6

LK Lahn-Dill-Kreis

294

6

LK Limburg-Weilburg

216

0

LK Main-Kinzig-Kreis 

355

6

LK Main-Taunus-Kreis

190

4

LK Marburg-Biedenkopf

154

1

LK Odenwaldkreis

187

22

LK Offenbach

321

11

LK Rheingau-Taunus-Kreis

176

2

LK Schwalm-Eder-Kreis

340

16

LK Vogelsbergkreis

100

4

LK Waldeck-Frankenberg

112

1

LK Werra-Meißner-Kreis

81

2

LK Wetteraukreis

204

2

SK Darmstadt

116

0

SK Frankfurt am Main

837

12

SK Kassel

146

3

SK Offenbach

54

2

SK Wiesbaden

247

6

Insgesamt

 Infizierte: 6.003

 Todesfälle: 133

Quelle: Sozialministerium Hessen, Stand: 12. April)

Coronavirus in Hessen: Hier kontrolliert die Polizei an Ostern verstärkt!

Update vom 12. April, 11:15 Uhr: Auch die Menschen in Hessen feiern dieses Jahr ein außergewöhnliches Osterfest. Die Folgen der Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Maßnahmen sind an diesem Wochenende spürbar wie nie. Doch nach Einschätzung derPolizei halten sich die meisten Hessen – trotz tollem Ausflugswetter – an die strengen Kontaktbeschränkungen. Mehrere Polizei-Präsidien in größeren Städten von Hessen meldeten am Samstag, dass es keine Anhäufung von Verstößen oder Besonderheiten gebe. „Die Bürger halten sich weitgehend an die Regeln. Es gibt keine Auffälligkeiten. Das ist erfreulich", sagt etwa ein Sprecher der Frankfurter Polizei. 

Seit dem 23. März dürfen sich Menschennur noch allein oder zu zweit in der Öffentlichkeit aufhalten. Ausnahmen sind erlaubt, wenn die Personen zusammenwohnen. Die Behörden wollen damit erreichen, dass sich Covid-19 langsamer in der Bevölkerung ausbreitet und das Gesundheitssystem nicht überfordert wird mit massenhaft infizierten Menschen. 

Coronavirus in Hessen: Polizei verstärkt Kontrollen zu Ostern (Symbolfoto)

Die Polizei in Hessen kontrolliert zum Beispiel verstärkt auch in Parks, Grünanlagen und an Ausflugszielen. In Hessen gilt seit ein paar Tagen ein Bußgeldkatalog, mit dem Verstöße gegen das Kontaktverbot geahndet werden können. Wer sich nicht an die strengen Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie hält, dem droht ein Bußgeld zwischen 200 und 5.000 Euro. Hessen, die am Samstag noch Einkäufe für die Feiertage zu erledigen hatten, mussten zum Teil viel Geduld mitbringen. Vor Supermärkten bildeten sich mitunter lange Schlangen mit wartenden Kunden, so etwa in der Frankfurter Innenstadt.

Coronavirus in Hessen: Ist diese Grafik das Zeichen für die Wende?

Update vom 12. April, 9:10 Uhr: Gebannt wartet Deutschland auf die Entscheidung nach Ostern: Können die Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus endlich gelockert werden? Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut machen jetzt Hoffnung. Sie sagen: Die Wende ist geschafft. Der Beweis ist eine Grafik, die das Institut nach einer Studie veröffentlicht hat. Darin sehe man die klare Wirkung der Corona-Maßnahmen. Die Forscher geben auch eine Prognose, wann die Lockerung der Maßnahmen stattfinden sollte. 

Coronavirus in Hessen: Über 5.800 Infizierte – Zahl der Toten steigt 

Update vom 11. April, 14:40 Uhr: In Hessen wurden am Samstag 138 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Fälle auf insgesamt 5.815. Die Zahl der neuen Fälle ist im Gegensatz zum Karfreitag nur halb so hoch. Leider bestätigt das Sozialministerium jedoch auch acht weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt gibt es im Bundesland nun 120 Corona-Tote. Sie stammen aus den Landkreisen Fulda, Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis, Odenwaldkreis und aus dem Statdkreis Offenbach. 

Coronavirus in Hessen: Über 5.600 Infizierte

Update vom 10. April, 15:50 Uhr: Das Sozialministerium Hessen meldet am Karfreitag 293 neue Coronavirus-Fälle. Somit steigt die Zahl der Infizierten im Bundesland auf insgesamt 5.677 an. Außerdem wurden neun weitere Todesfälle bestätigt. Die Zahl der Covid-19-Toten in Hessen liegt nun bei 112. 

Coronavirus in Hessen: Lockerungen der Regeln nach Ostern?

Update vom 10. April, 10 Uhr: Der Ministerpräsident von Hessen hat in der Corona-Krise Mut gemacht. „Unser Alltag steht in der Corona-Krise Kopf. Ich weiß, wie schwierig und belastend das für viele ist", versicherte Volker Bouffier am Donnerstag in Wiesbaden„Deshalb ist es mir wichtig, Ihnen auf diesem Weg Mut zu machen", erklärte Bouffier in einer Videobotschaft anlässlich der Osterfeiertage. „Wir sind mit unseren Maßnahmen auf dem richtigen Weg. Das zeigt unter anderem die Entwicklung der Fallzahlen." Trotzdem sei es nach wie vor wichtig, die Ausbreitung des Coronavirus noch weiter zu reduzieren, mahnte der Ministerpräsident. Deshalb sei es auch nötig, die Einschränkungen mindestens bis zum Ende der Osterferien aufrecht zu erhalten. „Nur wenn wir alle unseren Teil dazu beitragen und unsere persönlichen Kontakte auf ein absolutes Minimum beschränken, gelingt es uns, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen.“

Coronavirus in Hessen: Über 100 Tote – doch eine Zahl macht Hoffnung

Update vom 9. April: Am Donnerstagnachmittag veröffentlicht des Gesundheitsministerium Hessen die neuen Fallzahlen – demnach haben sich inzwischen 5.384 Personen in Hessen mit dem Coronavirus infiziert. Das sind 270 an Covid-19 Erkrankte mehr als noch am Tag zuvor. Das unterstreicht die Aussage von Hessens Ministerpräsident, Volker Bouffier, dass die Kurve der Corona-Infektionen in Hessen abflache. Die Zahl der Covid-19-Toten im Land ist mittlerweile auf 103 angestiegen. In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Gesundheitsministerium 11 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus bestätigt.

Coronavirus in Hessen: So stellt sich der Ministerpräsident die Lockerung der Maßnahmen vor!

Seit fast drei Wochen lebt die Bevölkerung von Hessen wegen der Corona-Krise in einem eingeschränkten Alltag. Die Zahl der mit Coronavirus Infizierten steigt täglich, ebenso wie die Zahl der Covid-19-Toten. Das Kontaktverbot, das seit dem 23. März deutschlandweit herrscht, zwingt die Menschen, mehr zu Hause zu bleiben. Wer gegen die Einschränkungen verstößt, muss mit Bußgeldern rechnen. Das wirft bei vielen die Frage auf, wann die Einschränkungen und Maßnahmen endlich wieder gelockert werden können. Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich am Mittwoch bei der hessenschau über eine mögliche Lockerung der Corona-Maßnahmen geäußert.

Coronavirus in Hessen: Ministerpräsident Bouffier zur Lockerung der Maßnahmen

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat sich am Mittwoch bei der hessenschau über eine mögliche Lockerung der Corona-Maßnahmen geäußert. Die Kurve der Corona-Infektionen in Hessen flache laut Bouvier ab, die Infektionszahlen stiegen langsamer. In Hessen hätte man 12,6 Tage erreicht, in denen sich die Infektionen verdoppeln würden. „Das ist ein Erfolg. Das zeigt, dass die Maßnahmen wirken“, so der Ministerpräsident. „Wir dürfen jedoch nicht riskieren, dass die Erfolge, die wir jetzt erzielt haben, wieder zunichte gemacht werden, indem wir zu schnell zu früh öffnen und dann wieder ganz viele Menschen infiziert werden.“ Jeder wünsche sich, dass der Alltag möglichst bald wieder einkehre, erklärte Bouffier in der hessenschau. Das entscheidende sei jedoch die Gesundheit der Menschen. „Das ist der oberste Wert“. Laut Bouffier wäre die Lockerung der Maßnahmen Thema der gemeinsamen Konferenz der Minister mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch nach Ostern. „Ich glaube, wir müssen in Schritten vorangehen. Ich sehe so manches erst Anfang Mai.“ Über Ostern werden also weiterhin strenge Regeln in ganz Hessen gelten, die ein gewohntes feiern unmöglich machen.

Coronavirus in Hessen: Die aktuellen Zahlen von Infizierten und Covid-19-Toten

Das Gesundheitsamt Hessen meldet am Mittwoch (8. April) 5.114 Infizierte mit dem Coronavirus – ein Anstieg von 269 im Vergleich zum Vortag. Die Zahl der Covid-19-Toten ist ebenfalls gestiegen. Nach 15 Todesopfern am Dienstag gab es innerhalb von 24 Stunden 13 weitere Todesfälle. Die Zahl der Toten ist somit auf insgesamt 92 gestiegen.  

Die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland (Stand 9. April, 13 Uhr)

Die 13 neuen Todesfälle in Folge einer Infektion mit dem Coronavirus wurden dem Gesundheitsamt Hessen aus den Landkreisen Fulda, Kassel, Lahn-Dill-Kreis (3), Mainz-Kinzig-Kreis, Odenwaldkreis, Offenbach und Schwalm-Elder Kreis (3) sowie aus der Stadt Wiesbaden gemeldet.

Coronavirus in Hessen: Ansturm auf Kurzarbeitergeld

Wegen der Corona-Krise ist die Zahl der Anträge auf Kurzarbeit in Hessen innerhalb einer Woche nochmal um rund 20.000 auf nun 52.000 Betriebe gewachsen. Dahinter steckt wahrscheinlich ein Vielfaches von Beschäftigten, die mit der Sozialleistung über die Zwangspause wegen des Coronavirus kommen sollen. Erfasst wurden alle Anträge bis einschließlich dem 3. April. Im Vergleich: In den vergangenen zwölf Jahren gab es in Hessen zusammengerechnet nur 34.000 Anträge auf Kurzarbeit. Seit der Ausbreitung des Coronavirus in Hessen haben auch große Unternehmen wie die Lufthansa, Fraport, Condor und Opel Kurzarbeit für jeweils tausende Mitarbeiter angemeldet. Eine Gesamtzahl möglicher Betroffener wurde nicht genannt, weil sie erst sehr viel später feststeht. Die Betriebe können rückwirkend zum 1. März 2020 Kurzarbeitergeld nutzen, wenn mindestens zehn Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsausfall von mehr als zehn Prozent haben. Zudem werden die Sozialbeiträge zu 100 Prozent von der Agentur übernommen. Arbeitnehmer müssen sich bei Kurzarbeit nicht an die Arbeitsagenturen wenden.

Übrigens: Die aktuellen Zahlen und Entwicklungen der Corona-Krise in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz findest Du in unseren anderen News-Tickern!

Coronavirus in Hessen: Polizei erhält viele Hinweise auf Verstöße gegen Maßnahmen

In den Polizei-Dienststellen von Hessen gehen immer wieder Hinweise auf mögliche Verstöße gegen das Kontaktverbot und die Beschränkungen des öffentlichen Lebens in der Corona-Krise ein. Viele Anrufer melden Menschenversammlungen oder private Treffen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter Polizeipräsidien zeigt. 

Allerdings sei nicht jeder Hinweis berechtigt – und manchmal ist das Motiv eine offene Rechnung. Bürgerrechtler sehen die Entwicklung kritisch. „Gegenseitige hat in einem freiheitlichen Land nichts zu suchen", sagte Franz-Josef Hanke, zweiter Landesvorsitzender der Humanistischen Union Hessen. Er appelliert an die Eigenverantwortung – auch um die Polizei zu entlasten: „Je besonnener der Einzelne reagiert, desto mehr entlastet er die Verantwortlichen im Staat und in den Behörden, desto weniger müssen Freiheiten durch den Staat eingeschränkt werden.“ Die Polizei ist nach eigenen Angaben dankbar für die Anrufe. Ein Großteil der Mitteilung sei korrekt. Es sei aber wichtig, dass sich die Einsatzkräfte selbst ein Bild machten, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Frankfurt

kab/dh

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