Alle Entwicklungen im News-Ticker 

Coronavirus in Hessen: Kontaktverbot bleibt bis über Ostern – was bedeutet das für die Feiertage?

Coronavirus in Hessen - Das Kontaktverbot wird über die Osterfeiertage verlängert. Was jetzt für diese Zeit gilt:

  • Am 27. Februar wird der erste Fall von Coronavirus in Hessen bekannt.
  • Zahl der Infizierten in Hessen steigt auf 3.582 (Stand 1. April).
  • Mittlerweile 26 Tote durch Covid19 bestätigt.
  • Neues Kontaktverbot gilt ab 23. März bis vorerst über Ostern bis zum 19. April.
  • Plötzlicher Tod von Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) erschüttert die Landespolitik mitten in der Corona-Krise.
  • Polizei Frankfurt postet ein Video auf Facebook und sorgt damit für eine gespaltene Meinungen im Netz. 
  • Alle Entwicklungen und die aktuellen Fälle im News-Ticker:

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Update vom 1. April: Bund und Länder haben sich am Mittwoch dazu geeinigt, dass das Kontaktverbot verlängert wird. Es wird bis über Ostern bestehen bleiben und am 19. April enden. Allerdings wollen sich alle Beteiligten am 14. April noch einmal zusammenfinden und die aktuelle Lage bewerten. Ob dann das Verbot gelockert, bestehen oder gar verschärft wird, ist derzeit noch völlig unklar. 

Für die Osterfeiertage gilt deshalb: Die Bürger „bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren“, heißt es in einer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Mittwoch vorliegenden Beschlussvorlage für die Telefonkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer. Generell auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten muss verzichtet werden. Das gelte im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge.

Es habe zudem große Einigkeit bestanden, dass es keine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken geben solle. Es sei deutlich gemacht worden, dass man sich an die bestehenden Auflagen halten müsse, selbst wenn man solche Masken trage.

Coronavirus in Hessen: Nach Tod von Finanzminister Schäfer steht Nachfolger fest

Update, 14:42 Uhr: Nach dem Tod von Finanzminister Schäfer steht bereits sein Nachfolger fest. Michael Boddenberg ist der neue Finanzminister von Hessen und will „rund um die Uhr und mit ganzer Kraft" mithelfen, um die Folgen der Coronavirus-Pandemie einzugrenzen. 

Am Dienstag ernennt Ministerpäsident Volker Bouffier (CDU) Boddenberg zum neuen Finanzminister. Es herrsche noch immer Fassungslosigkeit über Schäfers Tod, betont der Regierungschef. „Doch wir müssen gerade in diesen schweren Zeiten handlungsfähig bleiben." Der Finanzminister und sein Ministerium würden dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Boddenberg bringe Sachverstand, Erfahrung und Durchsetzungskraft mit, um in der Corona-Krise das Amt und die Aufgaben des Finanzministers erfolgreich zu meistern.

Michael Boddenberg wird von Volker Bouffier zum neuen Finanzminister ernannt. (Archivfoto)

Boddenbergs wichtigste Aufgabe sei „die historische Herausforderung“ der Coronavirus-Pandemie in Hessen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende zeigt sich optimistisch, dass diese Corona-Krise gemeistert wird.  

Coronavirus in Hessen: Polizei Frankfurt spielt „Circle of life" – und das Netz rastet aus

Update vom 31. März, 9 Uhr: Mit solch einer Resonanz hat die Polizei in Frankfurt wohl nicht gerechnet: Mit über 140.000 Aufrufen, über 4.000 Likes und über 700 Kommentaren ist dieses Video schon über die Standgrenzen hinaus bekannt geworden. In dem Clip, den die Polizei Frankfurt am Montag (30. März) auf Facebook hochgeladen hat, sieht man, wie ein Streifenwagen durch Sachsenhausen fährt und dabei das Lied „Circle of Life“ von Elton John aus der Anlage des Autos dröhnt. Einige Passanten halten auf der Straße an, andere schauen verwundert von ihren Balkonen herunter. Doch was soll das eigentlich? Wie sich herausstellt, will die Polizei Frankfurt die in der Coronakrise Daheimgebliebenen am Abend unterhalten und ihnen so ihren Dank ausdrücken. 

„Unsere Kolleginnen und Kollegen sind seit Tagen unermüdlich für euch im Einsatz. Sie erhalten dafür viel Lob und Zuspruch. Das tut gut. Das gibt Kraft. Frankfurt - gemeinsam gegen Corona. Ihr, die ihr für #FlattenTheCurve daheimgeblieben seid, das hier ist für euch“, schreibt die Polizei Frankfurt auf Facebook unter das Video.

Coronavirus in Hessen: Einigen gefällt die Songauswahl der Polizei Frankfurt so gar nicht 

Viele User sind von der Aktion der Frankfurter Polizei begeistert: „Danke, dass ihr für uns da seid“, „Einfach mega!“ und „Echt super von Euch, ich habe Gänsehaut bekommen. Lasst Euch das nicht von den "Nörglern" vermiesen“, so nur einige der positiven Reaktionen. Doch „Nörgler“ gibt es tatsächlich auch, denn einige sind mit der Liedauswahl absolut nicht einverstanden. Das könnet am Songtext liegen: „Some say eat or be eaten / Some say live and let live“ („Manche sagen: Essen oder gegessen werden / Manche sagen: Leben und leben lassen“) oder „Some of us fall by the wayside / And some of us soar to the stars“ („Manche von uns bleiben auf der Strecke / Und manche von uns schweben zu den Sternen hinauf“) klingen für einige nicht passend in Zeiten von Corona. 

Einige Nutzer finden das Lied makaber. Soll man Angehörigen, die jemand an Covid-19 verloren haben, nun sagen: „Well that‘s the circle of life“? („So ist nun eben der Kreislauf des Lebens“), fragt eine Userin. Auch ein anderer Facebook-Nutzer empfiehlt, doch das nächste Mal ein anderes Lied zu wählen. „Time to say Goodbye“ ginge jedoch auch nicht. 

Coronavirus in Hessen: Warum hat die Polizei Frankfurt das Lied „Circle of Life“ gewählt? 

Auf Anfrage von fnp.de erklärt die Polizei Frankfurt, dass jeder text Spielraum für Interpretationen lasse. Sie würden bei dem Lied immer an die Szene denken, in der Rafiki den jungen Simba präsentiert. Außerdem wäre die Strophe „You should never take more than you give“ in der Corona-Krise passend, da alle Menschen zusammenhalten müssten. Die Aktion solle „ein ‚Danke‘ an die Menschen, die bei #FlattenTheCurve und #StayAtHome mitmachen und zu Hause bleiben“.

Tod von Finanzminister Schäfer (†54) – Bouffier: „Sorgen haben ihn erdrückt“

Update vom 30. März, 11:30 Uhr: Nach dem plötzlichen Tod von Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) steht die hessische Landesregierung unter Schock und muss sich inmitten der Corona-Krise neu aufstellen. Die CDU um Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) wird sich erste Gedanken darüber machen müssen, wer die Nachfolge von Schäfer an der Spitze des Finanzministeriums übernehmen könnte. In der derzeitigen Corona-Krise ist das Haus ein Schlüsselressort. Eine für diesen Montag geplante Video-Pressekonferenz mit Bouffier zu einer Freiwilligen-Plattform wurde kurzfristig verschoben.

Coronavirus in Hessen: Finanzminister Thomas Schäfer (†52) tot an Bahngleisen gefunden 

Der 54 Jahre alte Schäfer war am Samstag tot an einer Bahnstrecke aufgefunden worden. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Ermittler deutet alles daraufhin, dass sich der Minister das Leben genommen hat. In einem kurzen, sehr emotionalen Statement hatte Regierungschef Bouffier am Sonntag von den Sorgen Schäfers über die Corona-Krise und ihre Folgen berichtet. 

Er habe bis zuletzt daran gearbeitet, diese Krise organisatorisch und finanziell zu bewältigen. „Ich muss davon ausgehen, dass ihn diese Sorgen erdrückt haben“, so der Ministerpräsident. „Er fand offensichtlich keinen Ausweg mehr. Er war verzweifelt und ging von uns.“ Der Tod Schäfers sei ein großer Verlust für das Land Hessen. „Gerade ihn hätten wir in einer so schweren Zeit besonders gebraucht“, sagte Bouffier. 

Zahlreiche Vertreter von Parteien, Kirchen, Verbänden und anderen Organisationen hatten sich erschüttert über den Tod von Schäfer gezeigt, der eine Frau und zwei Kinder hinterlassen hat. Schäfer war seit 2010 Finanzminister in Hessen gewesen und galt auf allen politischen Seiten als anerkannter und kompetenter Experte auf diesem Gebiet. Er wurde auch als möglicher Nachfolger von Ministerpräsident Bouffier gehandelt.

Tod von Finanzminister Schäfer (†54) – Bouffier: „Sorgen haben ihn erdrückt“

Update vom 29. März, 14 Uhr: Der plötzliche Tod von Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) mitten in der Corona-Krise erschüttert die Landespolitik in Hessen. Nach den Worten von Ministerpräsident Volker Bouffier haben ihn womöglich die Sorgen um die Bewältigung der Corona-Folgen in den Tod getrieben. „Ich muss davon ausgehen, dass ihn diese Sorgen erdrückt haben. Er fand offensichtlich keinen Ausweg mehr. Er war verzweifelt und ging von uns. Das erschüttert uns, das erschüttert mich“, sagte ein sichtlich mitgenommener Bouffier am Sonntag. 

Noch am vergangenen Dienstag hatte Schäfer im Landtag einen milliardenschweren Nachtragshaushalt für das Land vorgestellt, um die tiefen Einschnitte durch die Coronavirus-Pandemie bewältigen zu können. Laut Bouffier habe sich Schäfer wegen der Corona-Krise große Sorgen gemacht. „Große Sorgen vor allen Dingen darum, ob es gelingen könne, die riesigen Erwartungen in der Bevölkerung, insbesondere der finanziellen Hilfen, zu erfüllen", sagte Bouffier. Ermittler gehen davon aus, dass sich der 54-jährige Schäfer das Leben genommen hat. Seine Leiche war am Samstagvormittag an einer Bahnstrecke gefunden worden. Der Finanzexperte galt als Kandidat für die Nachfolge von Regierungschef Bouffier. 

Hinweis: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Du oder eine dir bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktiere bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111.

Coronavirus in Hessen: Lockerung der Maßnahmen? Das sagt die Regierung!

Update vom 28. März, 8:45 Uhr: Kanzleramtschef Helge Braun hat klargestellt, dass es vor dem 20. April keine Lockerungen der bestehenden Einschränkungen im Kampf gegen das Coronavirus geben werde. „Wir reden jetzt bis zum 20. April nicht über irgendwelche Erleichterungen“, sagte der CDU-Politiker dem „Tagesspiegel“. „Bis dahin bleiben alle Maßnahmen bestehen.“ Ältere Menschen müssten noch deutlich länger als Jüngere mit Kontakteinschränkungen rechnen. „Eines ist allen Modellen gemein, egal, wie wir uns entscheiden: dass die älteren und vorerkrankten Menschen in unserer Gesellschaft wirksam vor einer Infektion geschützt werden müssen, bis es einen Impfstoff gibt“, sagte Braun. 

Coronavirus – Entscheidung über Lockerung der Maßnahmen erst am 20. April

Als Messlatte für eine Trendwende und als Entscheidungsgrundlage für eine Lockerung der Einschränkungen sieht Braun die Entwicklung der Infektionsgeschwindigkeit. „Wenn wir es schaffen, die Infektionsgeschwindigkeit so zu verlangsamen, dass wir zehn, zwölf oder noch mehr Tage haben bis zu einer Verdopplung, dann wissen wir, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“ Zuletzt verdoppelten sich die Fallzahlen in etwa alle drei Tage. „Unmittelbar nach Ostern werden wir sagen können, wie es generell nach dem 20. April weitergeht.“

Alle aktuellen Zahlen der Infizierten und Corona-Toten in Hessen sowie eine Karte der Ausbreitung im Bundesland findest Du in unserem anderen News-Ticker zum Coronavirus in Hessen.

Coronavirus in Hessen: In diesen Kliniken dürfen Väter nicht mit in den Kreißsaal

Update vom 27. März, 20:45 Uhr: Die ersten Krankenhäuser in Hessen haben beschlossen, keine werdenden Väter mehr in die Kreißsäle zu lassen. Die Uniklinik Frankfurt, die Lahn-Dill-Kliniken und das Hospital zum Heiligen Geist in Fritzlar (Schwalm-Eder) wollen so das Infektionsrisiko minimieren. In anderen Kliniken ist weiterhin eine Begleitperson bei der Geburt erlaubt, die Besuchsregeln danach sind jedoch sehr eingeschränkt. 

Coronavirus: Warum die Krise Hessen besonders hart trifft

Update vom 27. März, 11:10 Uhr: Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir sieht die Ökonomie von Hessen härter von der Coronavirus-Krise getroffen, als die anderer Bundesländer. „Erstens, weil wir vorher besser dastanden als andere Länder, und wer mehr hat, kann auch mehr verlieren“, sagte er am Freitag in einem Interview der FAZ. „Und zweitens wegen unserer Wirtschaftsstruktur. Zu den größten Arbeitgebern Hessens zählen die Lufthansa, Fraport, Volkswagen in Nordhessen und Opel. Die sind alle nahe an der Kurzarbeit für die gesamte Belegschaft.“ 

Der Minister zeigte sich dennoch zuversichtlich, die Krise zu überwinden: „Wir werden viel zu tun haben, nach dieser Vollbremsung alles wieder in Bewegung zu bringen, aber ich bin ein optimistischer Mensch. Dem raschen Abstieg der Wirtschaft kann ein schneller Aufstieg folgen.“ Instrumente wie Kurzarbeitergeld oder Soforthilfen sorgten dafür, nicht massenhaft Kündigungen zu erleben. „Aber es sind eben nur Soforthilfen, wir müssen sehen, wie es dann weitergeht“, sagte er der Zeitung. 

Coronavirus: Hessen nimmt Patienten aus Italien und Frankreich auf 

Update vom 27. März, 8:30 Uhr: Die Landesregierung in Hessen hat entschieden, 14 schwerkranke Corona-Patienten aufzunehmen. Laut einer Mitteilung vom Donnerstag stimmen 10 Patienten aus der hessischen Partnerregion Emilia-Romagna (Italien) und 4 aus der französischen Region Grand-Est (Elsass, Lothringen, Champagne)„In der Krise stehen wir zusammen. Die Landesregierung hat deshalb einhellig entschieden, unseren italienischen und französischen Freunden ein entsprechendes Hilfsangebot zu unterbreiten. In diesen schweren Zeiten zeigt sich wahre Freundschaft und ich bin deshalb froh und dankbar, dass wir in der Stunde der Not unserer Partnerregion in Italien zur Seite stehen können. Die Patienten werden landesweit auf mehrere Krankenhäuser verteilt und dort notmedizinisch behandelt“, so Ministerpräsident Volker Bouffier. Italien und Frankreich sind von der Ausbreitung des Coronavirus besonders stark betroffen. Auch Bundesländer wie Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg haben bereits angekündigt, Patienten aus den Ländern aufzunehmen. 

Coronavirus in Hessen: Zahl der Infizierten steigt auf über 2.000

Update vom 26. März:Die Zahl der Infizierten in Hessen ist innerhalb einer Tages um 261 Fälle angestiegen. Somit beläuft sich die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Hessen aktuell auf 2.170. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei sechs. 

Coronavirus in Hessen: Streit in Supermarkt eskaliert

Update 25. März, 20 Uhr: Ein Verletzter nach einer Auseinandersetzung im Supermarkt – das ist die Bilanz eines Vorfalls in Raunheim (nähe Darmstadt). Am Mittwoch gegen 14 Uhr geraten mehrere Personen in einem Supermarkt „Am Stadtzentrum“ in einen Streit. Angefangen hat alles, als ein 47-Jähriger den Eindruck hat, dass der Abstand zwischen ihm und zwei weiteren Männern im Kassenbereich zu gering sei. 

Angst vor Coronavirus: Hamsterkäufe in Frankfurt und Hessen verboten (Symbolfoto)

Der Mann gerät mit den beiden 19-Jährigen in einen Streit. Die Jüngeren gehen dabei auf den 47-Jährigen los. Der Mann wird leicht verletzt und muss ärztlich versorgt werden. Die Ermittlungen dauern an. Gegen die Teenager wird ein Verfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet. 

Coronavirus in Hessen: Bald 2.000 Infizierte – weitere Todesfälle bestätigt 

Update, 14:27 Uhr: Weiter steigt die Zahl der Infizierten in Hessen. Es sind 292 neue Fälle dazu gekommen. Damit sind insgesamt 1.909 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Es gibt außerdem zwei neue Todesfälle in den Landkreisen Offenbach und Darmstadt-Dieburg. Bislang sind insgesamt sechs Menschen an Covid-19 gestorben.

Update vom 25. März, 12:15 Uhr: Am Wochenende kontrollieren die Beamten der Polizei Südhessen, ob sich die Menschen an die Maßnahmen rund um das Coronavirus halten. Am Dienstag ziehen die Beamten eine positive Zwischenbilanz. Man habe viel Verständnis aus der Bevölkerung erfahren. Lediglich vereinzelt auf Spiel- und Sportplätzen sowie Parkanlagen und Betriebe haben sich Personen nicht richtig verhalten. Insgesamt 40 Fälle registrieren die Polizisten. Aber auch hier haben sich die Betroffen überwiegend einsichtig gezeigt. 

Coronavirus in Hessen: Über 1.600 Infizierte und 4 Tote 

Update, 20:37 Uhr: Wie das Hessische Ministerium mitteilt, gibt es bislang vier Todesfälle im Bundesland. Es sei aufgrund eines Übermittlungsfehlers im Landkreis Gießen ein Todesfall mitgezählt worden. Diesen gibt es jedoch nicht.

Update, 14 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Hessen steigt weiter. Es sind 1.617 Menschen am Coronavirus erkrankt, das sind nochmal 265 mehr als am Vortag. Außerdem ist ein weiterer Todesfall gemeldet worden. Informationen hierzu liegen noch nicht vor. Insgesamt ist das der fünfte Todesfall in Hessen aufgrund des Coronavirus. Betroffen sind die Landkreise Gießen, Main-Taunus-Kreis, Offenbach sowie die Städte Wiesbaden und Offenbach. 

Update vom 24. März, 12:30 Uhr: Ein mit dem Coronavirus infizierter 89-Jähriger ist in der Nacht zum Dienstag in Darmstadt gestorben. Das teilte die Stadt mit. Der Mann sei am Montag mit schweren Vorerkrankungen in eine Darmstädter Klinik gebracht worden, wo er Stunden später starb. Das Sozialministerium hatte die Zahl der Todesfälle in Hessen am Montag noch mit drei angegeben. Der vierte Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus war zu diesem Zeitpunkt noch nicht in der Statistik erfasst. 

Coronavirus in Hessen: In diesen Städten sind Hamsterkäufe verboten! 

Update vom 24. März, 11:30 Uhr: Nachdem seit Tagen aus Panik vor dem Coronavirus die Supermarkt-Regale leer gekauft werden, machen zwei Städte in Hessen nun ernst und verbieten Hamsterkäufe. In Frankfurt und Hanau dürfen Geschäfte seit Montag nur noch handelsübliche Mengen an ihre Kunden verkaufen. In Frankfurt darf sich außerdem nur noch eine Person pro 20 Quadratmeter im Supermarkt aufhalten. „Mit der Allgemeinverfügung haben wir eine Handhabe gegen das Hamstern von Klopapier, Mehl oder anderen Gütern des täglichen Bedarfs“, zitiert die Hessenschau den Frankfurter Gesundheitsdezernenten Stefan Majer. Auch in Hanau, wo das Hamsterkauf-Verbot bereits seit Montagvormittag besteht, darf nur noch eine bestimmte Anzahl an Menschen in die Läden – und das jeweils mit nur einem Einkaufswagen. 

Coronavirus in Hessen: Halten sich die Menschen an das Kontaktverbot?

Update vom 23. März, 21 Uhr: Das weitgehende Kontaktverbot zur Eindämmung des Coronavirus stößt in Hessen bislang offenbar nicht auf großen Widerstand. Polizei und Ordnungsbehörden kontrollieren, ob sich die Menschen an das Verbot halten. Die Bilanz bislang: keine größeren Vorkommnisse. Die Polizeipräsidien zeigen sich am Montagmittag zufrieden: „Der überwiegende Teil der Bevölkerung hält sich an die Vorgaben", freut sich ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Frankfurt. 

Die Hessen dürfen seit Montag grundsätzlich nur noch alleine oder zu zweit aus dem Haus gehen und sich in der Öffentlichkeit aufhalten. Ausnahmen gibt es für Familien oder andere in einem Haushalt lebende Personen sowie für Menschen, die nach Angaben der Regierung „geschäftlich und dienstlich notwendigerweise gemeinsam unterwegs sein müssen“. Auch für Busse und Bahnen gilt die Regelung, die nach einer Bund-Länder-Vereinbarung mindestens zwei Wochen in Kraft bleiben soll, nicht.

Nicht nur das öffentliche Leben ist in Zeiten der Corona-Krise stark eingeschränkt – auch die Wirtschaft leidet unter dem Ausnahmezustand. Viele Unternehmen entscheiden sich deshalb, auf Kurzarbeit umzustellen. Doch was bedeutet das für Arbeitnehmer? 

Coronavirus in Hessen: Kontaktverbot gilt ab heute – 1.352 Personen infiziert

Update vom 23. März, 14:30 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten in Hessen ist mittlerweile auf 1.352 gestiegen. Das ist ein Anstieg von 82 Personen innerhalb von 24 Stunden. Drei Menschen in Hessen sind an Covid-19 gestorben. Ab heute gilt in Hessen ein Kontaktverbot. Das bedeutet, dass man sich nur noch alleine oder zu zweit in der Öffentlichkeit aufhalten darf. Ausnahmen gelten für Familien, die in einem Haushalt wohnen. Auch Menschen, die „geschäftlich und dienstlich notwendigerweise gemeinsam unterwegs sein müssen“, dürften das auch weiterhin. Für die öffentlichen Verkehrsmittel gilt diese Regelung nicht. Zum Arzt und zum Einkaufen, dürfe man selbstverständlich auch weiterhin gehen. Auch Spaziergänge an der frischen Luft sind weiterhin erlaubt. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, handelt sich eine Strafe ein.

Coronavirus in Hessen: Kontaktverbot gilt ab heute – Abitur-Prüfungen gehen weiter

Update vom 23. März, 8 Uhr: Die Hessen müssen ab heute direkte zwischenmenschliche Begegnungen nach Möglichkeit vermeiden. Die Landesregierung erließ am Sonntagabend ein sehr weitgehendes Kontaktverbot. In Hessen darf man nun grundsätzlich nur noch alleine oder zu zweit aus dem Haus gehen und sich in der Öffentlichkeit aufhalten. Ausnahmen gibt es für Familien oder andere in einem Haushalt lebende Personen sowie für Menschen, die nach Angaben der Regierung „geschäftlich und dienstlich notwendigerweise gemeinsam unterwegs sein müssen“. Auch für Busse und Bahnen gilt die Regelung, die nach einer Bund-Länder-Vereinbarung mindestens zwei Wochen in Kraft bleiben soll, nicht. Der Weg zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkauf bleibt damit weiter erlaubt. 

Coronavirus in Hessen: Auch Friseure und weitere Läden geschlossen

Ab Montag dürfen auch Dienstleiter im Bereich der Körperpflege, wie Friseure, Massagesalons oder Tattoostudios nicht mehr öffnen. „Die medizinisch notwendigen Behandlungen bleiben möglich“, hatte Ministerpräsident Volker Bouffier am Sonntagabend gesagt. Dazu zählten etwa medizinische Fußpflege und Physiotherapien. Auch die schriftlichen Abiturprüfungen sollen trotz Kontaktverbot weitergehen. Für die Abiturienten stehen am Montag die Klausuren für mehrere Leistungskurse an, darunter Deutsch, Geschichte, Informatik und Sport. Bereits in der zurückliegenden Woche hatten Abiturienten ihre Prüfungen in Physik und Englisch absolviert - unter besonderen Bedingungen. Insgesamt sind landesweit rund 23.500 Abiturienten in Hessen am Start. Die schriftlichen Abiturprüfungen sollen nach bisheriger Planung bis zum 2. April andauern. Für alle anderen Schüler beginnt nun die zweite Woche ohne regulären Unterricht - sie sollen zuhause lernen und Aufgaben machen, die sie von ihren Lehrern bekommen haben. Die Kinder von Eltern aus bestimmten Berufsgruppen - etwa Polizisten oder Pfleger - können in eine Notbetreuung an die Schulen und Kitas gebracht werden. Das Angebot an den Schulen werde in sehr überschaubarem Umfang genutzt, teilte das Kultusministerium mit.

Coronavirus in Hessen: 1.267 Infizierte – ab Montag Kontaktverbot

Update vom 22. März um 18:45 Uhr: Über 100 Neuinfektionen innerhalb der letzten 24 Stunden in Hessen! Das Gesundheitsministerium bestätigt am Sonntag 1.267 Coronavirus-Fälle im Land – am Samstag (21. März) waren es noch 1.166. Zudem wurde nun auch ein drittes Todesopfer offiziell bestätigt – dabei handelt es sich um einen älteren Mann aus Flörsheim im Main-Taunus-Kreis. Der Senior wurde zuvor positiv auf das Coronavirus getestet, wusste jedoch bis zum Zeitpunkt seines Todes nichts davon. Polizeibeamte wollten dem Mann am Freitagabend (20. März) das Testergebnis überbringen – als er jedoch nicht die Tür öffnete und man sich im Anschluss Zutritt zur Wohnung verschaffte, fanden die Einsatzkräfte die Leiche des Flörsheimers. 

Coronavirus in Hessen: Keine Ausgangssperre – aber ab Montag Kontaktverbot!

Update vom 22. März um 16:10 Uhr: Es wird zunächst KEINE Ausgangssperre für Hessen geben, jedoch wollen Bund und Länder im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Kontaktverbot beschließen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag bei einer Telefonkonferenz darauf, Ansammlungen von mehr als zwei Personen grundsätzlich zu verbieten. Ausgenommen werden sollen Familien sowie in einem Haushalt lebende Personen. 

Eine Gruppe von zwölf Ländern hatte sich bereits vor der Schaltkonferenz im Grundsatz auf ein umfassendes Kontaktverbot verständigt. Dazu gehörten Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen.

Coronavirus in Hessen: Nur wenige Verstöße gegen Corona-Regeln – heute Entscheidung über Ausgangssperre

Update vom 22. März: Heute um 14 Uhr konferieren Bundeskanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten der Länder und wollen darüber entscheiden, ob im Kampf gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus die Maßnahme einer Ausgangssperre ergriffen werden muss. Zunächst wollte man abwarten, wie die Bevölkerung am Wochenende die abermals verschärften Corona-Verordnungen einhält und anhand der behördlichen Bilanzen das weitere Vorgehen bestimmen. In Hessen hat der Appell von Politik und Polizei ganz offensichtlich die erhoffte Wirkung gezeigt. 

In der Nacht zum Sonntag wurden laut hessischen Polizeipräsidien nur wenige Verstöße gegen die Rechtsverordnung festgestellt – die Menschen hätten sich überwiegend an die Vorgaben zur Bekämpfung des Coronavirus gehalten, auch wenn, wie beispielsweise in Kassel oder Darmstadt, vereinzelt einige Unbelehrbare von Beamten angetroffen wurden. Aktuell sind in Hessen 1.166 Coronavirus-Fälle bestätigt.  

Coronavirus in Hessen: Jetzt über 1.000 Infizierte – tragischer Todesfall gemeldet

Update vom 21. März um 15 Uhr: Das Gesundheitsamt Hessen hat die aktualisierte Tabelle mit den Coronavirus-Fällen veröffentlicht. Demnach sind mittlerweile 1.166 Personen an Covid19 erkrankt. Das sind 204 mehr Infektionen als noch am Tag zuvor. Die meisten Coronavirus-Fälle wurden mit 148 in Frankfurt bestätigt. Auf die Zahl der Anwohner ausgerechnet gibt es im Landkreis Fulda mit insgesamt 77 Infektionen verhältnismäßig die meisten Coivid19-Kranken in Hessen.

Coronavirus in Hessen: Drittes Todesopfer – Polizei findet Corona-Toten in Wohnung

Update vom 21. März: In Hessen sind derzeit 962 Coronavirus-Fälle offiziell bestätigt. Nun haben die Behörden einen weiteren Todesfall durch Covid19 bekanntgegeben – damit steigt die Zahl der Coronavirus-Toten in Hessen auf 3! Bei dem Verstorbenen handelt es sich offenbar um einen älteren Mann aus Flörsheim (Main-Taunus-Kreis). Besonders tragisch: Der Rentner wusste nichts von seiner Infektion – ihm sollte am Freitagabend (20. März) sein positiv ausgefallenen Coronavirus-Testergebnis überbracht werden. Als der Mann jedoch nicht die Tür öffnet, verschaffen sich Einsatzkräfte in Schutzkleidung Zugang zur Wohnung. Dort entdecken die Beamten dann schließlich den zwischenzeitlich gestorbenen Mann. Der an Covid19 Verstorbene gehörte nach Angaben der Behörde aufgrund seines hohen Alters und einer Vorerkrankung zur Risikogruppe. 

Coronavirus in Hessen: Fast 1.000 Infizierte, zwei Tote – jetzt kommen drastische Maßnahmen

Update vom 20. März, 15:20 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Hessen ist laut Sozialministerium auf 962 gestiegen, das sind 222 mehr Infizierte als am Donnerstag. Außerdem steigt die Zahl der Todesopfer mit durch Covid19 auf 2

Die hessische Landesregierung hat am Freitag außerdem weitere Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Demnach bleiben ab Samstag, 12 Uhr, alle Restaurants und Gaststätten in Hessen geschlossen. Außerdem dürfen sich nur noch fünf Menschen zeitgleich öffentlich versammeln. Ministerpräsident Volker Bouffier sagt am Freitagnachmittag in einer Pressekonferenz: „Die Ausgangssperre wäre die letzte Maßnahme, das ist in der Diskussion. Aber ich setze darauf, dass das jetzt wirkt."

Coronavirus in Hessen: 740 Fälle – Kommt jetzt die Ausgangssperre?

Update vom 19. März, 20 Uhr: Laut eines SWR-Berichts wollen die Länder an diesem Sonntag in einer Telefonkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merken über eine mögliche Ausgangssperre wegen des Coronavirus beraten. „Es hängt von der Bevölkerung ab, ob wir schärfere Maßnahmen ergreifen müssen“, zitiert der SWR den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann. Viele Menschen in Deutschland kommen den Aufrufen nicht nach, Abstand zu ihren Mitmenschen zu halten.

Coronavirus in Hessen: 740 Infizierte! Zahlen steigen weiter rapide

Update vom 19. März, 16:50 Uhr: Wie das Sozialministerium in Hessen mitteilt, ist die Zahl der Infizierten im Bundesland auf 740 gestiegen – das sind 193 mehr Coronavirus-Fälle als noch am Vortag.  

Coronavirus in Hessen: Extremer Anstieg! Erster Toter und über 540 Infizierte

Update vom 18. März, 16 Uhr: Das Sozialministerium Hessen hat die neue Zahl der Coronavirus-Fälle bekanntgegeben. Demnach gibt es nun 547 Infizierte im Bundesland – das sind 166 bestätigte Fälle mehr als noch am Dienstag. Die meisten Infizierten gibt es aktuell im Stadtkreis Frankfurt am Main (83), gefolgt vom Landkreis Fulda (42). Am Dienstagabend wurde in Hessen auch das erste Todesopfer mit Coronavirus bestätigt. Es handelt sich um einen 68-jährigen Mann aus Wiesbaden, der zuvor in einer Klinik intensivmedizinisch betreut wurde. 

Coronavirus in Hessen: Erstes Todesopfer kam aus Wiesbaden – über 380 Infizierte

Update vom 18. März, 6:20 Uhr: Hessen muss das erste Corona-Todesopfer beklagen. Am Dienstagabend teilt die Stadt Wiesbaden mit, dass ein Patient in einer Wiesbadener Klinik an der Lungenkrankheit gestorben ist. Er wurde intensivmedizinisch betreut und isoliert gehalten. Es soll sich laut hr-Informationen um einen 68-jährigen Mann handeln. 

Im Kampf gegen das Coronavirus zieht das Land Hessen weitere drastische Maßnahmen. So dürfen am Frankfurter Flughafen keine Nicht-EU-Bürger mehr einreisen. Ab Mittwoch werden auch die Freizeitaktivitäten in Hessen massiv eingeschränkt. Lediglich die Grundversorgung soll weiterhin gewährleistet werden. „Wir können und müssen alles tun, diesen gefährlichen Virus und dessen Ausbreitung zu verhindern, diese Infektionskette zu unterbrechen", so Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in einer Videobotschaft. 

Viele Straßen wie zum Beispiel in Kassel sind wie leergefegt. In der Frankfurter Zeil schließen die ersten Läden. Der Einzelhandel befürchtet kräftige Einbußen. „Der stationäre Handel wird große Umsatzrückgänge erleiden", sagt Thomas Scherer, Hauptgeschäftsführer beim Handelsverband Deutschland für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Entlassungen können womöglich die Folge sein. 

Von Ladenschließungen ausgenommen sind

  • Lebensmittelmärkte
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Banken
  • Tankstellen 
  • Großhandel

Für diese Geschäfte sollen die Sonntagskaufverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden.

Coronavirus in Hessen: Zahl der Fälle steigt auf 381 – Infizierte im ganzen Bundesland

Update vom 17. März, 20:10 Uhr: Das Sozialministerium in Hessen hat die aktuellen Coronavirus-Fälle veröffentlicht. Demnach ist die Zahl der Infizierten seit Montag um 39 gestiegen. In Hessen gibt es somit 381 Fälle des Coronavirus. Mittlerweile sind bereits in jedem hessischen Landkreis Fälle aufgetreten. 

Coronavirus in Hessen: Öffentliches Leben stark eingeschränkt

Update vom 17. März, 6:45 Uhr: Das öffentliche Leben in Hessen wird wegen des Coronavirus stark eingeschränkt. Die Regierung ordnet die Schließung von Kinos, Kneipen, Discos und vieler anderer Geschäfte an. Nicht davon betroffen sind Lebensmittelmärkte, Apotheken, Lieferdienste, Banken und weitere Geschäfte des täglichen Bedarfs. 

Grüßen in Zeiten der Corona-Krise: So kannst Du alternativ "Hallo" sagen

Update von 15:11 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Hessen steigt dramatisch an. Es gibt 60 neue Fälle. Damit gibt es insgesamt 342 Erkrankte

Update von 10:15 Uhr: Ab heute haben die Schüler in Hessen frei, alle Schulen sind geschlossen. Drei Wochen lang fällt der Unterricht aus, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen – dann folgen regulär die Osterferien. Für bestimmte Schüler und Kita-Kinder – zum Beispiel von Eltern, die bei Polizei, Feuerwehr oder im Gesundheitswesen arbeiten – wird eine Notfallbetreuung in kleinen Gruppen gewährleistet. Hier liest Du, welche Rechte berufstätige Eltern während der Schul-Schließungen haben und was passiert, wenn in Deutschland die Ausgangssperre kommt.

Coronavirus in Hessen: 282 Infizierte bestätigt – nur zwei Landkreise ohne Fälle

Update vom 16. März, 9:30 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Hessen ist am Sonntag auf 282 gestiegen. Unter anderem wurden erstmals zwei Infizierte im Odenwaldkreis positiv auf das Coronavirus getestet. Die einzigen Landkreise in Hessen, in denen die Krankheit noch nicht nachgewiesen wurde, sind somit Limburg-Weilburg und der Werra-Meißner-Kreis.

Coronavirus in Hessen: 203 Infizierte - Museen geschlossen, Aufführungen abgesagt 

Update vom 15. März: Die Zahl der Infizierten in Hessen beläuft sich laut Robert-Koch-Institut am Samstagabend, 14. März auf 203 Fälle. In einer Sondersitzung beschließt das hessische Kabinett weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Um dies zu erreichen, sei es auch notwendig die persönlichen Kontakte so weit es geht zu minimieren. Alle Museen des Landes werden ab Sonntag zunächst bis zum 19. April geschlossen, alle Aufführungen an den Staatstheatern abgesagt. Den Kommunen wird empfohlen dies auch für ihre Theater und Museen anzuordnen. 

Auch die Mitglieder der Landesregierung würden wegen des Coronavirus persönliche Kontakte minimieren und keine öffentlichen Termine mehr wahrnehmen. 

Unterdessen warnen die Experten der WHO bei Coronavirus-Verdacht vor der Einnahme von Ibuprofen – und nennen eine Alternative bei Symptomen der Krankheit. 

Coronavirus in Hessen: Funktionsträger, die aus Risikogebieten kommen, müssen in Quarantäne 

Personen, die für die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung wichtig sind, müssen nach ihrer Rückkehr aus Risikogebieten 14 Tage in Quarantäne. Diese Personengruppe wurde nun um Mitarbeiter der Krankenhäuser, des öffentlichen Gesundheitsdienstes, der kritischen Infrastruktur wie etwa der Energie- und Wasserversorgung sowie um Soldaten erweitert. 

Damit soll sichergestellt werden, dass sie nicht ihre Kollegen anstecken. 

Coronavirus in Hessen: Werden durch diese Maßnahmen Zustände wie in Italien vermieden?

Update vom 14. März: Auch Hessen hat dem Coronavirus den Kampf angesagt: Schulen und Kitas bleiben nur noch für die Notfallbetreuung geöffnet, Besuche in Altenheimen und Krankenhäuser eingeschränkt und Menschen, die aus Risikogebieten zurückkämen und wichtige Positionen inne hätten, müssten für 2 Wochen ins Isolation. Regierungsschef Volker Bouffier (CDU) ist davon überzeugt, dass Hessen mit diese Maßnahmen im Moment die Chance hätte, Verhältnisse wie in Italien zu vermeiden. Dort sind schon mehr als 1.200 Menschen an Covid-19 gestorben. Am Freitag beläuft sich der Zahl der Infizierten in Hessen auf 133. Die neuen Fälle gehen vor allem auf Rückkehrer aus Risikogebieten zurück. 

„Wir haben eine ganz außergewöhnliche Lage", sagt Bouffier mit Blick auf das Coronavirus. Und fügt hinzu: „Wir werden die Herausforderung gemeinsam meistern.“

Coronavirus in Hessen: Unterricht fällt ab Montag aus 

Update 18 Uhr: Die Regierung in Hessen geht davon aus, dass sich etwa 70 Prozent der Menschen mit dem Coronavirus anstecken werden. Die meisten der Infizierten werden jedoch nur einen milden Krankheitsverlauf erfahren. Es wäre jetzt jedoch wichtig die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Dazu wurden jetzt spezielle Maßnahmen beschlossen: 

Der Unterricht in den hessischen Schulen fällt ab Montag aus. Ab Dienstag dürften nur noch Kinder von Funktionsträgern in der Schule betreut werden, deren Arbeit unentbehrlich ist. Auch den Abiturienten wird ermöglicht die Prüfungen abzulegen. Die schriftlichen Abiturprüfungen sollen am nächsten Donnerstag (19. März) beginnen.
Die Abiturienten sollen nur zu den Klausuren erscheinen und dann wieder nach Hause gehen. Die Angestellten an den Schulen würden weiterhin zur Arbeit gehen. Obwohl kein Unterricht stattfindet, werden diese Betreuungsaufgaben übernehmen. Auch Universitäten bleiben bis zum 21. April geschlossen.

Coronavirus in Hessen: Nur Notfallbetreuung in Kitas 

Auch die Kindertagesstätten in Hessen sind in den kommenden Wochen nur noch für eine Notfallbetreuung geöffnet. Die Notfallbetreuung können Eltern, die beispielsweise in Krankenhäusern arbeiten, für ihre Kinder in Anspruch nehmen.

Funktionsträger sind unter anderem Angehörige dieser Berufsgruppen: 

- Polizei 

- Feuerwehr

- Richter

- Staatsanwaltschaft

- Rettungsdienst

- Technische Hilfswerke

- Mitarbeiter beim Katastrophenschutz 

- Medizinische und pflegerische Berufe  

Am Samstag werde das Kabinett weiter tagen. Alle Maßnahmen gelten ab sofort und bis zum Ende der Osterferien, so Volker Bouffier in einer Pressekonferenz. Dann würde eine Neubewertung der Situation stattfinden.

Coronavirus in Hessen: Einige Rückkehrer aus Risikogebieten müssen in Quarantäne 

Angehörige bestimmter Berufsgruppen werden nach ihrer Rückkehrer aus Coronavirus-Risikogebieten in Hessen unter Quarantäne gestellt. Das gelte zum Beispiel für Polizisten, Rettungskräfte oder medizinisches Personal, sagt der hessische Sozialminister Kai Klose (Grüne) am Freitag in Wiesbaden. Eine Quarantäne von 14 Tagen gelte auch für Richter und Feuerwehrleute.

Update vom 13. März, 17:33 Uhr: Die Pressekonferenz hat noch nicht begonnen. 

Coronavirus in Hessen: Plant das Land Schulschließungen?

Update vom 13. März, 16:15 Uhr: Nachdem in einer Sondersitzung des Kabinetts in Stuttgart beschlossen wurde, alle Schulen in Kitas in Baden-Württemberg zu schließen, will jetzt auch Hessen nachziehen. Wie die hessenschau aus Regierungskreisen erfahren hat, berät die Landesregierung unter Volker Bouffier heute Nachmittag über die Auswirkungen des Coronavirus und informiert die Bevölkerung dann im Anschluss bei einer Pressekonferenz. Das hr-fernsehen übertragt die Pressekonferenz ab 17:30 Uhr in einer Sondersendung. Hier kommst Du zum hessenschau-Livestream

Coronavirus in Hessen: Zahl der Infizierten steigt auf 133

Die Zahl der Infizierten in Hessen ist bis zum Freitagnachmittag auf 133 Fälle gestiegen. Damit sind seit Donnerstag 42 Fälle dazugekommen. Die meisten davon im im Rheingau-Taunus-Kreis (9), im Main-Kinzig-Kreis (9) und in Kassel (8). Laut Angaben des Sozialministeriums weisen die Covid-9-Erkrankten milde Verläufe mit schwachen Symptomen auf. 

Coronavirus in Hessen: Dramatischer Anstieg – 91 Menschen infiziert

Update vom 13. März: Angesicht des starken Zunahme der Coronavirus-Infektionen werden die Rufe nach Schulschließungen in Hessen immer lauter. Am Freitag (13. März) fordert der Philologenverband eine sofortige Schließung von Bildungseinrichtungen. Da jeden Tag tausende Kinder und junge Menschen in Klassenzimmern, Pausenräumen Vorlesungssälen aufeinandertreffen würden, könnten Hygienerichtlinien nicht eingehalten werden. 

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert eine schnelle und verlässliche Information für die Schulen, wie sie mit der Krise umgehen sollen. dabei soll die Notwenigkeit von Schulschließungen bis zu den Osterferien ernsthaft geprüft werden. Maßnahmen wie eine Unterrichtsbefreiung würden dem Ernst der Lage nicht gerecht werden. 

Auch die SPD und FDP machen sich im Landtag für eine Schließung der Schulen abkommender Woche stark.  

Coronavirus in Hessen: Dramatischer Anstieg – 91 Menschen infiziert

Update vom 12. März, 21:18 Uhr: In Hessen sind Abiturienten wegen der Corona-Pandemie vom Unterricht freigestellt. Ab Montag (16. März) bis zum Beginn der Osterferien (6. April) sind alle Schüler, denen die schriftliche Abiturprüfung bevorsteht, vom Unterricht befreit. Am kommenden Donnerstag (19. März) beginnen in Hessen die Abiturprüfungen.  

Coronovirus in Hessen: Covid-19-Infektionen verdoppelt

Update vom 12. März, 17:31 Uhr: Die Zahl der Covid-19-Infizierten hat sich in Hessen innerhalb von 24 Stunden verdoppelt. So gibt es jetzt 91 bestätigte Coronavirus-Fälle in Hessen, wie das Hessische Ministerium für Soziales und Integration bekannt gibt. Als Konsequenz will das Land Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern vorerst verbieten. Schulen und Hochschulen sollen aber vorerst geöffnet bleiben. Vom Verbot sind hauptsächlich Sportveranstaltungen, Messen und Unternehmensversammlungen betroffen. In Frankfurt sind jetzt 15 Infektionen bestätigt, in Wiesbaden haben sich fünf Personen seit gestern infiziert und im Main-Kinzig-Kreis gibt es neun neue Infektionen. „Alle erkrankten Personen weisen aktuell milde Verläufe mit keinen oder leichten Symptomen auf,“ so das Hessische Ministerium.

Coronavirus in Hessen: Drastische Rückgänge beim Frankfurter Flughafen 

Update vom 12. März, 14:51 Uhr: Das Coronavirus trifft die Tourismus- und Flugindustrie besonders hart. Schon jetzt mussten die Betreiber des Frankfurter Flughafens drastische Rückgänge bei den Passagierzahlen verkraften. Im Februar waren es ganze 4,4 Millionen Passagiere weniger (also rund 4 Prozent) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur teilt der Flughafenbetreiber Fraport mit: „Diese negative Dynamik hat sich in der ersten Märzwoche sogar verstärkt.“ Schon jetzt beträgt der Rückgang am Frankfurter Flughafen 14,5 Prozent. Mit dem Einreisestopp für Reisende aus Europa in die USA befürchten die Betreiber desFrankfurter Flughafens weitere Einbußen. Die Nachricht hat auch Auswirkungen auf die Fraport-Aktie: Kurz nach Börsenstart sank die Aktie um um 10 Prozent auf den tiefsten Stand seit dem Jahr 2012.

Coronavirus in Hessen: Zahl der Infketionen steigt

Update vom 12. März, 10:45 Uhr: Die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus in Hessen ist auf 48 gestiegen. Noch bis Dienstagnachmittag waren es 34 Fälle. Unter anderem gibt es vier neue Fälle in Frankfurt und drei in Fulda. „Alle erkrankten Personen weisen aktuelle milde Verläufe mit keinen oder leichten Symptomen auf“, hieß es vom Sozialministerium in Hessen. 

Coronavirus in Hessen: Kindertagesstätte in Wiesbaden geschlossen – Kind infiziert

In Wiesbaden wird am Donnerstag eine städtische Kindertagesstätte geschlossen, weil sich ein Kind mit dem Coronavirus angesteckt hat. Wie die Stadt Wiesbaden am Mittwoch berichtet, habe das das Kind zuletzt am 5. März die Kita besucht. Die Einrichtung werde vorsorglich bis zum 20. März geschlossen. Das Gesundheitsamt werde Kontakt zu allen Familien und Mitarbeitern aufnehmen und die weiteren erforderlichen Maßnahmen in die Wege leiten, hieß es weiter. Die Kinder sollen in der Zeit der Schließung der Kindertagesstätte in Hessen zu Hause bleiben. 

Coronavirus in Hessen: Diskussion um Verbot von Großveranstaltungen

Der Frankfurter Gesundheitsdezernent Stafen Majer (Grüne) vermisst klare Vorgaben von Bund und Land zum Umgang mit dem Coronavirus bei Großveranstaltungen in Hessen. Das Infektionsschutzgesetz sei vom Bund, die Absage von Veranstaltungen müssten aber die Kommunen im Einzelfall entscheiden, sagt Majer am Mittwoch in Frankfurt. „Der Wahnsinn ist so angelegt.“ Bislang gebe es nur Empfehlungen von Bund und Land Hessen, Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern nicht stattfinden zu lassen. „Es ist vollkommen klar, dass wir da klare Regeln brauchen auf einer übergeordneten Ebene“, sagt der Frankfurter Dezernent. 

Wie schnell sich die Bewertung der Lage ändern kann, machte auch das Ringen um das Heimspiel Eintracht Frankfurt am Donnerstag in der Europaleague gegen den FC Basel deutlich: Nachdem erst angekündigt wurde, dass Zuschauer zugelassen seien, kam das Gesundheitsamt am Mittwochnachmittag zu einer Neubewertung der Lage und verfügte, dass das Spiel unter Ausschluss von Zuschauern stattfinden müssen. 

Derzeit liefen auf allen Ebenen Gespräche mit Veranstaltern auch aus dem Kulturbereich, sagte der Frankfurter Dezernent Majer zu dem Ringen um die Frage, ob Veranstaltungen stattfinden können, Auflagen erhalten oder abgesagt werden müssen. Bei jeder einzelnen Veranstaltung müssten dabei die Risiken abgewogen und die fachliche Einschätzung des Gesundheitsamts eingeholt werden. Von einem Verbot aller Großveranstaltungen, wie es in Baden-Württemberg bereits erlassen wurde, ist aktuell nicht die Rede. 

Coronavirus in Hessen: Zahl er Fälle steigt auf 48

Update vom 11. März, 15 Uhr: Das Sozialministerium Hessen bestätigt 14 neue Coronavirus-Fälle in Hessen. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Bundesland auf insgesamt 48. Die Erkrankten kommen aus dem Kreis Bergstraße (1 Fall, siehe Update vom 10. März), Frankfurt (4 Fälle), Fula (3 Fälle), Landkreis Kassel (1), Main-Taunus-Kreis (1), Marburg-Biedenkopf (1), Vogelsbergkreis (1) und Waldeck-Frankenberg (2).

Coronavirus in Hessen: Werden alle Großveranstaltungen verboten?  

Update vom 11. März, 7:30 Uhr: Nachdem bereits in Teilen Baden-Württembergs alle Großveranstaltungen verboten wurden, empfiehlt auch das Gesundheitsministerium in Hessen die Absage von Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern. „Angesichts der jüngsten Entwicklungen in Italien und des aktuellen Verlaufs der SARS-CoV-2-Infektionen lässt sich die Gefahr einer Virusübertragung bei großen Menschenansammlungen, insbesondere in geschlossenen Räumen, nicht sicher beurteilen", teilt das Sozialministerium am Dienstag mit. 

Coronavirus in Hessen: Zahl der Fälle steigt – 35 Infizierte im Bundesland

Update vom 10. März, 19 Uhr: Im Kreis Bergstraße gibt es einen dritten Coronavirus-Fall. Eine Frau aus Lampertheim hat sich mit dem Virus infiziert. Der neue Erkrankungsfall stehe laut dem Landratsamt nicht im Zusammenhang mit dem bereits bekannten Fall. Die Frau hat sich vermutlich in Südtirol angesteckt. Sie befindet sich nun in häuslicher Quarantäne. Kontaktpersonen werden vom Gesundheitsamt ausfindig gemacht. 

Update vom 10. März, 14:30 Uhr: Wie das Sozialministerium Hessen am Dienstagnachmittag mitteilt, ist die Zahl der Coronavirus-Fälle im Bundesland auf insgesamt 34 gestiegen. Bei den insgesamt sechs neuen Fällen in Hessen handelt es sich um Personen aus dem Landkreis Darmstadt-Dieburg (1 Fall), Landkreis Gießen (1 Fall), Hoch-Taunus-Kreis (1 Fall), Main-Taunus-Kreis (2 Fälle), Marburg-Biedenkopf (Zwei Fälle) und Stadt Offenbach (1 Fall). 

Coronavirus in Hessen: 26 Infizierte – erster Fall in Wiesbaden bestätigt

Update vom 10 März, 13 Uhr: Menschen mit leichten Erkrankungen der oberen Atemwege können sich nun krankschreiben lassen, ohne vor Ort beim Arzt zu erscheinen. Zur Entlastung der Ärzte in der Coronavirus-Krise können sich Patienten nach telefonischer Rücksprache mit ihrem Arzt bis zu sieben Tage krankschreiben lassen und müssen dafür keine Praxis aufsuchen. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung am Montag in Berlin verständigt. Diese Regelung gelte zunächst für vier Wochen. 

Coronavirus in Hessen: 26 Infizierte – erster Fall in Wiesbaden bestätigt

Update vom 9. März, 17:52 Uhr: Die Coronavirus-Fälle in Hessen steigen an. Mittlerweile sind 26 Menschen am Virus erkrankt. Bei den neuen Fällen haben sich vier Menschen wohl in Südtirol angesteckt, zwei weitere hatten mit einer bereits infizierten Person Kontakt. Alle befinden sich in häulischer Quarantäne und zeigen eine leichte Symptomatik. Wie genau läuft eine häusliche Quarantäne ab? Was muss beachtet werden? 

Coronavirus in Hessen: 26 Fälle – Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank im Homeoffice

Update vom 9. März: Rund 3.700 Mitarbeiter der Europäischen Zentralbank in Frankfurt arbeiten am Montag, 9. März von zu Hause aus. Dabei handelt es sich jedoch nur um einen Test. Dabei soll überprüft werden, ob der Notfallplan der Europäischen Zentralbank im Fall einer Infizierung der Mitarbeiter mit dem Coronavirus funktionieren würde. In diesem Fall müsste die IT trotz der vielen Zugriffe reibungslos ablaufen. Der Zutritt zu den Gebäuden der Europäischen Zentralbank heute jedoch nicht eingeschränkt. 

Coronavirus in Hessen: 20 bestätigte Fälle – 100 Schüler unter Quarantäne

Update, 16:20 Uhr: Das Ministerium korrigiert die Zahl der Coronavirus-Fälle auf 20. Im Kreis Kassel und Bergstraße sind zwei weitere Fälle hinzugekommen. Die Personen befinden sich in häuslicher Quarantäne. In Ägypten ist der erste Deutsche am Coronavirus gestorben. Er ist vor einer Woche dorthin gereist. Weitere Informationen sind bislang unklar.

Update vom 8. März, 14:25 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Hessen steigt leicht an. Mittlerweile sind 18 Menschen erkrankt. Das teilt das hessische Ministerium für Soziales und Integration am Sonntagnachmittag mit. Der neue Fall befindet sich erstmals im Landkreis Offenbach. Die infizierte Person weist nur leichte Symptome auf und befindet sich in stationärer Behandlung. Laut dem Ministerium haben bislang alle erkrankte Personen keine oder leichte Symptome.

Update vom 7. März: Aus Sorge vor einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus müssen 99 Schüler und 10 Betreuer aus Südhessen nach ihrer Rückkehr von einer Klassenfahrt in Südtirol vorerst zu Hause bleiben. „Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Reisegruppe wurden vorsorglich für 14 Tage in Quarantäne genommen", teilt die Martin-Luther-Schule in Rimbach (Kreis Bergstraße) am Samstag mit. Für alle Angehörigen der Betroffenen seien vom Gesundheitsamt im persönlichen Gespräch Maßnahmen für den Einzelfall festgelegt worden. Die Reisegruppe mit Siebtklässlern war vorige Woche zu der Skifreizeit im Ahrntal aufgebrochen. Man rechnet am Wochenende mit den Testergebnissen der Schüler und Betreuer. Nach Vorliegen aller Ergebnisse werde die Lage in Rücksprache mit dem hessischen Sozialministerium neu bewertet, heißt es.

Update vom 6. März: Das Sozialministerium in Hessen hat zwei weitere Fälle des Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Infizierten im Bundesland auf 17. Bei den Fällen handelt es sich um eine weitere Person aus dem Landkreis Gießen sowie eine zweite Person im Hochtaunuskreis. Beide Erkrankten befinden sich in häuslicher Quarantäne. 

Seit Donnerstag müssen außerdem rund 100 Schüler der Martin-Luther-Schule im südhessischen Rimbach vorsorglich unter Quarantäne. Wie der Kreis Bergstraße mitteilt, seien 99 Schüler der 7. Klasse und rund 10 Begleitpersonen aktuell auf Ski-Freizeit im Ahrntal (Südtirol). Seit Mittwoch zeigen ein Schüler sowie eine Begleitperson grippale Syptome. Die Reisegruppe aus Hessen wird unmittelbar nach der Ankunft in Rimbach in Veranlassung durch das Gesundheitsamt untersucht werden. 

Coronavirus in Hessen: Zahl der Fälle steigt auf 15 – so geht es den Infizierten

Update von 20:45 Uhr: Die Zahl der in Hessen nachgewiesenen Infektionen mit dem Coronavirus ist auf 15 gestiegen. Zu den 13 Fällen, von denen das Sozialministerium in Wiesbaden am Donnerstag berichtet hat, können am Abend ein weiterer Fall aus dem Vogelsbergkreis sowie einer aus dem Rheinhau-Taunus-Kreis hinzu. Das Robert-Koch-Institut fügte einen weiteren Fall hinzu, den das Ministerium in Wiesbaden aber noch als unklar einstuft. Er werde nochmals überprüft. „Alle erkrankten Personen weisen aktuell milde Verläufe mit keinen oder leichten Symptomen auf. Ihnen geht es den Umständen entsprechend gut“, berichtet das Ministerium. 

Update vom 5. März: Das Sozialministerium hat in Hessen einen neuen Fall des Coronavirus bestätigt. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf 13. Bei der erkrankten Person handelt es sich um eine 75-jährige Frau aus Nordhessen, die sich in häuslicher Quarantäne befindet. 

Coronavirus in Hessen: ICE in Frankfurt wegen Verdacht gestoppt

Update vom 4. März, 15:30 Uhr: Am Mittwochvormittag stoppt die Bundespolizei in Frankfurt einen mit rund 300 Menschen besetzten ICE, der sich kurz vor dem Hauptbahnhof in Frankfurt befindet. Gegen 10:45 Uhr geht bei den Polizisten die Meldung ein, dass sich in dem ICE aus Kiel ein Mann mit Verdacht auf Coronavirus befinden würde.

Nachdem der Zug gestoppt wurde, wird er von Einsatzkräften abgesperrt und die betreffende Person im ICE isoliert. Das Gesundheitsamt untersucht den Coronavirus-Verdacht noch vor Ort und kann gegen 12 Uhr Entwarnung geben. Kurze Zeit später kann der Zug die Fahrt in Richtung Stuttgart fortsetzen. 

Coronavirus in Hessen: 12. Fall bestätigt! Patient aus Main-Kinzig-Kreis

Update von 17:30 Uhr: Wie das Sozialministerium in Hessen am Nachmittag bestätigt hat, gibt es einen 12. Coronavirus-Fall im Bundesland. Demnach hat sich eine Person aus dem Main-Kinzig-Kreis angesteckt. Informationen zu Alter oder Geschlecht wurden nicht veröffentlicht. 

Coronavirus in Hessen: Fußballfan infiziert! Steckte er ganzen Gästeblock an?

Update 3. März: Wie jetzt bekannt wird, soll einer der Infizierten aus Frankfurt am 26. Februar im Zug nach Salzburg gereist sein, um sich das Europa-League-Spiel von Eintracht Frankfurt gegen Red Bull Salzburg live im Gästeblock der Red-Bull-Arena anzusehen. Nach dem Spiel, das am 28. Februar stattgefunden hat, soll er mit vier anderen Personen mit dem Auto wieder nach Frankfurt gefahren sein. 

Die beiden Salzburger Hotels, in denen er übernachtet hat, stecken nach dem Bekanntwerden der Infektion insgesamt neun Mitarbeiter in häusliche Quarantäne. Ob er auch weitere Fußball-Fans angesteckt hat, ist unklar. Trotz dieser Ungewissheit wird das Pokalspiel Eintracht Frankfurt gegen SV Werder Bremen wie geplant am Mittwoch (4. März) stattfinden. Laut Gesundheitsamt sei die Durchführung von Fußballspielen unter freiem Himmel auch weiterhin kein Problem

Die Behörden ermitteln jetzt die Kontaktpersonen des mit dem Coronavirus infizierten Frankfurt-Fans (30) aus dem Kreis Limburg/Weilburg. Der Mann soll sich vom 18. bis 20. Februar in Bergamo im Norden Italiens aufgehalten haben und sich bei einer Freundin mit dem Coronavirus angesteckt haben. Aktuell wird er in der Uniklinik Frankfurt behandelt

Coronavirus in Hessen: 11. Fall bestätigt – auch Frau aus Lampertheim unter den Infizierten

Update von 19:30 Uhr: Wie das Sozialministerium in Hessen mitteilt, gibt es seit Montagabend einen 11. nachgewiesenen Coronavirus-Fall im Bundesland. Die betroffene Person kommt aus Frankfurt und befindet sich in häuslicher Isolation. Sie habe sich offenbar bei einer Italienreise nach Mailand angesteckt. Alle erkrankten Personen weisen aktuell milde Verläufe mit keinen oder leichten Symptomen auf, teilt das Ministerium weiter mit. 

Coronavirus in Hessen: NRW-Rückkehrerin (42) aus Lampertheim erkrankt 

Update vom 2. März: Die Zahl der am Coronavirus erkrankten Menschen hat sich auf 10 erhöht. Unter den Neu-Infizierten ist auch eine 42-jährige Frau aus Lampertheim. Sie soll sich bei der Fastnacht in Heinsberg, Nordrhein-Westfalen mit dem Coronavirus angesteckt haben. Mit leichten Symptomen befindet sie sich zur Zeit zusammen mit ihrer Familie in häuslicher Quarantäne. Es findet eine engmaschige Betreuung durch das Gesundheitsamt statt. 

Außer mit ihrer Familie, hatte sie nach ihrer Rückkehr aus Nordrhein-Westfalen mit keinen weiteren Personen Kontakt. Mehr als 60 Personen haben sich im Kreis Heinsberg mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten wohl bei einer Karnevalssitzung in Gangelt. Der Erstinfizierte in NRW, ein 47-jährige Mann, hätte dort Karneval gefeiert. Dies ist jedoch noch Gegenstand der Untersuchungen. 

In der Zwischenzeit haben sich auch drei Personen aus Mannheim mit dem Coronavirus angesteckt

Coronavirus in Hessen: Bestätigter Fall in Wetzlar

Der aktuellste Corona-Fall kommt aus dem Lahn-Dill-Kreis: Ein 52-jähriger Mann aus Wetzlar hat sich wahrscheinlich bei seiner Italien-Reise in die Lombardei mit dem Corona-Virus angesteckt. Zur Zeit zeige der Mann jedoch keine Symptome. 

Acht Infizierte in Hessen: Coronavirus-Fälle verdoppeln sich über Nacht

Update vom 1. März um 10:49 Uhr: Die Zahl der Coronavirus-Infektionen hat sich in Hessen seit Samstag (29. Februar) mehr als verdoppelt. Am frühen Samstagmorgen ging man noch von drei Coronavirus-Fällen in Hessen aus. Innerhalb 24 Stunden ist die Zahl auf acht angestiegen. Wie das Hessische Ministerium für Soziales und Integration gegenüber MANNHEIM24 bestätigt, hat der Coronavirus nun auch die Metropole Frankfurt am Main erreicht. 

Am frühen Samstagabend bestätigt das Gesundheitsamt Gießen einen zweiten Fall im eigenen Landkreis. Dabei handelt es sich um den Mitbewohner der Coronavirus-Infizierten aus Gießen. Der 1992 geborene Mann zeigt derzeit noch milde Symptome und wird in häuslicher Quarantäne vom Gesundheitsamt betreut. Einige Stunden später kommt dann die nächste schlechte Nachricht aus dem Ministerium: Es gibt vier weitere Coronavirus-Fälle in Hessen. Wie das Hessische Ministerium für Soziales und Integration bestätigt, sollen drei Männer aus Frankfurt und eine Frau aus dem Landkreis Groß-Gerau an dem Virus erkrankt sein. Die vier Patienten zeigten momentan milde Krankheitssymptome und werden im Krankenhaus oder zu Hause in Isolation vom Gesundheitsamt betreut. Drei der neuen Coronavirus-Patienten sollen sich in Wetzlar angesteckt haben; der vierte Patient habe sich wohl bei einer Italienreise angesteckt. Die jeweiligen Gesundheitsämter ermitteln zurzeit mögliche Kontaktpersonen der Neuerkrankten.

Coronavirus in Hessen: Junge Frau aus Gießen mit Covid-19 infiziert

Update vom 29. Februar um 12:22 Uhr: In Hessen wird in der Nacht zum Samstag (29. Februar) die dritte Corona-Infektion bestätigt. Bei der Infizierten handelt es sich um eine 1996 geborene Frau aus dem Landkreis Gießen. Es kann ausgeschlossen werden, dass sich die junge Frau bei den anderen beiden Corona-Patienten in Hessen angesteckt hat. Stattdessen soll der Fall mit einem Coronavirus-Fall in Nordrhein-Westfalen im Zusammenhang stehen. Wie das Hessische Ministerium für Soziales und Integration mitteilt, soll die junge Frau „derzeit milde Krankheitssymptome“ zeigen. Momentan wird sie vom Gesundheitsamt betreut und ihr gesundheitlicher Zustand regelmäßig kontrolliert. Das zuständige Gesundheitsamt ist jetzt damit beschäftigt Kontaktpersonen der jungen Frau ausfindig zu machen, damit sie frühzeitig die Infektionskette unterbrechen können. Unabhängig vom Coronavirus hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) eine Checkliste zusammengestellt, welche Vorräte man für eine Notfallversorgung im Haus haben sollte. Die Verunsicherung in der Bevölkerung ist seit einigen Tagen nicht mehr zu leugnen: Leere Regale in Supermärkten und Drogerien sind das Resultat von Hamsterkäufen. Viele haben Angst, bald in Isolation unter Quarantäne zu stehen, weshalb sie haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel horten.

Hessen: Coronavirus breitet sich aus

Update vom 28. Februar 21:25 Uhr: Das Ministerium für Soziales Hessen bestätigt nun den zweiten Coronavirus-Fall im Bundesland. Es handelt sich dabei um einen 29-jährigen Mann aus dem Hochtaunuskreis. Es besteht ein Zusammenhang mit dem ersten Erkrankten. Wie Kai Klose, Staatsminister für Soziales und Integration, mitteilt, zeige der Mann nur milde Symptome und würde unter häuslicher Quarantäne stehen. Damit gibt es nun zwei bestätigte Coronavirus-Fälle in Hessen.

Hessen: Erster Fall von Coronavirus – Mann wartet vier Tage auf Test-Ergebnis!

Erstmeldung vom 28. Februar: Am Dienstag (25. Februar) wird der erste Fall von Coronavirus in Deutschland gemeldet. Seitdem geht die Zahl der Infizierten extrem nach oben. Innerhalb weniger Stunden sind nun 48 Menschen in Deutschland mit dem Virus aus China infiziert. Allein in Nordrhein-Westfalen stehen 1.000 Menschen unter Quarantäne. Nun ist auch der erste Fall in Hessen gemeldet worden.

In Wetzlar, einer Stadt in Mittelhessen, ist laut „Hessenschau“ ein 31-jähriger Mann erkrankt. „Er war in der Lombardei und hat sich aufgrund der Medien und der Berichterstattung diese Woche beim Gesundheitsamt gemeldet“, so der Landrat des Lahn-Dill-Kreises, Wolfgang Schuster, auf einer Pressekonferenz in Wetzlar. Der Zustand des mit dem Coronavirus infizierten Mann in Hessen sei stabil. Er werde in der Wetzlarer Klinik isoliert behandelt. 

Hessen: Erste Coronavirus-Fall – Mann (31) bei Reise infiziert

Wie „BILD“ berichtet, habe sich der Mann bei einer Dienstreise mit dem Coronavirus infiziert. Am Sonntag sei er aus Norditalien zurückkehrt und habe sich dann beim Gesundheitsamt gemeldet. Daraufhin habe er eine Probe einem Virologen geschickt. Erst am Donnerstagabend steht fest, dass der Mann positiv auf das Coronavirus getestet wurde. „Der Patient hat alles richtig gemacht“, so Wolfgang Schuster. Man werde nun die Kontaktpersonen des Erkrankten ausfindig machen. „Es besteht derzeit kein Grund, hier in Panik zu verfallen“, so Schuster.

Neben Hessen gibt es auch in den Nachbarländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Coronavirus-Fälle. Allein in Baden-Württemberg sind zehn Menschen erkrankt, in Rheinland-Pfalz gibt es bislang zwei bestätigte Fälle. Erst am Freitag wird bekannt, dass in Heidelberg ein Mann am Coronavirus erkrankt ist. Der Mann aus dem Rhein-Neckar-Kreis hat sich wohl beim Ski-Urlaub mit dem Virus angesteckt. Seine Ehefrau befindet sich in häuslicher Isolation. 

jol/dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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