In Germersheim in Quarantäne

Coronavirus in Germersheim: So erlebt Studentin die Quarantäne

Germersheim - Am Samstag werden 113 China-Rückkehrer in der Pfalz unter Quarantäne gesetzt. Eine der Bewohnerinnen erzählt, wie der Alltag in Block 4 ist. 

  • An Freitag startet der Rückholflug für Bundesbürger in China wegen des Coronavirus.
  • 128 Menschen landen aus Provinz Hubei am Samstag am Flughafen Frankfurt. 
  • Nach Ankunft ist eine zweiwöchige Quarantäne in Germersheim angesetzt.
  • Zwei China-Rückkehrer haben sich mit dem Coronavirus infiziert.

Update um 12 Uhr: Seit letztem Samstag befinden sich über 100 China-Rückkehrer in Germersheim in Quarantäne. Wenn alles gut läuft, dürfen sie in etwa zwei Wochen wieder nach Hause. Studentin Ann Sophie Muxfeldt aus Bad Oldesloe erklärt gegenüber der Deutschen Presse Agentur, wie der Alltag in Block 4 abläuft und lobt die „gute Organisation“ vor Ort. 

Alles läuft recht flüssig. Die Menschen sind nett zueinander. Jeder gibt sich Mühe, auch die Zimmer sind angenehm“, sagt die 22-Jährige, die seit September in Wuhan zwei Auslandssemester studieren wollte. Eigentlich ist die Heimreise erst für Juli geplant gewesen – doch da hat noch niemand mit dem Coronavirus gerechnet. 

Um einem Lagerkoller unter den Betroffenen entgegenzuwirken, sind in der Germersheimer Kaserne Psychotherapeuten im Einsatz. 

Germersheim: Keine Panik in Wuhan – trotz Coronavirus

Obwohl die Verpflegung in Germersheim gut sei, vermisse die 22-Jährige die Möglichkeit herumzulaufen. „Man kann schon raus aus dem Gebäude, aber das abgesperrte Gebiet ist natürlich sehr begrenzt“, sagt Ann Sophie dazu. Trotzdem hoffe sie, nur zwei Wochen in der Südpfalz-Kaserne bleiben zu müssen. In NRW und Baden-Württemberg gibt es bereits zwei neue Coronavirus-Fälle.

In China habe Ann Sophie Muxfeldt jederzeit einen Mundschutz tragen müssen.  Von einer Panik in Wuhan habe sie nichts gespürt – die Straße seien aber leer gewesen. 

Unglaublich: Die TV-Serien „Simpsons“ hat es wohl schon wieder getan! In einer Folge aus den 90er Jahren sagten die Macher das Coronavirus voraus – zumindest ist sich darüber das Netz sicher.

Germersheim: Menschen sollen zwei Wochen isoliert bleiben

Update vom 3. Februar: „Ich hoffe, dass alle nach zwei Wochen gesund zu ihren Freunden und Familien zurückkehren können“, sagt die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Bis zu 14 Tagen müssen die über 100 China-Rückkehrer in der Quarantäne in Germersheim ausharren. Sollte in dieser Zeit ein Fall des Coronavirus ausbrechen, müssen aber nicht alle Personen dort bleiben. 

Germersheim: Isolierte in vier Gruppen eingeteilt – tägliche Untersuchung

Die Menschen werden in vier Gruppen eingeteilt. Wenn Merkmale einer Erkrankung auftauchen, muss nur die betroffene Gruppe bleiben - drei Gruppen können aber heimgehen“, erklärt Landrat Fritz Brechtel aus Germersheim. Die Menschen in Block 4 würden täglich untersucht werden. Wie der Bundestagsabgeordnete Thomas Gebhart mitteilt, sei das Virus zudem nicht so aggressiv wie befürchtet, weshalb die „Gefahr für die deutsche Bevölkerung“ gering bleibe. In Block 4 in Germersheim ist sogar eine Arztpraxis für den Einsatz bereit – betrieben von einem Arzt mit Ebola-Erfahrung 27 ehrenamtlichen Mitarbeitern. 

Die Kosten für die Quarantäne übernimmt laut Staatssekretär Gebhart der Bund, der auch die überwiegenden Kosten des Flugs tragen werde. Doch ganz kostenlos bleibt es nicht für die Passagiere. Diese müssen wahrscheinlich den Preis für ein Economy-Ticket von China nach Frankfurt bezahlen. 

Germersheim: Patienten bei Abflug und Landung ohne Symptome

Update, 17:23 Uhr:Die beiden mit einem Bundeswehrflugzeug aus China zurückgekehrten Passagiere, die mit dem Coronavirus infiziert sind, waren nach Angaben von Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Ankunft in Deutschland symptomfrei. Sowohl beim Abflug in China als auch bei der Ankunft in Frankfurt waren diese beiden Patienten symptomfrei", betont der CDU-Politiker am Sonntag in Berlin.  Es gehe ihnen zur Stunde gut, sie würden in der Uniklinik in Frankfurt untersucht. Dies zeige auch, dass es richtig gewesen sei, dass man sich für eine zentrale Unterbringung der Rückkehrer entschieden habe. Spahn sagt, sollte sich in der Inkubationszeit von 14 Tagen herausstellen, dass sich weitere Rückkehrer infiziert hätten, würden diese auch sofort in eine Klinik gebracht. 

Nach Angaben des hessischen Sozialministers Kai Klose (Grüne) geht es den Infizierten „den Umständen entsprechend sehr gut". Beide seien deutsche Staatsangehörige. Der Ärztliche Direktor des Uniklinikums Frankfurt, Jürgen Graf, ergänzt am Sonntag in Frankfurt, dass die beiden Patienten stationär aufgenommen worden seien und dort isoliert behandelt würden. Sie seien „medizinisch wohlauf".

Gemersheim: „Kein Grund zur Sorge“ – Verantwortliche nehmen Stellung zum Coronavirus

Update, 12:02 Uhr: In einer gemeinsamen Pressemitteilung der Luftwaffe, dem Deutschem Roten Kreuz, dem Landkreis und der Stadt Germersheim heißt es: „Es ist der Fall eingetreten, wofür die Einrichtung dieser Schutzzone erfolgt ist. Die betroffenen Personen haben diesen Befund gefasst aufgenommen und wurden isoliert. Als weitere Maßnahme werden die Personen mit einem Infektionsschutzkrankentransportwagen durch das Deutsche Rote Kreuz in das Uniklinikum Frankfurt gefahren. Für das am Standort Germersheim eingesetzte militärische wie zivile Personal, sowie für die ehrenamtlichen Helfer vom Deutschen Roten Kreuz und die Bevölkerung besteht kein Grund zur Sorge."

Die beiden Infizierten werden mit einem Spezialfahrzeug in die Uni-Klinik in Frankfurt gebracht. 

In Rheinland-Pfalz hat sich zwischenzeitlich ein 27-jähriger Mann einen schlechten Scherz erlaubt, als er eine gefälschte Tagesschau-Meldung erstellt hat. Darin heißt es, dass das Coronavirus auch in Kaiserslautern ausgebrochen sei.

Germersheim: Positiv auf Coronavirus getestet: Zwei China-Rückkehrer infiziert!

Update, 10:54 Uhr: Zwei der 113 China-Rückkehrer, die am Samstagabend in Germersheim in Quarantäne genommen wurden, haben sich mit dem Coronavirus infiziert. In Germersheim sind die beiden positiv auf den Virus getestet worden, wie der Landrat des Kreises Germersheim mitteilt. Laut SWR-Informationen werden die Corona-Infizierten in ein Krankenhaus gebracht. Die restlichen China-Rückkehrer bleiben in dem Quarantäne-Gebäude in Germersheim.  

Update vom 2. Februar: Gegen 23 Uhr kommen die Busse mit den über 100 Passagieren aus China endlich in Germersheim an. Es gehe ihnen den Umständen entsprechend gut, so das DRK am Samstagabend. Den Rückkehren stehen nun kleine Räume mit Etagenbetten, Badezimmer mit Handtuchwärmern zur Verfügung. Nur mit Mundschutz dürfen die Betroffenen das Gebäude verlassen, allerdings ist das Areal mit einem Zaun begrenzt. 

Die größte Gefahr ist der Lagerkoller“, sagt Michael Sieland vom Deutschen Roten Kreuz (DRK). „Die Betreuung in der roten Zone übernehmen 27 Freiwillige des DRK“, si Sieland. „Wir wollen die Menschen beschäftigen, die wohl froh und erleichtert über die Rückkehr sind.“ Für die etwa zwei Dutzend Kinder liege Spielzeug bereit. „Und wir können jederzeit Nachschub bringen“, betont Sieland. Die Kosten für die Quarantäne über nimmt der Bund. Das berichtet die ‚Rheinpfalz‘. 

Die China-Rückkehrer werden in vier Gruppen eingeteilt. Sollte Corona-Merkmale auftauchen, muss nur eine Gruppe in Quarantäne bleiben. Die anderen drei Gruppen können aber nach 14 Tagen dann nach Hause. Falls jemand erkanken sollte, wird er in einer Klinik in Ludwigshafen behandelt. 

Flugzeug gelandet: 128 China-Rückkehrer kommen nach Germersheim – keine Verdachtsfälle!

Update, 17:40 Uhr: Die aus dem chinesischen Coronavirus-Gebiet ausgeflogenen Deutschen sind mit einiger Verzögerung in Frankfurt gelandet. Die Bundeswehrmaschine mit mehr als 100 Bundes- sowie weiteren Staatsbürgern an Bord setzt am Samstagnachmittag auf dem Frankfurter Flughafen auf. Gestartet war der Airbus A 310 der Luftwaffe um 2:22 Uhr MEZ (9:22 Uhr Ortszeit) vom Flughafen des schwer von der Lungenkrankheit heimgesuchten Wuhan in Zentralchina, wie das Einsatzführungskommando berichtet. Der Flieger durfte nicht wie ursprünglich geplant in Moskau zwischenlanden. Stattdessen sei er zur finnischen Hauptstadt Helsinki umgeleitet worden, um zu tanken und die Crew auszutauschen, sagt Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) in Bonn. „Wir haben die Überfluggenehmigung gehabt, und auch die Landegenehmigung war in Aussicht gestellt. Das hat sich jetzt anders entwickelt", ergänzt sie. „Was jetzt neben der offiziellen Erklärung von mangelnden Kapazitäten am Flughafen in Moskau die Gründe sind, das werden wir sicherlich in der nächsten Woche gemeinsam dann noch mit dem Auswärtigen Amt besprechen." 

Nach der Ankunft am Frankfurter Flughafen sollen die Passagiere der Bundeswehrmaschine zunächst noch im Flieger von Medizinern begutachtet und befragt werden, danach auch in einem sogenannten Medical Assessment Center - eine umgewidmete Sporthalle. Sollte dabei jemand Symptome zeigen, werde er in die Frankfurter Universitätsklinik in eine Isolierstation gebracht, heißt es vom Frankfurter Gesundheitsamt. Danach sollen die gesunden Rückkehrer zu einem Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Germersheim gebracht werden, wo sie für zwei Wochen in Quarantäne bleiben müssen. 

Nach Angaben der Behörden sind weder Erkrankte noch Verdachtsfälle an Bord. Nur wer gesund ist, durfte mitfliegen. Die Rückreise ist freiwillig. Unter den Betroffenen herrschte vor dem Abflug in Wuhan Erleichterung: „Glücklich am Gate zu sein", berichteteeine Frau, die nicht genannt werden wollte, der Deutschen Presse-Agentur kurz vor dem Start. Die Gruppe hatte sich schon am Vorabend am Flughafen versammelt und dort auch die Nacht verbracht. „War bis hier doch alles schon ganz schön anstrengend."

Während die Angst vor dem Coronavirus sich immer weiter ausbreitet, gibt es eigentlich eine ganz andere beunruhigende Statistik: Die Zahl der Grippefälle steigt deutlich an!

138 China-Rückkehrer kommen nach Germersheim – Flugzeug landet um 15 Uhr!

Update, 13:54 Uhr: Rheinland-Pfalz sieht sich gut vorbereitet für die Quarantäne der deutschen Staatsbürger und Familienangehörigen aus der vom Ausbruch des neuen Coronavirus betroffenen Stadt Wuhan. In der Südpfalz-Kaserne in Germersheim würden die „Menschen, die einiges durchgemacht haben", eine gute und angemessene Betreuung erhalten, sagt die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler am Samstag in Germersheim.

In dem Flugzeug aus China, das am Samstagmittag in Frankfurt landen soll, befänden sich insgesamt 128 Passagiere, sagt der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium, Thomas Gebhart (CDU). Es handele sich um 102 deutsche Staatsbürger, die anderen 26 stünden mit ihnen in familiärer Verbindung. Gebhart spricht von Menschen aus China, Rumänien und den USA. Auch sie sollen, sofern gesund, an den Standort des Luftwaffenausbildungsbataillons. In der Kaserne stehen insgesamt 128 Zimmer in einem bisher unbewohnten Gebäude auf dem Areal bereit. „Die Betreuung in der roten Zone übernehmen 27 Freiwillige des DRK", so Michael Sieland vom Deutschen Roten Kreuz am Samstag in Germersheim.

128 China-Rückkehrer kommen nach Germersheim – Flugzeug landet um 15 Uhr!

Update vom 1. Februar, 10:42 Uhr: Um 2:22 Uhr deutscher Zeit ist das Flugzeug mit den 128 Passagieren in China losgeflogen. In Frankfurt wird das Flugzeug gegen 15 Uhr erwartet. Wenn kein Insasse Merkmale einer Infektion aufweist, geht es für alle Beteiligten dann weiter nach Germersheim. Dort werden die betroffenen China-Rückkehrer für die nächsten 14 Tage in Quarantäne leben. Danach dürfen sie wieder in ihr normales Zuhause zurückkehren – falls niemand bis dahin Infektionsmerkmale aufzeigt. 

Falls doch eine Person erkrankt, wird diese umgehend in ein Krankenhaus gebracht und für die restlichen Menschen verlängert sich die Quarantäne in Germersheim erneut um 14 Tagen. Das heißt, im ,Worst-Case-Szenario' müssten die Menschen für mehrere Wochen oder sogar Monate in Germersheim verharren. Wie am Samstagvormittag in einer Pressekonferenz erklärt wird, werden die China-Rückkehrer allerdings in vier Gruppen eingeteilt. So will man verhindern, dass alle Personen in Quarantäne bleiben müssen, wenn eine Person infiziert ist.

128 China-Rückkehrer kommen nach Germersheim – Flugzeug landet am Samstag!

Update, 16:26 Uhr: Um 12:40 Uhr werden die 128 Menschen aus China voraussichtlich in Frankfurt landen. Das berichtet die ‚Rheinpfalz‘. Unter den Passagieren sollen sich zwei Kinder im Alter von unter zwei Jahren befinden. In Russland werde die Maschine zwischenlanden, betankt werden und die Crew soll gewechselt werden. Von Frankfurt werde das Rote Kreuz die über 130 Menschen nach Germersheim bringen. 

Update vom 31. Januar, 12:30 Uhr: Mit dem Flug der Luftwaffe wegen des in China grassierenden Coronavirus sollen mehr als 100 Menschen nach Deutschland geholt werden. Die Maschine soll am Samstag am Frankfurter Flughafen landen. Anschließend werden die Passagiere für die Inkubationszeit von 14 Tagen in Quarantäne gebracht. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums ist hierfür die Ausbildungskaserne auf dem Luftwaffenstützpunkt in Germersheim vorgesehen. 

Es gebe unter den Passagieren niemand, der infiziert sei – auch keine Verdachtsfälle. Das sagte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Freitag in Berlin. Die Maschine soll noch am Freitag in die schwer vom Coronavirus betroffene Provinz Hubei in China starten, nachdem alle Genehmigungen der chinesischen Behörden vorliegen. Das Flugzeug transportiert auf dem Hinflug 10.000 Schutzanzüge, die vor Ort gebraucht würden, sagte Maas. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen insgesamt rund 130 Menschen nach Deutschland zurückgeholt werden – darunter rund 90 deutsche Staatsbürger und etwa 40 Angehörige mit anderer Staatsangehörigkeit, die sich angemeldet haben. Die Teilnahme an dem Rückholflug ist freiwillig.

Coronavirus: China-Rückkehrer kommen in Germersheim in Quarantäne

Erstmeldung vom 30. Januar: In China breitet sich der Coronavirus immer weiter aus. Inzwischen meldet China mehr als 7.000 Infizierte und 170 Tote. Trotz der radikalen Sicherheitsmaßnahmen der chinesischen Regierung breitet sich der Coronavirus im ganzen Land aus.

Nach Angaben der Deutschen Presse Agentur (dpa) plant die deutsche Bundesregierung daher einen Rückholflug für deutsche Staatsbürger aus Wuhan, derjenigen Millionenstadt in China wo das Coronavirus erstmalig ausbrach. Nach ersten Informationen sollen es knapp 90 Deutsche sein, die zurück nach Deutschland fliegen werden. Das Flugzeug der Bundeswehr soll voraussichtlich am Samstag am Frankfurter Flughafen landen. Von dort werden die 90 China-Rückkehrer im Luftwaffenstützpunkt in Germersheim gebracht und zwei Wochen lang unter Quarantäne gesetzt.

Germersheim: China-Rückkehrer in Pfälzer Kaserne unter Quarantäne

Der Rückholflug sei für deutsche Staatsbürger in Wuhan freiwillig, allerdings müssen Passagiere symptomfrei sein, um mitfliegen zu dürfen. In Frankfurt angekommen würde das Rote Kreuz bei der Logistik, Begleitung und Betreuung der China-Rückkehrer in Germersheim helfen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erklärt: „Das ist eine gute Lösung, um die Rückkehrer, ihr Umfeld und die Gesamtbevölkerung gleichermaßen zu schützen.“ Ziel ist einerseits, das Ansteckungsrisiko für die Bevölkerung zu minimieren. Andererseits könne im Fall einer Coronaerkrankung schnell reagiert werden. Die China-Rückkehrer würden zwei Wochen in der Ausbildungskaserne des Luftwaffenstützpunktes Germersheim abgeschottet bleiben, so die dpa.

Seit Anfang der Woche haben Unternehmen aus der Region, wie BASF, ABB oder SAP, umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um ihre Mitarbeiter vor dem Coronavirus zu schützen. So verhängt die BASF sogar ein Reiseverbot für ihre Mitarbeiter.

Germersheim: Zwei Wochen Quarantäne in der Pfalz 

Die chinesische Regierung riegelt rigoros ganze Provinzen ab und hat bisher über 56 Millionen Menschen unter Quarantäne gesetzt. Über 81.000 Menschen stehen mittlerweile im Verdacht mit dem Coronavirus infiziert zu sein. Auch in der Metropolregion scheint der Coronavirus die Menschen zu beschäftigen. In Mannheim wurde am Mittwoch (29. Januar) eine Falschmeldung über einen vermeintlichen Corona-Fall am Diakonissenkrankenhaus in den sozialen Medien gestreut. Auch die Uniklinik in Heidelberg beschäftigt sich mit dem Coronavirus und untersucht Personen, bei denen der Verdacht besteht, sich infiziert haben zu können.

Coronavirus: Bundesregierung mahnt vor Panikmache und Hysterie

Trotz der großen medialen Beachtung mahnt die Bundesregierung vor Panikmache und Hysterie. Immer wieder verweist sie auf die höhere Letalität der „normalen“ Grippewelle und beharrt darauf, dass Deutschland für den Fall der Fälle gewappnet sei. Für Verschwörungstheoretiker ist das gefundenes Fressen. In unzähligen Videos und Beiträgen verbreiten sie Angst und schüren Panik mit falschen Informationen.

Auch interessant: Als das Coronavirus ausbrach, absolvierte ein Studentaus Baden-Württemberg ausgerechnet in Wuhan ein Praktikum. So entkam er aus der Sperrzone.

*Anmerkung der Redaktion: In einer ersten Version ist von 138 Passagieren gesprochen worden. Es handelt sich jedoch um 128 Menschen.

mw

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