Zum Schulstart in zehn Bundesländern

Corona in Deutschland: Werden Masken und Schnelltests zur Pflicht in Schulen?

Mit Wiederaufnahme des Schulbetriebs in zehn Bundesländern am Montag (22. Februar) werden Forderungen laut: Nach Maskenpflicht in Schulen und Impfungen für Lehrer.

  • Grundschulen startet am Montag (22. Februar) wieder in zehn Bundesländern.
  • Bundesschülerkonferenz für Pflicht von Masken auch an Schulen.
  • Der Verband Bildung und Erziehung warnt vor hohem Infektionsrisiko für Lehrer.

Zum heutigen Start des Schulbetriebs in gleich zehn Bundesländern – darunter Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz – wird die Forderung nach medizinischen Masken (FFP2- und OP-Masken) auch in Schulen laut.

Hintergrund: Die Bundesschülerkonferenz (BSK) fordert diese Maßnahme zum Schutz vor dem Corona-Virus, wie der Deutschlandfunk berichtet.

Doch damit nicht genug. Wenn es nach Generalsekretär Dario Schramm geht, seien zudem Schnelltests für alle notwendig, die eine Schule betreten, so der BSK-Chef in den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Corona in Deutschland: Das fordert die Lehrergewerkschaft VBE

Man müsse sich außerdem dringend Gedanken machen, wie man Millionen Schüler in Deutschland auf dem Schulweg vor einer Infektion schützen kann. So warnt der Verband Bildung und Erziehung (VBE) auch speziell vor dem erhöhten Gesundheitsrisiko für die Lehrer.

Der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft VBE, Udo Beckmann.

Gegenüber dem Redaktionsnetzwerk Deutschland hat Udo Beckmann (68), der Chef der Lehrergewerkschaft, erklärt, die Öffnungen seien kein Wettbewerb. Er kritisierte, dass Lehrkräfte nicht geimpft seien und sich ungeschützt in Situationen begeben müssten, denen sich kaum jemand anders stelle.

Bei einer Online-Diskussion mit Bürgern am Sonntag (21. Februar) hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (40, CDU) erklärt, dass Erzieherinnen und Erzieher an Kitas sowie Grundschullehrerinnen und -lehrer in absehbarer Zeit gegen das Corona-Virus geimpft werden könnten. Um diese Gruppe bei der Priorisierung hochzustufen, müsste die geltende Impfverordnung geändert werden.

Corona in Rheinland-Pfalz: Schulen öffnen wieder

Auch in Rheinland-Pfalz beginnt an vielen Schulen der Präsenzunterricht wieder. Heißt für die meisten der 148.000 Kinder in der Primarstufe: Ein Wechsel zwischen Lernen in der Schule und daheim im Fernunterricht findet statt. Dafür werden die Klassen geteilt. Wo die Räumlichkeiten viel Platz lassen und den Mindestabstand von 1,50 Metern ermöglichen, können alle Kinder der ersten vier Klassen wieder in die Schule.

Laut Bildungsministeriums in Mainz sei die Teststrategie ausgeweitet worden: Alle Lehrkräfte und sonstiges schulisches Personal können sich jederzeit freiwillig auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. Zudem seien 250.000 FFP-2-Masken sowie eine Million OP-Masken ausgeliefert worden.

Unterdessen läuft in den USA eine Studie zu Impfungen für Kinder. mit dem Vakzin von BioNTech und Pfizer. Ein 12-jähriger Junge hat sich zu den Nebenwirkungen geäußert, wie HEIDELBERG24 berichtet. (pek)

Rubriklistenbild: © Matthias Balk/dpa

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