Die aktuelle Lage am Dienstag

Corona in Rheinland-Pfalz: So viele aktive Fälle wie noch nie

Corona in Rheinland-Pfalz: Wie sehen die Infektionszahlen im Bundesland aus? Was gilt während des Lockdowns? Alle Entwicklungen im News-Ticker:

  • In Rheinland-Pfalz haben sich bislang 65.450 (+835) Personen mit dem Coronavirus infiziert, es gibt 19.597 (+78) aktive Fälle. (Stand 22. Dezember)
  • Seit Beginn der Corona-Pandemie sind 1.137 (+47) Menschen im Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 164,3 (-5,1)
  • Ab 16. Dezember harter Lockdown in Rheinland-Pfalz – die neue Corona-Verordnung im Überblick

Update vom 22. Dezember: Die Zahl der Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag um 835 auf 65.450 gestiegen. Gleichzeitig starben 47 weitere Menschen an oder mit Covid-19, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilt. Aktuell sind 19.597 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert - so viele wie nie zur gleichen Zeit seit Beginn der Pandemie. Innerhalb eines Tages mussten in Rheinland-Pfalz 55 an Covid-19 erkrankte Menschen ins Krankenhaus gebracht werden. Damit werden zurzeit 1.088 Covid-Patienten im Krankenhaus behandelt, unter ihnen 214 auf einer Intensivstation und 170 mit Beatmung. Insgesamt werden mehr als 1.600 Intensivbetten in den Kliniken des Landes vorgehalten.

Die sogenannte Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Dienstag in ganz Rheinland-Pfalz bei 164,3 und damit wieder leicht unter dem Wert der Vorwoche (165,6). Die höchste Inzidenz gibt es in Speyer mit 403,5. Danach folgen Ludwigshafen (350,1), die Stadt Frankenthal (305,6) und der Rhein-Pfalz-Kreis (304,0). Am niedrigsten ist die Inzidenz in der pfälzischen Stadt Zweibrücken mit 55,6.

Corona aktuell in Rheinland-Pfalz: Inzidenz über 400 – in dieser Stadt explodieren die Zahlen

Update vom 21. Dezember: Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben zum Wochenbeginn 1054 neue Corona-Infektionen registriert. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 64.615, wie das Landesuntersuchungsamt am Montag mitteilt. Aktuell sind demnach 19.519 Menschen im Land mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Dies ist die höchste Zahl gleichzeitig infizierter Menschen seit Beginn der Pandemie vor zehn Monaten. Die Zahl der Patienten, die mit oder an Covid-19 gestorben sind, steigt innerhalb von 24 Stunden um 28 auf 1.090.

Innerhalb eines Tages müssen in Rheinland-Pfalz 53 an Covid-19 erkrankte Menschen ins Krankenhaus gebracht werden. Von 207 Covid-19-Patienten, die aktuell auf Intensivstationen behandelt werden, müssen 101 Patienten beatmet werden, wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) vom Montag hervorgeht.

Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen, liegt am Montag in Rheinland-Pfalz bei 170,4 und damit etwas über dem Wert der Vorwoche (166,0). Die landesweit höchste Inzidenz in Speyer ist glücklicherweise wieder unter 500 auf 415,3 gefallen. Danach folgen Ludwigshafen (352,4), der Rhein-Pfalz-Kreis (315,0) und die Stadt Frankenthal (285,1). Am niedrigsten ist die Inzidenz in der pfälzischen Stadt Zweibrücken mit 73,1.

Corona aktuell in Rheinland-Pfalz: Inzidenz über 500 – in dieser Stadt explodieren die Zahlen

Update vom 20. Dezember: In Rheinland-Pfalz sind sechs Menschen innerhalb eines Tages mit oder an dem Coronavirus gestorben. Die Zahl aller im Zusammenhang mit dem Virus Gestorbenen im Bundesland stieg damit am Sonntag bei 1.062, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Die Zahl der Infizierten stieg um 966 auf 63.561. Zurzeit sind 19.277 Menschen im Bundesland mit dem Coronavirus infiziert. Bei 43. 222 Menschen gilt die Erkrankung als überstanden.

Dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) zufolge wurden in Rheinland-Pfalz 207 Corona-Patienten in Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt. Das entsprach 23 Prozent der belegten Intensivbetten. 99 Patienten mussten beatmet werden.

Die sogenannte Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen, lag am Sonntag in Rheinland-Pfalz bei 165,8. Am höchsten war die Zahl in Speyer mit 516,2 vor Ludwigshafen (344,3). Am niedrigsten war die Inzidenz mit 70,2 in der Stadt Zweibrücken.

Corona in Rheinland-Pfalz: In diesen Städten sind die Zahlen am höchsten

Update vom 19. Dezember: Innerhalb von 24 Stunden sind in Rheinland-Pfalz 15 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Todeszahl im Bundesland steigt damit am Samstag auf 1.056. Die Zahl der Infizierten klettert um 617 auf insgesamt 62.595. Am Freitag waren es noch fast doppelt so viele Neu-Infektionen sowie fast drei mal so viele Tote. Allerdings melden am Wochenende auch nicht alle Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz ihre Zahlen.

Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden 7 Tagen, liegt am Samstag in ganz Rheinland-Pfalz bei 156,4. Am höchsten ist diese Zahl für die aktuelle Infektionsdynamik in Speyer mit 476,7 vor Ludwigshafen (302,5). Am niedrigsten ist die Inzidenz mit 73,1 in der Stadt Zweibrücken.

Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) werden 210 Corona-Patienten in Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt. Das entspricht 23 Prozent der belegten Intensivbetten. 104 Patienten müssen beatmet werden.

Corona in Rheinland-Pfalz: Schock-Wert – so viele aktive Fälle wie noch nie

Update vom 18. Dezember: In Rheinland-Pfalz gibt es 1.240 neue Corona-Fälle, damit steigt die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie auf insgesamt 61.978 an. Es gelten 19.346 Corona-Fälle aktuell als aktiv, damit wird der Rekordwert noch einmal deutlich getoppt. Am Tag zuvor lag der Wert bei 18.892. Von der Erkrankten gelten 40.846 als genesen.

3.124 Personen werden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 3.064), 1.041 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben (Vortag: 1.000). Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 163,4. Deutlich darüber liegen Speyer (512,3), Frankenthal (264,6), Rhein-Pfalz-Kreis (302,7) Neuwied (232,5), Bad Kreuznach (204,6) und Ludwigshafen (331,5).

Corona in Rheinland-Pfalz: Trauriger Rekordwert – so viele aktive Fälle gab es noch nie

Update vom 17. Dezember: Die Zahl der Corona-Toten in Rheinland-Pfalz steigt am Donnerstag auf 1.000. Seit dem Vortag sind weitere 21 mit dem Coronavirus infizierte Menschen gestorben, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilt. Die Gesundheitsämter registrieren am Donnerstag 1.110 neue Corona-Infektionen. Damit steigt die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 60.738. Zurzeit sind 18.892 Menschen im Land mit dem Virus infiziert. Dies ist die bislang höchste Zahl von gleichzeitig infizierten Rheinland-Pfälzern.

Innerhalb eines Tages müssen in Rheinland-Pfalz 30 an Covid-19 erkrankte Menschen ins Krankenhaus gebracht werden. Von 179 Covid-19-Patienten, die aktuell auf Intensivstationen behandelt werden, müssen 112 beatmet werden, wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) vom Donnerstag hervorgeht.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt am Donnerstag in ganz Rheinland-Pfalz bei 164,0 und damit über dem Wert der Vorwoche (143,3). Am höchsten war diese Kennzahl für die aktuelle Infektionsdynamik in Speyer mit 506,3. Danach folgen Ludwigshafen (322,2), der Rhein-Pfalz-Kreis (268,4) und die Stadt Frankenthal (262,5). Am niedrigsten ist die Inzidenz im westpfälzischen Kreis Kusel mit 82,6.

Corona in Rheinland-Pfalz: Erste Stadt knackt Inzidenz von 500 – neuer Rekord an Neu-Infektionen

Update vom 16. Dezember: Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz registrierten am Mittwoch 1.369 neue Corona-Infektionen. Damit stieg die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie auf 59.628, wie das Gesundheitsministerium in Mainz mitteilte. Nach dem am Dienstag erreichten Höchstwert von 50 Todesfällen an einem Tag waren es am Mittwoch 43 – insgesamt sind bislang 979 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben.

Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Mittwoch in ganz Rheinland-Pfalz bei 169,6 und damit über dem Wert der Vorwoche (137,8). In Speyer stieg die Inzidenz erstmals über die Schwelle von 500 – in der pfälzischen Stadt wurden 502,4 Fälle je 100.000 Einwohner gezählt. 

Corona in Rheinland-Pfalz: Todeszahl explodiert – stärkste Zunahme seit Beginn der Pandemie

Update vom 15. Dezember: Die Todeszahl in Rheinland-Pfalz steigt immer schneller. Am Dienstag erhöht sich die Zahl der Toten im Zusammenhang mit dem Coronavirus um 50 auf 936. Dies ist die stärkste Zunahme innerhalb von 24 Stunden seit Beginn der Pandamie Ende Februar. Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz registrieren außerdem 843 neue Corona-Infektionen. Die Gesamtzahl der Fälle steigt damit auf 58.259. Aktuell sind 17.765 Menschen im Land an Covid-19 erkrankt.

Die Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, liegt am Dienstag in ganz Rheinland-Pfalz bei 165,6 und damit über dem Wert der Vorwoche (138,2). Die höchste Inzidenz gibt es in Speyer mit 484,6. Danach folgen Ludwigshafen (344,3), der Rhein-Pfalz-Kreis (276,8) und der Kreis Neuwied (241,8). Am niedrigsten ist die Inzidenz in der pfälzischen Stadt Zweibrücken mit 87,7. Ab morgen gilt im Bundesland ein harter Lockdown – viele Geschäfte müssen schließen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Vor Lockdown am Mittwoch – Zahlen explodieren in diesen Hotspots

Update vom 14. Dezember: Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben zum Wochenbeginn 1.097 neue Corona-Infektionen registriert. Die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie stieg damit auf 57.416, wie das Gesundheitsministerium am Montag in Mainz mitteilte. Aktuell sind demnach 17.713 Menschen im Land mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Covid-19 starben, stieg innerhalb von 24 Stunden um 31 auf 886.  Innerhalb eines Tages mussten in Rheinland-Pfalz 48 an Covid-19 erkrankte Menschen ins Krankenhaus gebracht werden. Von 190 Covid-19-Patienten, die aktuell auf Intensivstationen behandelt werden, müssen 108 Patienten beatmet werden, wie aus Daten des Intensivregisters der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) vom Montag hervorgeht.

Die sogenannte Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Freitag in ganz Rheinland-Pfalz bei 166,0 und damit über dem Wert der Vorwoche (139,4). Die höchste Inzidenz gibt es in Speyer mit 486,5. Danach folgen Ludwigshafen (347,2), der Kreis Neuwied (254,9) und der Rhein-Pfalz-Kreis (251,6). Am niedrigsten ist die Inzidenz in der pfälzischen Stadt Zweibrücken mit 79,0.

Corona-Lockdown in Rheinland-Pfalz: „Wir muten den Bürgern wieder sehr viel zu“

Update vom 13. Dezember: Das öffentliche Leben wird auch in Rheinland-Pfalz angesichts der stark steigenden Neuinfektionen mit dem Coronavirus schon ab kommenden Mittwoch (16. Dezember) drastisch heruntergefahren. Der Einzelhandel mit Ausnahme der Geschäfte für den täglichen Bedarf muss schließen. Dies kündigte Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Mainz am Sonntag nach einer Schalte mit den anderen Länderregierungschefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an. Die Regelungen sollen bis 10. Januar gelten.

„Es erkranken zu viele Menschen derzeit und die Zahl der Schwerkranken und Derjenigen, die sterben, ist inzwischen viel zu hoch“, sagte die SPD-Politikerin. Die Krankenhäuser und Intensivstationen müssten entlastet werden. „Die Zeit um Weihnachten ist eher eine stille Zeit“ und das müsse genutzt werden, sagt Dreyer. „Wir muten den Bürgern wieder sehr viel zu.“ Die Rechtsverordnung soll am Montag auf den Weg gebracht werden, das Corona-Kabinett in Mainz habe am Sonntag bereits zugestimmt. Ein Überblick über die neuen Corona-Maßnahmen in Rheinland-Pfalz.

Corona in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Zahlen von Sonntag

Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Samstag 816 neue Corona-Infektionen gezählt. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie Ende Februar liegt im Land nun bei 56.319, wie das Gesundheitsministerium am Sonntag mitteilte. Am Wochenende sind die täglichen Fallzahlen aufgrund anderer Registrierungsabläufe gewöhnlich niedriger. Aktuell sind 17.556 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert.

Bislang sind 855 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben, neun mehr als am Samstag. Die sogenannte Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Sonntag in ganz Rheinland-Pfalz bei 157,8. Die höchste Inzidenz gibt es in Speyer mit 371,8. Danach folgen Ludwigshafen (333,2) und der Rhein-Pfalz-Kreis (232,8). Am niedrigsten ist die Inzidenz in der Stadt Zweibrücken mit 73,1.

Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) wurden in Rheinland-Pfalz mit Stand Sonntag 184 Corona-Patienten in Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt (Stand 12.15 Uhr). Das entsprach 21 Prozent der belegten Intensivbetten. 103 Patienten mussten beatmet werden.

Corona in Rheinland-Pfalz: Wann Malu Dreyer die Bevölkerung über den Lockdown informieren will

Update vom 12. Dezember: Nach der Bund-Länder-Schalte am Sonntag will Ministerpräsidentin Malu Dreyer die Bevölkerung gegen 13 Uhr über die Ergebnisse informieren. Ab 10 Uhr wollen sich die Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel „über den kommenden Shutdown“ abstimmen, teilt die Staatskanzlei in Mainz mit. Wenn es nach der Bundeskanzlerin geht, soll Deutschland ab Mittwoch (16. Dezember) das öffentliche und wirtschaftliche Leben komplett herunterfahren.

Seit Beginn der Pandemie gab es 55.503 laborbestätigte Infektionen mit dem Erreger im Land - das sind 557 mehr als am Vortag (54.946). 17.642 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert (Vortag: 18.034). 2.854 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 2.841), 846 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben (Vortag: 837). 37.015 Menschen gelten als genesen (Vortag: 36.075).

Corona in Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer für deutschlandweiten Lockdown – doch ab wann?

Update vom 11. Dezember, 16:11 Uhr: Die Regierung von Rheinland-Pfalz steht hinter einem harten Lockdown. Noch sind dazu allerdings noch viele Fragen offen – zum Beispiel, wann er beginnen soll. Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat in ihrem Statement zu den weiteren Corona-Maßnahmen am Freitag in Trier deutlich gemacht, dass man sich im Bundesland noch nicht auf ein Lockdown-Datum festlegen wolle. Rheinland-Pfalz will abwarten, welche Entscheidung beim Corona-Gipfel mit Bundeskanzlerin Merkel an diesem Sonntag gemeinsam getroffen werden. „Wie es auf Bundesebene besprochen wird, wird es in Rheinland-Pfalz umgesetzt“, so Dreyer. Den zweiten Tag in Folge haben die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz einen Höchstwert von neuen Corona-Infektionen registriert. Am Freitag kamen 1.504 Infektionen neu dazu. Am Vortag waren es 1.317. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie liegt nun bei 54.946. Aktuell sind 18.034 Menschen infiziert. Bislang sind 837 Menschen mit oder an Covid-19 gestorben, 32 mehr als am Donnerstag.

Update vom 11. Dezmber, 14:50 Uhr: Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), wird sich heute um 15.45 Uhr in Trier nach einer Besprechung des Kabinetts zum weiteren Vorgehen von Rheinland-Pfalz in der Corona-Pandemie äußern. Zuvor hatte das benachbarte Bundesland Baden-Württemberg bereits harte Regel-Verschärfungen angekündigt. Dort gilt ab Samstag eine landesweite Ausgangssperre sowie nach Weihnachten ein Total-Lockdown.

Corona in Rheinland-Pfalz: Ministerin gegen Schulschließungen – „Recht auf Bildung“

Update vom 11. Dezember, 13 Uhr: Am Freitagmorgen hat die Präsidentin der Kultusministerkonferenz (KMK) und rheinland-pfälzische Bildungsministerin, Stefanie Hubig, eine Pressekonferenz abgehalten. Neben der Entwicklung in der Digitalisierung an Schulen und den Problemen des Corona-Jahres äußert sich die Ministerin auch zu drohenden Schulschließungen. So seien sie und ihre Kollegen sich einig, die Schulen so lange wie möglich geöffnet zu lassen und die Ferien nicht zu verlängern. Dafür solle auch der Wechselunterricht zu Hause und im Klassenzimmer genutzt werden.

Sollte aber am Sonntag (13. Dezember) ein harter Lockdown beschlossen werden, würden die Minister ihren Teil dazu beitragen. Vor allem sei es wichtig, in einem solchen Fall Notbetreuungen für jüngere Schüler zu organisieren und zu schauen, dass diese so schnell wie möglich in die Klassenzimmer zurück könnten. „Das Recht auf Bildung ist wichtig“, sagt Stefanie Hubig dazu.

Unterdessen ist bekannt geworden, dass in Frankenthal eine Erzieherin in der städtischen Kindertagesstätte „Am Strandbad“ positiv getestet worden ist. Nun müssen 20 Kinder und sechs Mitarbeiter bis zum 21. Dezember in Quarantäne.

Corona in Rheinland-Pfalz: Dreyer will „wirklichen Lockdown“ in Weihnachtszeit

Update vom 10. Dezember, 16:30 Uhr: „Wir hatten andere Erwartungen an den Teil-Lockdown“, sagt die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Donnerstag in Mainz. Angesichts der anhaltend hohen Corona-Infektionen hat sich Dreyer (SPD) dafür ausgesprochen, „die Weihnachtsruhe zu nutzen, um zu einem wirklichen Lockdown zu kommen“. Zum Schutz der Menschen in den Altenheimen müssten zudem bundesweit negative Tests Voraussetzung für die Besucher sein. 

Bei der Verteilung des Impfstoffs müsse die Solidarität im Vordergrund stehen, sagte Dreyer. „Der Impfstoff wird am Anfang nicht für alle reichen, die sich impfen lassen wollen.“ Deshalb seien
transparente, gut begründete und konsequent umgesetzte Kriterien für die Verteilung notwendig.

Dreyer sprach sich erneut gegen eine Impfpflicht aus. „Impfen muss freiwillig sein.“ Die Menschen müssten mit guten Argumenten davon überzeugt werden. Zudem müsse es ein transparentes Verteilungsverfahren sowie Informationen zu Wirksamkeit und Nebenwirkungen geben.

Update vom 10. Dezember, 15 Uhr: Seit Beginn der Corona-Pandemie gibt es 53.442 Infektionen mit dem Erreger im Rheinland-Pfalz - das sind 1.317 mehr als am Vortag. 17.262 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert.  2.795 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht, 805 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 35.375 Menschen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 143,3.

Corona in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Zahlen vom Mittwoch

Update vom 9. Dezember: Seit Beginn der Pandemie gibt es 52.125 Corona-Infektionen im Land - das sind 962 mehr als am Vortag. 16.707 Menschen in Rheinland-Pfalz sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 2.751 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht, 759 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 34.659 Menschen gelten als genesen.

Update vom 8. Dezember, 15 Uhr: Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz will – anders als bislang geplant – die Corona-Regeln für Treffen zu Silvester nicht wesentlich lockern. Es sei zwar noch kein Beschluss gefasst, sagt Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag in Mainz. Aber voraussichtlich werde es zu Silvester keine Ausnahmen von den Kontaktbeschränkungen geben. Für die Weihnachtszeit, vom 23. bis 27. Dezember, könnten Treffen von zehn Menschen aus drei Haushalten ermöglicht werden – „Kernfamilie und engste Freunde“, sagt Dreyer.

Corona in Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer verkündet Entscheidung – keine Lockerungen an Silvester

„Die Zahlen sind nicht so, wie wir es uns wünschen“, sagt die Regierungschefin von Rheinland-Pfalz zur jüngsten Entwicklung der Corona-Infektionen. „Das Ziel ist klar - wir müssen von den Zahlen runter.“ Mit den Maßnahmen ab Anfang November seien die angestrebten Ziele leider nicht erreicht worden. Daher gebe es keinen Spielraum für Lockerungen. Die angekündigte, aber bislang noch nicht in die Rechtsverordnung aufgenommene Ausnahmeregelung müsse daher revidiert werden.

Partys zum Jahreswechsel seien diesmal nicht denkbar, sagt Dreyer. Große Menschenansammlungen mit hohem Alkoholkonsum an Silvester seien nicht zu verantworten und sollen auf öffentlichen Plätzen und auf öffentlichen Straßen ebenso verboten werden wie Silvesterfeuerwerk.

Corona in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Zahlen vom Dienstag

Die Zahl der Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz ist am Dienstag um 786 auf 51.163 gestiegen. Von ihnen mussten 59 Menschen binnen 24 Stunden ins Krankenhaus gebracht werden, wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Covid-19 starben, stieg um 34 auf 736. Aktuell sind 16.253 Menschen in Rheinland-Pfalz mit dem Coronavirus infiziert. Die sogenannte Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Dienstag landesweit bei 138,2 und damit über dem Wert der Vorwoche (119,5). Die höchste Inzidenz gibt es in Ludwigshafen mit 419,7. Danach folgen Speyer (391,6), der Rhein-Pfalz-Kreis (263,9) und die Stadt Frankenthal (225,6). Am niedrigsten ist die Inzidenz in Trier.

Corona in Rheinland-Pfalz: Heute fällt Entscheidung über Maßnahmen an Weihnachten und Silvester

Update vom 8. Dezember: Angesichts der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen in Rheinland-Pfalz berät die Landesregierung am Dienstag über Beschränkungen an den Weihnachtstagen und Silvester. Im Anschluss will Ministerpräsidentin Malu Dreyer um 14 Uhr die getroffenen Entscheidungen vorstellen.

Dreyer hatte schon vor einigen Tagen zu „großer Zurückhaltung“ im Umgang miteinander zu Weihnachten und Silvester geraten und die zuvor beschlossene Verlängerung des Teil-Lockdowns bis zum 10. Januar verteidigt. Bislang ist davon die Rede, den Anfang November ausgerufenen Teil-Lockdown zu lockern und vom 23. Dezember 2020 bis zum 1. Januar 2021 Treffen von bis zu 10 Personen zu erlauben, wobei Kinder bis 14 Jahren nicht mitzählen.

Die Zahl der Menschen, die mit oder an Covid-19 gestorben sind, ist aber seit Beginn des Monats um 22,7 Prozent gestiegen. Das Plus ist damit mehr als doppelt so hoch wie im gleichen Zeitraum des Novembers (10,1 Prozent). Allein zum Wochenbeginn starben 28 Covid-Patienten. Zusammen mit den kommunalen Vertretern aus sogenannten Hotspot-Regionen hatte die Landesregierung bereits vergangene Woche weitgehende Verschärfungen der Corona-Regeln beschlossen: nächtliche Ausgangsbeschränkungen und eine Verschärfung der Kontaktbeschränkungen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Jetzt auch Ausgangssperre in Frankenthal

Update vom 7. Dezember, 17:46 Uhr: Die Stadtverwaltung Frankenthal erlässt in Abstimmung mit den zuständigen Landesbehörden und den Städten Speyer, Ludwigshafen und dem Rhein-Pfalz-Kreis eine neue Allgemeinverfügung. Hintergrund ist die konstant hohe Anzahl an Neuinfektionen – am Montag liegt Frankenthal bei einem Inzidenzwert von 254. „Inzwischen hat uns das Gesundheitsamt mitgeteilt, dass sich das Infektionsgeschehen in Frankenthal diffus darstellt und es in allen Altersstrukturen Erkrankungen gibt. Es sind nicht mehr allein die Fälle in den Altenheimen, die zu diesem hohen Wert führen. Aus diesem Grund müssen wir nun notgedrungen mit der Ausgangssperre und der Maskenpflicht reagieren“, so Oberbürgermeister Martin Hebich. Anders als in den letzten Wochen ist das Infektionsgeschehen nicht mehr alleine auf die sogenannten Hotspots in Pflege- und Seniorenheimen zurückzuführen.

In Frankenthal wird deshalb die Maskenpflicht ausgeweitet und eine Ausgangsbeschränkung von 21 Uhr bis 5 Uhr erlassen. Haushalte dürfen sich mit maximal zwei Personen eines weiteren Hausstandes treffen (Kinder zählen mit).

Update vom 7. Dezember, 16:35 Uhr: Seit Beginn der Corona-Pandemie gibt es 50.377 Infektionen mit dem Erreger im Rheinland-Pfalz - das sind 902 mehr als am Vortag. 16.260 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 2.643 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht, 702 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 33.415 Menschen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 139,4.

Corona in Rheinland-Pfalz: Polizei will BioNTech-Impfstoff nach EU-Zulassung zu Impfzentren belgeiten

Update vom 7. Dezember: Das Mainzer Unternehmen BioNTech und der US-Konzern Pfizer warten weiter gespannt auf das Ergebnis ihrer Zulassungseinreichung für den gemeinsamen Impfstoff gegen das Coronavirus. Sobald dieser in Deutschland zugelassen wird, wird er vom Bund an die Länder verteilt. Die Polizei wird den Transport des Corona-Impfstoffs quer durch Rheinland-Pfalz zu den 30 Impfzentren im Land begleiteten. Dabei werde die Landes-, aber auch Bundespolizei im Einsatz sein, kündigte der Chef des Landeskriminalamts (LKA), Johannes Kunz, am Montag in Mainz an.

Die Landespolizei werde auch die „technische Sicherheit“ der einzelnen Impfzentren unterstützen und den Mitarbeitern Verhaltensempfehlungen geben. Lastwagen sollen das Präparat dann von einer zentralen Stelle zu den Impfzentren im ganzen Bundesland transportieren.

Die Europäische Arzneimittel-Agentur Ema will spätestens am 29. Dezember über die EU-Zulassung des Corona-Impfstoffs von BioNTech/Pfizer entscheiden.

Corona in Rheinland-Pfalz: Ausbruch in zwei Kitas in Frankenthal

Update vom 6. Dezember, 15:30 Uhr: in zwei städtischen Kindertagesstätten in Frankenthal ist das Coronavirus ausgebrochen. In der Kita Fontanesistraße ist ein Kind positiv getestet worden. Die anderen 13 Kinder der betroffenen Gruppe zwischen drei und sechs Jahren bleiben bis auf Weiteres zu Hause. In der Kita Haus des Kindes ist eine Erzieherin erkrankt. Kontaktpersonen sind 26 Kinder und sechs Erzieher aus zwei Gruppen.

Update vom 6. Dezember: Erneut ist die Zahl der Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz gestiegen – und zwar um 717 auf insgesamt 49.475. Von diesen sind 32.352 bereits wieder genesen und 16.449 akut erkrankt. Die Zahl der Todesfälle ist auf 674 gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 133,8. Die meisten Fälle gibt es in Mainz (4.220), Ludwigshafen (3.278) und Mainz-Bingen (2.649). Nach Angaben des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten sind in Rheinland-Pfalz aktuell 888 von insgesamt 1.202 Betten auf Intensivstationen belegt. Das entspricht einer Belegung von 73,88 Prozent. Davon sind 146 Patienten an Covid-19 erkrankt und 102 müssen sogar beatmet werden.

Corona in Rheinland-Pfalz: Nach Ludwigshafen – weitere Städte planen Ausgangssperre

Update vom 5. Dezember: Innerhalb der letzten 24 Stunden ist die Anzahl der Corona-Fälle in Rheinland-Pfalz auf 48.758 gestiegen. Das sind 519 mehr als am Tag zuvor. Die Anzahl der Todesopfer ist um 22 auf 666 gestiegen. Im gesamten Bundesland sind 16.849 Personen akut infiziert und 31.243 bereits wieder genesen. Die meisten Fälle gibt es in Mainz (4.192), Ludwigshafen (3.201) und dem Landkreis Mainz-Bingen (2.636). Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 127,0.

Unterdessen haben die Städte Speyer und Frankenthal sowie der Rhein-Pfalz-Kreis angekündigt, ebenfalls eine nächtliche Ausgangssperre einführen zu wollen – allerdings wohl erst ab Dienstag (8. Dezember). Diese ist bereits in Ludwigshafen in Kraft gertreten und gilt zwischen 21 und 5 Uhr.

Update vom 4. Dezember: Stand Freitag gab es in Rheinland-Pfalz insgesamt 48.239 bestätigte Corona-Fälle, das sind 1.131 mehr als noch am Donnerstag. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 ist um 36 auf insgesamt 644 seit Beginn der Pandemie gestiegen. Aktuell gelten 17.407 in Rheinland-Pfalz als akut infiziert.

Corona in Rheinland-Pfalz: Standorte für Impfzentren stehen fest

Die Standorte aller geplanten 30 Impfzentren in Rheinland-Pfalz stehen fest. Die Zentren sollen Mitte Dezember startklar sein, wie das Gesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Ergänzt würden die festen Standorte zudem durch mobile Impfteams und Impfungen in Kliniken für das Personal. Vielerorts sei bereits mit dem Aufbau der Impfzentren begonnen worden, sagte Staatssekretär Alexander Wilhelm (SPD). Die 30 Impfzentren sollen laut Gesundheitsministerium über 36 Impfstraßen verfügen. Die Zentren sind auf die Landkreise und kreisfreien Städte verteilt.

Corona in Rheinland-Pfalz: Über 47.000 Infizierte – erste Städte verhängen nächtliche Ausgangssperre

Update vom 3. Dezember: In Rheinland-Pfalz haben sich seit Beginn der Coronavirus-Pandemie insgesamt 47.108 Menschen mit dem SARS-CoV-2-Erreger angesteckt. Das sind 1.047 mehr als noch am Tag zuvor. 17.199 Corona-Fälle gelten derzeit noch als aktiv, 29.301 Personen gelten als genesen. 2.493 Patienten mussten stationär in Krankenhäusern behandelt werden. In den vergangenen 24 Stunden wurden dem Landesgesundheitsministerium 16 neue Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus gemeldet. Somit sind bislang in Rheinland-Pfalz 608 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Im Nachbarbundesland Baden-Württemberg greift die Landesregierung unterdessen durch. Aufgrund anhaltend hoher Infektionszahlen dürfen die Menschen in sogenannten Hotspot-Gebieten aktuell nachts das Haus nur noch aus bestimmten Gründen verlassen. Die Landesregierung hat sich am Donnerstag (3. Dezember) auf eine nächtliche Ausgangssperre für Kreise geeinigt, bei denen die 7-Tage-Inzidenz über einem Wert von 200 liegt. Am Abend melden auch die ersten rheinland-pfälzische Städte diesen Schritt: In Ludwigshafen soll die nächtliche Ausgangssperre ab Samstag gelten. Und auch Speyer hat bereits Ausgangsbeschränkungen verkündet.

Corona in Rheinland-Pfalz: Die aktuellen Fallzahlen

Update vom 2. Dezember: Die Fallzahlen zum Coronavirus in Rheinland-Pfalz im Überblick: Seit Beginn der Pandemie gab es 46.061 Corona-Infektionen - das sind 921 mehr als am Vortag (45.140). 16.834 Menschen in Rheinland-Pfalz sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 2.458 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht, 592 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben (Vortag: 572). 28.635 Menschen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 120,4.

Update vom 1. Dezember, 15:30 Uhr: Seit Beginn der Pandemie gibt es 45.140 Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz - das sind 795 mehr als am Vortag. 16.430 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 2.422 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht, 572 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 28.138 Menschen gelten als genesen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Alle aktuellen Corona-Maßnahmen im Überblick

Update vom 1. Dezember: In Rheinland-Pfalz gelten wegen der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen ab dem heutigen Dienstag (1. Dezember) erneut strengere Regeln, die die Pandemie eindämmen sollen. Andere Verbote werden verlängert. Die Maßnahmen gelten zunächst bis einschließlich 20. Dezember. Über die Weihnachtstage und zwischen den Jahren ist dann eine vorübergehende Lockerung vorgesehen.

Alle neuen Regeln im Kampf gegen das Coronavirus im Überblick:

  • Kontaktbeschränkung: Private Zusammenkünfte, die in der eigenen Wohnung oder anderen eigenen geschlossenen Räumlichkeiten stattfinden, sollen auf die Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands bis zu einer
    Gruppengröße von maximal fünf Personen beschränkt werden. Deren Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgerechnet.
  • Maskenpflicht: Es gilt eine erweiterte Maskenpflicht. Sie besteht auch im Freien an allen Orten, an denen sich Menschen „entweder auf engem Raum oder nicht nur vorübergehend begegnen“. Nähere Einzelheiten dazu sollen die jeweiligen Kommunen anordnen. Es gibt mehrere Ausnahmen von der Maskenpflicht, beispielsweise für Kinder unter sechs Jahren oder Kranke mit Attest oder im Umgang mit Menschen mit Hör- oder Sehbehinderung. Die Maskenpflicht gilt auch am Arbeitsplatz, wenn dort kein Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten werden kann.
  • Einkaufen: In Läden bis zu 800 Quadratmetern Verkaufsfläche darf höchstens eine Person je 10 Quadratmetern Fläche Zutritt bekommen. Bei größeren Geschäften mit über 800 Quadratmetern darf höchstens eine Person je 20 Quadratmeter eingelassen werden.
  • Gastronomie, Hotels und Kultur: Hotels, Gaststätten sowie Freizeit- und Kultureinrichtungen wie Zoos, Theater, Museen und Kinos bleiben geschlossen. Der Verkauf von Speisen zum Mitnehmen bleibt der Gastronomie weiterhin erlaubt, ein Ausschank alkoholischer Getränke ist hingegen nicht gestattet.
  • Alten- und Pflegeheime: In Alten- und Pflegeheimen werden die Besucherregeln verschärft. Vom 1. bis 21. Dezember darf nur noch ein Besucher pro Tag den Bewohner eines Pflegeheims besuchen. Zwei Besucher pro Tag sind nur noch dann
    erlaubt, wenn sie aus demselben Haushalt kommen. Die Besucher müssen während des Besuches zudem die ganze Zeit eine FFP2-Maske tragen. Die FFP2-Maskenpflicht gilt laut Gesundheitsministerium zunächst bis zum 31. Dezember, da in der Weihnachtszeit mit mehr Besuchern zu rechnen sei. Bei allen Mitarbeitern - auch im nicht-pflegerischen Bereich - soll einmal pro Woche ein sogenannter Schnelltest vorgenommen werden. Wenn sich die Einrichtung im Einzugsgebiet eines Landkreises oder einer kreisfreien Stadt befindet, deren Infektions-Inzidenz über dem Landesdurchschnitt liegt, soll es zwei Tests pro Woche geben.
  • Schulen: In allen weiterführenden Schulen muss auch im Unterricht ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das Land hält am Präsenzunterricht als erstes Mittel der Wahl fest. Für besondere Situationen kann aber auch ein Wechselunterricht zugelassen werden. Falls aus Gründen des Infektionsschutzes eine großräumige Schließung von Schulen erforderlich ist, soll eine Notbetreuung eingerichtet werden.
  • Sport: Training und Wettkampf im Amateur- und Freizeitsport in Mannschaftssportarten und im Kontaktsport sind untersagt. Einzelsportarten sind auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen nur im Freien und nur alleine, zu zweit oder mit Personen, die dem eigenen Hausstand angehören, erlaubt. Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen sind geschlossen. Rehabilitationssport und Funktionstraining sind unter bestimmten Auflagen gestattet.
  • Weihnachten und Silvester: Mitte Dezember soll über eine neue Corona-Verordnung mit konkreten Regeln für die Zeit über die Weihnachtsfeiertage bis nach Silvester entschieden werde. Geplant ist, vom 23. Dezember bis zum 1. Januar
    Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen bis zu zehn Personen zu erlauben. Auch dabei sollen Kinder bis 14 Jahre nicht mitzählen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Über 25.000 aktive Fälle

Update vom 30. November: In Rheinland-Pfalz gibt es 755 neue Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten auf insgesamt 43.590 an. 16.247 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 2.367 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht, 546 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 27.552 Menschen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 120.

Update vom 29. November: Seit Beginn der Pandemie gibt es 43.590 Corona-Infektionen in Rheinland-Pfalz - das sind 580 mehr als am Vortag. 16.550 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 2.330 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht, 517 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 26.523 Menschen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 117,6.

Corona in Rheinland-Pfalz: Ausbruch in Flüchtlingsunterkunft

Update vom 28. November: Seit Beginn der Corona-Pandemie gibt es 43.010 Infektionen in Rheinland-Pfalz - das sind 365 mehr als am Vortag. 16.783 Menschen im Land sind aktuell mit dem Coronavirus infiziert. 2.307 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 2.290), 515 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 25.712 Menschen gelten als genesen.

In der Aufnahmeeinrichtung für Flücxhtlinge in Hermeskeil sind mittlerweile 80 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das sagt ein Polizeisprecher am Samstag. Bereits in der zurückliegenden Woche war die Einrichtung wegen des Corona-Ausbruchs unter Quarantäne gestellt worden. So galten am Montag 59 Menschen als infiziert. Nach erneuten Testungen habe sich nun gezeigt, dass die Zahl der Infizierten weiter gestiegen sei. Betroffene und ihre Kontaktpersonen werden demnach in den
Quarantänebereich der Einrichtung verlegt. Insgesamt leben aktuell 680 Frauen und Männer in der Einrichtung im Kreis Trier-Saarburg. Sie dürfen die Unterkunft vorerst nicht verlassen.

Corona in Rheinland-Pfalz: Zahl der Infizierten steigt an – Stand von Freitag

Update vom 27. November, 15 Uhr: In Rheinland-Pfalz gibt es 988 Neuinfektionen. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Pandemie auf insgesamt 42.645 an. Aktuell gibt es noch 17.275 aktive Fälle, wie das Landesuntersuchungsamt am Freitag berichtet. 2.290 Personen wurden seit Beginn der Pandemie ins Krankenhaus gebracht (Vortag: 2.249), 508 Personen sind im Zusammenhang mit einer Infektion gestorben. 24.862 Menschen gelten als genesen. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt langsam auf 124,8 ab.

Update vom 26. November, 15:10 Uhr: Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Donnerstag 836 neue Corona-Infektionen gemeldet. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie vor neun Monaten 41.657 Infektionen registriert, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Covid-19 starben, steigt weiter deutlich an – innerhalb eines Tages kletterte die Zahl der Todesfälle um 26 auf 491. Aktuell sind nach Angaben der Behörde 16.966 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert.  Die sogenannte Inzidenz, also die Zahl der Neuinfektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Donnerstag landesweit bei 128,2 und damit geringfügig unter dem Wert der Vorwoche (130,8).

Corona in Rheinland-Pfalz: Teil-Lockdown wird verlängert - Keine Partys bis Januar

Die Menschen in Rheinland-Pfalz müssen sich auf eine Verlängerung des Teil-Lockdowns und noch striktere Kontaktbeschränkungen einstellen. Restaurants, Sportstätten sowie  Kultur- und Freizeiteinrichtungen bleiben bis zum 20. Dezember geschlossen. Bund und Länder gingen davon aus, dass etwa bei Gastronomie und Hotels bis Anfang Januar „umfassende Beschränkungen“ erforderlich seien, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) nach einer gemeinsamen Schalte mit den Länder Chefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwochabend in Mainz.  „Die Trendwende ist mit den Maßnahmen leider noch nicht gelungen“, sagte Dreyer über den Teil-Lockdown. Es sei entscheidend, im Regelfall wieder in die Nähe von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen zu kommen. 40 Prozent der Kontakte seien zwar reduziert worden, das reiche aber noch nicht. Bis Januar müsse gelten: „Keine Partys“ und noch weniger Kontakte als derzeit.

Corona in Rheinland-Pfalz: Kabinett berät am Freitag über neue Corona-Verordnung 

Update vom 26. November, 6:45: Nach stundenlanger Konferenz steht am Mittwochabend der Fahrplan für Dezember und die Feiertage. Unter anderem wird der „Lockdown-Light“ bis zum 20. Dezember verlängert, für Weihnachten gelten gelockerte Kontaktbeschränkungen und an Silvester gilt ein Feuerwerkverbot auf belebten Plätzen und Straßen. Die neue Corona-Verordnung in Rheinland-Pfalz soll zum 1. Dezember in Kraft treten. Der Ministerrat wird am Freitag zusammenkommen, um die Maßnahmen zu beschließen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Zuvor werden die einzelnen Regelungen in den Ressorts und mit den Kommunen abgestimmt. Es ist dann die mittlerweile 13. Corona-Bekämpfungsverordnung. Die aktuell noch gültige Verordnung Nummer zwölf läuft am 30. November aus.

Corona in Rheinland-Pfalz: Diese Hotspots treiben die Zahlen in die Höhe

Update vom 25. November: Seit 14 Uhr beraten sich Kanzlerin Angela Merkel und die 16 Länderchefs in einer Videokonferenz über die Maßnahmen im Corona-Winter. Ministerpräsidentin Malu Dreyer will im Anschluss an das Corona-Treffen über die Ergebnisse informieren. Dreyer hatte sich bereits im Vorfeld für eine Verlängerung der Corona-Maßnahmen ausgesprochen. Über die Entwicklungen während des Corona-Treffens mit Bundeskanzlerin Angela Merkel berichten wir im Live-Ticker.

Unterdessen haben die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz am Mittwoch 878 neue Corona-Infektionen gemeldet. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie 40.821 Fälle registriert, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Covid-19 starben, steigt weiter deutlich an – innerhalb eines Tages kletterte die Zahl der Todesfälle um 13 auf 465. Aktuell sind nach Angaben der Behörde 16.745 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert.  Die sogenannte Inzidenz, also die Zahl der Infektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Mittwoch landesweit bei 131,2 und damit geringfügig unter dem Wert der Vorwoche (134,7). Das sind aktuell die Hotspots in Rheinland-Pfalz:

  • Speyer: Inzidenzwert 365,9
  • Mainz: Inzidenzwert 226,5
  • Worms: Inzidenzwert 185,5
  • Ludwigshafen: Inzidenzwert 184,6

Corona in Rheinland-Pfalz: Vier Hotspots treiben die Zahlen in die Höhe

Update vom 24. November: Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Dienstag 693 neue Corona-Infektionen gemeldet. Insgesamt wurden seit Beginn der Pandemie vor neun Monaten 39.943 Infektionen registriert, wie das Landesuntersuchungsamt am Dienstag mitteilte. Einen deutlichen Anstieg gab es bei der Zahl der Menschen, die mit oder an Covid-19 starben – innerhalb eines Tages kletterte die Zahl der Todesfälle um 18 auf 452.

Aktuell sind nach Angaben der Behörde 16.439 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert - als genesen gelten 23.052 Menschen. Binnen 24 Stunden wurden 30 Infizierte ins Krankenhaus gebracht. Aktuell werden nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Mainz 749 Covid-Patienten stationär behandelt. Von diesen sind 178 auf einer Intensivstation, und 137 müssen beatmet werden. Die sogenannte Inzidenz, also die Zahl der Infektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen, lag am Montag landesweit bei 134,3 und damit etwas unter dem Wert der Vorwoche (139,7).

Corona in Rheinland-Pfalz: Das sind die Hotspots im Bundesland

Einen besonders steilen Anstieg der Corona-Infektionen verzeichnet in dieser Woche die Stadt Speyer: Dort wurde am Dienstag eine Inzidenz von 360,0 registriert, nach 284,8 am Vortag. Als Ursachen gelten unter anderem Infektionen in einem Altenpflegeheim und in der Erstaufnahme-Einrichtung für Asylbewerber. Der pfälzischen Stadt folgen drei weitere Städte am Rhein: Mainz (220,5), Ludwigshafen (193,9) und Worms (190,3). Am niedrigsten ist die Inzidenz in Pirmasens mit 62,1.

Corona in Rheinland-Pfalz: Weihnachten und Silvester mit 10 Gästen? Das sagt Malu Dreyer

Update vom 23. November: Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich vor den Bund-Länder Beratungen am Mittwoch für Lockerungen von Kontaktbeschränkungen über Weihnachten und Silvester ausgesprochen. Im Gespräch mit „SWR Aktuell Rheinland-Pfalz“ sagte sie am Montagabend, man solle auch an die denken, die über Weihnachten und Silvester im Schichtdienst arbeiteten und keine Möglichkeit hätten, genau an den Feiertagen ihre Angehörigen und Freunde zu treffen.  „Deshalb finde ich, man sollte an Weihnachten bis Silvester oder bis ins neue Jahr tatsächlich die Kontaktbeschränkungen etwas lockern. Unser Vorschlag ist ein Haushalt plus haushaltsfremde Menschen bis 10 Personen, wobei Kinder natürlich nicht mitgezählt werden, denn man kann nicht sagen, ein bis 14-jähriges Kind bleibt zuhause, weil die Anzahl übersprungen ist“, so Dreyer. Das wäre „eine gute Regelung für Weihnachten und Silvester“

Die Ministerpräsidenten der Länder wollen sich an diesem Mittwoch erneut mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) per Videoschalte beraten und dann ein Konzept für den Dezember und den Jahreswechsel beschließen. Zur Diskussion um ein Böllerverbot an Silvester betonte die Ministerpräsidentin, sie wolle das Böllern mit der Familie oder mit Freunden vor der eigenen Haustür nicht grundsätzlich verbieten. Vielmehr gehe es darum, große Menschenmengen zum Abfeuern von Silvesterfeuerwerk zu verhindern.

Corona in Rheinland-Pfalz: Kontaktbeschränkung zu Weihnachten? Malu Dreyer spricht Klartext

Update vom 22. November: Gleich mehrfach schalten sich am Wochenende die Staatskanzleichefs der Länder zu unterschiedlichen Runden zusammen, um über ihr weiteres Vorgehen in der Corona-Pandemie zu beraten. Am Montag wollen ihre Chefs die Vorlage der Länder für die Beratungen am Mittwoch mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) festzurren - damit es nicht wieder so konfliktträchtig abläuft wie in der Vorwoche. Schon jetzt zeichnet sich ab: Eine Verlängerung des Teil-Lockdowns um zwei bis drei Wochen ist sehr wahrscheinlich. Bundes- und etliche Landespolitiker sehen keinen anderen Weg, Christdemokraten ebenso wie Sozialdemokraten.

„Wir sind uns einig, dass schon viel erreicht wurde, aber nicht genug. Zwar konnte das exponentielle Wachstum ausgebremst werden, aber die Infektionszahlen sind weiterhin zu hoch“, sagt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur. „Vor diesem Hintergrund ist es aktuell nicht vorstellbar, dass wir die zuvor beschlossenen Maßnahmen nun schon aufheben können“, betont der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz.

„Wie lange wir verlängern müssen und wie genau wir das ausgestalten, wird gerade untereinander besprochen. Wir sind auf einem guten Weg, so dass wir bis Mittwoch eine Beschlussvorlage erarbeitet haben, über die Bund und Länder dann noch einmal gemeinsam beraten.“

Corona in Rheinland-Pfalz: Malu Dreyer äußert sich zu Weihnachtsfest

Einig sind sich „Bild“ zufolge die Unionsländer, dass Kontaktbeschränkungen zumindest über die Weihnachtsfeiertage gelockert werden sollten. Auch die SPD-regierten Länder wollen laut „Bild am Sonntag“ Lockerungen für die Festtage. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte der Zeitung: „Weihnachten und Silvester sollen die Menschen ihre Liebsten
treffen können.“

Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) spricht im rheinland-pfälzischen Landtag mit Abgeordneten.

Zuvor hatte Kanzleramtschef Helge Braun dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag) gesagt: „Es ist für mich nicht vorstellbar, dass die Großeltern an Weihnachten nicht mitfeiern.“

Corona in Rheinland-Pfalz: Das sind die größten Hotspots

Die Gesundheitsämter in Rheinland-Pfalz haben am Sonntag 723 neue Corona-Infektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der Fälle seit Beginn der Pandemie stieg auf 38.284 (Stand: 11.10 Uhr), wie das Landesuntersuchungsamt mitteilte. Die Zahl der Todesfälle von infizierten Menschen stieg um 4 auf 420. Aktuell sind nach Angaben der Behörde 16.279 Menschen mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Als genesen gelten 21.585 Bürger.

Laut dem Intensivregister der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) wurden in Rheinland-Pfalz 151 Corona-Patienten in Krankenhäusern intensivmedizinisch behandelt (Stand Samstag, 12:15 Uhr). Das entsprach 17 Prozent der belegten Intensivbetten. 83 Patienten mussten beatmet werden.

Bis auf die Städte Zweibrücken und Pirmasens lagen am Sonntag alle Kreise und kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz oberhalb der als kritisch geltenden Schwelle von 50 Infizierten pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Am höchsten war dieser Wert in Mainz mit 252,1. Danach folgen die Stadt Speyer mit 235,4 und der Landkreis Germersheim mit 189,9.

Corona in Rheinland-Pfalz: Trotz Demoverbots - Menschen treffen sich zu Protestaktionen

Erstmeldung vom 21. November: Trotz eines Demonstrationsverbots haben sich am Samstag mehr als 100 Menschen in Kaiserslautern und Ramstein-Miesenbach versammelt, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren. „Wir haben Personen im Stadtgebiet Kaiserslautern festgestellt und klären diese auf“, teilt eine Sprecherin am Samstagmittag mit. „Wir rechnen damit, dass noch Leute hinzukommen.“ Die Polizei spricht Platzverweise aus und ruft die Menschen auch über Twitter auf, nicht anzureisen. Wie viele Teilnehmer tatsächlich angereist sind, kann sie nicht sagen. Bis zum Nachmittag bleibt es weitgehend friedlich.

„Die Personen sind dann nach Ramstein Miesbach, haben sich dort auf dem Marktplatz versammelt und wollten eine Spontanversammlung durchführen“, sagt eine Sprecherin der Polizei am Nachmittag. Es hätten sich „annähernd hundert“ Menschen auf dem Marktplatz eingefunden.

Die Spontanversammlung sei von der Versammlungsbehörde aber ebenfalls untersagt worden. Die Polizei fordert die Teilnehmer auf, den Platz zu verlassen. Die Versammlungsbehörde hat zuvor die für Samstag angekündigte Demonstration des Vereins „Querdenken KL“ untersagt.

Corona in Rheinland-Pfalz: Zahl der Todesfälle steigt

In Rheinland-Pfalz sind binnen eines knappen Tages 455 neue Corona-Infektionen gezählt worden. Die Zahl der Todesfälle von infizierten Menschen steigerte sich um 5 auf 416, wie das Gesundheitsministerium am Samstag mitteilt (Stand 11.10 Uhr). Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle seit Beginn der Pandemie in Deutschland Ende Februar steigt somit auf 37.561.

Aktuell sind 16.220 Menschen in Rheinland-Pfalz mit dem hochansteckenden Coronavirus infiziert. Als genesen gelten 20.925 Bürger. „Aufgrund des Wochenendes wurden nicht von allen Gesundheitsämtern Zahlen gemeldet“, ergänzt das Ministerium. Die sogenannte Inzidenz von Infektionen bezogen auf 100.000 Einwohner in den zurückliegenden sieben Tagen liegt am Samstag in zwei Städten über 200: in Speyer (221,5) und in der Landeshauptstadt Mainz (220,5).

Den wichtigen Inzidenz-Schwellenwert von 50 unterschritt von den 36 Kommunen des Landes nur die Stadt Pirmasens (49,7). (dpa/kp)

Rubriklistenbild: © Lino Mirgeler/dpa

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