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Rhein-Neckar-Kreis: Corona-Ausbruch bei „Lebenshilfe“

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Die aktuellen Zahlen und Entwicklungen in der Pandemie zum Nachlesen im News-Ticker:

  • Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis: Die Gesamtzahl der Infizierten steigt auf 15.477 (+32) (Stand: 5. März, 7:55 Uhr, Gesundheitsamt RN-Kreis).
  • Seit Beginn der Corona-Pandemie sind 362 (+1) Menschen mit oder an Covid-19 gestorben. (Stand: 5. März, 7:55 Uhr, Gesundheitsamt RN-Kreis).
  • Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 44,7 (-1,6). (Stand: 5. März, 7:55 Uhr, Gesundheitsamt RN-Kreis)

Update vom 5. März: Wie das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises am Freitagnachmittag mitteilt, sind im Bereich der „Lebenshilfe Heidelberg“ 18 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Fälle verteilen sich auf verschiedene Wohnbereiche in Heidelberg, Hockenheim und Sandhausen. Nach der positiven Testung einer Person und dem Nachweis der sogenannte britischen Variante sind bisher 50 Personen getestet worden. Aufgrund der vorliegenden Virus-Variante hat das Gesundheitsamt dem weiteren Umfeld – rund 50 Personen – ebenfalls ein Testangebot unterbreitet. Momentan stehen die verschiedenen Wohngebäude unter Quarantäne und es besteht ein Besuchsverbot. Auch die Arbeit einzelner Arbeitsgruppen in den Werkstätten ist eingestellt worden. Die Lebenshilfe ist ein Selbsthilfeverband für Menschen mit geistiger Behinderung.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Inzidenz sinkt weiter – Ausgangssperre gekippt

Update vom 5. März: Die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis sinkt weiter auf aktuell 44,7 - ein Minus von 1,6. Seit Beginn der Pandemie sind 362 Menschen (+1) an oder mit Covid-19 verstorben. Am Donnerstag sind 34 der 54 Gemeinden von Neuinfektionen verschont geblieben. Im Umkehrschluss sind in diesen 20 Gemeinden neue Corona-Ansteckungen aktenkundig geworden: Sinsheim (5), Schwetzingen (4), Leimen (3), Heddesheim, Ladenburg, Sandhausen, Walldorf (je 2), Dossenheim, Helmstadt-Bargen, Hemsbach, Hockenheim, Ilvesheim, Mühlhausen, Neckarbischofsheim, Neulußheim, Oftersheim, Rauenberg, Schriesheim, Waibstadt und Weinheim (je 1).

Die Grafik zeigt die Corona-Neuinfektionen der 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 5. März).

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Nächtliche Ausgangssperre aufgehoben

Update vom 4. März, 17:35 Uhr: Um Mitternacht ist es soweit: Der Rhein-Neckar-Kreis hebt die derzeit geltende Allgemeinverfügung auf. Im Klartext bedeutet das: Ab dem 5. März, 0 Uhr, ist der Aufenthalt im Freien auch nachts wieder gestattet. Das Landratsamt weist jedoch in einer Pressemitteilung darauf hin, dass auch weiterhin die Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg gilt. Hierzu gehören „besonders die Einhaltung der AHA-Regeln (Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, im Alltag geeignete Schutzmasken tragen)“.

Ich danke den Einwohnerinnen und Einwohnern im Rhein-Neckar-Kreis für ihr besonnenes Verhalten, welches diese Lockerungen ermöglicht und hoffe sehr, dass es gelingt, die Zahl der Neuinfektionen in den nächsten Wochen stabil zu halten oder sogar noch weiter nach unten zu bringen“, sagt Landrat Stefan Dallinger.

Die Inzidenz hat seit Dienstag (2. März) für drei Tage unter 50 gelegen (2. März: 49,4 - 3. März: 48,1 - 4. März: 45,6).

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Inzidenz macht Hoffnung – Ausgangssperre auf der Kippe

Update vom 4. März, 10:05 Uhr: Nachdem die wichtige 7-Tage-Inzidenz am Donnerstag den dritten Tag in Folge unter 50 liegt, wird das verantwortliche Landratsamt am Nachmittag darüber entscheiden, ob die nächtliche Ausgangssperre ab Freitag (5. März) aufgehoben wird. Heißt: Die rund 550.000 Einwohner der 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis dürften dann auch nach 21 Uhr wieder ihre Häuser verlassen. Voraussetzungen dafür ist, dass der Wert des Landesgesundheitsamts auch am späten Donnerstagnachmittag noch immer unter 50 liegt. Die aktuelle Ausgangsbeschränkung ist Teil der Allgemeinverfügung zur Bekämpfung des Coronavirus und wurde vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg erlassen. Die Maßnahme besagt, dass man sich zwischen 21 und 5 Uhr nur mit triftigen Gründen in der Öffentlichkeit aufhalten darf.

Die Grafik zeigt die Corona-Neuinfektionen und die aktiven Fälle der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 4. März).

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Inzidenz unter 50 – Ab Freitag keine Ausgangssperre mehr?

Update vom 3. März, 15:50 Uhr: Am Dienstag lag die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis erstmalig seit Oktober unter 50. Nun reagiert das Landratsamt und prüft, ob die Ausgangssperre noch vor dem Wochenende aufgehoben werden kann. Das teilt das Amt am Mittwochnachmittag in einer Pressemitteilung mit.

Die Ausgangsbeschränkung ist in der Allgemeinverfügung zur Bekämpfung des Coronavirus verankert und wurde vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg erlassen. Für eine Aufhebung der Ausgangsbeschränkung muss die 7-Tage-Inzidenz an mindestens drei aufeinander folgenden Tagen unterschritten werden. „Maßgeblich dabei sind allerdings die Zahlen des Landesgesundheitsamts. Dass die vom LGA jeweils am späten Nachmittag veröffentlichten Zahlen von unseren Veröffentlichungen abweichen, liegt im Wesentlichen im unterschiedlichen Zeitpunkt der Datenerhebung begründet“, erklärt die Dezernentin für Ordnung und Gesundheit, Doreen Kuss.

Wenn die vom LGA für den Rhein-Neckar-Kreis veröffentlichten Inzidenzwerte auch am Mittwoch und Donnerstag (4. März) unter der 50er-Marke liegen, könnte das Landratsamt die Allgemeinverfügung noch vor Freitag aufheben, „sofern sich eine stabile Lage abzeichnet“, heißt es in der Mitteilung. Ist dies der Fall, würde um Mitternacht die Ausgangssperre außer Kraft gesetzt werden. Ab Freitag dürfte man im Rhein-Neckar-Kreis also auch nach 21 Uhr das Haus verlassen.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Sinsheim hat fast mehr aktive Covid-19-Fälle als Heidelberg

Update vom 3. März: Während die 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis um 1,6 Punkte auf 48,0 sinkt, sind mit drei Todesfällen deutlich mehr zu beklagen als in den Tagen zuvor. Somit sind seit Beginn der Pandemie insgesamt 361 Menschen an oder mit Corona gestorben. Die Zahl der Neuinfektionen steigt auf 15.410 (+50). Auffällig: In Nußloch sind mit sieben Neuinfektionen so viele an einem Tag registriert worden, wie seit Anfang Februar nicht mehr. In Sinsheim ist es mit acht neuen Fällen sogar noch einer mehr als im rund 20 Kilometer entfernten Nußloch. Bei der aktiven Fällen weist Sinsheim mit einem Wert von 103 fast ebenso viele auf, wie das von der Einwohnerzahl her 4,5 mal größere Heidelberg (108).

Die Ursache für dieses aktuelle Infektionsgeschehen sei „zum Großteil auf innerfamiliäre Zusammenhänge zurückzuführen“, wie ein Sprecher des Rhein-Neckar-Kreises auf Nachfrage von HEIDELBERG24 erklärt hat. Heißt: Alles Fälle in Familien, die ihre Angehörigen infiziert haben.

Die Grafik zeigt die Corona-Neuinfektionen und die aktiven Fälle der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 3. März).

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: „Besorgniserregend“ – Mutanten auf dem Vormarsch

Update vom 2. März, 15:03 Uhr: Dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, sind aktuell insgesamt 604 positiv auf Covid-19 getestete Fälle bekannt, bei denen Varianten festgestellt worden sind (Stand: 2. März 2021). Die Fälle verteilen sich auf 49 Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis und die Stadt Heidelberg, wobei viele Fälle bereits nicht mehr akut und erst im Nachgang sequenziert worden sind. So ist die erste Person im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes, bei der durch eine Untersuchung des Universitätsklinikums der Nachweis einer Virusvariante vorgelegen hat, kurz vor Weihnachten positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden.

Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis: Mehr als die Hälfte der aktiven Fälle sind auf Mutanten zurückzuführen

Bei 266 der momentan 489 aktiven Fälle im Rhein-Neckar-Kreis sind Virus-Varianten festgestellt worden. 104 davon sind der Variante B.1.1.7 (sogenannte britische Variante), 4 der Variante B.1.351 („südafrikanische Variante“) sowie in 19 Fällen einer weiteren Variante zuzuordnen. In Heidelberg gehen ebenfalls mehr als die Hälfte, nämlich 55 der 104 aktiven Fälle auf eine Infektion mit einer Virusvariante zurück. 34 davon sind der Variante B.1.1.7 sowie in 3 Fällen einer weiteren Variante zuzuordnen. Die restlichen Varianten-Proben sind noch nicht vollständig sequenziert.

Corona in Rhein-Neckar-Kreis: Virusvarianten haben sich in der gesamten Region ausgebreitet

„Die Zahlen machen deutlich, dass die Virusvarianten überall in der Region vorhanden sind und die Neuinfektionen nur noch zu weniger als die Hälfte auf den Wildtyp zurückzuführen sind“, sagt Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamtes. Man beobachte diese Entwicklung sehr genau, denn nach wie vor sei nicht klar, inwiefern sich durch die Virusvarianten der Schweregrad der Erkrankung und die Übertragbarkeit im Vergleich zum normalen Coronavirus möglicherweise verändern können.

„Der englische Ausdruck ,Variant of Concern‘ (besorgniserregende Variante) trifft es ganz gut“, so Dr. Welker. Sollten die Varianten wirklich für einen erhöhten R-Wert – dieser gibt an, wie viele Menschen ein Infizierter im Schnitt ansteckt – sorgen, sei es umso wichtiger, die AHAL-Regeln (Abstand halten, Hygiene-Maßnahmen beachten, im Alltag geeignete Schutzmasken tragen, regelmäßig lüften) zu beachten.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Diese 38 Gemeinden bleiben von Neuinfektionen verschont

Update vom 2. März: Nachdem am Vortag sogar 45 der 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis keine einzige Neuinfektion zu vermelden gehabt haben, sind dies am Dienstag immerhin noch 38 Kommunen. Insgesamt verteilen sich die 28 Neuinfektionen des Tages auf diese 16 Gemeinden: Ilvesheim, Sandhausen, Schwetzingen (je 3), Epfenbach, Neckargemünd, Oftersheim, Reilingen, Walldorf, Weinheim (je 2), Eppelheim, Ketsch, Mühlhausen, Nußloch, Plankstadt, Schönau, Sinsheim (je 1).

Während die Zahl der aktiven Fälle weiter auf aktuell 489 (-8) sinkt, steigt die wichtige 7-Tage-Inzidenz wieder und nähert sich der Marke 50. Seit Beginn der Corona-Pandemie sind 358 Erkrankte an oder mit Covid-19 verstorben – ein Opfer mehr als tags zuvor.

Die Grafik zeigt die Corona-Neuinfektionen der 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 2. März).

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Keine Neuinfektionen in diesen 45 Gemeinden

Update vom 1. März: Sehr erfreuliche Neuigkeiten aus dem Rhein-Neckar-Kreis, wo nur noch in neun der 54 Gemeinden überhaupt Neuinfektionen zu registrieren sind. Während also Ilvesheim, Neulußheim, Schriesheim, Weinheim (je 2), Dossenheim, Edingen-Neckarhausen, Eppelheim, Nußloch und Sandhausen (je 1) beim Gesundheitsamt aktenkundig geworden sind, kommen die übrigen 45 Gemeinden ohne Neuinfektionen aus. Bei den aktiven Fällen ist bemerkenswert, dass es in Sinsheim mit 102 fast genauso viele Fälle gibt, wie im von der Einwohnerzahl 4,5 mal so große Heidelberg mit 108 aktiven Fällen. Zudem sinkt die 7-Tage-Inzidenz mit 48,7 (-1,3) erstmals seit Wochen unter 50.

Gemeinden (alphabetische Reihenfolge)Neuinfektionen (aktive Fälle letzte 7 Tage)
Altlußheim0 (7)
Angelbachtal0 (3)
Bammental0 (7)
Brühl0 (10)
Dielheim0 (16)
Dossenheim1 (7)
Eberbach0 (13)
Edingen-Neckarhausen1 (6)
Epfenbach0 (3)
Eppelheim1 (9)
Eschelbronn0 (0)
Gaiberg0 (0)
Heddesbach0 (1)
Heddesheim0 (2)
Heidelberg0 (108)
Heiligkreuzsteinach0 (8)
Helmstadt-Bargen0 (7)
Hemsbach0 (2)
Hirschberg0 (4)
Hockenheim0 (7)
Ilvesheim2 (6)
Ketsch0 (5)
Ladenburg0 (3)
Laudenbach0 (2)
Leimen0 (21)
Lobbach0 (3)
Malsch0 (2)
Mauer0 (3)
Meckesheim0 (7)
Mühlhausen0 (20)
Neckarbischofsheim0 (3)
Neckargemünd0 (12)
Neidenstein0 (1)
Neulußheim2 (13)
Nußloch1 (11)
Oftersheim0 (12)
Plankstadt0 (8)
Rauenberg0 (7)
Reichartshausen0 (0)
Reilingen0 (14)
Sandhausen1 (8)
Schönau0 (4)
Schönbrunn0 (2)
Schriesheim2 (3)
Schwetzingen0 (12)
Sinsheim0 (102)
Spechbach0 (9)
St. Leon-Rot0 (19)
Waibstadt0 (9)
Walldorf0 (8)
Weinheim2 (38)
Wiesenbach0 (4)
Wiesloch0 (10)
Wilhelmsfeld0 (4)
Zuzenhausen0 (4)
Die Grafik zeigt die Corona-Neuinfektionen und die aktiven Fälle der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 1. März).

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Inzidenz sinkt wieder – die aktuellen Zahlen vom Sonntag

Update vom 27. Februar: Die Inzidenz im Rhein-Neckar-Kreis ist von Freitag auf Samstag angestiegen – von 51,6 am Vortag auf 56. Der Landkreis verzeichnet am Samstag 56 Neu-Infektionen, die Zahl der aktiven Fälle im Rhein-Neckar-Kreis liegt nun bei insgesamt 630. 14.301 Menschen gelten von einer Virus-Infektion genesen – das sind 36 mehr als am Vortag. Die Zahl der Corona-Toten im Landkreis blieb gleich bei 357 seit Beginn der Pandemie.

Am Samstag jährt sich der Ausbruch des Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis: Am 27. Februar 2020 wurde das Virus erstmals bei einem Patienten am Uniklinikum Heidelberg nachgewiesen. HEIDELBERG24 hat einen Rückblick auf 365 Tage mit dem Coronavirus im Rhein-Neckar-Kreis gewagt.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Diese 36 Gemeinden sind ohne Neuinfektion

Update vom 26. Februar: Die Zahl der Corona-Fälle im Rhein-Neckar-Kreis ist um 41 auf 15.232 gestiegen. Von diesen sind 14.265 bereits wieder genesen und 610 noch akut. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 51,5 gesunken. Nur in 18 von 54 Gemeinden hat es Neuinfektionen gegeben. Dabei handelt es sich um Altlußheim (4), Dossenheim (3), Edingen-Neckarhausen (2), Heddesheim (1), Heidelberg (11), Ilvesheim (1), Leimen (2), Neulußheim (2), Oftersheim (3), Plankstadt (1), Reilingen (2), Sandhausen (1), Schönau (3), Sinsheim (6), St. Leon-Rot (1), Walldorf (1), Wiesloch (1) sowie Weinheim (8).

Die Grafik zeigt die 7-Tage-Inzidenz der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 26. Februar).

Und hier die aktuellen Inzidenzwerte der 54 Gemeinden plus der Stadt Heidelberg, die HEIDELBERG24* aus den täglich übermittelten Basisdaten des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises errechnet.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Diese 33 Gemeinden sind ohne Neuinfektionen

Update vom 25. Februar: Nur noch in 33 der 54 Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis sind überhaupt Neuinfektionen zu registrieren. Nur noch in Sinsheim (13), Leimen (6), St. Leon-Rot (3), Neckargemünd (2), Oftersheim (2), Reilingen (2), Walldorf (2) sowie Dossenheim, Eberbach, Eppelheim, Heddesheim, Hirschberg, Hockenheim, Ilvesheim, Ladenburg, Mauer, Nußloch, Plankstadt, Schönbrunn, Schwetzingen und Weinheim (je 1) haben sich Menschen angesteckt.

Die 7-Tage-Inzidenz sinkt um 1,5 auf aktuell 54,9. Dagegen steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-9 Verstorbenen auf 357 (+1).

Die Grafik zeigt die Corona-Neuinfektionen der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 25. Februar).

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Inzidenz über 100 – Diese Gemeinden sind die neuen Hotspots

Update vom 24. Februar: Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises verzeichnet am Mittwoch 624 aktive Fälle (+29). Seit Beginn der Pandemie gelten 14.167 Menschen als genesen – dies sind 33 mehr als tags zuvor. Bisher sind 356 Menschen (+1) mit oder an Covid-19 gestorben. Die wichtige 7-Tage-Inzidenz steigt auf 56,4.

Im Rhein-Neckar-Kreis haben 26 der 54 Gemeinden aktuell keine einzige Neuinfektion aufzuweisen. Aktuell haben sieben Gemeinden eine Inzidenz von über 100 (siehe Tabelle) – mit Höchstwerten zwischen 105,9 (Waibstadt) und 581,4 (Spechbach). Dagegen ist erfreulich, dass sechs Gemeinden sogar eine Inzidenz von 0,0 aufweisen.

Die Grafik zeigt die 7-Tage-Inzidenz der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 24. Februar).

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Riesige Unterschiede bei Inzidenzen der 54 Gemeinden

Dass manche Gemeinden so hohe Werte haben, liegt vor allem daran, dass dort nicht so viele Menschen leben. So wird die 7-Tage-Inzidenz auf 100.000 Menschen hochgerechnet – selbst wenn die Einwohnerzahl wesentlich niedriger ist. So reichen in einer 1.720-Seelen-Gemeinde wie Spechbach weniger Fälle aus, um die Inzidenz steigen zu lassen, als zum Beispiel in Sinsheim mit über 35.000 Einwohnern.

Und hier die aktuellen Inzidenzwerte der 54 Gemeinden plus der Stadt Heidelberg, die HEIDELBERG24* aus den täglich übermittelten Basisdaten des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises errechnet.

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Mutanten-Alarm – über 50 Prozent sind Virus-Varianten

Update vom 23. Februar: Im gesamten Rhein-Neckar-Kreis sind 23 neue Corona-Fälle zu verzeichnen. Die Zahl der aktiven Fälle sinkt um acht auf 599 im Landkreis und somit seit Ausbruch der Pandemie 15.088 Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz steigt deutlich auf 55,4. Das Gesundheitsamt melden keine weiteren Todesfälle.

Besorgniserregend: Bei 326 der 599 aktiven Fälle im Rhein-Neckar-Kreis wurden Virus-Varianten detektiert, so das Gesundheitsamt auf Anfrage von HEIDELBERG24. Davon sind 75 der Variante B.1.1.7 („britische Variante“) und 18 der Variante B.1.351 („südafrikanische Variante“) zuzuordnen. Weitere 33 sind unbekannte Varianten. Die restlichen Varianten-Proben sind noch nicht vollständig sequenziert.

Die Grafik zeigt die Corona-Neuinfektionen und die Zahl der aktiven Fälle der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 23. Februar).

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Inzidenz auf Achterbahnfahrt – wieder deutlich über 50

Update vom 22. Februar: Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es 20 neue Corona-Fälle. Insgesamt gibt es 607 aktive Fälle im Landkreis und seit Ausbruch der Pandemie 15.065 Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 52,3. Das Gesundheitsamt melden keine weiteren Todesfälle.

Die meisten Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage gibt es in Sinsheim (44), Hockenheim (17), Mühlhausen (13), Neckargemünd (13), Weinheim (11), Leimen (11), St. Leon Rot (11) sowie Wiesloch (10).

Zum Vergleich: Die Stadt Heidelberg vermeldet am Montag sieben Neuinfektionen und auf 7-Tages-Sicht 57 Fälle – bei 4,5 mal so vielen Einwohnern wie Sinsheim mit 44 Fällen.

Gemeinden (alphabetische Reihenfolge)Neuinfektionen (aktive Fälle letzte 7 Tage)
Altlußheim1 (2)
Angelbachtal0 (0)
Bammental4 (6)
Brühl0 (3)
Dielheim0 (6)
Dossenheim1 (4)
Eberbach0 (7)
Edingen-Neckarhausen0 (0)
Epfenbach0 (1)
Eppelheim0 (4)
Eschelbronn0 (1)
Gaiberg0 (0)
Heddesbach0 (0)
Heddesheim0 (3)
Stadt Heidelberg7 (57)
Heiligkreuzsteinach0 (9)
Helmstadt-Bargen0 (5)
Hemsbach0 (1)
Hirschberg0 (0)
Hockenheim0 (17)
Ilvesheim0 (0)
Ketsch0 (7)
Ladenburg0 (1)
Laudenbach1 (1)
Leimen1 (11)
Lobbach0 (2)
Malsch0 (2)
Mauer 0 (7)
Meckesheim0 (7)
Mühlhausen0 (13)
Neckarbischofsheim0 (3)
Neckargemünd0 (13)
Neidenstein0 (0)
Neulußheim1 (2)
Nußloch3 (7)
Oftersheim0 (9)
Plankstadt1 (4)
Rauenberg0 (6)
Reichartshausen0 (0)
Reilingen0 (9)
Sandhausen0 (3)
Schönau0 (2)
Schönbrunn0 (1)
Schriesheim0 (3)
Schwetzingen0 (9)
Sinsheim5 (44)
Spechbach1 (4)
St. Leon-Rot0 (11)
Waibstadt0 (5)
Walldorf0 (3)
Weinheim0 (11)
Wiesenbach0 (0)
Wiesloch1 (10)
Wilhelmsfeld0 (3)
Zuzenhausen0 (6)
Die Grafik zeigt die Corona-Neuinfektionen und die Zahl der aktiven Fälle der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 22. Februar).

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Über 600 aktive Fälle – das sind die Hotspots

Update vom 21. Februar: Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es neue 50 Corona-Fälle. Insgesamt gibt es 611 aktive Fälle im Landkreis und seit Ausbruch der Pandemie 15.045 Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz steigt von 54 auf 58,7 an. Das Gesundheitsamt melden keine weiteren Todesfälle.

Die meisten Neuinfektionen innerhalb der letzten sieben Tage gibt es in Sinsheim (54), Hockenheim (20), St. Leon-Rot (16), Mühlhausen (14), Neckargemünd (13), Weinheim (12), Leimen (11) sowie Ketsch, Oftersheim und Wiesloch (jeweils 10).

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Fast 15.000 Infizierte

Update vom 20. Februar: Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es 46 neue Corona-Fälle, wie das zuständige Gesundheitsamt bestätigt. Seit Ausbruch der Pandemie gibt es damit 14.995 Fälle. Die Zahl der aktiven Fälle steigt um 20 auf 600 an. Es gibt einen weiteren Todesfall. Seit einem Jahr sind 355 Menschen im Rhein-Neckar-Kreis im Zusammenhang mit Covd-19 verstorben. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt um 0,7 auf 54.

Die meisten neuen Fälle gibt es in Sinsheim (6), Heiligkreuzsteinach (4), Neckargemünd (4), Eppelheim (3), Leimen (3) und Rauenberg (3). Die meisten aktiven Fälle gibt es aktuell in Sinsheim (57), Hockenheim (19) und St. Leon-Rot (18).

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Diese 9 Gemeinden haben Inzidenzen von über 150

Update vom 19. Februar: Wie in ganz Baden-Württemberg (41,1) sinkt die 7-Tage-Inzidenz auch im Rhein-Neckar-Kreis immer weiter auf am Freitag 54,7 – ein Minus von 0,7. Aktuell haben 12 Gemeinden eine Inzidenz von über 100. Auffällig: Während tags zuvor nur sieben Gemeinden einen bedenklichen Wert von über 150 zu verzeichnen hatten, sind es am Freitag bereit neun! Dagegen erfreulich ist, dass erneut zehn Gemeinden (siehe Tabelle) eine Inzidenz von 0,0 aufweisen.

Die Grafik zeigt die 7-Tage-Inzidenz der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 19. Februar).

Diese Grafik mit den 7-Tages-Inzidenzen der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis, die wir exklusiv erstellt haben, kannst Du Dir hier kostenlos als PDF herunterladen.

Und hier die aktuellen Inzidenzwerte der 54 Gemeinden plus der Stadt Heidelberg, die HEIDELBERG24* aus den täglich übermittelten Basisdaten des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises errechnet.

Gemeinde7-Tage-Inzidenz
Altlußheim16,2
Angelbachtal58,9
Bammental45,7
Brühl20,9
Dielheim66,4
Dossenheim23,7
Eberbach48,5
Edingen-Neckarhausen28,3
Epfenbach375,6
Eppelheim19,6
Eschelbronn0,0
Gaiberg0,0
Heddesbach0,0
Heddesheim59,9
Stadt Heidelberg28,5
Heiligkreuzsteinach190,8
Helmstadt-Bargen52,7
Hemsbach8,5
Hirschberg0,0
Hockenheim101,4
Ilvesheim0,0
Ketsch62,1
Ladenburg0,0
Laudenbach0,0
Leimen29,6
Lobbach42,5
Malsch86,5
Mauer172,8
Meckesheim135,4
Mühlhausen164,0
Neckarbischofsheim99,1
Neckargemünd22,5
Neidenstein0,0
Neulußheim14,1
Nußloch17,7
Oftersheim81,9
Plankstadt38,5
Rauenberg34,3
Reichartshausen0,0
Reilingen156,4
Sandhausen13,1
Schönau22,7
Schönbrunn0,0
Schriesheim33,4
Schwetzingen32,3
Sinsheim163,8
Spechbach174,4
St. Leon-Rot145,3
Waibstadt70,6
Walldorf6,5
Weinheim22,0
Wiesenbach32,3
Wiesloch41,0
Wilhelmsfeld157,8
Zuzenhausen271,2

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Hotspot Sinsheim auf Virusmutationen zurückzuführen?

Update vom 18. Februar: Die wichtige 7-Tage-Inzidenz ist auf Kreisebene weiter auf Talfahrt – der Wert ist laut Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises um 0,6 auf jetzt 55,4 gesunken.

Wie bereits am Vortag können zehn Gemeinden (siehe Tabelle) eine Inzidenz von 0,0 aufweisen. Dagegen ‚vermasseln‘ inzwischen 15 Gemeinden den Inzidenz-Schnitt des gesamten Rhein-Neckar-Kreises aufgrund ihrer Werte zwischen 101,4 (Hockenheim) und 375,6 (Epfenbach)! Am Mittwoch waren dies noch elf Gemeinden mit einer Inzidenz von über 100.

GebietskörperschaftRhein-Neckar-Kreis
RegierungsbezirkKarlsruhe
Fläche1.061,7 km²
Einwohner548.355 (Stand: 31. Dezember 2019)

Sinsheim fällt seit Tagen durch viele Neuinfektionen auf: Inklusive der aktuell sechs neuen Fälle sind dies 70 binnen acht Tagen! Doch warum ist das so? Auf HEIDELBERG24-Anfrage verweist Sinsheims OB Jörg Albrecht (52, parteilos) aufgrund der Zuständigkeit ans Landratsamt.

Dort hat man diesen Erklärungsansatz: „Von den momentan 128 aktiven Fällen in Sinsheim kann unser Gesundheitsamt 23 Fälle verschiedenen Einrichtungen (Schulen, Kindertageseinrichtungen, GRN-Klinik) zuordnen. Bei allen anderen ist momentan nur ein familiärer Zusammenhang erkennbar“, so ein Behördensprecher in Bezug auf die Daten vom Vortag.

Man prüfe gerade, ob Virus-Mutationen schuld am hohen Infektionsaufkommen sind. „Bei 81 der 128 aktiven Fälle in Sinsheim wurden Virus-Varianten detektiert. Neun davon sind den Varianten B.1.1.7 („britische Variante“) und B.1.351 („südafrikanische Variante“) zuzuordnen. Die restlichen Varianten-Proben sind noch nicht vollständig sequenziert“, heißt es aus dem Gesundheitsamt. Deshalb werde auch seit einer Woche ein Großteil der positiven Proben auf Mutanten untersucht.

Die Grafik zeigt die 7-Tage-Inzidenz der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 18. Februar).

Diese Grafik mit den 7-Tages-Inzidenzen der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis, die wir extra erstellt haben, kannst Du hier kostenlos als PDF herunterladen.

Und hier die aktuellen Inzidenzwerte der 54 Gemeinden plus der Stadt Heidelberg, die HEIDELBERG24* aus den täglich übermittelten Basisdaten des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises errechnet.

Gemeinde7-Tage-Inzidenz
Altlußheim16,2
Angelbachtal78,5
Bammental45,7
Brühl20,9
Dielheim33,2
Dossenheim23,7
Eberbach55,4
Edingen-Neckarhausen28,3
Epfenbach375,6
Eppelheim26,2
Eschelbronn0,0
Gaiberg0,0
Heddesbach0,0
Heddesheim59,9
Stadt Heidelberg28,5
Heiligkreuzsteinach152,6
Helmstadt-Bargen79,1
Hemsbach8,5
Hirschberg0,0
Hockenheim101,4
Ilvesheim0,0
Ketsch54,4
Ladenburg0,0
Laudenbach0,0
Leimen25,9
Lobbach127,6
Malsch86,5
Mauer172,8
Meckesheim116,0
Mühlhausen128,9
Neckarbischofsheim99,1
Neckargemünd22,5
Neidenstein172,1
Neulußheim14,1
Nußloch17,7
Oftersheim57,4
Plankstadt38,5
Rauenberg34,3
Reichartshausen0,0
Reilingen169,4
Sandhausen19,7
Schönau0,0
Schönbrunn70,8
Schriesheim13,4
Schwetzingen46,2
Sinsheim178,0
Spechbach116,3
St. Leon-Rot152,5
Waibstadt105,9
Walldorf0,0
Weinheim26,4
Wiesenbach32,3
Wiesloch48,5
Wilhelmsfeld126,3
Zuzenhausen135,6

Corona Rhein-Neckar-Kreis: Hotspot Sinsheim – doppelt so viele Neuinfektionen wie Heidelberg

Update vom 17. Februar: Die 7-Tage-Inzidenz des Rhein-Neckar-Kreises ist laut zuständigem Gesundheitsamt erfreulicherweise erneut deutlich gesunken – um 5,6 auf jetzt 56,0.

Doch während zehn Gemeinden (siehe Tabelle) sogar eine Inzidenz von 0,0 aufweisen, gibt es gleich elf negative Ausreißer mit Werten zwischen 100 und 375!

Und Sinsheim entpuppt sich einmal mehr zum Hotspot mit doppelten so vielen Neuinfektionen (+ 14) wie das von der Einwohnerzahl her 4,5 Mal so große Heidelberg mit nur sieben neuen Fällen!

Somit entfällt fast ein Drittel der 54 Neuinfektionen im gesamten Rhein-Neckar-Kreis auf die 35.000-Einwohner-Stadt, in der Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim seine Heimspiele austrägt. Innerhalb einer Woche sind in Sinsheim sogar 64 Neuinfektionen gemeldet worden. Auch die Zahl der aktiven Fälle (128) ist genau doppelt so hoch wie in Heidelberg (64).

Die Grafik zeigt die 7-Tage-Inzidenz der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 17. Februar).

Unsere Grafik mit den 7-Tages-Inzidenzen der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis kannst Du hier kostenlos als PDF herunterladen.

Hier die aktuellen Inzidenzwerte der 54 Gemeinden plus der Stadt Heidelberg, die HEIDELBERG24 aus den täglich übermittelten Basisdaten des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises errechnet.

Gemeinde7-Tage-Inzidenz (Stand: 17. Februar)
Altlußheim48,5
Angelbachtal78,5
Bammental45,7
Brühl41,9
Dielheim33,2
Dossenheim7,9
Eberbach41,6
Edingen-Neckarhausen42,5
Epfenbach375,6
Eppelheim26,2
Eschelbronn0,0
Gaiberg0,0
Heddesbach0,0
Heddesheim59,9
Stadt Heidelberg24,8
Heiligkreuzsteinach76,3
Helmstadt-Bargen52,7
Hemsbach0,0
Hirschberg0,0
Hockenheim96,8
Ilvesheim0,0
Ketsch62,1
Ladenburg0,0
Laudenbach0,0
Leimen22,2
Lobbach127,6
Malsch115,3
Mauer222,2
Meckesheim96,7
Mühlhausen93,7
Neckarbischofsheim99,1
Neckargemünd15,0
Neidenstein172,1
Neulußheim14,1
Nußloch17,7
Oftersheim49,2
Plankstadt28,9
Rauenberg45,7
Reichartshausen0,0
Reilingen221,6
Sandhausen26,2
Schönau0,0
Schönbrunn70,8
Schriesheim13,4
Schwetzingen37,0
Sinsheim180,8
Spechbach174,4
St. Leon-Rot109,0
Waibstadt158,8
Walldorf13,0
Weinheim30,8
Wiesenbach32,3
Wiesloch48,5
Wilhelmsfeld189,4
Zuzenhausen90,4

Corona Rhein-Neckar-Kreis: Von 0 bis 417 – Extrem-Unterschied bei Inzidenzen

Update vom 16. Februar: Während die Zahl der Corona-Infizierten um sechs auf 14.784 Gesamtfälle gestiegen ist, ist die 7-Tage-Inzidenz deutlich um 3,1 auf 61,6 gesunken. Im Rhein-Neckar-Kreis sind jetzt 352 Todesfälle (+2) zu beklagen, die an oder mit Corona gestorben sind.

Die Grafik zeigt die 7-Tage-Inzidenz der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis (Stand: 16. Februar).

Unsere Grafik mit den 7-Tages-Inzidenzen der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis kannst Du Dir hier kostenlos als PDF herunterladen.

Und hier die Inzidenzwerte der einzelnen Gemeinden, die HEIDELBERG24 aus den täglich übermittelten Basisdaten des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises errechnet.

Gemeinde7-Tage-Inzidenz (Stand: 16. Februar)
Altlußheim32,4
Angelbachtal157,0
Bammental60,9
Brühl34,9
Dielheim77,4
Dossenheim7,9
Eberbach41,6
Edingen-Neckarhausen70,8
Epfenbach417,4
Eppelheim26,2
Eschelbronn0,0
Gaiberg0,0
Heddesbach0,0
Heddesheim59,9
Stadt Heidelberg24,2
Heiligkreuzsteinach114,5
Helmstadt-Bargen105,4
Hemsbach0,0
Hirschberg0,0
Hockenheim124,4
Ilvesheim0,0
Ketsch85,4
Ladenburg0,0
Laudenbach0,0
Leimen22,2
Lobbach127,6
Malsch144,2
Mauer148,1
Meckesheim19,3
Mühlhausen105,4
Neckarbischofsheim123,9
Neckargemünd30,0
Neidenstein229,5
Neulußheim0,0
Nußloch17,7
Oftersheim65,5
Plankstadt9,6
Rauenberg34,3
Reichartshausen0,0
Reilingen208,6
Sandhausen26,2
Schönau0,0
Schönbrunn106,2
Schriesheim20,1
Schwetzingen50,8
Sinsheim192,1
Spechbach232,6
St. Leon-Rot94,4
Waibstadt141,2
Walldorf19,5
Weinheim33,0
Wiesenbach32,3
Wiesloch44,8
Wilhelmsfeld189,4
Zuzenhausen45,2

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Diese Gemeinden vermasseln den Inzidenz-Schnitt

Erstmeldung vom 15. Februar: Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises verzeichnet am Montag 578 aktive Fälle (+24). Seit Beginn der Pandemie gelten 13.850 Menschen als genesen – dies sind 30 mehr als tags zuvor. Bisher sind 350 Menschen (+1) mit oder an Covid-19 gestorben.

Im Rhein-Neckar-Kreis haben 30 der 54 Gemeinden am Sonntag keine einzige Neuinfektion aufzuweisen (siehe Tabelle). Nur elf der 54 Gemeinden sind auch in den vergangenen sieben Tagen komplett von neuen Corona-Fällen verschont geblieben. Etwa ein Drittel aller Gemeinden (17 der 54) weisen sieben oder mehr Neuinfektionen binnen sieben Tagen auf.

Trauriger Spitzenreiter ist Sinsheim mit 15 neuen Fällen am Sonntag bzw. 73 in den letzten sieben Tagen. Somit haben sich in Sinsheim mehr als doppelt so viele Menschen angesteckt wie in der Stadt Heidelberg mit 4,5 mal so vielen Einwohnern im gleichen Zeitraum! Hinter Heidelberg (35 Neuinfektionen) belegen Hockenheim (28), St. Leon-Rot und Reilingen (je 19) sowie Weinheim (15) die vorderen Plätze.

Unter den 26 über das Wochenende hinzugekommenen Fällen in Sinsheim sind keine Cluster oder Ausbrüche erkennbar. Die Ansteckungen sind überwiegend auf das familiäre Umfeld zurückzuführen“, erklärt ein Sprecher des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis auf HEIDELBERG24-Anfrage.

Gemeinden (alphabetische Reihenfolge)Neuinfektionen (neue Fälle letzte 7 Tage / Gesamtfälle) – Stand: 15. Februar
Altlußheim0 (4 / 165)
Angelbachtal2 (8 / 184)
Bammental1 (4 / 206)
Brühl1 (6 / 384)
Dielheim1 (7 / 199)
Dossenheim1 (0 / 222)
Eberbach1 (6 / 413)
Edingen-Neckarhausen3 (10 / 381)
Epfenbach6 (9 / 70)
Eppelheim0 (4 / 423)
Eschelbronn0 (0 / 132)
Gaiberg0 (0 / 40)
Heddesbach0 (0 / 13)
Heddesheim0 (7 / 356)
Stadt Heidelberg10 (35 / 3.721)
Heiligkreuzsteinach0 (3 / 46)
Helmstadt-Bargen0 (4 / 109)
Hemsbach0 (0 / 254)
Hirschberg0 (0 / 258)
Hockenheim3 (28 / 722)
Ilvesheim0 (0 / 257)
Ketsch3 (11 / 394)
Ladenburg0 (0 / 301)
Laudenbach0 (0 / 128)
Leimen1 (6 / 901)
Lobbach1 (3 / 53)
Malsch2 (5 / 105)
Mauer0 (7 / 97)
Meckesheim0 (1 / 113)
Mühlhausen1 (8 / 215)
Neckarbischofsheim0 (5 / 96)
Neckargemünd0 (3 / 341)
Neidenstein0 (4 / 41)
Neulußheim0 (3 / 170)
Nußloch1 (3 / 239)
Oftersheim1 (8 / 288)
Plankstadt1 (1 / 246)
Rauenberg1 (3 / 192)
Reichartshausen0 (0 / 47)
Reilingen0 (19 / 210)
Sandhausen0 (4 / 397)
Schönau0 (0 / 90)
Schönbrunn0 (3 / 56)
Schriesheim0 (3 / 273)
Schwetzingen0 (12 / 563)
Sinsheim15 (73 / 1.524)
Spechbach1 (4 / 38)
St. Leon-Rot5 (19 / 342)
Waibstadt1 (8 / 186)
Walldorf0 (3 / 298)
Weinheim1 (15 / 1.161)
Wiesenbach0 (1 / 50)
Wiesloch1 (13 / 654)
Wilhelmsfeld0 (6 / 72)
Zuzenhausen0 (2 / 63)

Corona im Rhein-Neckar-Kreis: Diese Gemeinden vermasseln den Inzidenz-Schnitt

Auf den gesamten Rhein-Neckar-Kreis bezogen, ist die 7-Tage-Inzidenz auf 64,7 gestiegen und somit 2,7 Punkte höher als noch am Sonntag.

Während die Stadt Heidelberg mit einer niedrigen 7-Tage-Inzidenz von 21,7 ‚glänzt‘ und fast zum Primus in ganz Baden-Württemberg macht, klafft die Schere der Werte innerhalb des Rhein-Neckar-Kreises beträchtlich auseinander. Hier kannst Du die Grafik mit den 7-Tages-Inzidenzen im Rhein-Neckar-Kreis als PDF herunterladen.

Die Grafik zeigt die 7-Tage-Inzidenz der Gemeinden im Rhein-Neckar-Kreis.

Gemeinden wie Plankstadt (9,6), Nußloch (17,7), Meckesheim (19,3) und Walldorf (19,5) weisen sogar Inzidenzen von unter 20 auf. Dagegen sind die Werte in Epfenbach (375,6), Reilingen (247,7) Spechbach (232,6), Neidenstein (229,5) und Sinsheim (206,2) um ein Vielfaches schlechter.

Dass manche Gemeinden so hohe Werte haben, liegt übrigens auch daran, dass dort nicht so viele Menschen leben. So wird die 7-Tage-Inzidenz auf 100.000 Menschen hochgerechnet – selbst wenn die Einwohnerzahl wesentlich niedriger ist. So reichen in einer 2.500 Seelen Gemeinde wie Epfenbach weniger Fälle aus, um die Inzidenz steigen zu lassen, als zum Beispiel in Sinsheim mit über 35.000 Einwohnern. (pek) *HEIDELBERG24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © HEIDELBERG24/Thomas Horst

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