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Corona-Verordnung von Hessen: Diese Regeln gelten im Lockdown-November – eine Übersicht

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Von: Katja Becher

Ein Einsatzfahrzeug der Stadtpolizei steht auf der Zeil in Frankfurt hinter einem Hinweis-Schild auf die Maskenpflicht.
Maskenpflicht in Frankfurt (Symbolfoto) © Andreas Arnold/dpa

Corona-Verordnung von Hessen: Welche Regeln und Maßnahmen gelten aktuell im Kampf gegen die Pandemie? Eine Übersicht über den Lockdown-November:

Mit härteren Corona-Regeln hofft Hessen, den rasanten Anstieg der Infektionen einzudämmen. Die aktuelle Corona-Verordnung von Hessen gilt ab dem 2. November 2020. Bis zum 30. November bleiben im Rahmen des Teil-Lockdowns zahlreiche Einrichtungen geschlossen und der Alltag wird stark eingeschränkt. So sehen die Regeln im Monat November in Hessen aus:

Corona-Verordnung von Hessen: Die Regeln zur Maskenpflicht

In folgenden Bereichen in Hessen gilt laut der aktuellen Corona-Verordnung die Maskenpflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Im Zuge der neuen November-Verordnung wurde die Maskenpflicht noch einmal auf weitere Bereiche ausgeweitet. Hier muss in Hessen eine Maske getragen werden:

Als geeignete Mund-Nasen-Bedeckungen gelten selbstgeschneiderte Masken aus Baumwolle („Community-Maske“), Schals, Loops und Tücher. Auch Gesichtsvisiere dürfen in Hessen verwendet werden – wenn sie das gesamte Gesicht vollständig abschirmen. Halbvisiere (sogenannte Kinnvisiere) sind nicht mehr zulässig.

Corona-Verordnung von Hessen: Kontaktbestimmungen – wie viele Personen dürfen sich treffen?

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist laut der aktuellen Corona-Verordnung von Hessen nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes gestattet, höchstens allerdings mit zehn Personen. Die Bürger sollen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum reduzieren.

Corona-Regeln in Hessen: Private Feiern und Veranstaltungen

Öffentliche Veranstaltungen finden nur noch bei einem besonderen öffentlichen Interesse statt. Veranstaltungen, die der Unterhaltung dienen, werden untersagt. Private Veranstaltungen außerhalb der eigenen Wohnung sind untersagt. Zusammenkünfte und Feiern innerhalb der eigenen Wohnung sind nur einem engen privaten Kreis gestattet. Der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit ist in der Zeit von 23 bis 6 Uhr verboten.

Corona-Lockdown: Diese Läden und Dienstleister müssen geschlossen bleiben

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios, Nagelstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen wie etwa die Physiotherapie bleiben weiter möglich. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Auflagen zur Hygiene geöffnet.

Der Einzelhandel bleibt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen insgesamt geöffnet. Dabei ist sicherzustellen, dass sich in den Geschäften nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmetern Verkaufsfläche aufhält.

Corona-Verordnung von Hessen: Restaurants, Bars und Kneipen (Gastronomie)

Restaurants, Gaststätten sowie Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen werden geschlossen. Davon ausgenommen sind Kantinen und Mensen und die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

Corona-Regeln in Hessen: Freizeit, Kultur und Sport

 Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen. Dazu gehören:

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports sowie des Schulsports sind bei Vorlage eines umfassenden Hygienekonzepts zulässig. Gedenkstätten bleiben geöffnet.

Corona-Regeln in Hessen: Weitere Regeln in der November-Verordnung

Corona in Hessen: So funktioniert das Ampel-System mit strengeren Maßnahmen (im November ausgesetzt)

Das hessische Eskalationskonzept im Ampelsystem richtet sich nach dem Wert der Neufinektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Wenn die 7-Tage-Inzidenz einen bestimmten Wert überschreitet, müssen die Landkreise und Städte in Hessen weitere Corona-Maßnahmen zur Kontaktreduzierung einführen. So funktioniert die Corona-Ampel:

Sobald eine bestimmte Warnstufe erreicht ist, erlassen die Städte und Kommunen üblicherweise sogenannte Allgemeinverfügung, die die aktuelle Corona-Verordnung von Hessen ergänzen sollen. Hinweis: Das Ampelsystem ist während der „Lockdown-Phase“ im November ausgesetzt. (kab)

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