Alle Entwicklungen

Corona in Hessen: Buchmesse in Frankfurt kämpft mit Problemen

Wie lauten die aktuellen Fallzahlen? Welche Entscheidungen gibt es in der Corona-Krise? Alle wichtigen Entwicklungen gibt es in unserem Corona-Ticker:

  • Coronavirus: Die aktuellen Fallzahlen und die wichtigsten Entwicklungen in Hessen.
  • Alle Lockerungen sind in der aktuellen Corona-Verordnung für Hessen nachzulesen.
  • Großveranstaltungen bleiben noch bis Oktober verboten.
  • Ministerpräsident Volker Bouffier: Schulen nach Sommerferien wieder mit regulärem Unterricht.

Update vom 5. Juli: Vom 14. bis zum 18. Oktober soll in Frankfurt die Buchmesse stattfinden. Anders als die meisten anderen großen Veranstaltungen, wie das Oktoberfest, die Gamescom oder Rock am Ring, soll die Buchmesse trotz Corona stattfinden. Doch aktuell sind noch viele Fragen zu der Organisation offen. So soll der „Ehrengast-Auftritt Kanadas“ wohl auf das Jahr 2021 verschoben werden. Aufgrund der strengen Reisemaßnahmen ist es auch für viele Aussteller schwer nach Frankfurt zu kommen.

Die Events unter der Dachmarke „Bookfest“ finden nur digital am Messe-Samstag (17. Oktober) statt. Geplant sind 16 Stunden Programm mit Zeitslots von 10 und 20 Minuten. Unklar ist bislang aber noch, wie viele Verlage direkt vor Ort sein werden. Buchmesse-Direktor Juergen Boos rechnete Ende Mai mit rund einem Drittel der Teilnehmer. Eine erste Bilanz der Anmeldungen könne aber erst Mitte Mai gezogen werden. Große Verlagshäuser wie Holtzbrinck oder Randomhouse haben schon abgesagt.

Fälle insgesamtTodesfälleStand
Zahlen für Hessen10.9185115. Juli

Corona in Hessen: Buchpreis und Friedenspreis werden verliehen

Wir werden ein enormes Defizit einfahren in diesem Jahr“, sagt Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins. Wie viele Besucher auf das Messegelände dürfen, hängt von der belegten Fläche und den dann geltenden Abstandsregeln ab. Wie üblich sollen auch der Deutsche Buchpreis am 12. Oktober und der Friedenspreis am 20. Oktober in Frankfurt stattfinden.

Wegen Corona steht die Frankfurter Buchmesse vor vielen Fragen.

Die Bekanntgabe des Buchpreises wird ohne Publikum stattfinden. Zu der Verleihung des Friedenspreises in der Paulskirche sind 100 Besucher zugelassen. Der Preis geht an den Wirtschaftsphilosophen Amartya Sen, der in den USA lebt. Der 86-Jährige wolle aber unbedingt an der Vergabe teilnehmen.

Corona in Hessen: Grundschulen öffnen bald – doch jetzt gibt‘s heftige Kritik

Nachdem im März und April wegen der Corona-Krise beinahe alles verboten war, kehrt seit wenigen Wochen die neue Normalität zurück nach Hessen. Das Kontaktverbot wurde gelockert, Freizeitparks haben wieder offen und schon bald geht der Regelbetrieb in Kitas wieder los. Alle Lockerungen sind in der aktuellen Corona-Verordnung für Hessen nachzulesen. In unserem Corona-Ticker halten wir Dich über die aktuellen Fallzahlen und die wichtigsten Entwicklungen der Corona-Krise in Hessen auf dem Laufenden.

Update vom 22. Juni: Hessen kehrt in der Corona-Krise ein Stück weiter zur Normalität zurück. Die wohl am meisten diskutierte Lockerung von diesem Montag an: Die Grundschüler in Hessen gehen wieder regulär in die Schule. Die verbleibenden zwei Wochen bis zu den Sommerferien werden die Kinder der ersten bis vierten Klasse wieder gemeinsam unterrichtet - das Abstandsgebot gilt dort dann nicht mehr. Auch in Altenheimen und im Einzelhandel werden die Einschränkungen gelockert. Die Bildungsgewerkschaft GEW bezeichnete die Öffnung der Grundschulen für alle Schüler als „verantwortungslos“.

Der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Hessen, Stefan Wesselmann, kritisierte die Widersprüchlichkeit des Schritts angesichts gleichzeitig noch geltender Verbote zum Beispiel für Großveranstaltungen. Niemand sei gerne ein Versuchskaninchen - „schon gar nicht, wenn nicht für angemessene Laborbedingungen gesorgt ist“, sagt Wesselmann in der vergangenen Woche.

Übrigens: Nach dem massiven Corona-Ausbruch in der Tönnies-Fleischfabrik in Gütersloh machen sich viele Verbraucher sorgen: Haben die Tiere das Virus auf den Menschen übertragen? Ist eine Infektion über Viren-belastetes Fleisch möglich? Wie erkenne ich Fleischprodukte aus der Tönnies-Fabirk? HEIDELBERG24 beantwortet alle Fragen zum Tönnies-Fleisch.

Corona in Hessen: Grundschule geöffnet aber Schulpflicht aufgehoben

Das Kultusministerium geht davon aus, dass alle Grundschulen ausreichend Zeit hatten, sich auf die Rückkehr zur Fünf-Tage-Wochen vorzubereiten. Angesichts der Kritik verwies das Ministerium auf neue Erkenntnisse zur Infektionslage. Außerdem würden Eltern und Familien entlastet. Die Schulbesuchspflicht ist aber bis zu den Sommerferien aufgehoben. Das heißt, Eltern können entscheiden, ob ihr Kind zur Schule geht oder von zuhause aus den Unterrichtsstoff lernt. An den weiterführenden Schulen ändert sich bis zu den Sommerferien erst einmal nichts. Geplant ist, dass nach dem Ferienende Mitte August auch dort wieder der normale Unterricht beginnt.

Corona in Hessen: Lockerungen im Einzelhandel und im Altenheim

Bewohner von Alten- und Pflegeheimen in Hessen dürfen ab sofort wieder bis zu drei Mal in der Woche besucht werden. Menschen mit Behinderung, die stationär betreut werden, sollen jeden Tag eine Person empfangen dürfen. Auch im Einzelhandel lockert Hessen die Corona-Einschränkungen weiter: Läden dürfen wieder mehr Kunden hereinlassen. Erlaubt ist nun eine Person pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche, bisher waren es 20 Quadratmeter. Kunden müssen aber weiterhin eine Maske tragen und zu anderen Menschen mindestens 1,5 Meter Abstand halten. Die neuen Regelungen gelten nach Angaben der Landesregierung in Hessen zunächst bis zum 16. August.

Corona-Fälle in Hessen: 500 Todesfälle – der aktuelle Stand der Zahlen

Update vom 21. Juni, 15:37 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Hessen steigt um 19 auf 10.575 an. Das teilt das hessische Sozialministerium am Sonntag in Wiesbaden mit. Weitere Todesfälle, die mit der Erkrankung Covid-19 in Verbindung
gebracht werden, gibt es nicht, diese Zahl blieb bei 500. Vom Schwellenwert für eine Verschärfung der Beschränkungen des
öffentlichen Lebens sind alle Städte und Kreise im Land weiterhin weit entfernt. Dieser liegt bei 50 Neuinfektionen pro 100.000
Einwohner binnen sieben Tagen. Den höchsten Wert in Hessen hat in dieser Betrachtung derzeit der Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit 22. Dann folgen die Stadt Kassel mit 13 und der Werra-Meißner-Kreis mit 10 Fällen.

Update vom 20. Juni, 15:15 Uhr: Die Zahl der Corona-Fälle in Hessen steigt um 53 auf 10.556 an. Davon sind laut Schätzung des Robert-Koch-Instituts wieder 9.700 genesen. Somit gibt es rund 356 aktive Fälle. Die Zahl der Todesfälle steigt um eins auf 500. Bislang hat es Frankfurt mit 1.717 Fällen insgesamt am schlimmsten getroffen. In den letzten 7 Tagen gibt es dort auch die meisten Fälle (36), gefolgt den Landkreisen Offenbach (28) und  Hersfeld-Rotenburg  (27). In Frankfurt gibt es auch die meisten Todesfälle (64), danach kommt der Odenwaldkreis (61).

Update vom 19. Juni, 7:45 Uhr: Positive Corona-Tests bei Haustieren sollen bald bei den Behörden meldepflichtig werden. In Hessen gibt es bisher aber noch keine Haus- und Zootiere, bei denen eine Infektion mit Covid-19 bestätigt wurde. Im Hessischen Landeslabor seien bisland erst drei Proben von Katzen vorgelegt worden, sagt ein Sprecher des Landeswirtschaftsministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Alle Tests seien negativ gewesen. „Weitere Proben von Haustieren wurden nicht eingereicht.“ Die letzten Untersuchungen waren bei Gorillas und Menschenaffen aus dem Frankfurter Zoo, die aber alle mit negativem Befund abgeschlossen wurden, berichtete das Ministerium. Die Tests würden vom Tierarzt mit entsprechender Schutzausrüstung vorgenommen und an das Landeslabor weitergeleitet. Dafür müsse ein begründeter Verdacht vorliegen, etwa dass der Tierbesitzer positiv auf das Virus getestet wurde. „Die Entscheidung zur Testdurchführung erfolgt durch den Tierarzt.“ Die Meldepflicht für positive Corona-Tests bei Haustieren hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) am Dienstag in
Berlin angekündigt. Eine Verordnung dazu liege den Bundesländern vor und solle am 3. Juli im Bundesrat verabschiedet werden.

Corona in Hessen: Bouffier verkündet weitere Lockerungen – schob ab Montag!

Update vom 18. Juni, 16 Uhr: Wie Hessens Ministerpräsident, Volker Bouffier, am heutigen Donnerstag (18. Juni) in Wiesbaden verkündet, lockert das Bundesland weitere coronabedingte Beschränkungen. Ab kommenden Montag (22. Juni) sollen Bewohner von Alten- und Pflegeheimen künftig drei Mal in der Woche besucht werden können. Außerdem sollen Menschen mit Behinderung, die in stationärer Behandlung sind, jeden Tag einen Besucher empfangen dürfen.

Auch der Einzelhandel profitiert von den neuesten Lockerungen: Bisher war in Geschäften ein Kunde pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche erlaubt. Ab Montag sollen Geschäfte einen Kunden pro 10 Quadratmeter Verkaufsfläche bedienen können. Trotzdem gilt weiterhin die Maskenpflicht und die Abstandsregeln. Veranstaltungen mit bis zu 250 Personen müssen auch nicht mehr extra genehmigt und überwacht werden, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. Zwar brauchen Veranstalter weiterhin ein Hygienekonzept, allerdings dürfen ab Montag dann wieder mehr als 100 Personen an Veranstaltungen teilnehmen.

Fußballfans oder Festivalbesucher gehen bei den neuen Verordnungen leider wieder leer aus. Zwar betont Bouffier, dass keine endgültige Entscheidung darüber getroffen wurde; allerdings sieht es stark danach aus, als könnten solche Großveranstaltungen erst ab Ende Oktober wieder stattfinden. Grund hierfür ist die fehlende Möglichkeit Kontakte nach den Veranstaltungen nachzuverfolgen und die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln während der Events.

Corona in Hessen: Wichtige Lockerung ab Montag – das müssen Eltern dringend wissen!

Update vom 18. Juni, 13 Uhr: In Hessen sollen die Schulen nach den Sommerferien Mitte August wieder regulären Unterricht anbieten. Eine Garantie dafür könne es nicht geben, sagt Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Donnerstag beim Besuch der Martin-Niemöller-Schule im südhessischen Riedstadt. Schüler werden derzeit nur wechselweise in Gruppen und nicht in der ganzen Klasse unterrichtet. „Wir sind sehr bemüht, nach den Sommerferien in den
normalen Unterricht zurück zu kommen“, sagt Bouffier. Dies stehe allerdings unter Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie. Die Grundschulen in Hessen bieten bereits von diesem Montag (22. Juni) an wieder regulären Unterricht wie vor Beginn der Corona-Pandemie an, für die Kinder gilt dann kein Abstandsgebot mehr. Allerdings können die Eltern entscheiden, ob ihr Kind zur Schule geht oder den Unterrichtsstoff zuhause lernt. Die Sommerferien in Hessen beginnen am 6. Juli, der erste Schultag im neuen Schuljahr ist der 17. August.

Corona in Hessen: Keine Konzerte und Co. bis November – Verbot von Großveranstaltungen bleibt

Update vom 17. Juni, 19:45 Uhr: Es war schon vorab durchgesickert, nun steht fest: Bund und Länder haben sich bei der Konferenz am Mittwoch in Berlin darauf geeinigt, im Kampf gegen das Coronavirus weiter an bestehenden Regeln wie dem Mindestabstand und der Maskenpflicht festzuhalten. Diese Maßnahmen hätten sich laut Bundeskanzlerin Angela Merkel bewährt und sollen folglich fortgesetzt werden. Großveranstaltungen sollen bis Ende Oktober verboten bleiben – jedoch sieht die Einigung auch Möglichkeiten für Ausnahmen vor. Das Verbot gilt für Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregelungen nicht möglich sind.

Außerdem haben sich Bund und Länder darauf geeinigt, spätestens nach den Sommerferien bei einem positiven Verlauf der Infektionszahlen in den Regelbetrieb in Schulen zurückzukehren - hier soll die Abstandsregel wegfallen.

Weiterer Umgang im Kampf gegen das Coronavirus – DIESE Maßnahmen haben Bund und Länder beschlossen:

  • Rückkehr zum Regelbetrieb an allen Schulen bis spätestes nach den Sommerferien.
  • Abstandsregel von 1,5 Metern bleibt bestehen.
  • Maskenpflicht wird fortgesetzt.
  • Großveranstaltungen bleiben (mit Ausnahmen) bis Ende Oktober verboten.

Corona in Hessen: Großveranstaltungen noch bis November verboten?

Update vom 17. Juni, 11:15 Uhr: Am Mittwoch beraten sich die Regierungschefs der Bundesländer wieder über den weiteren Corona-Kurs in Deutschland. Vorab wurde für die Konferenz der Ministerpräsidenten wieder eine Beschlussvorlage erarbeitet, über deren Inhalt am Mittwochvormittag mehrere Medien berichten. Laut dem Spiegel sollen laut dieser Beschlussvorlage Großveranstaltungen grundsätzlich bis Ende Oktober verboten bleiben. Bisher lag diese Frist beim 31. August. Laut Spiegel-Bericht würde sogar noch über einen längeren Zeitraum bis Jahresende diskutiert. Bei der Ministerpräsidentenkonferenz soll es am Mittwoch auch um die Maskenpflicht, den Schulstart und das bereits beschlossene Hilfspaket gehen.

Corona-Pandemie in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen (Stand: 17. Juni)

Fälle insgesamtTodesfälle
Zahlen für Hessen10.386 (+15)496 (+1)

Die Zahl der Menschen in Hessen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben, ist auf 10.386 gestiegen – 15 mehr als noch am Tag zuvor. Zudem wurde dem Gesundheitsministerium des Landes ein weiterer Corona-Todesfall gemeldet. Seit Ausbruch der Pandemie sind somit bislang 496 Personen an oder mit ihrer Covid-19-Erkrankung gestorben.

Corona-Krise in Hessen: Angst vor Arztbesuch – Kampagne will Sorgen beiseite räumen

Während der Corona-Krise haben viele Patienten die Sorge, wieder in die Praxen oder Kliniken zu gehen, um sich behandeln zu lassen. Die Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus ist groß. Es sei deshalb höchste Zeit, ihnen „die Angst vor einer Infektion zu nehmen und mit allen notwendigen Hygiene- und Abstandsgeboten die Regelversorgung wieder aufzunehmen“, erklären Hessischen Krankenhausgesellschaft und Kassenärztlichen VereinigungHessischen Krankenhausgesellschaft.

Wegen der Corona-Krise fürchten sich viele Patienten vor dem Arzt.

Am Mittwoch (17. Juni) wird in Frankfurt die KampagneSicher für Sie da - Ihre Arztpraxen und Krankenhäuser in Hessen“ von den beiden Verbänden vorgestellt. Sie soll den Patienten die Sorge vor dem Betreten einer Arztpraxis oder Klinik in der Corona-Pandemie nehmen. Ende Juni soll die Kampagne starten.

Corona-Pandemie in Hessen: Die aktuellen Fallzahlen

*Die Zahlen stammen vom Sozialministerium Hessen. Die Zahl der bereits genesen Patienten und aktiven Fälle bezieht sich auf eine Einschätzung des Robert-Koch-Instituts.

Corona-Krise in Hessen: Freibäder und Schwimmbäder seit 15. Juni wieder offen

Auch wenn das Wetter noch nicht so recht mitspielen mag, freuen sich über diese Corona-Lockerung tausende Wasserratten! Denn: Ab Montag (15. Juni) dürfen in Hessen Schwimmbäder, Saunen und Badeseen unter Auflagen wieder öffnen. Doch auch hier gelten Abstandsregeln und Zugangsbeschränkungen. Die Beschäftigten blicken dabei gespannt auf die kommende Woche, so Michaela Fisseler-Weinrich, Vorsitzende des Landesverbands Hessen im Bundesverband Deutscher Schwimmmeister. 

Fisseler-Weinrich schätzt, dass etwa nur maximal die Hälfte der Bäder in Hessen gleich am Montag aufmachen wird. „Rund die Hälfte sagt: Wir haben einen Hygieneplan, die Regeln kriegen wir umgesetzt, wir machen auf. Die andere Hälfte hält das für schwierig“, so Fisseler-Weinrich weiter. Für Großbetriebe sei die Öffnung tendenziell leichter als für kleinere Bäder mit wenig Personal. Schätzungsweise rund 20 Prozent der Bäder würden aufgrund der vorgegebenen Hygienemaßnahmen diesen Sommer nicht öffnen können. Ein Problem für viele Betreiber und Schwimmeister sei die zu späte Information über die genauen Anforderungen der Verordnung gewesen.

Der Verband wünsche sich eine „Leitschnur“ für alle Bäder, auch wenn die Gegebenheiten vor Ort sehr verschieden seien. „Wie gut die Umsetzung der Hygieneregeln gelingt, hängt von der Größe des Bades, der Klientel, den baulichen Gegebenheiten ab. Das kann sehr unterschiedlich sein.„ Dass die Schwimmmeister hinter jedem Gast herlaufen, der keine Maske trägt, oder Gruppen von planschenden Jugendlichen trennt, sei nicht das Ziel: „Niemand ist in der Lage, das zu kontrollieren. Das liegt auch in der persönlichen Verantwortung des Gastes. In einer Pandemie zählt Eigenverantwortung: Jeder muss darauf achten, dass die Regeln eingehalten werden. Das ist im Bad ja nicht anders als im Park oder in einem Geschäft“, sagte Fisseler-Weinrich.

jol/dpa

Rubriklistenbild: © Arne Dedert/dpa

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