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Corona in Heidelberg: Zahlen machen Mut – jedoch auch weiterer Todesfall gemeldet

Heidelberg - Zwei Klassen am Hölderlin-Gymnasium sind wegen Covid-19-Fällen in Quarantäne. Ihre Lehrer hingegen unterrichten weiter. Das ist der Grund:

  • In Heidelberg haben sich bislang 1.737 Menschen (+18) mit dem Coronavirus infiziert.
  • Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 119,5 (Stand: 24. November).
  • Kaum Corona-Infektionen in Heidelberger Schulen.

Update vom 24. November: Am Dienstagmittag veröffentlicht das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis die neuen Fallzahlen für Heidelberg. Demnach haben sich in den vergangenen 24 Stunden 18 weitere und somit insgesamt 1.737 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Genesenen liegt inzwischen bei 1.461 – das sind 32 mehr als noch am Tag zuvor. 261 Corona-Fälle in Heidelberg gelten derzeit noch als aktiv. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt unterdessen immer weiter. Während der Wert am Montag (23. November) noch bei 129,4 lag, liegt dieser nun bei 119,5 (-9,9).

Das Gesundheitsamt meldet jedoch auch einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus: Ein Mann im Alter zwischen 90 und 100 Jahren ist an oder mit Covid-19 gestorben. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten in Heidelberg seit Ausbruch der Pandemie auf 15.

Coronavirus in HeidelbergLage am 24. November
Fälle gesamt1.737 (+18)
genesen1.461 (+32)
Aktive Fälle261 (-15)
gestorben15 (+1)
7-Tage-Inzidenz119,5 (- 9,9)

Corona in Heidelberg: Inzidenz sinkt – wenige neue Fälle übers Wochenende

Update vom 23. November: In Heidelberg gibt es 16 neue Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Corona-Pandemie auf insgesamt 1.719 an. Wie das zuständige Gesundheitsamt meldet, sind 1.429 der Erkrankten wieder genesen und 276 Fälle gelten als aktiv. Die Zahl der Todefälle beträgt 14. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 129,5.

Update vom 20. November: Zwei fünfte Klassen am Hölderlin-Gymnasium sind wegen Covid-19-Fällen in Quarantäne. Doch ihre Lehrer unterrichten weiter. Das berichtet die RNZ, nachdem sich eine besorgte Mutter gemeldet hatte.

Hölderlin-Schulleiterin Andrea Merger erklärt auf RNZ-Anfrage: „Ich halte mich ganz streng an die Vorgaben von Gesundheitsamt, Regierungspräsidium und Amt für Schule und Bildung.“ Denn diese bestimmten, wer in Quarantäne müsse und wer nicht. Zudem sei sie in engem Kontakt mit den Elternbeiräten, die über alle Vorgänge in Bezug auf Corona unverzüglich informiert würden.

Und tatsächlich ist die Regelung des Gesundheitsamtes zu Kontaktpersonen von Covid-19-Infizierten an den Schulen wie folgt: „Entsprechend der Vorgaben des Robert-Koch-Instituts sind Personen, die auch beim persönlichen Kontakt beiderseitig Mund-Nasen-Bedeckung tragen, lediglich Kontaktperson der Kategorie II, sodass hier grundsätzlich alleine auf Grund des gemeinsamen Unterrichts keine Quarantäne vorgesehen ist.“ Dies trifft entsprechend auch auf Lehrkräfte zu.

Schüler der weiterführenden Schulen tragen zwar seit einigen Wochen auch im Unterricht Masken. Im Falle des Hölderlin-Gymnasiums habe das Gesundheitsamt aber alle Schüler, die am gemeinsamen Sportunterricht ohne Mund-Nasen-Schutz teilgenommen haben, als Kontaktpersonen der Kategorie I eingestuft – deshalb sind diese nun alle in Quarantäne und werden laut Schulleiterin Merger durchgetestet.

Die Zahl der Infizierten steigt in Heidelberg um 39 auf insgesamt 1.646 an. Das berichtet das Gesundheitsamt am Freitag. Von den Erkrankten sind 1.316 bereits genesen. Die Zahl der aktiven Fälle beträgt 316. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt auf 138,7

Corona in Heidelberg: Inzidenz-Wert sinkt leicht

Update vom 19. November, 13:30 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt in Heidelberg um 32 auf insgesamt 1.607 an. Das berichtet das Gesundheitsamt am Donnerstag. Von den Erkrankten sind 1.293 bereits genesen. Die Zahl der aktiven Fälle beträgt 300. Die 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 146,8.

Regelmäßiges Lüften gilt derzeit als wichtigstes Mittel gegen Corona-Infektionen an Schulen. Diese Regel gilt auch an den 54 Schulen in Heidelberg. Manche Eltern wollen zusätzliche Maßnahmen ergreifen ‒ und werden ausgebremst.

Update vom 18. November, 13:10 Uhr: Der positive Trend der letzten Tage hat weiter Bestand: Am Mittwoch (18. November) meldet das Gesundheitsamt für Heidelberg 31 Neuansteckungen mit dem Coronavirus, drei weniger als am Vortag und zehn weniger als vor einer Woche. Auch die 7-Tage-Inzidenz sinkt um 6,2 auf 151,1. Vor sieben Tagen lag die Inzidenz noch bei 175,9. Insgesamt haben sich 1.575 Menschen im Stadtgebiet mit Sars-Cov-2 infiziert, 1.270 sind wieder genesen. Aktuell gelten 291 Fälle als aktiv, einer mehr als am Dienstag.

Im Zusammenhang mit Covid-19 sind zwei weitere Heidelberger gestorben: die beiden Frauen waren zwischen 70 und 80 bzw. 80 und 90 Jahre alt. Weitere Informationen nennt das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises nicht. Damit steigt die Zahl der Corona-Toten in Heidelberg seit Beginn der Pandemie auf 14.

Corona: Schulen in Heidelberg bislang keine Infektions-Treiber

Update vom 17. November, 18:33 Uhr: Wie das Amt für Schule und Bildung der Stadt Heidelberg erklärt, sind Schüler in der Neckarstadt derzeit seltener an Corona erkrankt als der Bevölkerungsdurchschnitt. Insgesamt gibt es 22.000 Schülerinnen und Schüler an öffentlichen und privaten Schulen. Davon haben sich bislang 30 mit Covid-19 infiziert, das entspricht einer Quote von 1,4 Erkrankten pro 1.000 Schüler.

Ich bin sehr froh, dass sich das Infektionsgeschehen an unseren Schulen klar unter dem allgemeinen Niveau in der Stadt bewegt. Die Berichterstattung in den überregionalen Medien zeichnete zuletzt ein Bild, das zumindest auf die Heidelberger Situation nicht zutrifft“, erklärt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner. „Kitas und Schulen offen zu halten, ist unser erklärtes Ziel. Wir haben in der ersten Lockdown-Phase im Frühjahr erlebt, was es für Schülerinnen und Schüler und die ganze Familie bedeutet, wenn Präsenzunterricht und Betreuung ausfallen. Das müssen wir jetzt so gut und so lange es nur geht vermeiden. Dafür kann jede und jeder einzelne von uns Verantwortung übernehmen und sich an die geltenden Kontaktbeschränkungen, an Hygiene- und Abstandsregeln halten“, sagt Würzner.

Corona in Heidelberg: Inzidenz-Wert über 150 – der aktuelle Stand

Update vom 17. November, 12:45 Uhr: Wirken die Maßnahmen des „Lockdown light“ doch? Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises meldet für das Stadtgebiet Heidelberg am Dienstag (17. November) 34 neue Infektionen mit dem Coronavirus ‒ zwei mehr als am Vortag. Insgesamt wurden in Heidelberg 1.544 laborbestätigte Ansteckungen mit Sars-CoV-2 registriert. Auch die Zahl der von einer Coronainfektion genesenen Menschen steigt um 34 auf jetzt 1.242. 7-Tage-Inzidenz geht weiter zurück, auf aktuell 157,3. Auch die Zahl der aktiven Fälle sinkt um zwei auf 290.

Der traurige Grund: es gibt zwei weitere Corona-Tote. Bei den beiden verstorbenen Heidelbergern handelt es sich laut Gesundheitsamt um eine zwischen 90 und 100 Jahre alte Frau und einen zwischen 80 und 90 Jahre alten Mann. Nähere Informationen nennt das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis nicht.

Corona in Heidelberg: Männer husten mehreren Fußgängern ins Gesicht – Polizei sucht mit Beschreibung

Update vom 17. November, 9:15 Uhr: Die Polizei sucht aktuell nach zwei unbekannten Männern, die in der Heidelberger Altstadt grundlos eine 36-jährige Passantin angehustet haben. Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizei in Heidelberg bereits am Freitagabend (13. November) in der Bismarckstraße. In Höhe der Einmündung zur Luisenstraße hätten sich die beiden jungen Männer gegen 18:15 Uhr der Frau bis auf einen halben Meter genähert und ihr dann ohne Vorwarnung ins Gesicht gehustet. Wegen der Gehwegüberdachung konnte die Fußgängerin nicht ausweichen. Nach Angaben der Geschädigten sollen die beiden Männer auch andere Passanten angehustet haben. Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben:

  • zwischen 17 und 19 Jahre alt
  • „südosteuropäisches Erscheinungsbild“
  • einer der Männer hatte kurze schwarze Haare und trug eine dunkelblaue Jacke mit weißen Streifen

Zeugen, die das Verhalten der beiden Männer beobachtet haben und Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Heidelberg-Mitte unter 06221/99-1700 zu melden.

Corona in Heidelberg: Bundeskanzlerin appelliert an Bevölkerung

Update vom 16. November, 20:30 Uhr: Am Montagabend stellt Bundeskanzlerin Angela Merkel neue Empfehlungen im Kampf gegen das Coronavirus vor. Verschärfungen trifft sie zusammen mit den Ministerpräsidenten nicht, da sie sich bereits nächste Woche wieder treffen. Unter anderem appelliert Merkel, dass sich nur noch ein Haushalt mit EINEM anderen Haushalt treffen und dass auf private Feiern komplett verzichtet werden soll. Darüber hinaus soll jeder, der Erkältungssymptome zeigt, sofort in Quarantäne und einen Arzt konsultieren.

Update vom 16. November: In Heidelberg gibt es 32 neue Corona-Fälle, wie das Gesundheitsamt am Montag berichtet. Die Zahl der Infizierten steigt somit auf insgesamt 1.510 an. Von den Erkrankten sind 1.208 wieder genesen. Laut Gesundheitsamt gibt es in Heidelberg noch 292 aktive Fälle, das sind sieben weniger als am Vortag. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 161,0.

StadtHeidelberg
Einwohner160.355
OberbürgermeisterDr. Eckart Würzner (parteilos)

Update vom 15. November: Dem Gesundheitsamt wurden binnen eines Tages 12 Neuinfektionen gemeldet. Somit haben sich in Heidelberg bislang 1.478 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Genesenen steigt um 25 auf insgesamt 1.169 – derzeit gelten noch 299 Fälle als aktiv. Die 7-Tage-Inzidenz ist in den vergangenen 24 Stunden um 12,4 auf einen Wert von 161 gesunken. Seit Ausbruch der Pandemie sind in Heidelberg 10 Menschen an oder mit Covid-19 gestorben.

Corona in Heidelberg: Aktuelle Fallzahlen

Update vom 14. November: Am Samstagnachmittag veröffentlicht das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis die aktuellen Corona-Zahlen für Heidelberg. Demnach wurden dem Gesundheitsamt in den vergangenen 24 Stunden 44 Neuinfektionen gemeldet. Damit haben sich seit Ausbruch der Pandemie in Heidelberg bislang 1.466 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der aktiven Fälle klettert damit auf 312, 1.144 Personen sind wieder genesen. Die 7-Tage-Inzidenz liegt nun bei 173,4 – ein leichter Rückgang von 1,2 im Vergleich zum Vortag.

Corona in Heidelberg: „Dankeschein“ – Stadt bringt große Solidaritätsaktion auf den Weg

In Anbetracht des weiterhin äußerst dynamischen Infektionsgeschehens und dem damit verbundenen Teil-Lockdown, der seit November gilt und vor allem die Gastronomie, den Kulturbetrieb und Hotels hart getroffen hat, hat sich die Stadt Heidelberg eine besondere Aktion einfallen lassen, um der lokalen Wirtschaft in der Corona-Krise Unterstützung zu leisten.

Mit dem „Dankeschein“ startet die Wirtschaftsförderung zum Vorweihnachtsgeschäft eine große Solidaritätsaktion, die sich in erster Linie an Geschäfte, Gastronomie, Hotels, Dienstleistungsbetriebe, Kunst- und Kultureinrichtungen, (Solo-)Selbstständige, gemeinnützige Vereine und viele weitere richtet, die mit den wirtschaftlichen Folgen des Lockdown zu kämpfen haben.

Alle Heidelbergerinnen und Heidelberger, die mindestens 16 Jahre alt sind, erhalten voraussichtlich Anfang Dezember einen Dankeschein per Post. Dieser kann dann durch die Abgabe beim Einkauf in seinem oder ihrem Lieblingsladen, -friseur, -restaurant oder -künstler unterstützen. Denn: Pro Dankeschein gibt es für alle Teilnehmer einen Zuschuss der Stadt Heidelberg in Höhe von 10 Euro. Der Schein ist also nicht als Gutschein zu verstehen, sondern bringt ausschließlich den Empfängern einen finanziellen Vorteil. Weitere Informationen zur Stadt Heidelberg gibt es auf unserer Themenseite.

Betriebe, Einrichtungen und Vereine, die an der Aktion teilnehmen und vom Dankeschein profitieren wollen, können sich ab Dienstag, 17. November 2020, im Internet unter www.vielmehr.heidelberg.de registrieren. Teilnehmen kann, wer aufgrund der Corona-Landesverordnung vom 17. März 2020 (mit Ergänzungen vom 20. und 28. März) schließen musste.

Corona in Heidelberg: Inzidenz wieder über 170 – Stadt will Clubs fördern

Update vom 13. November: In Heidelberg gibt es laut dem zuständigen Gesundheitsamt 52 neue Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten seit Ausbruch der Corona-Pandemie auf 1.422 an. Von den Erkrankten sind 1.144 wieder genesen. Es gibt demnach noch 268 aktive Fälle. Das bedeutet - und diese Zahl macht Hoffnung - immerhin neun weniger als noch am Tag zuvor. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 10. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz steigt um 5,5 auf 174,6 an.

Corona in Heidelberg: Stadt will Clubs finanziell helfen

Update vom 12. November 18 Uhr: Die Stadt Heidelberg will Clubs in der Corona-Pandemie mit einem weiteren Soforthilfeprogramm fördern. Das schlägt die Verwaltung den Stadträten in der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildung am 19. November vor. Demnach will die Stadt anbieten, den Heidelberger Clubs einmalig die GEMA-Vergütungen für Livemusik-Veranstaltungen für das Jahr 2019 bis zu einem Betrag von 20.000 Euro zu erstatten.

„Die Clubszene ist unbestritten ein wichtiger Bestandteil des urbanen kulturellen Lebens unserer Stadt. Ich bin zuversichtlich, dass wir im Gemeinderat ein wichtiges Signal und auch ein konkretes Unterstützungsangebot an die Clubszene senden können“, betont Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

Corona in Heidelberg: Wer jetzt getestet wird

Update vom 12. November: Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises begrüßt, dass nach Aktualisierung der Teststrategie durch das Land Baden-Württemberg, Kontaktpersonen der Kategorie 1 weiter getestet werden. So sollen neben Menschen mit Corona-typischen Symptomen weiterhin auch „enge asymptomatische Kontaktpersonen und Haushaltsangehörige von Infizierten“ getestet werden. Das betrifft auch Menschen, die über die Corona-Warn-App ein „erhöhtes Risiko“ angezeigt bekommen.

Als zielführendes Mittel für die Unterbrechung von Infektionsketten werden wir die konsequente Testung von Kontaktpersonen der Kategorie 1 weiterhin umsetzen“, erklärt Dr. Andreas Welker, stellvertretender Leiter des Gesundheitsamts. In der Regel werden Kontaktpersonen fünf bis sieben Tage nach dem letzten Kontakt zu einer nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Person getestet.

Corona in Heidelberg: Neuinfektionen pendeln sich bei 40 ein

Derweil hat das Gesundheitsamt die aktuellen Zahlen für Donnerstag (12. November) bekannt gegeben: Im Vergleich zum Vortag wurden 39 Neuansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Die Gesamtzahl der Corona-Fälle liegt aktuell bei 1.370. 1.069 Personen haben eine Infektion mit Sars-CoV-2 überstanden. Derzeit gelten 291 Fälle als aktiv, 12 mehr als am Mittwoch. In Heidelberg sind bislang 10 Corona-Tote registriert worden. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 169,1 gefallen.

Corona in Heidelberg: Wieder 41 Neuansteckungen

Update vom 11. November, 13 Uhr: Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat die aktuellen Corona-Fallzahlen veröffentlicht. Demnach gab es in Heidelberg 41 neue Ansteckung mit Sars-Cov-2. Die Gesamtzahl der Infektionen beläuft sich jetzt auf 1.331, 1.042 sind mittlerweile wieder genesen. 279 Fälle gelten als „aktiv“. Die Zahl der Menschen, die an oder mit Covid-19 gestorben sind, bleibt bei 10. Die 7-Tage-Inzidenz ist leicht gestiegen auf 175,9.

Corona in Heidelberg: Lockdown bislang ohne spürbaren Rückgang der Infektionszahlen

Erstmeldung vom 11. November: Seit dem 2. November gelten bundesweit wieder strengere Maßnahmen im Kampf gegen das neuartige Coronavirus Sars-CoV-2. Kontakte sind auch in Heidelberg im öffentlichen Raum und privat auf maximal zehn Personen aus zwei Hausständen beschränkt; Bars, Cafés, Restaurants und Clubs sind für einen Monat ebenso geschlossen wie Theater, Museen oder Kinos. Bis Anfang Dezember bleiben auch öffentliche und private Sportstätten zu. Auf private Reisen soll verzichtet werden, in Hotels sind nur noch Übernachtungen im Rahmen von notwendigen Geschäftsreisen erlaubt. Auch für Trauerfeiern gelten strengere Regeln. So sind bei Bestattungen unter freiem Himmel höchsten 100 Menschen zugelassen. Zusätzlich besteht Maskenpflicht und Abstandsgebot.

Von den bundesweiten Kontakteinschränkungen verspricht sich die Politik eine Reduzierung der seit Oktober sprunghaft ansteigenden Corona-Neuinfektionen. Erklärtes Ziel: eine Überlastung des Gesundheitswesens vermeiden. Seit Beginn des zweiten Shutdowns scheinen die Maßnahmen in Heidelberg bislang nur geringfügig zu wirken. Immerhin hat sich die Zahl der Corona-Neuinfektionen aber auf knapp über 40 pro Tag stabilisiert (Stand: 10. November). Das entspricht einer 7-Tage-Inzidenz von 175. Am Dienstag (10. November) meldete das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreis für das Heidelberger Stadtgebiet 40 weitere Ansteckungen mit Sars-CoV-2.

Corona: Heidelberger Kliniken sind „vorbereitet“

Ein wichtiger Indikator für die Schwere der Pandemie ist die Zahl der Patienten, die wegen Corona intensivmedizinisch betreut werden müssen. Seit Beginn der zweiten Corona-Welle verbuchen die Krankenhäuser einen kontinuierlichen Anstieg an intensivpflichtigen Covid-Patienten. Aktuell sind deutschlandweit über 3.000 Intensivbetten von Corona-Patienten belegt, vor einem Monat waren es noch 500. Zwar listet das DIVI-Intensivregister noch knapp 7.000 freie Intensivbetten, dennoch sollte man sich von der Zahl nicht blenden lassen. Einerseits ist zu erwarten, dass die Belegung der Intensivbetten mit Covid-Patienten weiter zunimmt, da schwere Erkrankungen in der Regel erst mit einer Verzögerung von zwei bis drei Wochen nach Ansteckungen auftreten. Anderseits werden Intensivbetten auch für Patienten mit anderen akuten Erkrankungen (Herzinfarkt, Schlaganfall), nach Unfällen oder schweren Operationen benötigt.

Prof. Heeg zeigt die Prognose der Covid-Hospitalisierungen im November.

Auch wenn sich die Corona-Situation weiter zuspitzt, sehen sich die Kliniken in Heidelberg und Umgebung „gut vorbereitet, wie es Prof. Ingo Autenrieth, Leitender Ärztlicher Direktor des Uniklinikums, kürzlich im Rahmen einer Pressekonferenz verdeutlichte. Eine eigens eingerichtete Koordinierungsstelle leitet und verteilt die Corona-Patienten auf die 17 Krankenhäuser in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis. Bis die Shutdown-Maßnahmen greifen, rechnet man zumindest bis zum Ende dieser Woche mit weiteren Hospitalisierungen wegen Covid-19. Besonders Menschen über 60 Jahren müssten nach einer Corona-Infektion „deutlich häufiger und länger stationär versorgt werden als jüngere Betroffene”, erklärt Prof. Klaus Heeg, Ärztlicher Direktor Mikrobiologie und Hygiene an der Uniklinik. (rmx)

Rubriklistenbild: © HEIDELBERG24/Florian Römer

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