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Corona in Heidelberg: Nach bestätigtem Fall an IGH – Schüler weiterer Schulen in Quarantäne

Heidelberg – Seit Ausbruch der Corona-Pandemie haben sich über 500 Personen mit dem Virus infiziert – täglich kommen neue Fälle hinzu. Alle wichtigen Infos und Entwicklungen findest Du im Ticker:

  • Heidelberg: Insgesamt sind bisher 520 Menschen mit dem Coronavirus infiziert worden.
  • Corona-Fall an Internationaler Gesamtschule Heidelberg (IGH): 44 Schüler in Quarantäne
  • Aktuell gibt es 31 aktive Fälle (Stand: 25. September)

Update vom 24. September: Nachdem sich eine Person an der Internationalen Gesamtschule Heidelberg mit dem Coronavirus infiziert hat, werden 44 Schüler unter Quarantäne gestellt. Jetzt wird bekannt, dass auch zwei weitere Schulen in Heidelberg betroffen sind. Wie die RNZ berichtet, gibt es an der Marie-Baum-Schule einen positiven Coronafall in der 12. Klasse. 21 Personen werden vom Gesundheitsamt unter Quarantäne gestellt. Auch in der 9. Klasse der Johannes-Kepler-Realschule wird ein Coronafall gemeldet, 33 Kinder gelten als Kontaktpersonen und müssen sich in Isolation begeben.

Gute Nachrichten gibt es jedoch an der IGH: Die bisherigen Testergebnisse der Kontaktpersonen sind alle negativ zurückgekommen.

Corona in Heidelberg: 515 Infektionen – Zahl der Fälle steigt weiter

Update vom 23. September: In Heidelberg ist die Zahl der Corona-Infektionen um 4 auf insgesamt 515 gestiegen. Laut Gesundheitsamt sind aktuell 35 Menschen im Stadtgebiet aktiv infiziert und 473 wieder genesen. Die 7-Tages-Inzidenz in Heidelberg liegt aktuell bei 19,4.

Corona in Heidelberg: Bestätigter Fall an Schule – 44 Kinder in Quarantäne

Update vom 21. September: An der Internationalen Gesamtschule Heidelberg gibt es einen positiven Corona-Fall. Nach HEIDELBERG24-Informationen ist eine 9. Klasse der Realschule betroffen. Wie ein Sprecher der Stadt Heidelberg bestätigt, befinden sich aktuell 44 Mitschüler der positiv getesteten Person als direkte Kontaktpersonen in Quarantäne. Unter den Lehrern sei keine direkte Kontaktperson ermittelt worden. Alle betroffenen Schüler müssen sich nun auf Anordnung des Gesundheitsamts testen lassen. Für die Schüler, die sich aktuell in Quarantäne befinden, sei die Möglichkeit für einen Fernunterricht organisiert worden. „Der Schulbetrieb an der IGH kann im bisherigen Rahmen fortgesetzt werden“, so der Sprecher.

Unterdessen ist die Zahl der Corona-Infektionen in Heidelberg am Montag um 5 auf insgesamt 509 gestiegen. Nach Angaben des Landratsamts im Rhein-Neckar-Kreis gibt es im Stadtgebiet aktuell 42 aktive Fälle, 460 Personen sind bereits genesen.

Corona in Heidelberg: Nur wenige Neuinfektionen zu Schulbeginn

Update vom 14. September: Am Montag teilt das Gesundheitsamt mit, dass die Corona-Fälle in der Stadt Heidelberg um zwei Personen angestiegen sind. Die Gesamtzahl der Covid-19-Fälle liegt aktuell bei 476, davon sind 422 wieder genesen, 47 Fälle gelten in Heidelberg noch als „aktiv“. Im Rhein-Neckar-Kreis gibt es fünf Neuinfektionen, 82 Fälle gelten noch als aktiv.

Update vom 11. September: Das Gesundheitsamt meldet für das Stadtgebiet Heidelberg zehn weitere Neuinfektion mit dem Coronavirus. Damit gibt es in der Stadt seit dem Ausbruch der Pandemie 467 bestätigte Corona-Fälle. Derzeit gelten 43 Fälle als „aktiv“. Die Zahl der in Heidelberg an oder mit Corona verstorbenen Menschen liegt bei 7. 417 Personen sind von einer Infektion wieder genesen.

Corona in Heidelberg: Keine Maske in Bus und Bahn – das ist die beliebteste Ausrede

Update vom 9. September: Am Dienstagmorgen, 8. September, von 7 Uhr bis 13 Uhr kontrollieren mehr als 40 Beamte des Polizeipräsidiums Mannheim die Einhaltung der Maskenpflicht in Heidelberger Bussen und Bahnen. Unterstützt werden die Beamten durch den Kommunale Ordnungsdienst sowie Personal des RNV.

Masken-Kontrollen in der Straßenbahn (Symbolbild)

Während der Einsatzmaßnahme wurden insgesamt 111 Straßenbahnen und 77 Linienbusse und deren Haltestellen
kontrolliert. Die gezielten Kontrollen durch die Polizei haben gezeigt, dass viele Bürger den Ernst der Corona-Lage erkannt haben und sich verantwortungsbewusst verhalten.

Im Rahmen der Kontrollen war festzustellen, dass Fahrgäste in den Bussen und Straßenbahnen ihre Maske sehr diszipliniert tragen. Anders verhält es sich im Bereich der Haltestellen. Viele geben an, nicht gewusst zu haben, dass die Maskenpflicht schon in diesem Bereich gilt.

Corona in Heidelberg: Polizei stellt 879 Verstöße gegen die Maskenpflicht fest

Insgesamt wurden polizeilich 879 Verstöße gegen die Maskenpflicht festgestellt. Dabei liegt der eindeutige Schwerpunkt der Verstöße im nicht sachgerechten Tragen des Mundschutzes. Auf Ansprache und im sensibilisierenden Gespräch ermahnen die Beamten die Betroffenen. Lediglich zwei Personen weigern sich in Bus und Bahn einen entsprechenden Schutz zu tragen. Sie werden angezeigt und des Fahrzeugs verwiesen.

Corona in Heidelberg: Masken-Kontrollen in Bus und Bahn – Polizei mit 40 Mann im Einsatz

Update vom 8. September: Seit dem frühen Dienstagmorgen kontrollieren Beamte der Polizei in Heidelberg die Einhaltung der Corona-Maskenpflicht im öffentlichen Personenverkehr. Wie das Polizeipräsidium Mannheim mitteilt, sind 40 Polizisten gemeinsam mit dem Ordnungsdienst unterwegs, um die Einhaltung der Regeln in Bus und Bahn zu überwachen. „Das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes ist ein wichtiger Beitrag zur Minimierung des Infektionsrisikos und trägt zur Sicherheit im ÖPNV mit bei. Einzelne, die sich nicht an die geltende Ordnung halten, handeln verantwortungslos und rücksichtslos - vor allem gegenüber den Mitreisenden“, erklärt Polizeipräsident Andreas Stenger. „Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger im Hinblick auf die Einhaltung der geltenden Corona-Regeln sensibilisieren und damit auch weiterhin für Akzeptanz und Sorgfalt im Umgang mit anderen sorgen“, so der Polizeipräsident weiter.

Heidelberg: Am 8. September kontrolliert die Polizei verstärkt die Einhaltung der Maskenpflicht in Bus und Bahn. (Symbolbild)

Seit Anfang September droht bei Verstößen gegen die Maskenpflicht bundesweit (mit Ausnahme von Sachsen-Anhalt) ein Bußgeld von mindestens 50 Euro. Die Polizei hat angekündigt, die Kontrollen in Bahnen und Bussen von Heidelberg auch weiterhin fortzusetzen.

Corona in Heidelberg: Jetzt schließt der nächste Club in der Stadt

Update vom 6. September: Nach dem Ziegler und der halle02, fällt jetzt ein weiterer Club der Corona-Pandemie zum Opfer: Der Canoa-Club in der Neuenheimer Landstraße schließt noch an diesem Wochenende für immer seine Tore. Ende Juli gibt sich Betreiber des Canoa, William Pineda, noch zuversichtlich: „Da die Clubs momentan einfach nicht aufhaben dürfen haben wir versucht eine finanzielle Alternative auf die Beine zu stellen, um den Club in hoffentlich naher Zukunft dann auch wieder öffnen zu können“, gibt er auf Facebook bekannt und kündigt die Öffnung der Terrasse vor dem Club an.

Corona in Heidelberg: Canoa-Club im Keller des Restaurants Rossini muss schließen

Wie er der RNZ jetzt miteilt, habe er vom Bund zwar finanzielle Hilfe bekommen, die reiche jedoch nicht aus. Auch der Vermieter sei ihm entgegengekommen, doch bei fehlenden Einnahmen sei die Miete trotzdem nicht bezahlbar gewesen. Dass er jetzt schließen muss, bricht dem Kolumbianer das Herz. Wenn die Krise ausgestanden ist, will er versuchen wieder einen kleinen Club in Heidelberg aufzumachen in dem zu lateinamerikanischen Rhythmen getanzt werden kann.

Corona in Heidelberg: Kita-Kind positiv getestet – muss der Kindergarten jetzt schließen?

Update vom 4. September: Ein zweijähriges Kind wurde in Heidelberg positiv auf das Coronavirus getestet. Vorsichtshalber wurden die übrigen acht Kinder der Gruppe und fünf Betreuer der städtische Kindertagesstätte in der Bahnstadt am Gadamerplatz in Quarantäne geschickt. Der Kita-Betrieb kann eingeschränkt fortgesetzt werden. Da nicht mehr so viel Personal zur Verfügung steht, können die Kinder jedoch nur noch von 8 bis 16 Uhr betreut werden. Das berichtet die RNZ.

Die Eltern des infizierten Kindes hätten sich vorbildlich verhalten und ihren Nachwuchs beim Aufflammen der ersten Symptome nicht mehr in die Kita geschickt, sondern das Testergebnis abgewartet. Am 28. August hat das Zweijährige zuletzt die Kita besucht. Alle übrigen Eltern seien über den Vorfall informiert worden.

Es gibt 9 neue Fälle in Heidelberg. Insgesamt haben sich seit dem Ausbruch der Pandemie 431 Personen mit Corona infiziert, davon sind 389 wieder genesen. Es gibt noch 35 aktive Fälle in der Stadt.

Update vom 3. September: Auch am Donnerstag meldet das Gesundheitsamt einen weiteren Anstieg der Corona-Fälle in Heidelberg und im Rhein-Neckar-Kreis. Im Stadtgebiet steigt die Zahl der Infizierten im Vergleich zum Vortag um drei, im Rhein-Neckar-Kreis um zehn Fälle. Somit gibt es in Heidelberg insgesamt 31 aktive Fälle, im Rhein-Neckar-Kreis 105.

Stadt Heidelberg
aktive Fälle31
Fälle insgesamt384
Todesfälle7

Corona in Heidelberg: Umland verzeichnet höchsten Anstieg seit Beginn der Pandemie

Update vom 2. September: Die aktuelle Entwicklung bezüglich des Coronavirus im Raum Heidelberg folgt einem bundesweiten Trend. Am Mittag (Stand: 12 Uhr) vermeldet das Gesundheitsamt sechs neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der aktiven Fälle auf 33 Personen im Stadtgebiet. Berücksichtigt man aber das Heidelberger Umland mit ein, so ergibt sich ein weit problematischeres Bild. Mit 18 Neuinfizierten am vergangenen Wochenende verzeichnet die Region den größten Anstieg seit der Anfangszeit der Corona-Pandemie im März. Am heutige Dienstag (2. September) kommen im gesamten Rhein-Neckar-Kreis weitere fünf Personen hinzu – alle Fälle in den jeweiligen Kommunen in der Übersicht.

Update vom 1. September: Es gibt einen neuen Corona-Fall in Heidelberg. Insgesamt haben sich seit Ausbruch der Pandemie 413 Personen mit dem Virus infiziert, davon sind 378 wieder genesen. Es gibt noch 28 aktive Fälle.

Corona in Heidelberg: Studenten bleiben Uni fern – so viele Zimmer stehen leer

Update vom 31. August: In Heidelberg ergattert in normalen Jahren nur jeder dritte Bewerber eine Studentenbude. In Zeiten von Corona hat sich das allerdings geändert. Denn viele Studenten bleiben in diesem Jahr der Hochschule fern – was auch die sonst äußerst angepannte Suche nach bezahlbarem Wohnraum beeinflusst.

Zum 1. September stehen in Heidelberg noch 200 Zimmer leer. Einer der Gründe dafür ist das Fernbleiben internationaler Studenten. „Die Studierenden werden sich in diesem Semester erheblich leichter tun, ein Zimmer zu erhalten, als es sonst üblich ist zum Wintersemester“, meint Krstimir Krizaj vom Studierendenwerk Ulm. In Heidelberg liegt der Anteil ausländischer Wohnheimbewohner zwischen 35 und 40 Prozent.

Ein weiterer Grund für die leeren Studentenwohnungen besteht allerdings auch darin, dass sich Studenten die eigene Bude oder sogar das Studieren nicht leisten können. Denn mit dem Wegfallen von Nebenjobs in der Krise ist nicht genug Geld dafür da. In Heidelberg geht man daher nur von einer Bewerberzahl von etwa 4.600 Personen aus – im Vorjahr waren es noch knapp 6.000! Allerdings wolle man, laut Sprecher Timo Walther, im Wintersemester wieder mehr Präsenzlehre anbieten. Damit müssen die Studenten nach Heidelberg ziehen und können den Unterricht nicht mehr weiter online verfolgen.

In Heidelberg gibt es aktuell 32 aktive Fälle. Insgesamt haben sich seit Corona-Ausbruch 412 Menschen infiziert, 373 sind genesen.

Corona in Heidelberg: Weitere Fälle bei Gaster Wellpappe

Update vom 28. August, 10:50 Uhr: Nach der Flächentestung beim Heidelberger Unternehmen Gaster Wellpappe liegen weitere Laborergebnisse vor. Hintergrund der kurzfristig organisierten Flächentestung ist ein in der vergangenen Woche bekannt gewordener Covid-19-Fall im Unternehmen. Die Heidelberger Firma hat daraufhin eigenverantwortlich seinen Mitarbeitenden freiwillige Testungen angeboten. „Hierbei konnten zunächst weitere 29 Virusnachweise ermittelt werden“, sagt der stellvertretende Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Andreas Welker.

Bei Gaster Wellpappe sind mehrere Corona-Fälle ausgebrochen.

Im Rahmen der Flächentestung sind weitere sechs positiv auf SARS-CoV-2 getestete Personen ermittelt worden. Derweil stehen insgesamt noch drei Testergebnisse aus. Die Gesamtzahl der infizierten Mitarbeitenden liegt nach aktuellem Kenntnisstand bei 35 Personen. Hiervon haben fünf Personen ihren Wohnsitz im Stadtgebiet Heidelberg, 20 Personen wohnen im Rhein-Neckar-Kreis, die restlichen Personen verteilen sich auf umliegende Stadt- und Landkreise.

Mehr Infos unter www.rhein-neckar-kreis.de/coronavirus

Für die im Rhein-Neckar-Kreis und Stadtgebiet Heidelberg lebenden positiv getesteten Personen wird entsprechend Quarantäne verfügt und die Kontaktpersonen ermittelt. „Sobald alle Testergebnisse abschließend vorliegen, werden wir die Öffentlichkeit wieder informieren“, so der stellvertretende Gesundheitsamtsleiter. (PM/esk)

Corona in Heidelberg: Keine Großveranstaltungen bis Silvester

Update vom 27. August, 17:30: Neben Reiserückkehrern gelten vor allem private Feiern wie Hochzeiten als eine der Hauptursachen für die steigenden Infektionszahlen. Daher ist von Kanzlerin Angela Merkel eine bundeseinheitliche Linie angestrebt worden – doch daraus wird zunächst nichts. Hier können sich Bund und Länder auf keine einheitliche Linie einigen. Anders sieht es bei Verstößen gegen die Maskenpflicht aus: Hier soll ein Bußgeld von mindestens 50 Euro drohen - überall, abgesehen von Sachsen-Anhalt.

Update vom 27. August, 11:20 Uhr: Am Donnerstag treffen sich die Ministerpräsidenten der Länder sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Corona-Konferenz. Dabei sprechen sie über Lockerungen und Verschärfungen der Corona-Regeln. Laut dpa-Informationen, will Merkel die Großveranstaltungen bis Neujahr verbieten und private Feiern bis zu 25 Teilnehmern erlauben. Außerdem soll das Bußgeld für Masken-Verweigerer auf mindestens 50 Euro erhöht werden.

Währenddessen gibt das Gesundheitsamt die neuen Zahlen für Heidelberg bekannt. Es gibt sechs neue und insgesamt noch 34 aktive Fälle. Insgesamt haben sich in Heidelberg 398 Personen mit dem Virus infiziert, 357 sind wieder genesen.

Corona in Heidelberg: Ausbruch in Firma – Stadt will Testzentrum wieder in Betrieb nehmen

Update vom 26. August: In Heidelberg gibt es drei neue Corona-Fälle. Damit steigt die Zahl der Infizierten insgesamt auf 392. Davon sind bereits 356 wieder genesen. Es gibt 29 aktive Fälle.

Update vom 25. August, 11:37 Uhr: 60 der 150 Mitarbeiter von Gaster Wellpappe in Heidelberg-Pfaffengrund haben sich vergangenen Woche auf das Coronavirus testen lassen. Seit Montag steht fest: mindestens 29 Personen sind infiziert. Wer das Virus in die Firma "mitgebracht" hat, ist aufgrund der milden Symptome der Erkrankten nicht einfach nachzuvollziehen. Am Dienstag sollen die Testergebnisse der zweiten Testrunde vorliegen. Wie die RNZ berichtet, leben 17 der Infizierten im Rhein-Neckar-Kreis, fünf in Heidelberg und die sieben in anderen Stadt- und Landkreisen.

Laut RNZ haben die infizierte Mitarbeiter von Gaster Wellpappe zwischen Test und Ergebnis noch gearbeitet. Teilweise mit den Kollegen, die einen negativen Corona-Test vorweisen können. Ein paar Familienangehörige der erkrankten Mitarbeiter seien jedoch wiederum erkrankt.

Ob das Unternehmen in Heidelberg immer die Hygienemaßnahmen einhaltet, ist unklar. Weder Gaster Wellpape noch das Gesundheitsamt nehmen dazu Stellung. Die Stadt Heidelberg sieht jedoch Grund genug, wieder das Abstrichzentrum auf dem Kirchheimer Messplatz "in Kürze" wieder in Betrieb zu nehmen. Dies war seit dem 1. Juli wegen der geringen Fallzahlen geschlossen worden.

Corona in Heidelberg: Um Infektionen zu vermeiden – Maßnahmen auf der Neckarwiese

Update vom 25. August: „Das Verhalten einiger Menschen auf der Neckarwiese in den Nächten des „Corona-Sommers“ hält Stadt und Polizei auf Trab“, das schreibt die Stadt Heidelberg zu Beginn in einer Pressemitteilung. Es kommt immer wieder vor, dass die Neckarwiese geräumt werden muss – wie beispielsweise in der Nacht auf den 16. August. Anwohner sind genervt vom ständigen Lärm und vor Ort werden nicht immer die Corona-Regeln eingehalten. Polizei und Stadt Heidelberg müssen deshalb erneut Maßnahmen ergreifen.

Damit es zu keinen weiteren Infektionen kommt“, sind folgende Maßnahmen geplant:

  • Weniger Licht
  • Zufahrt zur Neckarwiese in der Nacht erschweren
  • Erhöhte Präsenz von Polizei und kommunalem Ordnungsdienst
  • Neue Schilder mit Hinweisen der Corona-Verordnung

Die Coronavirus-Pandemie verlangt uns allen einiges ab. Wir als Stadt möchten deshalb ermöglichen, dass die Neckarwiese weiterhin zur Erholung zur Verfügung steht“, sagt Ordnungsbürgermeister Wolfgang Erichson und betont: „Aber das geht nur, wenn sich alle an die Spielregeln halten. Bitte feiern und genießen Sie friedlich und mit Abstand, damit wir die Wiese nicht räumen müssen. Für die Unvernunft Einzelner müssen sonst alle büßen.“

Heidelberg: Corona-Ausbruch in Firma – fast 30 Infizierte

Meldung vom 24. August: Seit März werden die Corona-Fälle in Deutschland gemeldet. Auch das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, das für Heidelberg zuständig ist, veröffentlicht täglich den neusten Stand für die Universitätsstadt. Während es zu Beginn der Pandemie oftmals rasante Anstiege gab, sah es zu Sommerbeginn schon wieder besser aus. Aufgrund der strengen Corona-Regeln sanken die Fallzahlen wieder. Für einen kurzen Moment hatte Heidelberg nur noch einen aktiven Corona-Fall.

Corona in Heidelberg: Ausbruch in Firma – fast 30 Infizierte

Doch durch neue Lockerungen, den vielen Reise-Rückkehrern und dem teilweise zu sorglosen Umgang unter den Menschen steigen die Fallzahlen wieder. So beträgt die Zahl der aktiven Corona-Infizierten in Heidelberg beispielsweise am 21. August bereits über 20.

Allerdings machen die aktuellen Zahlen in Heidelberg nochmal einen weiten Sprung nach oben. Grund: Eine Firma in Pfaffengrund wird zum Corona-Hotspot. Bei der Firma handelt es sich um Gaster Wellpappe, wie das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis auf HEIDELBERG24*-Nachfrage bestätigt. 29 Personen sind positiv auf das Virus getestet worden. Die Infizierten kommen aus verschiedene Stadt- und Landkreise. Von 60 weiteren stünden die Testergebnisse noch aus. Auch eine freiwillige Flächentestung aller 150 Mitarbeiter solle noch durchgeführt werden. Die Ergebnisse sollen in zwei Tagen vorliegen.

Nach dem Corona-Ausbruch in einer Heidelberger-Firma stehen noch Tests aus (Symbolfoto).

In Absprache mit der Firma Gaster Wellpappe wird daher seitens des Gesundheitsamtes des Rhein-Neckar-Kreises eine erneute Testung der restlichen Mitarbeitenden, die sich aktuell nicht im Urlaub oder Krankenstand befinden, am 24. August durchgeführt", heißt es am Montag in einer Mitteilung vom Landratsamt.

Heidelberg: Corona-Ausbruch in Firma – wie konnte das passieren?

Wer das Coronavirus in die Firma in Heidelberg geschleppt hat, ist noch unklar. „Da viele der positiv getesteten Personen keine oder nur sehr schwache Symptome hatten, konnte bislang nicht ermittelt werden, wie es zu diesem Infektionsgeschehen kam“, heißt es in der Mitteilung. Im engen Austausch mit der Firma Gaster Wellpappe werde nun das Gesundheitsamt weitere Maßnahmen und Vorgehensweisen abstimmen. Eine Schließung des Unternehmens sei aktuell nicht geplant. Für die im Rhein-Neckar-Kreis und Stadtgebiet Heidelberg lebenden positiv getesteten Personen wird Quarantäne verfügt und die Kontaktpersonen ermittelt.

Unberücksichtigt eventueller weiterer Fälle des heutigen Tages liegt die 7-Tages-Inzidenz des Rhein-Neckar-Kreises und der Stadt Heidelberg damit bei 16, 7 (Rhein-Neckar-Kreis: 16,2 und Stadt Heidelberg: 18,1). jol

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld

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