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Corona in Heidelberg: Bei diesem Verhalten in der Fußgängerzone drohen hohe Strafen

In der Fußgängerzone in Heidelberg herrscht Maskenpflicht.
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In der Fußgängerzone in Heidelberg herrscht Maskenpflicht.

Heidelberg - Wer ein Geschäft in der Fußgängerzone verlässt, der muss die Maske weiterhin aufbehalten. Er darf sie auch nicht abziehen, wenn er Durst oder Hunger hat:

Update vom 21. Oktober, 13:48 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt um acht auf insgesamt 690, davon sind bereits wieder 599 genesen. In Heidelberg gibt es noch 84 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 45.

Update vom 21. Oktober: Seit dem 17. Oktober gilt in der Altstadt die ausgeweitete Maskenpflicht. Wer sich beispielsweise in der Fußgängerzone, Unteren Straße oder am Bismarckplatz aufhält, der muss ab sofort einen Mundschutz tragen. Die strenge Regel kennt dabei fast keine Ausnahmen. Nur Kinder bis zum 6. Lebensjahr und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Masken tragen können, sind von der Verschärfung ausgenommen.

Was wiederum nicht erlaubt ist, ist die Maske abzuziehen, wenn man etwas außerhalb einer Gastronomie essen will. Der Verzehr von Speisen und Getränken im Gehen ist verboten. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Heidelberg hervor. Beim Verstoß gegen die Maskenpflicht kann ein Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro drohen. Wir müssen also vorerst auf unseren Kaffee „to go“ in der Fußgängerzone verzichten.

Corona in Heidelberg: Polizei sprengt Party – und entdeckt dabei Schreckliches

Update vom 20. Oktober: In der Nacht auf Sonntag (18. Oktober) spielen sich in Heidelberg unglaubliche Szenen ab – zumindest in Zeiten der Corona-Krise. Ein Gastwirt lässt 60 Party-Gäste auf nur 40 Quadratmetern feiern und verstößt damit „eklatant gegen die Coronavirus-Vorschriften“. Das schreibt die Stadt Heidelberg in einer Pressemitteilung.

Die Polizei wird auf den Verstoß aufmerksam und fährt zur Örtlichkeit. Dort angekommen, stellt sie Unglaubliches fest: Die Gäste tanzen eng beieinander auf den Tischen. Die Beamten lösen die Veranstaltung mit mehreren Streifenwagen und Kräften der Sicherheitspartnerschaft sofort auf. Beim Blick auf die Datenblätter bemerken die Ordnungshüter schnell, dass diese nicht richtig ausgefüllt sind. Wo sich das Lokal befindet, ist nicht klar. Eine Sprecherin der Stadt kann nur bestätigten, dass es nicht in der Altstadt zu finden ist.

Die Stadt Heidelberg erstattet gegen den Gastwirt Anzeige. Falls es zu einem Wiederholungsfall kommt, droht dem Mann die Schließung seines Lokals nach dem Infektionsschutz. Darüber hinaus wird gegen den Gastwirt ein Zuverlässigkeitsverfahren nach dem Gaststättengesetz eingeleitet. Ein hohes Bußgeld kann der Mann ebenfalls erwarten.

In Heidelberg steigt die Zahl der Corona-Infizierten innerhalb eines Tages um sieben auf 682. Am Dienstag, 20. Oktober, gibt es noch 79 aktive Fälle und bereits 596 Genesene. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz bleibt bei 48,1.

Corona in Heidelberg: Alarmstufe Rot fast erreicht – diese Woche wird kritisch

Update vom 19. Oktober, 13:18 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt in Heidelberg um sieben auf 675. Von den Infizierten sind bereits 584 wieder genesen. Es gibt noch 84 aktive Fälle in Heidelberg.

Heidelberg steht kurz vor der Alarmstufe Rot. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz beträgt 48,1. Zum Vergleich: Am Freitag lag sie noch bei 39,4. Wenn der Zahl so schnell ansteigt, wird die Stadt noch diese Woche den Wert von 50 überschreiten. Falls die dritte und höchste Pandemie-Warnstufe erreicht ist, können weitere Maßnahmen beschlossen werden.

Ab Montag gilt grundsätzlich in ganz Baden-Württemberg Alarmstufe Rot. Die Maßnahmen, die bei einer außerordentlichen Kabinettssitzung getroffen wurden, hat die Stadt Heidelberg allerdings schon vor eine Woche entschieden.

Corona in Heidelberg: Erste soziale Einrichtung muss wegen Pandemie schließen

Update vom 19. Oktober: Die erste soziale Einrichtung muss in Heidelberg unter anderem wegen der Corona-Krise zumachen. Es handelt sich dabei um die Tagesstätte des Diakonische Werks der Evangelischen Kirche Heidelberg in der Plöck. Das berichtet die RNZ. Aufgrund von Tariferhöhungen muss der Verband rund 30.000 einsparen und deshalb die Tagesstätte, die von rund 40 psychisch Kranken besucht wird, schließen.

Durch die Pandemie fehlen wichtige Einnahmen, wie die selbst generierten Einkünfte und Kirchensteuer. „So leid es uns um die Tagesstätte tut, wir können dieses Angebot nicht aufrechterhalten“, so Martin Heß, Diakonie-Geschäftsführer, gegenüber der RNZ und fügt hinzu: „Corona setzte eine Kette von Ereignissen in Gang, wozu auch gehörte, dass die Stadt ihre Verträge mit uns im Mai gekündigt hat“, erklärt Heß seinen Handlungsdruck. Zum Jahresende wird die Tagesstätte schließen.

Corona in Heidelberg: Alarmstufe gelb – Stadt muss Verschärfungen einläuten

Meldung vom 17. Oktober: Seit wenigen Wochen geht die Zahl der Infektionen in Heidelberg wieder nach oben. Die Stadt überschreitet sogar den Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche – und das zieht verschärfte Maßnahmen mit sich. Seit Freitag (16. Oktober) gelten in Heidelberg strengere Regeln, wie eine erweiterte Maskenpflicht. Außerdem reaktiviert die Stadt die Info-Hotline zur Corona-Lage.

Die Stadt Heidelberg muss nicht nur den Weihnachtsmarkt in der Altstadt absagen, sondern zu weiteren drastischen Maßnahmen greifen. So sind Privatveranstaltung, wie Hochzeiten oder Geburtstage, in privaten Räumen nur noch mit maximal 15 Teilnehmern erlaubt. In öffentlichen oder angemieteten Räumen sind nur 25 Personen erlaubt. Wer gegen diese Verschärfungen verstößt, muss mit einem Bußgeld bis zu 2.500 Euro rechnen.

Außerdem wird die Maskenpflicht erweitet. Nun muss auch an folgenden Plätzen ein Mundschutz getragen werden:

in der Fußgängerzone in der Altstadt
auf dem Bismarckplatz
auf dem Bahnhofsvorplatz (Willy-Brandt-Platz)
auf Wochenmärkten
auf anderen Märkten, wie Flohmärkte.

Hier gilt überall Maskenpflicht

Die Bereiche in Heidelberg, in denen die Maskenpflicht gilt, werden vor Ort unter anderem durch Schilder ausgewiesen. Wer gegen das Maskengebot verstößt, muss ein Bußgeld von mindestens 70 Euro zahlen.

Corona in Heidelberg: Stadt reaktiviert Info-Hotline

Aufgrund steigender Infektionszahlen reaktiviert die Stadt Heidelberg ihre Info-Hotline zur Corona-Pandemie. Unter der Telefonnummer 06221/321 8212 gibt es seit Freitag (16. Oktober) wieder rund um die Uhr Ansagen zur aktuellen Corona-Lage in Heidelberg. Die Stadt hatte das Service-Angebot im Juni vorerst eingestellt, da immer weniger Bürger die Nummer anwählten. Im März und April hatten hingegen täglich mehrere Hundert Menschen das Angebot genutzt – in der Spitze waren es fast 700 Anrufer an einem Tag. Insgesamt haben seit Beginn der Pandemie über 11.000 Personen die Nummer gewählt.

Corona in Heidelberg: Aktuellen Fallzahlen – Inzidenz fast bei 40

In Heidelberg steigt am Freitag die Zahl der Infizierten um 14 auf 640 an. Von den Infizierten sind bereits wieder 558 genesen. Es gibt noch 75 aktive Fälle in Heidelberg. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind sieben Menschen gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 39,4. jol

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