Corona in Baden-Württemberg

Grundschule in Göppingen wegen Corona wieder geschlossen – 250 Schüler werden getestet

Baden-Württemberg – Eine Grundschule in Göppingen ist wegen des Coronavirus geschlossen worden. Am Montag soll im Land wieder der Regelbetrieb in Kitas und Grundschulen starten. Folgen dann weitere Schließungen?

  • Coronavirus: Die aktuellen Entwicklungen und Fallzahlen in Baden-Württemberg.
  • Ab 29. Juni Rückkehr zum Regelbetrieb an Kitas und Grundschulen.
  • Neue Corona-Verordnung von Baden-Württemberg gilt seit Juni.
  • Maskenpflicht und Abstandsregel bleiben, Großveranstaltungen bis November verboten.

Update vom 30. Juni: Am 1. Juli werden die Kontaktbeschränkungen in Baden-Württemberg gelockert. Alle Infos und neusten Entwicklungen findest Du in unserem neuen Corona-Ticker für Baden-Württemberg.

Update vom 27. Juni: Eine Grundschule in Göppingen ist wegen des Coronavirus geschlossen worden. Bei einem Kind, das die Schule besuche, sei eine Infektion mit dem Virus festgestellt worden, teilte ein Sprecher der Stadt Göppingen am Freitagabend mit. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt bleibe die Grundschule daher bis einschließlich Mittwoch geschlossen. An diesem Samstag sollten Schüler und Lehrer auf das Coronavirus getestet werden. An der Uhland-Grundschule werden rund 250 Schüler in zwölf Klassen unterrichtet, wie auf der Internetseite der Stadt zu lesen ist.

Seit Mitte Juni gibt es an allen Schulen im Südwesten einen Unterricht im Schichtbetrieb im Wechsel mit dem Fernunterricht und mit einem abgespeckten Stundenplan. An diesem Montag sollen Kitas und Grundschulen in eine Art Regelbetrieb starten. Das Abstandsgebot in den Einrichtungen wird dann fallen. Die grün-schwarze Landesregierung von Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) stützt sich dabei auf eine Studie mit Kindern bis zu zehn Jahren. Sie hat ergeben, dass Kinder keine Treiber der Corona-Infektionen sind.

Baden-Württemberg: Ab Montag gehen Grundschulen und Kitas in Regelbetrieb über – folgen dann weitere Schließungen?

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte nicht ausgeschlossen, dass Kitas und Grundschulen wieder geschlossen werden müssen, falls es Corona-Infektionsherde gibt. Ob es sich bei der Uhland-Schule um die erste Schule in Baden-Württemberg handelt, die wegen des Virus wieder schließen musste, war zunächst unklar.

Ab Montag startet Regelbetrieb in Kitas und Grundschulen – diese Regeln gelten

Update vom 26. Juni: Von diesem Montag an sollen Grundschulen und Kitas im Südwesten zum Regelbetrieb zurückkehren, soweit dieser in Corona-Zeiten möglich ist. Die Gewerkschaft GEW rechnet aber weiter mit Einschränkungen. Einige Kitas hätten zum Beispiel ihre Öffnungszeiten reduziert, sagte GEW-Landesgeschäftsführer Matthias Schneider am Freitag in Stuttgart.

In den Grundschulen gebe es einen veränderten Stundenplan. Grund dafür sei der Mangel an Personal und geeigneten Räumen. Der Fachkräftemangel - auch in den Kitas - habe sich in Corona-Zeiten noch verschärft, meinte Schneider.

Baden-Württemberg: Rückkehr in Grundschule und Kita am Montag – diese Regeln gelten

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte von einer Rückkehr zu einem Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen gesprochen. Das Abstandsgebot wird in Kitas und Grundschulen fallen. Kinder aus einer Gruppe sollen sich aber in den Kitas und auch in den Grundschulen nicht mit Kindern aus anderen Gruppen durchmischen. In Grundschulen soll der tägliche Unterricht zeitlich versetzt für die verschiedenen Klassen beginnen. Schwerpunkte des Unterrichts sollen Mathe, Deutsch und Sachkunde sein. Es gilt aber weiterhin keine Schulpflicht: Kinder, die etwa aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Schule kommen möchten, sollen weiter zu Hause unterrichtet werden.

Am Montag, 29. Juni startet in Baden-Württemberg der Regelbetrieb in Schulen und Kitas.

Corona-Pandemie: Mitte März mussten Schulen und Kitas in Baden-Württemberg schließen

Mitte März hatten die Schulen in Baden-Württemberg wegen des Corona-Virus komplett geschlossen. Die Abschlussklassen sind bereits seit dem 4. Mai zurück in die Schulen gekehrt, die Viertklässler seit Mitte Mai. Seit Mitte Juni gibt es an allen Schulen in Baden-Württemberg einen Unterricht im Schichtbetrieb im Wechsel mit dem Fernunterricht und mit einem abgespeckten Stundenplan.

Corona-Ausbruch: Baden-Württemberg will keine NRW-Touristen mehr reinlassen

Update vom 25. Juni, 20:45 Uhr: Die Zahl der mit dem Coronavirus Infizierten ist in Baden-Württemberg auf mindestens 35.486 gestiegen. Das waren 30 mehr als am Vortag, wie das Sozialministerium am Donnerstag in Stuttgart mitteilte. Etwa 33.223 Menschen sind wieder genesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg auf 1.830. Derzeit seien geschätzt noch 433 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert. Die Reproduktionszahl wurde vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg weiterhin mit 1,38 angegeben.

Infizierte insgesamtdavon genesenaktive FälleTodesfälleStand
Zahlen vom Sozialministerium35.486 (+30)33.2234331.830 (+3)25. Juni

Corona in Baden-Württemberg: Bundesland macht für NRW-Touristen dicht

Update vom 25. Juni, 13:30 Uhr: Auch Baden-Württemberg will Reisende aus dem nordrhein-westfälischen Corona-Risikogebiet nicht mehr im Land übernachten lassen. Das Beherbergungsverbot für Besucher aus einem Kreis mit erhöhtem Infektionsgeschehen soll schnell in Kraft treten. Es gelte, sobald die Verordnung vom Sozial- und vom Wirtschaftsministerium notverkündet werde, teilte am späten Mittwochabend das Staatsministerium in Stuttgart mit. Hintergrund ist der Corona-Ausbruch im Kreis Gütersloh. In dessen Folge hatten Bayern und Niedersachsen bereits Beherbergungsverbote beschlossen, Schleswig-Holstein erließ eine Quarantäneregelung.

Maßgeblich sei, ob die Zahl der Neuinfektionen in dem Heimatkreis der Betreffenden in den vergangenen sieben Tagen vor der Anreise pro 100.000 Einwohner höher als 50 war, teilte die Corona-Lenkungsgruppe des Landes Baden-Württemberg mit. Das Verbot beziehe sich dann auf Hotels, Gasthöfe und Pensionen, Ferienwohnungen, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und vergleichbare Einrichtungen. Ausnahmen gelten laut Lenkungsgruppe für Personen, die mit einem ärztlichem Attest belegen können, nicht infiziert zu sein. Ebenso sollen Ausnahmen möglich sein, wenn der Infektionsausbruch in einem Landkreis räumlich klar eingegrenzt werden kann.

Übrigens: Nach dem massiven Corona-Ausbruch in der Tönnies-Fleischfabrik in Gütersloh machen sich viele Verbraucher sorgen: Haben die Tiere das Virus auf den Menschen übertragen? Ist eine Infektion über Viren-belastetes Fleisch möglich? Wie erkenne ich Fleischprodukte aus der Tönnies-Fabirk? HEIDELBERG24 beantwortet alle Fragen zum Tönnies-Fleisch.

Corona Baden-Württemberg: Erschreckendes Forschungsergebnis – viele Infizierte nicht lange immun?

Update vom 24. Juni, 16:16 Uhr: Wer sich einmal mit dem Coronavirus infiziert hat, der ist für die nächsten drei Jahre erst einmal geschützt. Diese Meinung vertreten viele Experten. Heißt es beispielsweise vom Robert-Koch-Institut: „Die Erfahrungen mit anderen Coronaviren-Infektionen (SARS und MERS) deuten darauf hin, dass die Immunität bis zu drei Jahre anhalten könnte“ – doch neuste Studien aus China beweisen nun das Gegenteil.

Wie Focus berichtet, haben Forscher 64-Patienten aus der Region Wanzhou auf ihre Antikörper getestet. Die eine Hälfte der Probanden hat Corona-Symptome aufgezeigt, die andere nicht. Das Ergebnis der Studie: Nach acht Wochen ist die Anzahl der Antikörper in der ersten Gruppe (ohne Symptome) um 81 Prozent zurückgegangen. Bei der Gruppe mit Symptomen um rund 62 Prozent. Nach einem Vierteljahr hat man bei den Probanden ohne Symptomen schon gar keine Antikörper mehr feststellen können, die anderen haben noch 13 Prozent Antikörper. Außerdem haben die Forscher festgestellt, dass die erste Gruppe weniger Zellproteine besitzen. Diese dienen der Immunabwehr gegen das Coronavirus.

Die Forschung aus China kommt also zu dem Schluss, dass sich Infizierte, die keine Symptome hatten, bereits nach wenigen Monat erneut mit Corona anstecken können. Auch ein Fall in Lörrach, bei dem sich ein Patient erneut mit Covid-19 infiziert hat, lässt darauf schließen. Die Wissenschaftler haben außerdem herausgefunden, dass diese Patienten länger Corona-Viren ausscheiden. Statt angenommen 14 Tagen gehen die Forscher von mindestens 19 Tagen aus.

Die Studienergebnisse bedeuten aber nicht zwingend, dass sich Menschen ohne nachweisliche Antikörper wieder mit dem Coronavirus infizieren können. Oft werden Immunzellen im Körper bei den Studien vernachlässigt, die das Virus selbst bekämpfen. Es gibt zudem noch keine verlässlichen Erkenntnisse, wie hoch der Antikörperspiegel sein muss, um vor einer zweiten Ansteckung zu schützen.

Corona Baden-Württemberg: Neue Lockerung beim Kontaktverbot  – das ist ab 1. Juli erlaubt

Update vom 24. Juni: Dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium wurden am Dienstag (23. Juni) vom Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 44 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16.00 Uhr). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.419 an. Davon sind ungefähr 33.147 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 446 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Update vom 23. Juni, 16 Uhr: In Baden-Württemberg werden weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen erlassen. Ab nächster Woche (1. Juli) sollen sich wieder 20 Menschen in der Öffentlichkeit treffen dürfen, wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag in Stuttgart sagte. Bisher lag die maximale Personengrenze bei 10 Personen. Auch öffentliche Tagungen, Kongresse, Messen und kleinere Sportevents mit bis zu 100 Menschen sind vom 1. Juli an
wieder möglich.

Größere Messen, auch mit mehr als 500 Personen, sollen in Baden-Württemberg wieder ab dem 1. September öffnen dürfen. Die grün-schwarze Koalition einigt sich am Dienstag (23. Juni) auf diese Lockerung. Allerdings könne dies nur geschehen, wenn die Infektionslage weiterhin entspannt bleibe und Hygieneregeln auf den jeweiligen Messen eingehalten würden. „Die Messebranche leidet massiv unter den Corona-bedingten Einschränkungen“, begründete Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) den Schritt. Es sei dringend geboten, der Messebranche eine klare Öffnungsperspektive für das wichtige Herbstgeschäft zu geben, solange die Infektionszahlen weiterhin niedrig bleiben. „Die aktuell niedrigen Infektionszahlen ermöglichen uns, weitere Lockerungen in Aussicht zu stellen“, bestätigte auch Sozialminister Manfred Lucha (Grüne). Großveranstaltungen, wie Volksfeste oder Fußballspiele, seien allerdings weiterhin bis Ende Oktober verboten.

Corona Baden-Württemberg: Winfried Kretschmann sorgt für Skandal – Beweisfoto!

Update vom 22. Juni, 14 Uhr: Aufregung um Ministerpräsident Winfried Kretschmann: Der Grüne-Politiker wird am Flughafen in Berlin-Tegel ohne Maske erwischt. Der 72-Jährige sitzt ohne Mundschutz am Terminal und benutzt gerade seinen Laptop. Ein Foto, das tausendfach auf den Sozialen Netzwerken geteilt wird, hält diesen Moment fest.

Laut einer Zeugin soll er auch keine Maske im Flugzeug getragen haben. „Er saß da bestimmt 45 Minuten“, so Sarah K. „Er ist dann auch ohne Maske direkt vor uns in den Flieger gestiegen und als ich im Flieger an ihm vorbeigelaufen bin, trug er immer noch keine Maske“, sagt sie weiter.

Für die Aktion erntet Winfried Kretschmann nicht nur Kritik im Netz, auch die Opposition kommentiert den Masken-Bruch. „Man kann nicht der Bevölkerung bestimmt Dinge verordnen, von oben herab als Regierungschef, und sich dann nicht dran halten“, meint Hans Ulrich Rücke, Fraktionsvorsitzender der FDP. Die Landesregierung reagiert auf den Fall und schreibt laut SWR: „Die Landesregierung ist es selbstverständlich wichtig, dass alle die Regeln zur Corona-Eindämmung einhalten. Wir bedauern, dass es zu dieser Unaufmerksamkeit gekommen ist.

Corona Baden-Württemberg: Doch kein Regelbetrieb an Schulen nach den Sommerferien?

Update vom 22. Juni: Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hält eine Rückkehr zum Regelbetrieb an den Schulen in Baden-Württemberg nach den Sommerferien für unrealistisch. „Unser Kernproblem ist die hohe Zahl der Lehrkräfte und Erzieher, die sich zu den vulnerablen Gruppen zählen. In den Schulen sollen das bis zu 20 Prozent sein“, sagt Kretschmann in einem Interview der „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“ (Montag). „So kann man keinen Regelbetrieb wie vor der Corona-Pandemie machen.“ In der vergangenen Woche hatten die Kultusminister der Länder beschlossen, dass die Schulen nach den Sommerferien wieder vollständig öffnen und in den Regelbetrieb zurückkehren sollen. Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) hatte angekündigt, dass sie bis Anfang Juli erklären werde, wie es mit dem Unterricht im Südwesten im neuen Schuljahr weitergehen werde. Grundsätzlich solle es so viel Präsenzunterricht wie möglich geben.

Eisenmann ist auch Spitzenkandidatin der CDU bei der Landtagswahl im kommenden März. Der aufziehende Wahlkampf wirkt sich nach Angaben Kretschmanns schon jetzt erheblich auf die Regierungsarbeit aus. „Zwar nicht auf die Ergebnisse, die erzielen wir auf allen Gebieten. Aber der Aufwand wird immer größer“, so der Regierungschef. „Jede interne Forderung wird sofort an die Öffentlichkeit gespielt. Das nimmt dramatisch zu und macht das Regierungsgeschäft schwerer.“

Corona Baden-Württemberg: Warum gibt es schwere Krankheitsverläufe? Erste Erkenntnisse gewonnen

Update vom 21. Juni, 13:32 Uhr: In den meisten Fällen verläuft eine Corona-Erkrankung ohne oder mit leichten Symptomen. Nur etwa in einem 1 von 10 Fällen kommt es zu schweren Verläufen – doch was passiert bei diesen Fällen im Körper? Überall auf der Welt wollen Forscher diese Frage klären. Die Uniklinik Tübingen hat nun erste Erkenntnisse gewonnen, wie der SWR berichtet. Laut dem Tübinger Pathologe Hans Bösmüller reagiert bei schweren Corona-Verläufen das Immunsystem zu heftig. Nachdem Bösmüller elf verstorbene Corona-Patienten untersucht hat, stellt er zusammen mit anderen Medizinern fest: Corona startet in der Lunge und verstopft dort kleine Blutgefäße. Bei schweren Verläufen tritt Eiweiß aus den beschädigten Gewebe, es entsteht Narbengewebe, das letztlich die Atmung behindert. Corona verläuft außerdem in Schüben. Bei jedem Corona-Schub geht ein Gerinnungswert voraus. Und je nach Gerinnungswert, entsteht neues Narbengewerbe. Warum aber bei manchen Menschen das Immunsystem überreagiert, ist immer noch unklar.

Corona in Baden-Württemberg: Wegen Schulschließung – droht eine zweite Infektionswelle?

Update vom 20. Juni, 11:40 Uhr: Nach den Sommerferien kehrt in den Schulen wieder Normalität ein. Der Philologenverband befürchtet jedoch, dass es dann auch eine zweite Corona-Infektionswelle geben wird. Deshalb fordert der Vorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg, Ralf Scholl, zusätzliche Maßnahmen in den Schulen. Scholl befürwortet zwar die Wiederaufnahme des Regelbetriebs, aber eine zweite Infektionswelle sei im Herbst absehbar, wie er gegenüber dem SWR zugibt.

Da es keine Abstandregeln ab Herbst geben wird, fordert Scholl eine Maskenpflicht in den Gängen und Visiere für die Lehrer. Auch verpflichtende Tests oder 14 Tage Quarantäne für Schüler und Lehrer, die im Sommer im Ausland im Urlaub waren, hält er für sinnvoll. „Wenn wir da nicht Mittel vorsehen, dann werden wir ein Wiederaufflammen sehen", so der Vorsitzende. Das Kultusministerim will noch vor Ende der Sommerferien ein Hygienekonzept vorlegen.

Update vom 19. Juni, 19:15 Uhr: Die Zahl der Infizierten in Bahn-Württemberg steigt um 39 auf 35.282. Davon sind bereits 33.017 Personen wieder gesund. Das Sozialministerium teilt mit, dass es noch 441 aktive Fälle gibt. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 1.824.

Update vom 18. Juni, 21 Uhr: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus infizierten Menschen ist in Baden-Württemberg auf mindestens 35.243 gestiegen. Von diesen sind 32 986 wieder genesen, wie das Gesundheits- und Sozialministerium am Donnerstag mitteilte. Am Donnerstag (Stand 16.00 Uhr) seien dem Ministerium 20 weitere bestätigte Infektionen gemeldet worden. Derzeit seien geschätzt noch 436 Menschen im Land mit dem Virus infiziert. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg in Baden-Württemberg am Donnerstag, wie bereits am Tag zuvor, um 5 auf nun 1821.

Corona in Baden-Württemberg: Geheilter Patient erneut infiziert – Test positiv

Update vom 18. Juni, 12:20 Uhr: Ein Patient im Landkreis Lörrach, der von Covid-19 eigentlich wieder als genesen galt, könnte sich erneut mit dem Coronavirus infiziert haben. Das geht aus einer Pressemitteilung des Landkreises Lörrach vom Montag (15. Juni) hervor. Demnach sei der als genesen eingestufte Infizierte erneut positiv getestet worden. „Getestet wurde die Person, da sie wieder typische Symptome einer Infektion zeigte“, heißt es in der Mitteilung. Über Alter und Geschlecht der betroffenen Person wurden keine Angaben gemacht.

Corona in Baden-Württemberg: Weniger Häftlinge wegen Pandemie – der Grund

Update vom 18. Juni, 8:35 Uhr: Die Corona-Krise wirkt sich stark auf die Lage in Gefängnissen in Baden-Württemberg aus. Wegen der strengen Auflagen sitzen deutlich weniger Häftlinge hinter Gittern aus üblich. Von insgesamt 7.471 verfügbaren Plätzen im offenen und geschlossenen Vollzug sind aktuell nur 6.243 belegt, das teilt das Justizministerium am Donnerstag in Stuttgart auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

Beispielsweise sei die Auslastung im geschlossenen Männervollzug von 100 Prozent im März auf 88 Prozent zurückgefahren. Der Grund: die Gefängnisse müssen in Zeiten der Corona-Pandemie entlastet werden, um Ansteckungsgefahren zu vermindern, wie ein Ministeriumssprecher sagt. Nach seinen Angaben sind unter anderem Abteilungen für Quarantäne-Fälle eingerichtet worden.

Die Zahl der Gefangenen wurde vor allem dadurch reduziert, dass bestimmte Häftlinge zunächst nicht zum Haftantritt geladen wurden - beispielsweise solche mit sogenannten Ersatzfreiheitsstrafen, die eine Geldstrafe nicht bezahlen wollten oder konnten und stattdessen ins Gefängnis müssen. Insgesamt haben sich nach den Angaben des Ministeriums bislang sechs Häftlinge in baden-württembergischen Gefängnissen mit dem Coronavirus infiziert, sie sitzen alle in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Mannheim ein und seien wieder genesen. Unter den Bediensteten lag die Zahl der Infektionsfälle landesweit „im mittleren zweistelligen Bereich“, wie es weiter heißt. „Auch die Bediensteten sind bis auf aktuell einen alle wieder genesen“, sagt der Sprecher.

Corona in Baden-Württemberg: Neue Beschlüsse – welche Regeln verlängert wurden

Update vom 17. Juni, 18 Uhr: Jetzt ist es also fix: Alle Schulen in Deutschland sollen spätestens nach den Sommerferien in den Regelbetrieb zurückkehren! Bedingung dafür sei eine gleichbleibend positive Entwicklung der Infektionslage. Das haben Bund und Länder bei der gemeinsamen Konferenz am Mittwoch in Berlin beschlossen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Beim gemeinsamen Treffen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten hat man sich zudem darauf verständigt, im Kampf gegen das Coronavirus weiter an bestehenden Regeln wie dem Mindestabstand und der Maskenpflicht festzuhalten. Diese Maßnahmen hätten sich laut Merkel bewährt und sollen folglich fortgesetzt werden.

Solange es kein Medikament und keinen Impfstoff gebe, müsse man mit der Pandemie leben. Das Infektionsgeschehen sei im Großen und Ganzen auf einer beständigen Ebene kleiner Zahlen. Gerade dort, wo Abstandsregeln systematisch nicht eingehalten werden könnten, gebe es aber Ausbrüche. Diese seien aber momentan nachverfolgbar. Großveranstaltungen bleiben zudem bis Ende Oktober verboten.

Weiterer Umgang im Kampf gegen das Coronavirus – DIESE Maßnahmen haben Bund und Länder beschlossen:

  • Rückkehr zum Regelbetrieb an allen Schulen bis spätestes nach den Sommerferien.
  • Abstandsregel von 1,5 Metern bleibt bestehen.
  • Maskenpflicht wird fortgesetzt.
  • Großveranstaltungen bleiben (mit Ausnahmen) bis Ende Oktober verboten.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Die aktuellen Fallzahlen (Stand: 17. Juni)

Die Zahl der Coronavirus-Fälle in Baden-Württemberg ist am Mittwoch auf insgesamt 35.223 gestiegen – 42 mehr als noch am Tag zuvor. Jedoch sind mittlerweile wieder 32.948 Menschen genesen. Wie das Sozialministerium mitteilt, gibt es in Baden-Württemberg derzeit noch 459 aktive Fälle. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus stieg um 5 auf 1.816.

Corona in Baden-Württemberg: Neue Beschlussvorlage – Großveranstaltungen bis November verboten?

Update vom 17. Juni: Es gibt nur noch rund 4.800 aktive Fälle in Deutschland, Schulen kehren im Sommer wieder zu ihrem Normalbetrieb zurück und das Kontaktverbot wird immer weiter gelockert. Was jedoch nach wie vor strikt verboten bleibt, sind Großveranstaltungen. Bislang hieß es, dass sie bis Ende August nicht stattfinden dürfen. Doch nun könnte das Verbot noch eine Weile andauern.

Am Mittwoch treffen sich die Ministerpräsidenten, um über die Corona-Lage in Deutschland und über weitere Lockerungen zu dikstuieren. Wie bei jedem Treffen erstellt Kanzleramtschef Helge Braun eine Beschlussvorlage, die dem SPIEGEL vorliegt. Darin heißt es, dass Großveranstaltungen bis Ende Oktober untersagt werden müssen. Alternativ sei sogar von Ende des Jahres die Rede. Nur Veranstaltungen, die die Hygienevorlagen einhalten und eine Kontaktverfolgung möglich ist, könnten erlaubt werden. Laut Spiegel soll das Tragen einer Maske, das Kontaktverbot und weitere Hygieneregeln ebenfalls weiterhin gelten.

Corona in Baden-Württemberg: Neues Konzept für Kitas und Grundschulen vorgestellt

Update vom 16. Juni: Am Dienstagmittag werden in Stuttgart die von vor allem Eltern heißersehnten Ergebnisse zur Studie von Kindern in Zusammenhang mit dem Coronavirus vorgestellt – dabei wurde festgestellt, dass Kinder nicht so häufig mit SARS-CoV2 infiziert sind wie ihre Eltern. „Es hat sich gezeigt, dass Kinder nicht Treiber des Infektionsgeschehens darstellen“, so Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Für die Studie wurden 5.000 Menschen, die keine Symptome hatten, auf das Virus und auf Antikörper getestet, darunter 2.500 Kinder unter zehn Jahren und je ein Elternteil.

Corona in Baden-Württemberg: Rückkehr zum Regelbetrieb in Kitas und Grundschulen am 29. Juni

Die Ergebnisse der Studie waren Grundlage für einen umfassenden Beschluss der Landesregierung – denn wie Kretschmann bei der Pressekonferenz informiert, sollen ab dem 29. Juni Kitas und Grundschulen wieder für alle Kinder geöffnet werden. Laut Kretschmann würde dabei die Abstandsregel aufgehoben werden, Kitagruppen und Schulklassen sollen jedoch „konstant bleiben und sich nicht vermischen.

Für die geplante Öffnung von Kitas und Grundschulen Ende Juni hat Kultusministerin Susanne Eisenmann Konzepte vorgelegt:

  • Das Abstandsgebot entfällt.
  • Keine Durchmischung von Gruppen/Klassen.
  • In Kitas können befristet Kräfte eingesetzt werden, die eigentlich nicht die nötige Ausbildung haben.
  • In Grundschulen soll der tägliche Unterricht zeitlich versetzt für die verschiedenen Klassen beginnen.
  • Schwerpunkte des Unterrichts: Mathe, Deutsch und Sachkunde.
  • Es gilt keine Schulpflicht: Kinder, die etwa aus gesundheitlichen Gründen nicht in die Schule kommen möchten, sollen weiter zu Hause unterrichtet werden. Diesen Unterricht sollen Lehrer übernehmen, die zu einer Risikogruppe gehören.
  • Lehrer müssen ein ärztliches Attest vorlegen, um sich wegen Vorerkrankungen vom Präsenzunterricht befreien zu lassen.

Für den Bereich der weiterführenden Schulen tagt noch diese Woche die Kultusministerkonferenz – dort sollen auf Grundlage der Studie weitere Vorgehensweisen diskutiert werden. Kultusministerin Susanne Eisenmann will bis Anfang Juli erklären, wie es nach den Sommerferien mit dem Schulunterricht in Baden-Württemberg weitergeht. Grundsätzlich solle es so viel Präsenzunterricht wie möglich geben, so Eisenmann am Dienstag in Stuttgart. Das hänge aber von der weiteren Entwicklung des Coronavirus und der Frage ab, ob man die Abstandsregeln für ältere Schüler aufheben könne. Sie bat um Verständnis dafür, dass die Regierung sich erst Ende Juni/Anfang Juli konkreter äußern werde.

Je später ich kommuniziere, umso mehr Einschätzung habe ich für das Infektionsgeschehen.“ Je früher man etwas sage, desto größer sei die Gefahr, sich nachher wieder korrigieren zu müssen. Das Land bereite sich auf verschiedene Möglichkeiten vor und kommuniziere, so bald es gehe.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Die aktuellen Fallzahlen

Infizierte insgesamtdavon genesenaktive FälleTodesfälleStand
Zahlen vom Sozialministerium35.18132.9074631.81116. Juni

Seit Ausbruch der Pandemie haben sich bislang 35.181 Menschen in Baden-Württemberg mit dem Coronavirus infiziert – 27 mehr als noch am Tag zuvor. 32.907 Personen sind bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung geheilt. Aktuell sind noch 463 Menschen im Baden-Württemberg mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Gesundheitsamt wurden heute außerdem drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1.811.

Corona-Krise in Baden-Württemberg: Regierung stellt Studie zu Kindern und Coronavirus vor

Welche Rolle spielen Kinder bei der Übertragung von Corona? Auf diese Fragen haben Unikliniken in Baden-Württemberg wochenlang nach einer Antwort gesucht. Am Dienstag (16. Jun) um 12 Uhr will nun die Landesregierung mit Vertretern der Unikliniken in Ulm und Heidelberg diese Antworten vorstellen und die Forschungsergebnisse präsentieren.

Für die Corona-Studie haben etwa 5.000 Menschen, die keine Symptome hatten, auf Covid-19 getestet. Unter den Probanden waren 2.500 Kinder unter zehn Jahren und je ein Elternteil. Bereits vor rund zwei Wochen stelle Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) erste Ergebnisse der Studie vor. Demnach könne man ausschließen, dass Kinder besondere Treiber des Coronavirus seien. Kinder seien seltener krank und infiziert als Erwachsene, so erste Studienergebnisse.

Machen Kitas im Sommer wieder auf? Am Dienstag wird ein Konzept vorgestellt.

Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) will im selben Rahmen auch über das Konzept zur Öffnung von Kitas und Grundschulen informieren. Kretschmann und Eisenmann haben eine vollständige Öffnung der Kitas und Grundschulen bis Ende Juni angekündigt - sie stützen sich dabei auf Zwischenergebnisse der Studie. Eisenmann hat bestätigt, dass
die vollständige Öffnung der Grundschulen nur ohne Abstandsgebote gehe. In Baden-Württemberg werden nach letzten verfügbaren Zahlen vom vergangenen Jahr rund 444.000 Kinder in Kitas betreut.

Corona-Krise in Baden-Württemberg: Grenzkontrollen zu Frankreich beendet

Seit Montag (15. Juni) gibt es keine coronabedingten Grenzkontrollen zwischen Frankreich und Baden-Württemberg, das bestätigt die Bundespolizei in Offenburg. Temporäre Kontrollen wie vor Beginn der Coronavirus-Pandemie gebe es jedoch weiterhin. Auch müsse beim Überqueren der Grenze weiterhin ein Ausweis mitgeführt werden, betont die Bundespolizei.
Wegen der Corona-Pandemie waren Mitte März an den Grenzübergängen zwischen Baden-Württemberg und Frankreich wieder
Kontrollen eingeführt worden. Die Einreise in das jeweils andere Land war nur aus einem triftigen Grund möglich.

Corona-Pandemie in Baden-Württemberg – die aktuellen Fallzahlen

Infizierte insgesamtdavon genesenaktive FälleTodesfälleStand
Zahlen vom Sozialministerium35.15432.8784681.80815. Juni

Die Zahl der mit Corona infizierten Menschen steigt in Baden-Württemberg auf 35.154. Davon sind etwa 32.878 wieder genesen. Geschätzt seien noch 468 Menschen im Land mit dem Coronavirus infiziert, teilt das Sozialministerium am Montag mit. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus steigt in Baden-Württemberg um 3 auf 1.808. Zwischen Samstag und Montag haben sich 60 Menschen nachweislich mit dem Virus infiziert, wie es weiter heißt.

Die Reproduktionszahl wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit 0,98 angegeben. Das ist ein sehr leicht
erhöhter Wert im Vergleich zum vergangenen Freitag. Die Zahl gibt die Anzahl der Personen an, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden. (jol/dpa)

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare