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Corona in Baden-Württemberg: Über 400 Infizierten auf Intensivstationen – der aktuelle Stand

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Von: Klaudia Kendi-Prill

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Stuttgart - Der Teil-Lockdown wird verlängert, zu Weihnachten soll es Lockerungen geben. Die Zahlen sinken trotz der Verschärfungen nur ganz gering:

Update vom 29. November: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen steigt in Baden-Württemberg um 2.269. Seit Beginn der Pandemie sind damit 147.876 Fälle registriert worden, wie das Landesgesundheitsamt am Samstag mitteilt. Die Zahl der Todesfälle in Verbindung mit dem Virus steigt um 31 im Vergleich zum letzten Datenstand vom Freitag. Insgesamt werden bisher 2.701 Corona-Tote gezählt. Als genesen gelten 99 720 Menschen.

Landesweit ist der Wert für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mit 129,4 leicht gestiegen. Alle Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg liegen noch weiter über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt. Für den Ostalbkreis werde jedoch zunächst keine Sieben-Tage-Inzidenz übermittelt.

431 schwer Covid-19-Erkrankte müssen im Südwesten zuletzt auf Intensivstationen behandelt werden, 246 von ihnen werden über einen Schlauch beatmet. Von derzeit 2.998 verfügbaren Intensivbetten im Land sind 79,7 Prozent belegt.

Corona in Baden-Württemberg: Wenn Impfungen starten – Bundeswehr macht sich bereit

Update vom 28. November: Die deutsch-französische Brigade ist für einen Einsatz im Zuge der Massenimpfung gegen das Coronavirus bereit. „Wenn in den kommenden Wochen die Impfkampagne beginnt, steht die Bundeswehr selbstverständlich zur Verfügung, auch wenn wir da momentan noch keine konkreten Befehle haben“, sagt Kommandeur Peter Mirow der „Badischen Zeitung“ (Samstag) in Müllheim (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald).

Derzeit unterstützten 570 Soldaten in 37 von 44 Landkreisen und kreisfreien Städten in Baden-Württemberg die Gesundheitsämter und seien fast ausschließlich in der Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten eingesetzt. 800 Soldaten stünden seit März bereit, so Mirow. „Wir können aber noch mehrere Hundert weitere Soldaten zur Verfügung stellen, die kurzfristig einsatzbereit sind.“

Update vom 27. November, 20 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen in Baden-Württemberg ist am Freitag um 2.739 gestiegen. Damit wurden seit Beginn der Pandemie im Bundesland insgesamt 145.607 Fälle registriert. Die Zahl der Todesfälle in
Verbindung mit dem Virus stieg um 46 an. Insgesamt wurden bisher 2.670 Corona-Tote in Baden-Württemberg gezählt. Als genesen gelten 97.293 Menschen. Landesweit ist der Wert für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner
innerhalb von sieben Tagen mit 128,4 leicht gesunken.

Ab diesem Samstag gellten in Baden-Württemberg neue Quarantäne-Regeln bei möglichen oder nachgewiesenen Corona-Infektionen. Nach Angaben des Sozialministeriums müssen sich Menschen mit typischen Corona-Symptomen direkt nach einem Corona-Test in häusliche Quarantäne begeben. Das gleiche gilt auch für Menschen, die schon positiv getestet wurden. Die neuen Quarantäne-Regeln in Baden-Württemberg im Detail.

Corona in Baden-Württemberg: 46 Tote in 24 Stunden – die aktuelle Lage im Bundesland

Update vom 26. November, 19:46 Uhr: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist in Baden-Württemberg innerhalb eines Tages um 3.101 gestiegen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamtes vom Donnerstag lag die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie damit nun bei 142.868. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit dem Virus stieg um 46 auf 2625 Als genesen gelten 94.827 Menschen, 2.569 mehr als am Tag zuvor. Die 7-Tage-Inzidenz liegt landesweit bei 129,2 pro 100 000 Einwohner. 427 schwer Covid 19-Erkrankte mussten im Südwesten zuletzt auf Intensivstationen behandelt werden, davon werden 239 (56 Prozent) von ihnen über einen Schlauch beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.395 Intensivbetten (79,6 Prozent) belegt.

Baden-Württemberg: Kretschmann mit Appell zum Corona-Winter – „Durchhalten auf den letzten Metern“

Update vom 26. November, 14:20 Uhr: Trotz Fortschritten bei der Entwicklung von Impfstoffen hat der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Bürger eindringlich vor Nachlässigkeit mit Blick auf das Coronavirus gewarnt. „Wir müssen durchhalten auf den letzten Metern, um den Sieg nicht zu gefährden“, sagte der Grünen-Politiker am Donnerstag bei einer Sondersitzung im Landtag. Die Menschen müssten sich in den kommenden Monaten noch einmal zusammennehmen, auch wenn sie keine Lust mehr hätten auf die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen. Es sei wie beim Marathonlauf: Die letzten Kilometer seien am schwersten.

Kretschmann habe Verständnis für Zorn und Frustration. Aber bislang habe man mit den Maßnahmen aus dem Herbst einen Kollaps des Gesundheitssystems verhindern können.  Kretschmann informierte die Abgeordneten in einer Regierungsansprache über die neuen Beschlüssen von Bund und Ländern im Kampf gegen die Pandemie. Zur Eindämmung der Pandemie sollen private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten strenger begrenzt werden: auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Fall auf maximal fünf Personen. Über Weihnachten sollen die Beschränkungen gelockert werden.

Corona in Baden-Württemberg: Bis kurz vor Weihnachten – diese Regel gelten jetzt

Update vom 25. November, 19:53 Uhr: Seit mehreren Stunden läuft das Corona-Treffen zwischen den 16 Länderchefs und Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Teilnehmer diskutieren per Videokonferenz den weiteren Corona-Kurs im Dezember sowie über den Jahreswechsel hinaus. Schon jetzt sind sich die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin einig, dass Gastromie, Kultur- und Freizeiteinrichtungen weiterhin geschlossen bleiben müssen – und zwar noch bis einschließlich 20. Dezember. Auch soll es im Dezember strengere Beschränkungen von persönlichen Kontakten geben, die erst kurz vor Weihnachten wieder gelockert werden sollen.

Corona in Baden-Württemberg: Über 2.800 Neu-Infektionen am Mittwoch

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen ist in Baden-Württemberg innerhalb von 24 Stunden um 2.837 gestiegen. Nach
Angaben des Landesgesundheitsamtes vom Mittwoch lag die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie damit nun bei 139.767. Die Zahl der Toten in Zusammenhang mit dem Virus stieg um 49 auf 2.579. Als genesen gelten 92.258 Menschen, 2.221 mehr als am Tag zuvor. Landesweit ist der Wert für Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen mit 128,8 weiter leicht gesunken.

Corona in Baden-Württemberg: Kretschmann sieht für Öffnung der Gastro schwarz

Update vom 25. November, 9:17 Uhr: Wie der SWR berichtet, hält Ministerpräsident Winfried Kretschmann eine Öffnung von Kultur und Gastronomie auch nach Weihnachten für unwahrscheinlich. Angesichts der hohen Infektionszahlen sei auch im Januar noch an keine Öffnung zu denken, so der Ministerpräsident von Baden-Württemberg. „So bitter das für diese Betriebe ist - ich kann deren Zorn wirklich verstehen.“

Laut Pandemiegesetz gelten die beschlossenen Maßnahmen der Ministerpräsidenten nur für vier Wochen, daher könne er nur eine Prognose für Januar abgeben. Die Entwicklung der Infektionszahlen gebe Lockerung jedoch derzeit nicht her, so Kretschmann.

Corona in Baden-Württemberg: Inzidenzwert leicht gesunken

Update vom 24. November, 19 Uhr: In Baden-Württemberg ist die Zahl der Corona-Infektionen innerhalb von 24 Stunden um 2.111 gestiegen. Laut Landesgesundheitsamt liegt die Gesamtzahl seit Beginn der Pandemie nun bei insgesamt 136.930 Fällen. Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit Covid-19 stieg am Dienstag um 34 auf 2.530. Als genesen gelten 90.037 Menschen – 2.127 Menschen mehr als am Tag zuvor. Landesweit ist der Inzidenzwert mit 132,0 weiter leicht gesunken. 426 schwer Covid-19-Erkrankte mussten in Baden-Württemberg zuletzt auf Intensivstationen behandelt werden, 245 von ihnen wurden über einen Schlauch beatmet.

Corona in Baden-Württemberg: Diese Maßnahmen planen die Länderchefs

Erstmeldung vom 24. November, 15:30 Uhr: Hinter den Länderchefs liegen arbeitsreiche Tage. Vor der Bund-Länder-Schalte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch haben sich die Ministerpräsidenten der Länder auf ein gemeinsames Vorgehen im Kampf gegen die Corona-Pandemie geeinigt. Die festgezurrte Beschlussvorlage soll am Mittwoch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel besprochen werden. Unter anderem haben sich die Ministerpräsidenten der Länder auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 20. Dezember geeinigt. Auch die Kontaktbeschränkung bis kurz vor Weihnachten soll noch einmal verschärft werden.

Wenn es nach den Ministerpräsidenten geht, sollen sich vom 1. bis zum 22. Dezember nur maximal fünf Personen aus zwei Haushalten treffen dürfen. Am 23. Dezember soll die Kontaktbeschränkung gelockert werden, sodass sich über die Weihnachtsfeiertage bis zu 10 Personen treffen können.

Corona in Baden-Württemberg: Weihnachtsferien sollen verlängert werden

Um das Infektionsrisiko um die Weihnachtsfeiertage zu minimieren, wollen die Ministerpräsidenten an die Bürger appellieren, sich vor und nach den Weihnachtsfeiertagen in eine selbst auferlegte häusliche Isolation zu begeben. Außerdem sollen die Weihnachtsferien bundesweit verlängert werden.

Wenn die Schüler bereits am 18. Dezember (Freitag) in die Ferien starten würden, habe man bis Heiligabend eine Strecke von fünf bis sechs Tagen, die man nutzen könne, um Kontakte zu minimieren„Dann wird man an den Feiertagen mit einem entspannteren Gefühl zu den Großeltern fahren und im Kreise der Familie das Weihnachtsfest begehen können“, heißt es aus dem Staatsministerium.

Corona in Baden-Württemberg: Kretschmann ist skeptisch, was Länge der Maßnahmen angeht

Auch wenn Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann voll und ganz hinter der Idee der verlängerten Weihnachtsferien steht, scheint er von der Linie der Länder nicht vollends überzeugt zu sein. „Ich bin skeptisch, ob das Paket insgesamt die nötige Wirkung entfalten wird“, sagt Kretschmann am Dienstag in Stuttgart. Unter anderem halte er den Zeitraum der vorgeschlagenen Lockerungen vom 23. Dezember bis zum 1. Januar für zu lang. Den Bundesländern sei es jedoch wichtig gewesen, die Maßnahmen möglichst einstimmig zu beschließen. „Man muss halt auch Kompromisse machen, wenn man 16 zusammenhalten will“, sagte Kretschmann.

Corona in Baden-Württemberg: Auch Merkel sieht Minister-Beschlüsse kritisch

Kretschmann scheint nicht der einzige zu sein, der die Minister-Beschlüsse kritisch sieht. Bundeskanzlerin Angela Merkel soll in drei Punkten auf Änderungen beharren. Ein Punkt betreffe die Kontaktbeschränkungen, heißt es aus Ministerpräsidentenkreisen. Während die Länderchefs die Kontaktbeschränkung rund um die Weihnachtsfeiertage auf 10 Personen erweitern wollen, ohne die Zahl der Haushalte zu beziffern, will Angela Merkel eine Festlegung auf zwei Haushalte. Laut Business Insider könnt ein Kompromiss darin bestehen, die Obergrenze für Treffen vom 23. Dezember bis 1. Januar auf 5 Personen zu beschränken. (kp mit dpa)

Corona in Baden-Württemberg: So sieht die Impfstrategie für das Land aus

Die Impfung gegen das Coronavirus stellt das Land vor eine Mammutaufgabe. Wenn der langersehnte Impfstoff da ist, soll es schon losgehen. Sozialminister Manne Lucha (Grüne) damit, dass vom Impfstoff-Kandidaten Biontech in einer ersten Tranche fünf Millionen Impfdosen bundesweit verfügbar sein werden, davon in Baden-Württemberg 600 000. Auch der US-Konzern Moderna hofft, in der zweiten Dezemberhälfte eine bedingte Marktzulassung zu bekommen. „Darüber dürfen wir alle sehr froh sein“, sagt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Dienstag. „Der Impfstoff ist das Mittel zur Rückkehr zum gewohnten Leben.“

Bis zum 15. Dezember sollen acht oder neun zentrale Impfzentren im Land in den vier Regierungsbezirken eingerichtet werden. Ab Mitte Januar 2021 werden zusätzlich etwa 50 Kreisimpfzentren (KIZ) in Betrieb gehen, sie sollen je zwei eigene Mobile Teams einsetzen und nach den Planungen bis Ende 2021 arbeiten. Die ersten Impfzentren des Landes Baden-Württemberg sollen an den Messen Freiburg, Ulm, Offenburg und Karlsruhe sowie am Stuttgarter Robert-Bosch-Krankenhaus entstehen. Weitere Standorte sind noch in Planung, sagt Lucha.

Corona in Baden-Württemberg: Diese Menschen sollen zuerst geimpft werden

Die Standorte für die Kreisimpfzentren werden erst in den nächsten Wochen ausgewählt. Da es anfangs nicht genug Impfstoff für alle geben wird, sollen zuerst ältere Menschen, die mit Vorerkrankungen, medizinisches Personal, Angestellten der Gesundheitsämter, Polizisten, Feuerwehrleute, Lehrer*innen sowie Erzieher*innen geimpft werden. Die Regelversorgung soll im zweiten Quartal 2021 für alle zur Verfügung stehen. (kp mit dpa)

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