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Corona in Baden-Württemberg: Ab heute – 80.000 Schnelltests vor Weihnachten

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Von: Katja Becher

Corona in Baden-Württemberg: Die wichtigsten Daten zu Neu-Infektionen, Todesfällen, Inzidenz-Wert, aktuellen Entwicklungen und eine Hotspot-Übersicht immer aktuell im Ticker:

Update vom 23. Dezember: Einen Tag vor Weihnachten führt das Land Baden-Württemberg eine landesweite Schnelltest-Aktion durch. Ab heute können sich rund 80.000 Menschen auf das Coronavirus testen lassen, um an Heiligabend mit gutem Gewissen Freunde und Familie besuchen zu können. Für Kurzentschlossene stehen die Chancen aber schlecht. Laut Deutschem Roten Kreuz und Johannitern sind fast alle Termine vorab bereits vergeben. Nur an einzelnen Test-Stationen ist keine Voranmeldung nötig. Dort kann es aber laut DRK zu langen Wartezeiten kommen.

Corona in Baden-Württemberg: Impfstoff soll am Wochenende kommen

Die Corona-Schnelltests dauern etwa 15 bis 30 Minuten und können an einem von rund 140 Standorten in Baden-Württemberg durchgeführt werden. In Karlsruhe ist die Aktion wegen Bedenken des Gesundheitsamts allerdings wieder abgesagt worden. An anderen Orten fehlen die Kapazitäten dafür.

Ab nächster Woche könnten im Südwesten dann bereits die ersten Impfungen beginnen. Laut einem Lieferplan des Unternehmens BioNTech sollen dieses Wochenende bereits 9.750 Impfdosen auf die neun Impfzentren verteilt werden. Am 28. Dezember folgen noch 78.000 und am 30. Dezember noch einmal 87.750 Dosen. Diese Menge soll dann jede Woche bis auf Weiteres nach Baden-Württemberg geliefert werden.

Corona in Baden-Württemberg: Polizeigewerkschaft schimpft über neue Regel – „Unsinn“

Update vom 22. Dezember: Die Deutsche Polizeigewerkschaft im Südwesten hat die schärferen Regeln für Grenzübertritte heftig kritisiert. „Man kann sich gar nicht so viel Unsinn ausdenken, wie aktuell in dieser Landesregierung und in diesem Sozialministerium verbrochen werden“, teilt der Landesvorsitzende Ralf Kusterer am Dienstag mit. Die Regeln könnten nicht überwacht werden. „Offensichtlich glaubt Lucha daran, dass die Leute ihre Waren schön sichtbar auf dem Rücksitz oder auf dem Armaturenbrett abstellen, so dass beim Vorbeifahren die Polizei feststellen kann, dass diejenigen beim Einkaufen waren“, kritisiert Kusterer in Richtung von Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne).

Mit einer neuen Quarantänepflicht will Baden-Württemberg Shopper und Wintersportler bei ihren Kurztrips über die Grenzen nach Frankreich und in die Schweiz ausbremsen. Ohne die verpflichtende Zehn-Tages-Quarantäne darf nun nur noch einreisen, wer nicht überwiegend als Tourist oder zum Einkaufen in der Grenzregion gewesen sei. Kusterer nannte die Regelung „Wischiwaschi“, keiner werde sich daran halten. Es brauche eine harte Grenzregelung wie im Frühjahr. „Die müssen endlich Grenzen dicht machen“, sagt er der dpa.

Baden-Württemberg: Neue Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne tritt 23. Dezember in Kraft

Vom morgigen Mittwoch, 23. Dezember 2020 an gilt in Baden-Württemberg die neue Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne. Die quarantänefreie Einreise bei einem bis zu 24-stündigen Aufenthalt in Baden-Württemberg beziehungsweise nach einem bis zu 24-stündigen Aufenthalt in einer Grenzregion ist nur gestattet, sofern die Ein- bzw. Rückreise nicht überwiegend aus touristischen Gründen oder zu Zwecken des Einkaufs erfolgt.

Nach der neuen baden-württembergischen Verordnung soll es Ausnahmen für einen Kurztrip in ein ausländisches Risikogebiet unter 24 Stunden nur noch bei triftigen Gründen geben. Darunter fallen beispielsweise Arbeit, Schule, Arztbesuche oder familiäre Angelegenheiten. Die Quarantäne-Pflicht gilt zudem auch weiter nicht für diejenigen, die für weniger als drei Tage (72 Stunden) einreisen, um Verwandten ersten Grades, ihre Ehepartner oder Lebensgefährten zu besuchen oder wegen des geteilten Sorgerechts über die Grenze kommen.

Durch die Verschärfung der Regeln für den kleinen Grenzverkehr könnten zum Beispiel weder die Baden-Württemberger in der Schweiz Ski fahren oder im Elsass einkaufen noch die Schweizer im Supermarkt in Baden-Württemberg shoppen gehen. „Angesichts der extrem angespannten pandemischen Lage müssen die Grenzübertritte vorübergehend auf ein zwingend notwendiges Maß reduziert werden“, sagte der baden-württembergische Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Dienstag in Stuttgart. Zuerst hatte das „Badische Tagblatt“ über die Pläne berichtet.

Corona in Baden-Württemberg: Diese Regeln galten bisher für Tagestouristen

Baden-Württemberg hatte zunächst anders als Bayern an einer Ausnahmeregelung festgehalten, wonach Wintersportler und andere Tagestouristen, die kurz in ein Corona-Risikogebiet im Ausland reisen, nach ihrer Rückkehr nicht in Quarantäne mussten. Konkret galt diese Ausnahmeregelung bislang für Menschen aus Baden-Württemberg, die sich weniger als 24 Stunden in einem Risikogebiet im Ausland aufgehalten hatten. Frankreich hatte allerdings bereits einen Tag vor Beginn des deutschen Lockdowns seine bisher geltenden strengen Ausgangsbeschränkungen deutlich gelockert. Die landesweite Schließung aller Geschäfte war im Nachbarland bereits am 28. November wieder aufgehoben worden, eine Sonderausgangsbescheinigung ist seit einer Woche nicht mehr notwendig. Menschen aus Baden-Württemberg konnten bislang also ungehindert über den Rhein ins benachbarte Elsass fahren.

Zuletzt hatte die Elsass-Metropole Straßburg ebenso Mühlhausen (Mulhouse) am vierten Adventssonntag mit einem verkaufsoffenen Sonntag Kunden aus dem badischen Grenzgebiet angezogen. Auch das große Outlet-Center im elsässischen Roppenheim, nur zwei Minuten von der Grenze entfernt, war am Sonntag geöffnet.

Corona in Baden-Württemberg: Die aktuellen Zahlen vom Dienstag

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Baden-Württemberg ist innerhalb eines Tages um genau 3.000 Fälle gestiegen. Nach Angaben vom Dienstag (Stand 16.00) verzeichnet das Landesgesundheitsamt zudem 166 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Die Zahl der bisher nachgewiesenen Fälle im Land stieg damit auf aktuell 217.454. Als genesen gelten den Angaben zufolge 154.622 Menschen im Südwesten. 4.266 Menschen starben bisher mit einer Corona-Infektion.

In intensivmedizinischer Behandlung sind nach Daten des Divi-Intensivregisters derzeit 609 Erkrankte, wie die Behörde weiter mitteilte. Davon werden 324 künstlich beatmet. Derzeit sind 85,8 Prozent der 2433 betreibbaren Intensivbetten belegt. Der Sieben Tage-Wert für die Neuinfektionen je 100.000 Einwohner beträgt für das ganze Land aktuell 202,1. Alle 44 Stadt- und Landkreise liegen weiterhin deutlich über dem Wert von 100. Sechs Kreise liegen über 300. Der Neckar-Odenwald-Kreis liegt bei 379,4, der Kreis Rottweil bei 372,5.

Corona-Ticker für Baden-Württemberg: Entscheidung über Schulbeginn am 5. Januar

Update vom 22. Dezember: Viele Eltern, Lehrer und Schüler stellen sich für nächstes Jahr bereits jetzt eine große Frage: Wann geht die Schule in Baden-Württemberg wieder weiter? Der Lockdown ist erstmal bis zum 10. Januar geplant, so lange entfällt auch der Unterricht in den Schulen. Die Entscheidung über den Start nach den Weihnachtsferien wird wohl erst am 5. Januar fallen, wie die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann erklärt. An diesem Tag wird eine erneute Konferenz zwischen den Ministern und Bundeskanzlerin Angela Merkel stattfinden, in der es um eine eventuelle Verlängerung des Lockdowns gehen wird.

Corona-Ticker für Baden-Württemberg: Halbjahreszeugnisse werden verschoben

Das Ziel der Ministerin sei es, so schnell wie möglich wieder Unterricht vor Ort anzubieten. „Der Lernerfolg ist im Präsenzunterricht am größten. Zudem dürfen wir soziale und psychologische Aspekte nicht vergessen. Schule gibt Kindern und Jugendlichen gerade in der schwierigen Pandemiesituation Struktur und Halt“, sagt Eisenmann. Aktuell bereite das Ministerium ein Konzept für den erneuten Schulbeginn am 11. Januar vor, das aber auch ein flexibles Handeln je nach regionaler Infektionslage zulasse.

Zudem müssen die Halbjahreszeugnisse nicht schon am 10. Februar ausgegeben werden, sondern erst gegen Ende des Monats. Damit sollen Schulen mehr Zeit haben, ausgefallene Klausuren nachzuholen. Davon ausgenommen sind aber Klassen, in denen Entscheidungen über die weitere Schullaufbahn getroffen wird.

Corona-Ticker für Baden-Württemberg: Trauriger Rekord – Erste Stadt knackt Inzidenz von 400

Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Baden-Württemberg ist innerhalb eines Tages um 2.241 Fälle gestiegen. Nach Angaben vom Montag (Stand 16.00) verzeichnete das Landesgesundheitsamt zudem 132 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus. Am vergangenen Montag waren 2.177 neue Infektionen und 99 zusätzliche Todesfälle gemeldet worden. Die Zahl der bisher nachgewiesenen Fälle im Land stieg damit auf aktuell 214.454. Als genesen gelten den Angaben zufolge 152.198 Menschen im Südwesten. 4.100 Menschen starben bisher mit einer Corona-Infektion.

In intensivmedizinischer Behandlung sind nach Daten des Divi-Intensivregisters derzeit 602 Erkrankte, wie die Behörde weiter mitteilte. Davon werden 330 (54,82 Prozent) künstlich beatmet. Der 7-Tage-Wert für die Neuinfektionen je 100.000 Einwohner beträgt für das ganze Land aktuell 207,8. Alle 44 Stadt- und Landkreise liegen weiterhin deutlich über dem Wert von 100. Ab 50 gilt ein Kreis als Risikogebiet. Fünf Land- und Stadtkreise haben sogar eine Inzidenz von über 300. Dabei handelt es sich um Calw (329,1), Heilbronn (358,6), Neckar-Odenwald-Kreis (367,6), Pforzheim (328,7) und Rottweil (400,3).

Corona aktuell in Baden-Württemberg: Erneut über 4.000 Fälle – Inzidenz kurz vor 200er-Marke

Update vom 19. Dezember: Die Zahl der nachgewiesenen Corona-Infektionen in Baden-Württemberg nimmt weiter deutlich zu. Auch am Freitag meldete das Landesgesundheitsamt mehr als 4.000 weitere Fälle, 97 Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus. Nach dem Anstieg um weitere 4.284 bestätigte Infektionen klettere die Zahl der bisher nachgewiesenen Fälle im Land auf 206.387. Als genesen gelten demnach 145.130 Menschen in Baden-Württemberg.

Corona-Zahlen von Baden-WürttembergFreitag, 18. Dezember
Fälle gesamt206.387 (+4.284)
Aktive Fälle61.257 (+1.441)
Genesene145.130 (+2.843)
Todesfälle3.811 (+97)
Inzidenzwert199,1
Patienten auf Intensivstationen (davon beatmet)568 (318)
Belegung der Intensivbetten87,65 Prozent

Der Sieben-Tage-Wert für die Neuinfektionen je 100.000 Einwohner beträgt für das ganze Land aktuell 199,1 nach 193,7 am Vortag. Alle 44 Stadt- und Landkreise liegen über dem Wert von 100. Ab 50 gilt ein Kreis als Risikogebiet. Insgesamt seien 2.145 von 2.447 einsatzfähigen Intensivbetten (87,65 Prozent) belegt.

Corona in Baden-Württemberg: Über 4.200 neue Fälle am Donnerstag

Update vom 17. Dezember: In Baden-Württemberg wurden am Donnerstag 4.233 Neu-Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt. Wie dem Lagebericht des Landesgesundheitsamts zu entnehmen ist, gab es außerdem 80 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Seit Beginn der Pandemie haben sich in Baden-Württemberg 202.103 Personen mit dem Coronavirus angesteckt, insgesamt 3.794 Menschen sind gestorben. Die Zahl der Genesenen liegt im Südwesten aktuell bei 142.287.

Corona in Baden-Württemberg: Die Hotspot-Übersicht von Donnerstag (17. Dezember)

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Baden-Württemberg aktuell bei 193,7. Alle 44 Stadt- und Landkreise liegen über dem Wert von 100 – davon überschreiten 16 aktuell die 200er-Marke. Der Landkreis Calw sowie die Städte Heilbronn, Mannheim und Pforzheim überschreiten sogar die Marke von 300. Die Hotspots mit einer Inzidenz von über 200 in Baden-Württemberg:

Corona in Baden-Württemberg: Mehr als 4.000 Neuinfektionen innerhalb eines Tages

Update vom 16. Dezember: Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg ist um mehr als 4.000 gestiegen. Innerhalb eines Tages kamen 4165 neue Fälle hinzu, zudem wurden 87 weitere Tote im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Damit gibt es jetzt landesweit 197.870 bestätigte Ansteckungen seit Beginn der Pandemie und insgesamt 3.714 Tote, wie das Landesgesundheitsamt am Mittwoch mitteilte. Die Zahl der Genesenen wuchs schätzungsweise um 2.583 auf 139.365.

Der Sieben-Tage-Wert für die Neuinfektionen je 100.000 Einwohner beträgt für das ganze Land aktuell 191,2 und liegt damit ganz leicht unterhalb der Inzidenz des Vortags. Alle 44 Stadt- und Landkreise liegen über dem Wert von 100. 15 überschreiten derzeit die 200er-Marke, der Enzkreis sowie die Stadtkreise Mannheim, Heilbronn und Pforzheim überschreiten die Marke von 300 neuen Ansteckungen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Corona in Baden-Württemberg: Fallzahlen explodieren – mehr als 3.000 Infektionen in 24 Stunden

Update vom 15. Dezember: Die Zahl der Neu-Infektionen in Baden-Württemberg beträgt am Dienstag 3.295. Außerdem meldet das Landesgesundheitsamt 104 weitere Tote im Zusammenhang mit Covid-19. Landesweit gibt es nun 193.705 bestätigte Ansteckungen und insgesamt 3.627 Tote seit Beginn der Pandemie. Der Inzidenzwert beträgt für das ganze Land aktuell 191,6 und übertrifft damit noch einmal den Wert der vorangegangenen Tage.

Corona in Baden-Württemberg: Hotspot-Übersicht vom Dienstag (15. Dezember)

Weiterhin liegen alle 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt. 16 davon überschreiten derzeit die 200er-Marke, die Stadtkreise Heilbronn und Pforzheim überschreiten die Marke von 300 neuen Ansteckungen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen.

Corona-Zahlen in Baden-Württemberg: Mehr als 2.000 neue Fälle – fast 100 Tote innerhalb eines Tages

Meldung vom 14. Dezember: In Baden-Württemberg ist die Zahl der Corona-Fälle am Montag um 2.177 Fälle gestiegen. Außerdem wurden 99 zusätzliche Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Damit gibt es jetzt landesweit 190.410 bestätigte Ansteckungen seit Ausbruch des Coronavirus im Bundesland. Das bestätigte das Landesgesundheitsamt am Montag in Stuttgart. Insgesamt 3.523 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Die Zahl der Genesenen liegt bei geschätzt 134.647. In Baden-Württemberg werden aktuell 553 am Coronavirus erkrankte Menschen auf Intensivstationen behandelt. 314 davon müssen per Schlauch beatmet werden.

Eine elektronenmikroskopische Aufnahme des Coronavirus und die Fallzahlen in Baden-Württemberg (Fotomontage)
Ausbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg (Fotomontage) © picture alliance/dpa/NIAID-RML | --- / Sozialministerium Baden-Württemberg

Corona in Baden-Württemberg: Inzidenzwert und Hotspots am Montag (14. Dezember)

Der Sieben-Tage-Wert für Neu-Infektionen je 100.000 Einwohner liegt in Baden-Württemberg aktuell bei 190,5 und übertrifft damit nochmal die Inzidenz der vergangenen Tage. Weiterhin liegen alle 44 Stadt- und Landkreise über dem Grenzwert von 50, ab dem ein Kreis als Risikogebiet gilt. 18 davon überschreiten mittlerweile die 200er-Marke - der Enzkreis sowie die Stadtkreise Heilbronn und Pforzheim liegen sogar weiter über der Marke von 300 neuen Ansteckungen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Da der Reproduktionsfaktor (R-Wert) bei geschätzt 1,17 liegt, steckt ein Infizierter in Baden-Württemberg im Schnitt noch immer mehr als eine weitere Person mit dem Coronavirus an. (kab)

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