Im Kampf gegen Unkraut!

BASF investiert 200 Mio. Euro in USA

Der Ludwigshafener Chemie-Riese steckt 200 Mio. Euro in die Herstellung neuer Agrarprodukte in Texas und Missouri (USA). Ziel sind effektivere Unkrautbekämpfungsmittel.

Riesige Investitionen in die Produktion von Unkrautvernichtungsmitteln für den nordamerikanischen Markt verkündete jetzt die BASF. Bis 2016/17 sind dort 20 neue Produkte geplant. Mit den Agrar-Produkten sollen Landwirte und Partner in den USA ihre Erträge und Effizienz steigern können.

Dafür steckt die BASF über 200 Mio. Euro (270 Mio. Dollar) in den Ausbau der Kapazitäten in Beaumont/Texas sowie in die Modernisierung am Standort Hannibal/Missouri. Wichtigste Produkte sind hierbei die Herbizide EngeniaTM und DMTA.

„In den vergangenen Jahren musste sich der nordamerikanische Markt vielen Herausforderungen stellen, gleichzeitig ergaben sich auch hervorragende Chancen“, erläuterte Markus Heldt, Präsident des BASF-Unternehmensbereichs Crop Protection. „Wir wollen weiterhin in Forschung und Entwicklung sowie in die Bereiche Produktion und Personal in Nordamerika investieren, damit wir Landwirten und unseren Vertriebspartnern effektive und effiziente Lösungen bieten können.“

Mit dieser Investition will die BASF die steigende Nachfrage nach Unkrautvernichtern abdecken. Seit dem Jahr 2010 arbeiten 150 neue Experten im US-Außendienst des Ludwigshafener Chemie-Riesen. Derzeit prüft die BASF zusätzliche Ausgaben als Bestandteil des Plans, bis 2018 rund 1,8 Mrd. Euro für die Steigerung der weltweiten Produktion ihrer Pflanzenschutzsparte auszugeben.

Rubriklistenbild: © BASF

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