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2G-Lockdown in BW: Diese knallharten Regeln gelten für Ungeimpfte

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Von: Katja Becher

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Stuttgart - Ungeimpfte Personen in Baden-Württemberg werden ab Mittwoch aus dem öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen. Das hat Ministerpräsident Kretschmann angekündigt:

Update vom 18. November, 20:10 Uhr: Angesichts der dramatischen Corona-Lage in Baden-Württemberg kündigt Ministerpräsident Winfried Kretschmann über die Maßnahmen der Alarmstufe hinaus weitere Einschränkungen an. Für den Fall, dass sich die Lage nicht bessere, sollten diese Knallhart-Corona-Regeln für Ungeimpfte gelten – darunter sind auch mögliche Ausgangssperren.

2G-Lockdown in BW: Diese Knallhart-Regeln gelten ab sofort für Ungeimpfte

Erstmeldung vom 16. November: Baden-Württemberg wird aufgrund der sich zuspitzenden Lage auf den Intensivstationen die sogenannte Alarmstufe in der Corona-Pandemie erreichen. Nur noch Geimpfte und Genesene haben dann noch Zugang zu Restaurants und Museen sowie zu den meisten anderen öffentlichen Veranstaltungen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann hatte die das Erreichen der Alarmstufe am Dienstag verkündet – und sich außerdem für eine Impfpflicht in bestimmten Berufsgruppen ausgesprochen.

Die Alarmstufe in Baden-Württemberg kommt einem Lockdown für Ungeimpfte Personen gleich – mit der 2G-Regel in vielen öffentlichen Bereichen. Was schon ab Mittwoch im Südwesten gelten wird:

2G in Baden-Württemberg: Diese Regeln treten mit der Alarmstufe in Kraft

Wenn die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen am zweiten Werktag in Folge den kritischen Wert von 390 überschreitet, tritt im Südwesten die sogenannte Corona-Alarmstufe automatisch in Kraft. Die Corona-Verordnung sieht in diesem Fall landesweit die 2G-Regel in folgenden Bereichen vor:

Wer ungeimpft ist und nur einen Test vorweisen kann, bleibt somit aus dem öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen. Außerdem müssen Schulkinder in der Klasse ab sofort wieder Maske tragen.

Das baden-württembergische Stufensystem hängt ab von der Zahl der Corona-Patienten auf Intensivstationen und der sogenannten Hospitalisierungsinzidenz, die die Zahl jener Menschen angibt, die pro 100 000 Einwohner innerhalb einer Woche mit Corona-Symptomen in eine Klinik kommen. Bislang galt im Südwesten die sogenannte Corona-Warnstufe, die für viele Ungeimpfte bereits zahlreiche Beschränkungen mit sich brachte. Über die Verschärfung der Corona-Regeln in Baden-Württemberg berichtet auch echo24.de.*

Corona in Baden-Württemberg: Kretschmann schließt neuen Lockdown nicht aus

Angesichts der dramatischen Corona-Lage schließt Winfried Kretschmann auch einen erneuten allgemeinen Lockdown nicht aus. Man habe das Stand heute nicht vor und halte erstmal an den Maßnahmen unter der 2G-Regel fest, sagte der Grünen-Politiker am Dienstag in Stuttgart. „Ob wir nochmal in die Situation kommen, dass wir noch weitergehen müssen, hängt auch von den Auffrischungsimpfungen ab.“ Er hoffe nicht, dass es nochmal zu einer solchen Lage komme. „Aber ausschließen kann man wirklich nichts.“ Es könne sein, dass man die Größe von Veranstaltungen allgemein begrenze. Angesichts der dramatischen Corona-Zahlen in Deutschland haben auch die möglichen Partner der Ampel-Koalition bereits weitere „erhebliche Einschränkungen“ geplant. (kab/dpa) *HEIDELBERG24 und echo24.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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