Rhein erreicht Scheitelpunkt

Ausnahmezustand: Hochwasser bedroht Mensch und Tier

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Besonders Wildtiere sind aktuell durch das Hochwasser gefährdet. Sie retten sich auf die Dämme der Gemeinden.

Brühl - Das Hochwasser erreicht seinen Zenit. In Brühl patrouillieren Polizeistreifen, um die Lage im Blick behalten zu können. Dies sind die Warnhinweise an die Bevölkerung:

Die Lage entlang des Rheins bleibt angespannt. Wie das Hochwassermeldezentrum Rhein in Mainz mitteilt, liegt der Pegelstand am Donnerstagmorgen (25. Januar) bei 6,04 Metern. „Wir gehen davon aus, dass der Rhein bis Freitag auf etwa 6,20 Meter ansteigt“, fügt ein Sprecher des Meldezentrums hinzu. 

Aktuellen Berechnungen zufolge sollen die Pegelstände ab Freitag aber wieder sinken. So sei nicht damit zu rechnen, dass die Schifffahrt in der Region in den kommenden Tagen eingestellt werden muss, so der Sprecher.

In der Nacht auf Donnerstag muss die Feuerwehr Brühl wieder aufgrund von Hochwasser ausrücken. Da das Wasser weiter angestiegen ist, versetzen Einsatzkräfte die Absperrungen.

Am Donnerstagmorgen gegen 7:45 Uhr geht bei der Feuerwehr ein Alarm zur Tierrettung ein. In der Mühlgasse verfängt sich ein Rehkitz in einem Zaun. Es kann sich allerdings noch vor dem Eintreffen der Feuerwehrleute selbst befreien.

Achtung! Aktuell retten sich viele Wildtiere auf die Dämme der Gemeinde. Daher ist es wichtig, dass diese Gebiete nicht betreten werden, damit die Tiere nicht ins Wasser flüchten müssen. Das Ordnungsamt und die Polizei kontrollieren heute die Absperrungen verstärkt und verhängen Strafzettel.

>>> Polizei und Feuerwehr retten Mann (27) am Rhein

>>> Hochwasser: Keine Schifffahrt mehr auf Neckar

dpa/pm/hew 

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