Massive Explosion in Birkenau

Eigenes Haus in die Luft gesprengt: Lange Haftstrafe für Rüdiger K. (60)!

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Rüdiger K. nach Explosion in Birkenau verurteilt 

Birkenau - Er sprengte sein eigenes Haus in die Luft, um einer Zwangsversteigerung zu entgehen. Jetzt ist das Urteil gegen Rüdiger K. gefallen: 

  • Am 22. März explodiert in Birkenau ein Haus.
  • Der Bewohner soll es gesprengt haben, damit es nicht zwangsversteigert wird.
  • Jetzt wurde Rüdiger K. vor dem Landgericht Darmstadt verurteilt. 

Update vom 14. November: Das Urteil gegen Rüdiger K. ist gefallen! Nachdem der 60-Jährige im März 2019 absichtlich seinWohnhaus in Birkenau in die Luft gesprengt hatte, wird er am Donnerstag vor dem Landgericht Darmstadt zu acht Jahren Gefängnis verurteilt. Die Richter verhängen die Strafe unter anderem wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion. 

Bei der massiven Explosion in Birkenau wurde glücklicherweise niemand verletzt, zwei andere Gebäude wurden aber durch umherfliegende Trümmer beschädigt. Das explodierte Wohnhaus brannte bis auf die Grundmauern nieder. Kurz nachdem Rüdiger K. mit selbstgebautem Zeitzünder Gas und Kraftstoff in seinem Haus zur Explosion brachte, hätte es zwangsversteigert werden sollen.   

Die Staatsanwaltschaft hatte sieben Jahre und drei Monate Haft verlangt. Die Verteidigung von Rüdiger K. sprach hingegen davon, dass die Explosion auch unabsichtlich verursacht worden sein könnte und forderte Freispruch. 

Explosion in Birkenau: Prozess gegen Rüdiger K. – kündigte er seine Tat an?

Update vom 21. August: Der erste Prozesstag am Landgericht Darmstadt bringt einige Details über den Angeklagten Rüdiger K. ans Tageslicht. So beschreibt ein Zeuge den 59-Jährigen als aggressiv gegenüber Leuten, die das Haus in Birkenau wegen der Zwangsversteigerung anschauen wollten. „Der Angeklagte hatte Leute angegriffen, bedroht und beschimpft“, erklärt ein Nachbar vor Gericht. 

Laut Staatsanwaltschaft soll Rüdiger K. am Tag der Zwangsversteigerung zehn große und kleine Propanflaschen sowie Benzin aus mehreren Kanistern in dem Haus in Birkenau verteilt haben. Mit einem selbstgebauten Zeitzünder habe er dann am Morgen des 22. März eine Explosion ausgelöst, durch die das Haus zerstört wurde! 

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Birkenau: Rüdiger K. hatte Waffen, Technik und Kleidung im Auto

Wie durch ein Wunder ist dabei niemand verletzt worden – auch wenn der Angeklagte dies in Kauf genommen habe. „Es ist dem Zufall zu verdanken, dass es nicht zu Personenschäden kam“, sagt die Staatsanwältin. Denn kurz vor der Explosion in Birkenau sei gerade die Tochter eines Nachbarn zu Hause eingetroffen. 

Der Angeklagte äußert sich den gesamten Prozessauftakt über gar nicht. Er schweigt sowohl zu seiner Person, als auch zu den Tatvorwürfen. Die Staatsanwältin geht davon aus, dass der 59-Jährige nach der Explosion in Birkenau eigentlich fliehen wollte. In seinem Auto seien unter anderem eine Tasche mit Kleidung, zwei Smartphones, Notebooks sowie ein Elektroschocker und Reizgas gefunden worden. Nun befindet er sich in psychiatrischer Behandlung.

Birkenau: Rüdiger K. habe mit „großem Knall“ gedroht!

Wie die Ermittler vermuten, hat Rüdiger K. die Explosion in Birkenau wegen der anstehenden Zwangsversteigerung ausgelöst. Diese wurde von seiner Mutter und seiner Bank bereits im Februar 2018 beantragt. Der Wert des Einfamilienhauses wurde auf 200.000 Euro geschätzt. Zeugen hätten die Staatsanwältin über eine Aussage des Angeklagten informiert. Er soll gesagt haben, dass es einen großen Knall gebe, wenn alles den Bach runtergehe!

Wenn auch niemand verletzt worden ist, so gibt es trotzdem großen Schaden nach der Explosion in Birkenau. Durch herumfliegende Trümmer wurden die benachbarten Gebäude beschädigt. Die Schäden lägen bislang bei rund 400.000 Euro. Eine Nachbarin beschreibt vor Gericht, dass die Fenster „rausgeflogen“ seinen, das Dach habe „vornedran“ gelegen. Zudem würden in der Hauswand heute noch Steine und Scherben hängen. Die 53-Jährige befinde sich seit der Explosion in Birkenau in psychiatrischer Behandlung – weil sie Angst habe, das Haus zu verlassen. 

Birkenau: Prozess gegen Rüdiger K. beginnt am Landgericht Darmstadt

Update vom 20. August: Vor etwa einem halben Jahr erschütterte eine Explosion das hessische Birkenau. Ein Mann soll sein Einfamilienhaus gesprengt haben, weil es Zwangsversteigert werden sollte. Heute beginnt deshalb der Prozess gegen den 59-Jährigen vor dem Landgericht in Darmstadt. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann, der von Nachbarn als Eigenbrötler bezeichnet wurde, vor, mit einem selbstgebauten Zeitzünder Gas und Kraftstoff sein Haus in Birkenau zur Explosion gebracht zu haben. Als Ergebnis brannte das Gebäude komplett ab und zwei andere Gebäude in Birkenau wurden durch Trümmer beschädigt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Der Sachschaden betrug etwa 400.000 Euro. Am Landgericht Darmstadt sind für den Fall drei Prozesstage angesetzt worden. 

Birkenau: Rüdiger K. wird gefunden und verhaftet

Update vom 31. Mai: Mehr als zwei Monate nach der Explosion in Birkenau kommen neue Erkenntnisse ans Licht: Kehrte der Verdächtige Rüdiger K. gar nicht an den Tatort zurück, sondern lag zwei Tage unter den Trümmern seines zerstörten Wohnhauses

Update vom 24. März: Wie ein Sprecher der Polizei Südhessen mitteilt, ist der mutmaßliche Brandstifter Rüdiger K. am heutigen Tag in Birkenau verhaftet worden! Beamte der Polizei haben ihn am Tatort festgenommen, an den er aus bisher unbekanntem Grund zurückgekehrt ist.

Eine Vernehmung des Verdächtigen werde wohl erst im Laufe des Tages, vielleicht sogar erst am Montag stattfinden.

Birkenau: Polizei sucht mutmaßlichen Brandstifter Rüdiger K.

Update 18:10 Uhr: Nach dem Brand eines Wohnhauses in Birkenau sucht die Polizei jetzt öffentlich nach dem 59 Jahre alten Rüdiger K.. Der Mann steht im Verdacht sein Haus angezündet zu haben!

Die Ermittlungsbehörden haben gegen ihn ein Verfahren wegen besonders schwerer Brandstiftung eröffnet.

Der Hausbesitzer lebte nach derzeitigem Ermittlungsstand allein in dem Haus in Birkenau. Die Brandexperten der Polizeidirektion Bergstraße (K 10) und des Hessischen Landeskriminalamts haben bei der Untersuchung der Trümmerteile mehrere Gasflaschen gefunden, die im Haus gelagert waren. 

Birkenau durch Gasflaschen verursacht

Einige Flaschen sind entweder im Zuge des Feuers oder vor Brandausbruch gezündet worden, so dass es zu einer Explosion kam. Bislang haben die Ermittler noch keinen Hinweis darauf, wo sich der 59-Jährige aufhält. Auch wurde er bislang nicht unter den Trümmerteilen gefunden. Ob der Hausbrand in Birkenau mit der am heutigen Tag terminierten Zwangsversteigerung im Zusammenhang steht, wird geprüft.

Birkenau: Wo ist der mutmaßliche Brandstifter Rüdiger K.?  

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt ist beim zuständigen Amtsgericht die Öffentlichkeitsfahndung nach Rüdiger K. veranlasst worden.

Wer den Gesuchten gesehen hat oder seinen Aufenthaltsort kennt, wird dringend gebeten, sich mit der Kriminalpolizei (K 10) in Heppenheim unter der ☎ 06252 / 7060 oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen. 

Explosion in Birkenau: So sieht der Tatort am Tag danach aus

Birkenau: Rettungshunde suchen nach dem vermissten Hausbewohner 

Update 15:37 Uhr: Ein Wohnhaus im südhessischen Birkenau ist am Freitagmorgen (22. März) explodiert und bis auf die Grundmauern abgebrannt. Nachbarn hätten berichtet, einen lauten Knall gehört zu haben, sagte eine Polizeisprecherin in Darmstadt. Gebäudeteile seien 20 bis 30 Meter hoch in die Luft geschleudert worden. Einziger Bewohner des Hauses sei ein 59 Jahre alter Mann, dessen Schicksal noch ungeklärt sei. Ob sich der Mann in dem Gebäude befunden hatte oder zum Explosionszeitpunkt gar nicht da war, sei nicht bekannt. Eine Rettungshundestaffel ist im Einsatz um Menschen, die eventuell unter den Trümmerteilen begraben sein könnten, zu suchen. 

Das Haus sollte am Freitag zwangsversteigert werden, sagte die Polizeisprecherin. „Ein Zusammenhang ist möglich, muss aber erst einmal geprüft werden.“ Die Ursache der Explosion und des Brandes werde wohl einige Zeit in Anspruch nehmen, besonders angesichts der großen Zerstörungen: „Das Haus ist ein Trümmerhaufen und eigentlich gar nicht mehr als Gebäude erkennbar.“

Update von 13 Uhr: Aktuell sind rund 100 Einsatzkräfte um das Haus in Birkenau im Einsatz, wo sich die Explosion am Freitagmorgen zugetragen hat. Auch THW und ein größerer Bagger sind im Einsatz, um Gebäudeteile abzutragen. Währenddessen sucht eine Rettungshundestaffel in den Trümmern nach eventuellen Opfern. Der einziger Bewohner des Hauses in Birkenau wird seit der Explosion vermisst.

Update von 11:20 Uhr: Laut Polizeibericht hören Bewohner eines Gebäudes in Birkenau-Löhrbach um 7:45 Uhr am Freitagmorgen einen lauten Knall und sehen, dass das Nachbarhaus in Flammen steht. Nach der Explosion versuchen Feuerwehren aus Birkenau und den umliegenden Gemeinden vergeblich, den Brand zu löschen. Das Einfamilienhaus brennt bis auf die Grundmauern nieder. Durch die Explosion in Birkenau fliegen Trümmerteile bis zu 50 Meter weit!

Dach, Balkon und Fenster des angrenzenden Hauses werden beschädigt. Über die Höhe des Sachschadens gibt es noch keine Informationen. Die Bewohner des angrenzenden Hauses werden aus Sicherheitsgründen evakuiert. 

Feuerwehr und THW sichten Trümmer und Glutnester des explodierten und ausgebrannten Hauses. Es wird auch überprüft, ob sich Menschen im Haus befinden. Nach bisherigen Erkenntnissen wird bei Explosion und Brand niemand verletzt. 

Birkenau: 59-jähriger Hausbewohner vermisst – Kripo ermittelt 

Nach Polizeierkenntnissen wohnte in dem komplett zerstörten Haus in Birkenau ein 59-Jähriger alleine. Das Einfamilienhaus sollte am Freitagmorgen zwangsversteigert werden. Wo sich der 59-Jährige jetzt aufhält, ist derzeit noch unklar.

Wie es zur Explosion und dem Feuer kam ist noch unklar. Beamte des Hessischen Kriminalamts unterstützen die Kripo bei den Ermittlungen in Birkenau.

Haus in Birkenau sollte vor Explosion zwangsversteigert werden 

Update von 10:20 Uhr: Nachbarn berichten, dass das Haus am Freitag um 9 Uhr hätte zwangsversteigert werden sollen. Der Bewohner des explodierten Hauses in der Buchklinger Straße sei ein Eigenbrötler gewesen, der mit den Nachbarn nichts zu tun gehabt habe.

Seit einigen Wochen seien immer wieder Kaufinteressenten in dem Haus in Birkenau gewesen, um sich das Haus anzuschauen. Dabei sei es laut Nachbarn auch immer wieder zu Streitereien gekommen. Der Hausbewohner habe auch gegen Autos von Interessenten getreten. 

Birkenau: THW bereitet Drohne vor 

Die THW Viernheim bereitet derzeit eine Drohne vor. Damit wollen die Ermittler das explodierte Haus überfliegen und unter anderem auch nach einer möglichen Leiche Ausschau halten. Sie soll zudem klären, ob sich nach der Explosion in Birkenau noch weitere gefährliche Objekte wie Gasflaschen im zerstörten Haus befinden.

In dem völlig zerstörten Haus wurden mehrere Gasflaschen gefunden. Trümmerteile sind im Umkreis von 30 bis 50 Metern verteilt. Das Nachbarhaus, vor allem ein Holzbalkon, ist stark beschädigt. Die Feuerwehr ist noch immer damit beschäftigt, die Hitze des ausgebrannten Hauses zu bekämpfen.

In der Buchklinger Straße explodiert am Freitagmorgen ein Einfamilienhaus.

Birkenau: Haus sollte zwangsversteigert werden  

Update von 10 Uhr: Wie die Hessenschau berichtet, sollte das Haus vor der Explosion in Birkenau am Freitag um 9 Uhr zwangsversteigert werden. Der Bewohner des Hauses wird weiterhin vermisst.

In der Buchklinger Straße explodiert am Freitagmorgen ein Einfamilienhaus.

Das Haus wurde laut einem Immobilienportal 1996 gebaut und hatte eine gesamte Wohn- und Nutzfläche von 324 Quadratmetern (Wohnfläche: 210 Quadratmeter).  Der Verkehrswert des Grundstücks wird mit 200.000 Euro taxiert. Das Dachgeschoss war dem Exposé zufolge ungenutzt, der Eigentümer wohnte allein im Gebäude. 

Explosion in Birkenau: Haus in die Luft geflogen

Erstmeldung: Kurz vor 8 Uhr melden Zeugen einen gewaltige Explosion in Birkenau. Nach ersten Informationen ist ein Haus in der Buchklinger Straße explodiert! Die Feuerwehr ist mit einem Großaufgebot vor Ort und löscht die Ruinen des brennenden Wohnhauses in Birkenau.

Haus in Birkenau explodiert: Bewohner nach Explosion vermisst

Laut einer Sprecherin der Polizei ist die Ursache für die Explosion in Birkenau noch unklar. Auch sei nicht bekannt, ob es Verletzte oder Tote gebe.

Nach ersten Erkenntnissen soll ein Mann das Haus in Birkenau bewohnen – sein derzeitiger Aufenthaltsort ist unbekannt. Auch ein Hubschrauber der Polizei sei nach der Explosion im Einsatz. 

Explosion in Birkenau: Gasflasche in Haus gefunden

Unbestätigten Informationen zufolge wurde in einem Badezimmer mindestens eine Gasflasche gefunden. Über Opfer gibt es momentan keine Erkenntnisse.

Bei der Explosion in Birkenau wurde auch ein Nachbarhaus stark beschädigt. Von dem explodierten Haus ist außer Trümmern und Qualm nichts mehr zu sehen. Gebäudeteile sind wohl bis zu 30 Meter weit geflogen. Nachbarhäuser wurden evakuiert.

Bei einer Explosion in Birkenau wird ein Wohnhaus zerstört.

Weitere Angaben könne der Sprecher zu einem so frühen Zeitpunkt aber noch nicht machen.

Explosionsdrama in Birkenau – Bilder von der Einsatzstelle 

Ob es sich bei dem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Schwetzingen am Freitagmorgen (23. August) um Brandstiftung handelt ist noch nicht geklärt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Ein Auto gerät am Samstag (24. August) in der Vogesenstraße in Mannheim-Friedrichsfeld in Brand. Die Flammen greifen auf ein Haus über, dass durch das Feuer stark beschädigt wird. Mehrere Wohnungen sind unbewohnbar. 

pri/pol/dh/rmx/dpa

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