Gute Neuigkeiten für Studenten

BAföG-Verbesserungen ab 1. August

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„Letztlich verbessern die Neuerungen die Planbarkeit für die Studierende...", so DSW-Generalsekretär Meyer auf der Heyde.

Berlin – Obwohl das BAföG erst im Herbst 2016 erhöht werden soll, gibt es schon ab August 2015 einige Verbesserungen und Erleichterungen für die Studierenden. Ab dem 1. August 2015 gilt:

Höhere Abschlagszahlung

Kann das BAföG-Amt einen BAföG-Erstantrag erst spät entscheiden (nicht innerhalb von sechs Kalenderwochen nach Antragstellung, oder die erste Zahlung nicht binnen zehn Kalenderwochen nach Antragstellung), kann man als Überbrückung für maximal vier Monate eine Abschlagszahlung erhalten.

Diese belief sich bisher auf maximal 360 Euro im Monat. Nun wird sie auf bis zu 80% des voraussichtlich zustehenden Bedarfs angehoben.

Aber: Die Abschlagszahlung steht weiterhin unter Rückforderungsvorbehalt. 

BAFöG bei vorläufiger Zusage

Auch wer nur vorläufig zum Master-Studium zugelassen ist, kann BAföG erhalten. Jedoch nur wenn man innerhalb eines Jahres die endgültige Zulassung nachreicht. Auch hier steht die Förderung unter Rückzahlungsvorbehalt. 

Vorabbescheid

Klappt es, das anstehende Masterstudium mit BAföG zu finanzieren? Mit einem Antrag auf Vorabbescheid werden die persönlichen Voraussetzungen (nicht die Höhe einer zukünftigen BAföG-Förderung!) vom BAföG-Amt geprüft. An die Entscheidung ist dieses BAföG-Amt dann ein Jahr gebunden.   

Zwischenprüfungsbescheid

Falls die Studien- und Prüfungsordnung bereits schon vor dem dritten Fachsemester eine Zwischenprüfung oder Ähnliches vorsieht, musste diese Überprüfung der Studienleistungen auch dem BAföG-Amt vorgelegt werden. Diese Regelung entfällt nun. Doch es bleibt dabei, dass BAföG ab dem fünften Fachsemester nur gewährt werden kann, wenn ein sogenannter BAföG-Leistungsnachweis über bis dahin erbrachte Studienleistungen vorgelegt wird.

DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde fasst die Neuerungen und deren Nutzen so zusammen: 

 „Letztlich verbessern die Neuerungen die Planbarkeit für die Studierende, und sie schließen Förderlücken zwischen dem Abschluss eines Bachelor- und dem Beginn eines Master-Studiums“.

Ob die Änderungen jedoch reibungslos von Statten gehen, ist allerdings eine andere Frage: „Die Länder müssen die BAföG-Ämter der Studentenwerke auch personell und IT-technisch so ausstatten, dass sie die Neuerungen auch im Sinne des Gesetzes und zum Wohl der geförderten Studierenden umsetzen können“, so Meyer auf der Heyde weiter.

Deutsches Studentenwerk/ kp 

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