„Waldlust“

Neuer Tatort: Krimi-Experiment, die Zweite!

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Ludwigshafener Tatort-Team wieder im Impro-Einsatz.

Ludwigshafen - Im neuen Ludwigshafener Tatort „Waldlust“ muss Kommissarin Lena Odenthal einen Mord in einem unheimlichen Hotel aufdecken. Doch auf dem Weg dorthin muss ordentlich improvisiert werden...

...und das darf durchaus wörtlich verstanden werden!

Denn wie schon beim ersten LU-Tatort „Babbeldasch“ (Sendetermin: 26. Februar 2017) von Regisseur Axel Ranisch (WIR BERICHTETEN), ist auch bei „Waldlust“ das ganze Improvisationstalent von Ulrike Folkerts alias Lena Odenthal gefragt, denn auch diesmal kennen die Schauspieler während des Drehs nicht den Handlungsablauf. Deswegen wird die Geschichte auch chronologisch gedreht, was sonst völlig unüblich ist.

Es verändert etwas in der Art zu fragen und nicht zu früh Schlüsse zu ziehen“, verrät Folkerts. 

Außergewöhnlich ist außerdem, dass Filmkomponistin Martina Eisenreich auf der Basis des Drehbuchs schon vor Beginn der Dreharbeiten eine Tatort-Sinfonie komponierte, die von der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in Ludwigshafen eingespielt wird.

Odenthal ermittelt in der „Babbeldasch“: Das Set in Ludwigshafen

Die Dreharbeiten haben gerade in Loßburg (Schwarzwald) begonnen und gehen noch bis Mitte Februar. Sendetermin ist 2018.

Darum geht‘s im neuen LU-Tatort „Waldlust“:

Für das Ludwigshafener Team geht‘s zum Fortbildungswochenende. Frau Keller hat ein einsam gelegenes Schwarzwaldhotel gebucht, doch die guten Tage des Lorenzhofs sind definitiv vorbei. Und die beiden Betreiber Bert Lorenz, Humpe genannt, und seine Nichte Doro wirken mindestens so seltsam wie die alte Schauspielerin Lilo Viardot, die als Dauergast durch das Hotel geistert. Zwar lassen sich die Ludwigshafener Gäste erstmal nicht schrecken. Als sich allerdings im vegetarischen Tagungsessen Knochensplitter finden und als menschliche identifiziert werden, ist die Ermittlerneugier geweckt. Zumal sich herausstellt, dass Humpe wegen Mordes an seiner Schwägerin zwölf Jahre Gefängnis abgesessen hat und eine Privatfehde gegen den Ortpolizisten Brunner pflegt. So beginnen die Kommissare, Teamcoaching hin oder her, Nachforschungen zu betreiben und lassen dabei auch das gesperrte Zimmer 237 nicht aus.

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Die Dreharbeiten zum „Tatort“ in Ludwigshafen

SWR/dpa/rob

Quelle: Ludwigshafen24

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