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Chemikalienaustritt bei BASF in Ludwigshafen – erneut fließt Stoff in den Rhein

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Von: Marten Kopf

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Ludwigshafen - Und es ist wieder passiert. Beim Chemie-Riese BASF ist erneut ein Produkt ausgetreten und in großer Menge in den Rhein gelangt.

Produktaustritt beim Chemie-Riesen in Ludwigshafen: Seit Donnerstag (29. September) gelangten rund 240 Kilogramm Triethanolamin über den Auslauf der Kläranlage der BASF in den Rhein. Der Grund für die Emission werde aktuell noch untersucht, teilt das Unternehmen mit.

Produktaustritt bei BASF: Nur schwach wassergefährdend

Triethanolamin sei kein Gefahrstoff, schwach wassergefährdend (Wassergefährdungsklasse 1) und leicht biologisch abbaubar. Aufgrund der Menge, der Verdünnung im Rhein und der biologischen Abbaubarkeit sei auch von keiner Gefährdung für Wasserorganismen oder andere Lebewesen auszugehen.

Die BASF Kläranlage am Verbundstandort Ludwigshafen ist eine der größten Anlagen ihrer Art weltweit.
Die BASF Kläranlage am Verbundstandort Ludwigshafen ist eine der größten Anlagen ihrer Art weltweit. © BASF SE/Detlef W. Schmalow

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Triethanolamin wird vor allem als Vorprodukt für Seifen, Tenside und Waschmittel sowie in der Gaswäsche eingesetzt .Die zuständigen Behörden sind informiert. Das rheinland-pfälzische Umweltministerium hat vorsorglich eine Rheininformation an die Rheinanlieger herausgegeben. (mko/PM)

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