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Sieben Tiere von Balkon geworfen – Polizei steht vor Rätsel

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Von: Josefine Lenz

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Budenheim/Mainz - Am Montag werden mehrere Tiere von dem Balkon eines Mehrfamilienhauses geworfen. Die Polizei sucht jetzt nach dem Tierhasser – steht allerdings noch vor einem Rätsel:

Unglaublich! Ein makaberer Vorfall ereignet sich am Montagnachmittag (15. August) in Budenheim in der Nähe von Mainz. Ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Margenstraße bemerkt, wie eine bislang unbekannte Person mehrere Tiere von einem Balkon wirft. Schnell benachrichtigt der Zeuge die Polizei.

Tiere von Balkon in Mainz geworfen – „Tiere standen deutlich unter dem Eindruck des Geschehenen“

Der 38-jährige Bewohner gibt zunächst an, dass Hühner von dem Balkon geworfen werden. Später stellt sich aber heraus, dass es sich um Wachteln handelt. Besonders grausig, denn die Tiere können nicht fliegen und haben deshalb gar keine Chance sich während des Sturzes in Sicherheit zu bringen.

Die kleinen Vögel haben aber nochmal Glück im Unglück! Alle sieben Tiere bleiben unverletzt und überleben den Fall aus dem vierten Stockwerk. Nur eine Wachtel blutet leicht am Schnabel. „Die Tiere standen allerdings deutlich unter dem Eindruck des Geschehenen“, schreibt die Polizei Mainz in einer Pressemitteilung.

Eine Wachtel und ihre Jungen
Eine Wachtel und ihre Jungen © Boris Roessler/dpa

Verstoß gegen Tierschutz: Polizei Mainz ermittelt gegen Wachtel-Hasser

Die Wachteln werden vom 38-Jährigen in ein Tierheim gebracht. Die Ermittlungen gegen den Tierhasser dauern derweil noch an. Bislang stellt sich nämlich noch die Frage, wer überhaupt die Vögel vom Balkon geworfen hat. Wie ein Sprecher der Polizei Mainz auf Nachfrage von LUDWIGSHAFEN24 bestätigt, handelt es sich bei dem Täter um einen Mann, mehr ist jedoch nicht bekannt. Gegen den Unbekannten wird wegen Verstoßes gegen den Tierschutz ermittelt.

Weniger schockierend, aber für viele Menschen ähnlich schlimm ist die derzeitige Ausbreitung der Nosferatu-Spinne in Rheinland-Pfalz. Immer häufiger werden die Gift-Spinnen gesichtet. Sie können teilweise bis zu zehn Zentimeter groß werden. Wer solch eine Spinne – oder einen anderen Achtbeiner – in seiner Wohnung findet, der hat unterschiedliche Möglichkeiten, sie zu entfernen. (jol)

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