Eigenen Sohn misshandelt

Horror-Eltern nach Baby-Missbrauch vor Gericht: Urteil gefallen 

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Beschädigte Kinderpuppe (Symbolfoto)

Frankenthal - Der Fall des jungen Elternpaares aus Ludwigshafen, das sein 6 Wochen altes Baby sexuell missbraucht und schwer misshandelt haben soll, erschüttert die ganze Region. Jetzt ist das Urteil gefallen. 

  • Ein Paar aus Ludwigshafen soll sein gerade einmal 6 Wochen altes Baby missbraucht und misshandelt haben.
  • Nur durch eine Notoperation kann das Neugeborene gerettet werden. 
  • Die 26-jährige Mutter und ihr zwei Jahre jüngerer Partner müssen sich für gefährliche Körperverletzung, Misshandlung und sexuellem Missbrauch vor Gericht verantworten. 
  • Der Prozess wird im August 2019 komplett neu aufgerollt – und die Horror-Eltern aus der U-Haft entlassen

Update vom 25. Oktober: Das Urteil gegen die Horror-Eltern ist gefallen. Die Staatsanwaltschaft forderte acht Jahre Haft für die Mutter des misshandelten Säuglings und vier Jahre für den Vater, die Verteidigung Freispruch. Die Entscheidung des Gerichts: Beide Elternteile müssen wegen Misshandlung Schutzbefohlener für drei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis

Update vom 22. Oktober, 21 Uhr: Wie das Landgericht Frankenthal am Dienstag mitteilt, geht die Kammer von einer Urteilsverkündung am Freitag (11 Uhr) aus. Am Mittwoch werden im Prozess wie geplant die Plädoyers von Verteidigung und Staatsanwaltschaft gehalten. 

Update vom 22. Oktober: Der Prozess gegen die Horror-Eltern aus Ludwigshafen nähert sich so langsam dem Ende. Wie ein Sprecher des Landgerichts Frankenthal auf Anfrage mitteilt, werden am Mittwoch (22. Oktober) die Plädoyers gehalten. Es sei aber noch unklar, ob das Urteil auch am gleichen Tag fallen werde. Ist dies nicht der Fall, gebe es am kommenden Freitag (25. Oktober) noch einen weiteren Termin am Landgericht Frankenthal.

Prozess um Baby-Missbrauch: So geht es dem kleinen Jungen heute

Update vom 21. Oktober: Im Prozess um das Horror-Paar aus Ludwigshafen, das sein eigenes Baby brutal misshandelt haben soll, geht es am Montag um das rechtsmedizinische Gutachten. In einem Bericht des ‚morgenweb‘ heißt es, dass der kleine Junge nach den schweren Misshandlungen in seiner motorischen Entwicklung Auffälligkeiten aufweise. Dies ginge aus den Schilderungen einer Sachverständigungen hervor. Im Bericht heißt es außerdem, dass das die Entwicklung des Babys im Alter von einem Jahr der eines sechs Monate alten Kindes entsprochen hätte.

Am Landgericht Frankenthal ist für den Missbrauchsprozess gegen Nina R. und Ismail I. noch mindestens ein Termin am Mittwoch (23. Oktober) angesetzt. Ob an diesem Tag bereits das Urteil gegen die Eltern fallen wird, ist allerdings noch unklar. 

Horror-Eltern missbrauchen eigenen Baby – Ist Mutter (26) schuldfähig?

Update vom 15. Oktober: Laut eines psychiatrischen Gutachtens, das am Montag vor dem Landgericht Frankenthal vorgetragen wurde, sei Nina R. voll schuldfähig. Wie der Mannheimer Morgen berichtet, habe der psychiatrische Gutachter vor Gericht erklärt, dass es keine Hinweise auf eine schwere psychische Erkrankung der 26-Jährigen gebe. Der Sachverständige habe der angeklagten Mutter aus Ludwigshafen laut Bericht jedoch eine Persönlichkeitsstörung attestiert. Sie sei sich ihrer Verantwortung als Mutter nicht bewusst gewesen – und könne auch keine Verantwortung mehr für ein Kind tragen. 

Baby in Ludwigshafen schwer misshandelt – so geht es dem kleinen Jungen heute

Update vom 14. Oktober: Am Montag sagt der Amtsvormund des kleinen Jungen aus Ludwigshafen im Landgericht Frankenthal aus. Nachdem ihn seine Eltern schwer misshandelt haben sollen, musste der Junge notoperiert werden. Mittlerweile habe er sich von den Verletzungen erholt. Dennoch sei der Junge in seiner Entwicklung zurück und nicht so weit wie ein gleichaltriges Kind. Das berichtet der Mannheimer Morgen. Insbesondere, was seine Beweglichkeit angehe, habe er einiges aufzuholen. Außerdem sehe er schlechter als seine Altersgenossen. Um Prognosen für seine geistige und die kognitive Entwicklung abzugeben, sei es jedoch noch zu früh. Insgesamt sei der Junge angenehm, aber ein bisschen träge. Ob das mit den Verletzungen zu tun hat, werde sich noch herausstellen. Der Junge sei regelmäßig beim Arzt und befinde sich noch in Therapie. Zu seinen Eltern habe der Junge keinen Kontakt. Wenn die Eltern jedoch etwas über die Entwicklung wissen wollen, könnten sie beim Amtsvormund anrufen. Das finde jedoch eher selten statt. Der Junge sei aktuell in einer Bereitschaftspflegefamilie untergebracht, in der er bereits nach seiner Operation war. 

Seine Eltern sollen ihn im Oktober 2018 unter anderem mit einem Fieberthermometer im Rektalbereich und mit einem scharfen Gegenstand im Genitalbereich verletzt haben. Der Prozess wird am Nachmittag mit dem Gutachten der Sachverständigen fortgesetzt. 

Horror-Eltern aus Ludwigshafen nach Baby-Missbrauch vor Gericht – Prozess geht weiter

Update vom 8. Oktober: Die Verhandlung gegen ein Paar aus Ludwigshafen, das sein neugeborenes Baby brutal misshandelt haben soll, geht am Dienstag weiter. Vor dem Landgericht Frankenthal müssen sich Nina R. und Ismail I. wegen gefährlicher Körperverletzung, Misshandlung und sexuellem Missbrauch verantworten. Neben der Verhandlung am Dienstag sind noch zwei weitere Termine für den Missbrauchsprozess angesetzt (14. und 21. Oktober). 

Horror-Eltern missbrauchen eigenes Baby: Doch kein Urteil im September

Update, 18. September: Morgen startet ein neuer Prozesstag gegen die Eltern aus Ludwigshafen. Ihnen wird vorgeworfen, ihren wenige Wochen alten Sohn brutal misshandelt zu haben. Die Anklage lautet auf gefährliche Körperverletzung, Misshandlung Schutzbefohlener und sexuellen Missbrauch. Eigentlich sollte es der letzte Prozesstag werden. Doch das Landgericht Frankenthal hat drei weitere Termine bekanntgegeben.

Demnach wird der Prozess am8., 14. und 21. Oktober am Landgericht Frankenthal fortgesetzt. Das Urteil gegen die Horror-Eltern wird also erst Ende Oktober erwartet. Der 26-jährigen Nina R. droht eine Freiheitsstrafe von 5 bis 15 Jahren, dem 24-jährigen Ismail I. bis zu 10 Jahre Haft. Beide sind nicht vorbestraft.

Baby in Ludwigshafen misshandelt: Neue Prozess-Termine bekannt

Update, 4. Juli: Ein Paar aus Ludwigshafen, das sein eigenes Baby brutal missbraucht haben soll, saß sieben Monate lang im Gefängnis. Doch weil der Prozess wegen der Erkrankung eines Anwalts komplett neu aufgerollt werden muss, sind Nina R. und Ismail I. wieder auf freiem Fuß! Das Landgericht Frankenthal erklärt dazu, dass das Oberlandesgericht Zweibrücken den Haftbefehl gegen Auflage außer Vollzug gesetzt habe – das Horror-Paar aus Ludwigshafen muss sich nun einmal die Woche bei der Polizei melden. Nun warten Nina R. und Ismail I. zu Hause auf den Beginn des neuen Prozesses, der am 8. August starten soll. 

Das Landgericht Frankenthal hat im Prozess gegen das Paar aus Ludwigshafen aktuell noch vier weitere Termine angesetzt:

  • 13. August
  • 26. August
  • 16. September
  • 19. September

Nina R. und Ismail I. stehen wegen gefährliche Körperverletzung, Misshandlung und sexuellem Missbrauch vor Gericht. Die Mutter des misshandelten Kindes aus Ludwigshafen hatte zu Prozess-Start den Vater des Babys für die Taten verantwortlich gemacht. 

Update 17. Juni: Eigentlich sollte der Baby-Missbrauchsprozess um das Horrorpaar aus Ludwigshafen im Juni fortgesetzt werden. Doch jetzt die überraschende Wende: Wegen einer schweren Erkrankung des Anwalts der Angeklagten Nina R. muss der Prozess komplett neu aufgerollt werden

Schrecklicher Babymissbrauch in Ludwigshafen: Notizen von Kinderarzt machen fassungslos

Update vom 27. Mai: Der 3. Verhandlungstag am Montag dauert nur knapp eine halbe Stunde. Der Pflichtverteidiger von Nina R. sei „kurzfristig und überraschend schwer erkrankt“, wie der Vorsitzende Richter Uwe Gau zu Beginn der Verhandlung am Landgericht Frankenthal mitteilt. Der angeklagten 26-Jährigen wird für diesen Tag ein anderer Verteidiger als Vertretung zugewiesen.

Bevor die Hauptverhandlung bis Juni unterbrochen wird, verliest Richter Gau die Karteikarten der Kinderaztpraxis, die den kleinen Sohn von Nina R. und Ismail I. seit seiner Geburt betreut hat. Wie daraus hervor geht, hatte das Baby bereits früh gesundheitliche Probleme: Nur wenige Wochen nach seiner Geburt wurde der kleine Junge wegen eines Magen-Darm-Virus und einer Lungenentzündung im Krankenhaus behandelt. Später hatte das Baby weiter Probleme mit den Bronchien, entwickelte außerdem eine Infektion der Mundschleimhaut. Noch bei einem Kinderarzt-Termin am 27. September wurde das Jugendamt zwecks Unterstützung informiert – ein Verdacht auf Kindesmisshandlung wurde aber ausgeschlossen.

Baby in Ludwigshafen misshandelt: Kinderarzt-Praxis stellte schwere Verletzungen fest

In der Kartei des kleinen Jungen merkte der Kinderarzt wenig später einen „Verdacht auf eine Gedeihstörung“ sowie eine „Interaktionsstörung Mutter und Kind“ an. Das Baby hatte wohl außerdem zu wenig zugenommen. Mit mehreren Ausrufezeichen hatte die Praxis Ende September notiert, dass eine Hebamme die Nahrungszufuhr des Kleinen kontrollieren solle. 

Am 15. Oktober erschienen Nina R. und Ismail I. mit ihrem Sohn erneut in der Praxis. Bei der Untersuchung des fiebrigen Babys wurden Blutungen in beiden Augen, Hämatome und weitere Verletzungen im Gesicht sowie Kratzer auf dem Penis des Kindes festgestellt. Sofort wurde der kleine Junge in eine Klinik eingewiesen, wo dann auch die weiteren, teilweise lebensgefährlichen Verletzungen festgestellt wurden. Eine weitere Notiz des Kinderarztes macht fassungslos: Während der Behandlung ihres schwer verletztes Kindes waren beide Eltern mit ihrem Handy beschäftigt.

Dieser Fall beschäftigt Ludwigshafen auch: Ein kleiner Junge (3) spielt am Fenster eines mehrgeschossigen Hauses und stürzt neun Meter in die Tiefe!

Am 5. Juni wird die Verhandlung gegen Nina R. und Ismail I. fortgesetzt. Bis dahin soll es auch Neuigkeiten geben, wer die Verteidigung der wegen gefährlicher Körperverletzung, Misshandlung und sexuellem Missbrauch angeklagten Mutter übernehmen wird. 

Baby in Ludwigshafen brutal misshandelt: So rechtfertigt Nina R. die Verletzungen ihres Kindes

Update vom 7. Mai: Am zweiten Prozesstag gegen ein Paar aus Ludwigshafen, weist die Mutter des misshandelten Babys alle Vorwürfe von sich. Sie macht ihren jüngeren Lebensgefährten für die schweren Verletzungen ihres gemeinsamen Sohnes verantwortlich. Zwar berichten beiden Angeklagte von ihrer schweren Vergangenheit, doch darüber hinaus macht Angeklagter Ismail I. von seinem Recht zu Schweigen Gebrauch.  

Horror-Paar aus Ludwigshafen misshandelt eigenes Baby: Vor Gericht kommen grausame Details ans Licht

Update, 1. Mai: Die Anklage gegen das Paar aus Ludwigshafen, die zum Prozessauftakt am Landgericht Frankenthal verlesen wird, macht sprachlos: So grausam sollen Nina R. (26) und Ismail I. ihren gerade einmal sieben Wochen alten Sohn misshandelt und gequält haben. Nach der Verlesung der Anklage wird die Hauptverhandlung unterbrochen. Die Beweisaufnahme geht am 7. Mai weiter. 

Update vom 29. April: Am Dienstag startet am Landgericht Frankenthal der Prozess gegen das Paar aus Ludwigshafen, das seinen neugeborenen Sohn grausam misshandelt haben soll. Die Beiden sitzen seit Bekanntwerden der Misshandlungen in Untersuchungshaft und schweigen zu den Vorwürfen. Im Falle einer Verurteilung drohen der Mutter eine Gefängnisstrafe von 5 bis 15 Jahren, dem Vater bis zu 10 Jahre. 

Schrecklicher Babymissbrauch: Morddrohungen gegen das Horror-Paar aus Ludwigshafen

Update vom 25. März: Die Facebook-Profile der Eltern, die sich vor dem Gericht verantworten müssen, weil sie ihr 6 Wochen altes Baby missbraucht haben sollen, wurden gelöscht. Unter ihren Bildern und Posts sind massenweise Beleidungen und sogar Morddrohungen gepostet worden! Der Prozess gegen Horror-Paar beginnt am 30. April. 

Horror-Eltern aus Ludwigshafen: Prozessbeginn steht fest

Update vom 21. März: Wie ein Sprecher des Landgerichts Frankenthal auf Anfrage mitteilt, wurde die Anklage gegen die Eltern aus Ludwigshafen zugelassen. Auch der Beginn des Verfahrens gegen das Paar, das seinen kleinen Sohn grausam misshandelt haben soll, steht fest: Ab dem 30. April müssen sich die Horror-Eltern aus Ludwigshafen wegen gefährlicher Körperverletzung, Misshandlung Schutzbefohlener und sexuellem Missbrauch vor dem Landgericht verantworten. 

Missbraucht und gequält: Baby aus Ludwigshafen muss mit künstlichem Darmausgang leben

Update vom 18. März: Wie die BILD berichtet, sei die Mutter aus Ludwigshafen, die ihr Neugeborenes gequält haben soll, bereits früher auffällig gewesen. Eine Bekannte habe gegenüber der Zeitung berichtet, dass sie einmal zwei Meerschweinchen zu Tode gequält habe. Das misshandelte Baby aus Ludwigshafen müsse laut Bericht nun mit einem künstlichen Darmausgang leben. Er sei bei Pflegeeltern untergebracht. 

6 Wochen altes Baby brutal missbraucht: Horror-Eltern aus Ludwigshafen schweigen 

Update vom 15. März:Wie es dem Baby geht, das in Ludwigshafen von seinen Eltern missbraucht wurde, ist weiterhin unklar. Wie uns Staatsanwalt Hubert Ströber auf Nachfrage mitteilt, habe das Kind bei der Einlieferung ins Krankenhaus in Lebensgefahr geschwebt – nur dank einer Not-OP kann das 6 Wochen alte Baby gerettet werden. Allerdings können mögliche Folgeschäden nicht ausgeschlossen werden. 

Wie uns der Staatsanwalt erklärt, habe eine Mitarbeiterin des Jugendamts Ludwigshafen die Polizei verständigt, nachdem sie von dem Kind im Krankenhaus erfahren habe. 

Kind brutal missbraucht! Horror-Eltern schweigen

Die Angeklagten haben sich bislang nicht gegenüber den Ermittlern geäußert, bestätigt Ströber. Weitere Kinder haben die Horror-Eltern nicht. Wann die Verhandlung gegen die beiden startet, ist noch nicht absehbar. Ein Prozessstart im Laufe des ersten Halbjahrs halte Ströber anhand von Erfahrungswerten jedoch für denkbar. 

Baby in Ludwigshafen missbraucht: JVA-Leiterin über Übergriffe im Gefängnis

Update vom 13. März um 15:45 Uhr: Aufgrund der bis zu sechs Monate dauernden Haftprüfung wird der Prozessauftakt gegen das Paar, das in Ludwigshafen sein Baby missbraucht haben soll, spätestens Anfang Mai stattfinden. Bekanntermaßen liegt im Gefängnis beim dringenden Tatverdacht der Kinderschändung eine besondere Gefährdung der Beschuldigten vor.

LUDWIGSHAFEN24 hat sich bei der Leiterin der Justizvollzugsanstalt Frankenthal Gundi Bäßler informiert, wie Tatverdächtige mit diesem Hintergrund untergebracht werden. Nach ihrer Einlieferung wird beschuldigten Kinderschändern aus Ludwigshafen nahegelegt, sich eine alternative Geschichte zurechtzulegen, damit der Vorwurf nicht öffentlich wird. Ist der oder die Angeklagte enttarnt, drohen Übergriffe seitens der Mithäftlinge. 

Das Ehepaar aus Ludwigshafen kann auch darauf verzichten an gemeinschaftlichen Aktivitäten, wie Abendveranstaltungen oder Hofgängen teilzunehmen – gleiches gilt für das gemeinsame Duschen. Wer davon jedoch Gebrauch macht, läuft Gefahr, das Misstrauen der Mit-Insassen auf sich zu ziehen. 

Ehepaar misshandelt und quält Baby in Ludwigshafen: Neugeborenes konnte nur durch OP gerettet werden

Update vom 13. März um 9 Uhr: LUDWIGSHAFEN24 spricht nach dem schockierenden Fall von Missbrauch eines neugeborenen Babys in Ludwigshafen mit dem Leitenden Oberstaatsanwalt Hubert Ströber aus Frankenthal. Laut Ströber soll die Mutter die Taten zwischen dem 14. und 15. Oktober 2018 begangen haben, in deren Folge das Baby unter anderem eine schwere Bauchfellentzündung erlitten hat. 

Nur durch eine sofortige Notoperation kann sein Leben gerettet werden. Dazu soll nach der ersten rechtsmedizinischen Untersuchung des Sachverständigen die Haut des Kindes von zahlreichen oberflächlichen Wunden übersät sein. 

Horror-Paar wegen Misshandlung vor Gericht: Aufenthaltsort von Baby ist geheim

Laut Gutachter gebe es bis jetzt keine Hinweise, die auf Drogenkonsum oder Alkoholmissbrauch der Eltern schließen lassen.

Der jetzige Aufenthaltsort des Kindes werde von der Staatsanwaltschaft nicht bekanntgegeben um es zu schützen. Da beide Eltern aus Ludwigshafen in Untersuchungshaft sitzen, haben sie aber im Moment keinen Kontakt zu ihrem Kind mehr. Wo und bei wem sich das Kind in Zukunft befinden wird, sei Sache des Jugendamtes und des Familiengerichtes.

Der Leitende Oberstaatsanwalt Ströber ist selbst ganz fassungslos und sagt zum Abschluss noch: „Schlimm, schlimm, schlimm!“

Eltern missbrauchen Baby in Ludwigshafen: Was dem Säugling angetan wurde, ist schockierend 

Die Grausamkeit der in der Anklageschrift erhobenen Vorwürfe lässt einen fassungslos zurück!

Erstmeldung 12. März: Eine 26-jährige Mutter und ihr zwei Jahre jüngerer Partner aus Ludwigshafen müssen sich für gefährliche Körperverletzung, Misshandlung Schutzbefohlener und sexuellen Missbrauch vor Gericht verantworten - ihr gemeinsamer Sohn ist zum Tatzeitpunkt gerade einmal sechs Wochen alt.  

Baby in Ludwigshafen misshandelt: Staatsanwalt offenbart schockierende Details

Die Mutter soll dem Baby durch einem Gegenstand - über den Analbereich - schwere innere Verletzungen zugefügt haben. Dem SWR teilt der Leitende Staatsanwalt Hubert Ströber mit, die Angeklagte hätte sich sexuelle Befriedigung verschaffen wollen. 

Auch der Vater sitzt auf der Anklagebank: Dem jungen Mann wird vorgeworfen, seinen Sohn mit einem Gegenstand schwer am Penis verletzt zu haben. Das Baby habe einen sichtbaren und schmerzhaften Bluterguss und eine blutende Wunde davongetragen.

Ludwigshafen: Horror-Eltern nehmen Tod des eigenen Babys in Kauf 

Selbst die hartgesottenen Ermittler für Kindesmisshandlung zeigen sich angesichts der Brutalität der Eltern und den Verletzungen des Säuglings erschüttert. Trotz der massiven Verletzungen haben die Eltern keinen Notarzt verständigt und so den möglichen Tod ihres Kindes billigend in Kauf genommen.   

Erst am Folgetag suchen die Horror-Eltern eine Kinderarztpraxis auf. Im Krankenhaus kann das misshandelte und gequälte Neugeborene durch eine Notoperation gerettet werden. Im Zuge der klinischen Untersuchung werden weitere Verletzungen festgestellt. 

Die Beschreibung der Folgen der bestialischen Körperverletzungen sind kaum zu ertragen: Schädelverletzung, eine Hirnblutung und Rippenbrüche, sowie eine Lungen- und Herzprellung. Es gab auch Einblutungen in den Augen. Außerdem besteht der Verdacht auf zurückliegende Knochenbrüche - Aussagen über mögliche Folgeschäden können noch nicht gemacht werden.

Vor vier Jahren unterzieht sich eine Frau aus Rheinland-Pfalz einer Schönheitsoperation.

Baby in Ludwigshafen misshandelt: Eltern sitzen in Untersuchungshaft

Im Falle einer Verurteilung drohen der Mutter eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf bis 15 Jahren, dem Vater ein bis 10 Jahre Haft. Beide sind nicht vorbestraft.

esk/kpo/kab/rob

Quelle: Ludwigshafen24

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