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Attila Hildmann mit Hetz-Attacke gegen Smudo – „Steck dir deine...“

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Von: Daniel Hagen

Attila Hildmann hat sich in die Türkei abgesetzt und hetzt von dort aus gegen alle, die nicht seine krude Weltanschauung teilen. Jetzt hat es auch Smudo und die Luca-App erwischt.

Während es in den letzten Monaten eher ruhig um Xavier Naidoo und seine Verschwörungsmythen geworden ist, hat Attila Hildmann erst so richtig losgelegt. Weil ein Haftbefehl gegen den selbsternannten „Reichskanzler“ ausgestellt worden ist, hat der sich in die Türkei abgesetzt. Er selbst bezeichnet es allerdings als „Urlaub machen“. Schließlich hat Hildmann schon vor Monaten angekündigt, für Deutschland „Kopfschüsse zu kassieren – da passt eine Flucht ins Ausland eher weniger dazu. Doch alleine steht der vegane Koch damit nicht. So hat sich auch Bodo Schiffmann nach Afrika abgesetzt. Aus seinem Exil heraus hetzt Attila Hildmann fleißig weiter. Aktuell gegen Smudo und die Luca-App.

NameAttila Klaus Peter Hildmann
Geboren22. April 1981 in Berlin
Größe1,77 Meter
ElternUrsel Hildmann
AusbildungFreie Universität Berlin

Attila Hildmann hetzt gegen Smudo und Luca-App

Seit Beginn der Corona-Krise hat sich Attila Hildmann zu einem der führenden Köpfe der Corona-Leugner und Verschwörungsideologen in Deutschland entwickelt. Über die App Telegram verbreitet der vegane Autor Verschwörungsmythen über das Virus, wünscht Politikern wie Volker Beck die Todesstrafe und bezeichnet Unternehmen wie BioNTech als Mörder. Das hat den Staatsschutz alarmiert, der bereits seit einiger Zeit gegen Hildmann ermittelt.

Als dann ein Haftbefehl wegen Fluchtgefahr ausgestellt worden ist, hatte sich der 39-Jährige bereits in die Türkei abgesetzt. Von dort aus haben Hetze und Antisemitismus noch zugenommen. Mittlerweile beschimpft er ungeniert und ungestraft Juden, leugnet den Holocaust und grüßt seine Follower mit den Worten „Sieg Heil“.

Attila Hildmann beschimpft Smudo übel

Neben Politikern werden auch immer wieder Prominente Ziel von Hildmanns Hetze. So auch der Rapper Smudo von den Fantastischen Vier. Der 53-Jährige hat zuletzt die von ihm mitinitiierte Luca-App vorgestellt, mit der die Nachverfolgung von Coronainfizierten besser möglich sein soll, als mit der von der Politik entwickelten Corona-App. Für Attila Hildmann wird Smudo damit zum „Vaterlandsverräter“, der mit seiner „Überwachungsstaat-App“ ein wirtschaftliches Interesse verfolge.

Attila Hildmann beschimpft Smudo auf Telegram. © Screenshot/Telegram/Attila Hildmann

DIESER UNTERMENSCH! STECK DIR DEINE DRECKSAPP IN DEINEN FETTEN PICKELARSCH DU VERRÄTER!“, schreibt Attila Hildmann auf Telegram. Zudem wirft der 39-Jährige dem Rapper vor, dass er die Daten seiner App für eine halbe Million Euro an die Bundesländer verkaufen würde. Beweise hat er dafür natürlich keine. „SMUDO MUSS VOR EIN STRAFGERICHT, ER IST PROPAGANDIST UND MITTÄTER BEI DER VERSKLAVUNG DER MENSCHHEIT!“, fordert Hildmann.

Attila Hildmann: Falsche Behauptungen über Luca-App

Die Luca-App soll die Nachverfolgung von Corona-Infektionen einfacher machen und damit die Gesundheitsämter entlasten. Man erhält einen QR-Code, den man bei Treffen mit Freunden oder später in Restaurants, Museen und Konzerten scannen lassen kann. Sollte einer der Personen dann positiv auf das Virus getestet werden, können die Daten schnell an das Gesundheitsamt geschickt werden. So kann die Infektionskette schnell unterbrochen werden. Laut Entwickler unterliegt alles dem Datenschutz. Die von Attila Hildmann erwähnten 500.000 Euro pro Bundesland findet man hingegen nirgendwo erwähnt.

DIESE APP EBNET DEN TOTALITÄREN ÜBERWACHUNGSSTAAT! FREIHEITEN GIBTS NUR NOCH WENN MAN VORHER EINEN QR-CODE SCANNT, FÜR JEDEN KAFFEE, DEN DU TRINKEN WILLST, MUSST DU VORHER ERSTMAL DEINE APP ÖFFNEN UND CODES SCANNEN, DAMIT JEDER SCHRITT UND JEDE TAT AM TAG GESPEICHERT IST!“, behauptet Attila Hildmann weiter. Das stimmt so allerdings nicht. Denn laut Entwickler sorgt eine sogenannte Geofencing-Erkennung dafür, dass das Handy sich automatisch auscheckt, wenn man das Cafe, das Kino oder das Museum verlässt. Auch hier handelt es sich – wie so oft – um eine leere Behauptung von Hildmann, ohne jeden Beweis. (dh)

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