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A66: Horror-Unfall auf Kinzigtalbrücke – Lkw stürzt 15 Meter in die Tiefe, Fahrer (56) tot

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Von: Daniel Hagen

Lastwagen stürzt von Kinzigtalbrücke
Ein Lkw ist von der Kinzigtalbrücke ins Wasser gestürzt. © FULDAMEDIA/dpa

A66: Ein Sattelschlepper ist am Morgen von der Kinzigtalbrücke in einen darunter liegenden Fluss gestürzt. Der Fahrer wird wenig später tot geborgen:

Ein dramatischer Unfall auf der A66 zwischen Bad Soden-Salmünster und Steinau in Hessen sorgt am Dienstagmittag (3. August) für einen Großeinsatz der Rettungskräfte. Nach ersten Informationen der Polizei ist ein Sattelschlepper auf der Strecke von Hanau nach Fulda unterwegs, als gegen 11:10 Uhr das Unglück passiert. Aus bislang noch unbekanntem Grund durchbricht der Lkw eine Leitplanke der Kinzigtalbrücke und stürzt in die Tiefe. Der Fahrer überlebt den tiefen Sturz nicht. Die Autobahn wird zudem in Richtung Fulda voll gesperrt. Was bislang über den Horror-Unfall bekannt ist, verrät MANNHEIM24.de*.

NameKinzigtalbrücke
BundeslandHessen
EröffnetSeptember 1994
WasserflächeKinzig

A66: Tödlicher Unfall – Lkw stürzt von Kinzigtalbrücke

Seit kurz nach 11 Uhr sind zahlreiche Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst auf der A66 im Einsatz. Dort ist ein Lkw, der wohl mit leeren Paletten beladen ist, von der Kinzigtalbrücke in den darunter liegenden Fluss Kinzig gefallen. Das Fahrzeug landet aber zum größten Teil am Ufer, nur das Führerhaus liegt im Wasser. Die 1994 fertiggestellte Brücke ist nach Darstellung des Main-Kinzig-Kreises mit 985 Metern die längste Straßenbrücke in Hessen und wird täglich von etwa 30.000 Fahrzeugen überquert. Die Fallstrecke des Lkw beträgt etwa 15 Meter.

Für die Suche nach dem Fahrer sind Taucher aus dem Maintal angefordert worden. Diese suchen anschließend die Kinzig ab. Wie die Polizei mittlerweile bekannt gegeben hat, ist der 56-jährige Fahrzeuglenker aus dem bayerischen Bad Kissingen tot geborgen worden. Nach ersten Ermittlungen vermutet die Polizei, dass der Lkw ein Baustellenfahrzeug gerammt haben könnte. Der genaue Unfallhergang ist aber noch unklar. Der Schaden wird auf 200.000 Euro geschätzt. Die Beamten suchen dringend nach Zeugen des Crashs, die sich unter 06183 91155-0 melden sollen.

A66: Autobahn mehrere Stunden lang voll gesperrt

Die A66 ist seit mehreren Stunden in Richtung Fulda komplett gesperrt. Es wird empfohlen, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. Laut Hit-Radio FFH kommt es auch auf der Gegenfahrbahn zu Behinderungen, da dort Gaffer unterwegs sind. Zur Klärung des Unfallhergangs ist ein Gutachter beauftragt worden. Die Staatsanwaltschaft Hanau hat die Ermittlungen bereits übernommen. Die Sperrung dürfte bis in die frühen Abendstunden andauern.

Nur wenige Kilometer von der Unfallstelle hat es vor kurzem mehrere Leichenfunde gegeben. In Steinau an der Straße wird Mitte Juli die Leiche einer 52-Jährigen gefunden. Etwas später finden die Beamten auch den toten Körper des mutmaßlichen Täters. Nur ein paar Tage zuvor hat ein Hund die Polizei zu einer verwesten Leiche in einer Wohnung in Schlüchtern geführt. (pol/dpa/dh) MANNHEIM24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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