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Flammen-Inferno auf A6: Lkw brennt aus, Autobahn stundenlang gesperrt

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Von: Peter Kiefer

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Sinsheim - Ein brennender Lkw hat auf der A6 einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Der Asphalt ist beschädigt, eine Fahrspur auch Stunden später noch immer gesperrt:

Nächtliches Flammen-Inferno am späten Montagabend (24. Oktober) auf der vielbefahrenen Autobahn 6 in Richtung Heilbronn. Kurz nach 22 Uhr bemerkt der Fahrer eines mit Autoteilen beladenen Lkw auf der A6 bei Sinsheim (Rhein-Neckar-Kreis) plötzlich aus bislang ungeklärter Ursache Feuer während der Fahrt.

Wegen Lkw-Brand bei Sinsheim – A6 stundenlang gesperrt

Der Fahrer schafft es gerade noch rechtzeitig, sein tonnenschweres Gefährt zwischen Wiesloch/Rauenberg und Sinsheim auf die Sperrfläche zwischen der Spur Richtungsfahrbahn Heilbronn und der Ausfahrt Sinsheim abzustellen.

Während der Fahrer noch früh genug auf dem 40 Tonner aussteigen kann und unverletzt bleibt, stehen sowohl Zugmaschine als auch Auflieger schnell in Vollbrand. Die Feuerwehren aus Sinsheim und seinen Ortsteilen sind schnell mit einem Großaufgebot vor Ort und löschen das Feuer.

Der ausgebrannte Lkw auf der A6 bei Sinsheim.
Der ausgebrannte Lkw auf der A6 bei Sinsheim. © HEIDELBERG24/PR-Video/René Priebe

Lkw voller Autoteile auf A6 ausgebrannt – Fahrer unverletzt, 150.000 Euro Schaden

Bis in die frühen Morgenstunden des Dienstags sind die Einsatzkräfte damit beschäftigt, das geschmolzene Brandgut mit Baggern auseinander zu ziehen. Das Gespann ist mittlerweile abgeschleppt, wie das zuständige Polizeipräsidium Mannheim mitteilt.

Erst seit etwa 7 Uhr sind die mittlere und linke Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben. Der rechte Fahrstreifen und die Ausfahrt Sinsheim bleiben wegen eines Fahrbahnschadens und Reinigungsarbeiten weiterhin gesperrt. Der Sachschaden beträgt rund 150.000 Euro.

Flammen-Inferno auf A6 – zwei Spuren Richtung Heilbronn wieder befahrbar

Die A6 in Richtung Heilbronn musste die ganze Nacht über bis kurz nach 6 Uhr voll gesperrt bleiben. Zwei Fahrstreifen sind wieder frei. Die rechte Spur bleibt noch bis auf Weiteres gesperrt.

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In der Spitze staute sich der Verkehr auf rund drei Kilometer zurück. Der Verkehr ist bis 6 Uhr an der Anschlussstelle Wiesloch/Rauenberg ausgeleitet worden. Auf den Straßen in der Peripherie um Angelbachtal, Eschelbach und Dühren ist es deshalb zu einem erheblichen Verkehrsaufkommen gekommen. Auf der A6 kommt es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen – meist wegen Unfällen. (pol/pek)

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