275.000 Tonnen Material

AKW Obrigheim: Rückbau schürt Ängste

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Das Atomkraftwerk in Obrigheim.

Obrigheim - Vier Bürger tragen ihre Ängste jetzt vor Gericht. Sie bangen um Leben, Gesundheit, Eigentum - und fragen: Was passiert bei einem terroristischen Anschlag auf das AKW?

Am 28. Oktober beginnt der Prozess vor dem Verwaltungsgerichtshof in Mannheim. Vier Anwohner leben in der unmittelbaren Nähe des Kernkraftwerks Obrigheim. Ihre Sorge: Bei einem Störfall oder gar einem terroristischen Anschlag könnte ihre Umgebung radioaktiv verseucht werden. 

Die Frage: "Was, wenn ein Flugzeug gezielt auf das Brennelementelager gelenkt werde?", scheint die Anwohner in Angst und Schrecken zu versetzen.

 
Sie beklagen, dass das Umweltministerium die Gefahr nicht ernst genug genommen habe. Außerdem, so die Meinung der Kläger, sei die Umweltverträglichkeit der zweiten Genehmigung zum Abbau nicht hinlänglich geprüft worden. Darüber hinaus wäre das Ministerium in der Pflicht gewesen bei der zweiten Genehmigung zum Abbau die Öffentlichkeit zu beteiligen.

Der Rückbau des Atomkraftwerks Obrigkeit wird noch Jahre in Anspruch nehmen. 

tin

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