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Xavier Naidoo: Neues Skandal-Video sorgt für Aufregung – Impfzentrum wird gesprengt

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Von: Daniel Hagen

Xavier Naidoo hat zusammen mit anderen Musikern einen Song veröffentlicht. Darin geht es um Verschwörungsmythen, Impfungen und Aufruf zur Gewalt.

Ich mach da nicht mit“, heißt der Song der „Rapbellions“, die aus insgesamt 17 Rappern bestehen. Der prominenteste Teilnehmer der Gruppe ist Xavier Naidoo, der den Refrain des Songs singt. In der Single geht es neben altbekannten Verschwörungsmythen natürlich auch um den Widerstand gegen die „Corona-Dikatur“ und die „Plandemie“. Doch an mehreren Stellen wird auch offen zu Gewalt aufgerufen und ein Impfzentrum explodiert. Obwohl das Video dazu schon gelöscht worden ist, schafft es der Song in die Charts.

NameXavier Kurt Naidoo
Geboren2. Oktober 1971 in Mannheim
AlbenNicht von dieser Welt, Hin und Weg
ElternEugene Naidoo, Rausammy Naidoo

Xavier Naidoo: Song „Ich mach da nicht mit“ der Gruppe „Rapbellions“

Ich mach da nicht mit, es kann gar nicht sein, euer Gift kommt in unsere Körper nicht rein. Die Geschwister und ich, wir wagen den Schritt, wir machen nicht mit“, singt Xavier Naidoo mehrmals, während er auf einem Fahrrad durch die sonnigen Straßen von Andalusien fährt. Dorthin ist der gebürtige Mannheimer bereits letztes Jahr geflohen. Nicht zum ersten Mal veröffentlicht Naidoo einen Song voller Verschwörungsmythen über das Coronavirus und die angebliche Diktatur in Deutschland. Bereits mit „WohnHAFT in Deutschland“ hat der 49-Jährige für einen Skandal gesorgt.

Dieses Mal singt er aber mit vielen anderen Künstlern – so wie damals bei Brothers Keepers. Von dem Song gegen Gewalt und Rassismus hat sich der Mannheimer mittlerweile distanziert*. Stattdessen lässt sich Naidoo mittlerweile lieber von Rassisten und Rechten feiern. So hat ihn das rechtsextreme Magazin „Compact“ sogar einmal als „wahren Helden“ bezeichnet. Im neuen Song „Ich mach da nicht mit“ kommt zudem der Rapper Ukvali zu Wort, der mit seinen regierungskritischen Songs und Ansichten viele Fans in der rechtsextremen Szene hat.

Xavier Naidoo: Im Video der „Rapbellions“ wird Impfzentrum gesprengt

Das Lied ist außerdem voll mit Verschwörungsmythen. So geht es unter anderem um den Deep State, der angeblich Kinder in unterirdischen Bunkern foltern und generell hinter allen dunklen Machenschaften auf der Welt stecken soll. Xavier Naidoo spielt in seiner Zeile darauf an, dass es sich bei den Corona-Impfstoffen um Giftspritzen handele, durch die die Hälfte der Menschheit ausgerottet werden solle. Und auch Okkultismus, der Teufel und dessen Anbeter werden in dem Song mehrfach besungen. Der Rapper Twanie sieht sich selbst sogar als „Gebetskrieger“, während Tburna vor einem weißen Kreuz rappt.

Der Rapper Skitekk tritt erst einen „Wächter“, bevor das Impfzentrum explodiert. © Screenshot/Youtube

Doch in dem Song geht es nicht nur um Verschwörungsmythen und Religion, sondern teilweise auch um Gewalt. So singt der Rapper Skitekk darüber, dass er der Wache einen Tritt verpasse, während er eine Person in einer gelben Ordner-Weste vor einem Impfzentrum tritt. Glücklicherweise ist diese Szene nur gestellt, denn ein paar Sekunden später explodiert das Zentrum im Hintergrund.

Xavier Naidoo: Song erreicht Platz 2 der Charts

Der Rapper Scep geht sogar noch einen Schritt weiter und singt die Zeile: „Mach Alarm, bewaffne dich, vernichte den tiefen Staat.“ Nur ein paar Szenen später droht Phizzo mit Gewalt gegen Markus Söder und Jens Spahn, wenn diese nicht die Finger von Kindern lassen würden. Das Lied ist mittlerweile zahlreich auf Telegram unter Rechtsextremen und Verschwörungsideologen geteilt worden – auch von Querdenkern wie Oliver Janich und Bodo Schiffmann. Letzterer hat vor kurzem erst den Friedensnobelpreis für Querdenker gefordert.

Besorgniserregend ist zudem, dass der Song der „Rapbellions“ mittlerweile auf Platz 2 der deutschen iTunes-Charts gelandet ist – und das, obwohl das Video auf YouTube bereits gelöscht wurde. Ironischerweise haben sie diesen Erfolg in einer „Meinungsdiktatur“ geschafft, in der man heute ja nichts mehr sagen darf. (dh)

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