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Sturm der Liebe: Krasse Enthüllung! So fake ist das Set der ARD-Serie wirklich

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Von: Fabienne Schimbeno

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„Sturm der Liebe“ – Die Telenovela zählt zu den beliebtesten Sendungen im Nachmittagsprogramm der ARD. Regisseur Stefan Jonas (56) packt jetzt aus, wie es hinter den Kulissen der Kult-Serie aussieht:

Über Liebe, Intrigen und Hochzeiten – der Erfolg der ARD-Serie „Sturm der Liebe“ ist längst nicht mehr wegzuleugnen. Täglich zieht es Millionen von Menschen pünktlich um 15.10 Uhr vor den Fernseher, um mit ihren Lieblingen vom „Fürstenhof“ mitzufiebern. Ob ein gebrochenes Herz, ein zärtlicher Kuss oder ein schrecklicher Unfall – die Fans fühlen in jeder Szene mit. Aber: Wie funktioniert das eigentlich? Wie entsteht eine Szene bei „Sturm der Liebe“? Regisseur Stefan Jonas (56) hat jetzt im Interview mit der BILD-Zeitung die krassesten Tricks beim Dreh der beliebten ARD-Serie verraten (wer nicht enttäuscht werden will, der liest jetzt besser nicht weiter):

SendungSturm der Liebe
SenderARD
Staffeln18
SendetermineMontags bis freitags um 15.10 Uhr

„Sturm der Liebe“: So fake ist das Set der ARD-Serie wirklich

Wie Regisseur Stefan Jonas der BILD-Zeitung offenbart, sind viele der Requisiten in „Sturm der Liebe“ tatsächlich echt. Wenn beispielsweise ein Gericht in der Serie gekocht wird, dann sei dies auch essbar. Allerdings sind nicht alle Lebensmittel echt: Um nachhaltig zu produzieren, würden im Hintergrund hauptsächlich künstliche Lebensmittel verwendet werden, heißt es im Artikel. Die Produktion verfüge jedoch auch über einige funktionstüchtige Geräte, wie zum Beispiel einen Wasserkocher. Der mache jedoch oftmals Probleme: „Wenn da kochendes Wasser drin ist, ist es für den Ton zu laut, wenn es aber zu wenig kocht, dampft es nicht. Die Requisiteure haben das aber mittlerweile raus“, erklärt Stefan Jonas im Interview mit der BILD.

Aber wie sieht es mit den Wohnungen bei „Sturm der Liebe“ aus? Man ahnt es vielleicht, aber für die Telenovela wurden nicht wirklich Unterkünfte gemietet. Im Gegenteil: Es handle sich um verschiedene Sets, die je nach Bedarf verändert werden: „An einem Tag stellt ein Bereich das Wohnzimmer und an dem anderen Tag das Schlafzimmer dar“, so Stefan Jonas gegenüber der BILD. Ein Set bestehe aus gebauten Wänden und Türen. Oftmals fehle die sogenannte vierte Wand, „damit die Kameras beim Dreh mehr Platz haben“, so Jonas. Das Set wirke laut Jonas dann wie eine Theaterbühne. Um die Räumlichkeiten besser beleuchten zu können, verfügen die Wohnungen in „Sturm der Liebe“ außerdem über keine Decke.

Erstaunlich ist aber: Die Möbel am Set sollen alle echt sein! Allerdings sei die Anschaffung der Requisiten nicht immer so einfach. Die Requisiteure würden teilweise durch die Möbelhäuser rennen oder einzelne Sachen sogar selbst bauen, heißt es im Artikel der BILD. Enttäuschung auch für alle Fans des serienprägenden „Fürstenhofs“: Das Hotel ist kein echtes Hotel. Für die Drehs würde lediglich die Außenanlage eines Schlosses genutzt werden, der Innenraum sei keine wirkliche Hotellobby, sondern ein Set mit einer Drehtür.

„Sturm der Liebe“-Regisseur gesteht: Auch hier wird getrickst

Wer denkt, dass die Darsteller in „Sturm der Liebe“ tatsächlich miteinander telefonieren, der liegt gewaltig daneben! Auch Telefon-Gespräche in der ARD-Serie sind nicht echt. Wie im Artikel der BILD-Zeitung erklärt wird, würden die Gespräche vorher aufgezeichnet werden und die Regieassistenz spreche den Text des Telefonpartners. „Wenn sich die Schauspieler vorstellen müssen, dass sie telefonieren, obwohl sie nur ihren Text einsprechen, kann das zu einer großen Herausforderung werden. Vor allem die passenden Emotionen im richtigen Moment wiederzugeben, ist nicht immer ganz leicht“, so Stefan Jonas.

In „Sturm der Liebe“ gibt es auch die ein oder andere Autofahrt. Anders als in anderen Formaten wird im Hintergrund jedoch keine Leinwand abgespielt, vor der die Autos stehen. Nein, die einfachste Methode sei laut Regisseur Stefan Jonas, sich mit der Kameraausrüstung einfach mit ins Auto zu setzen und die Strecke über mitzufahren und das dann zu unterschneiden mit Videos von dem fahrenden Auto von außen. Bei längeren Auto-Szenen würde das Gefährt jedoch auf einen Anhänger gestellt werden, der sich dann bewegt. Der Hänger würde laut BILD-Informationen auch dann zum Einsatz kommen, „wenn der Schauspieler keinen Führerschein hat oder nicht mit dem Auto fahren kann“.

Die vielen Tricks beim Dreh von „Sturm der Liebe“ sollen dem Erfolg der Serie jedoch keinen Abbruch tun. Im Gegenteil: Erst durch sie entsteht die Faszination über die Daily-Soap, die zwischen den Jahren leider mehrfach ausfallen muss. (fas)

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