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Hartz und herzlich: Schulden-Drama in den Benz-Baracken – Christine wagt drastischen Schritt

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Von: Laura Reeb-Quintans

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„Hartz und herzlich“: Christine plagen große finanzielle Sorgen. Um aus der Schuldenfalle zu kommen, muss sie einen drastischen Schritt gehen:

Die Sozial-Doku „Hartz und herzlich“ geht bereits in die vierte Staffel. Die Sendung über die Benz-Baracken in Mannheim begleitet die Bewohner nun schon seit 2017 – das Leben mit Hartz IV, Geldsorgen, und dem Alltag mit der Familie machen die Doku aus. Vor allem der nachbarschaftliche Zusammenhalt und die Authentizität der Barackler verhelfen der Show zu Kult-Status.

Vor allem Zwillingsmama Janine, die Großfamilie um Elvis und Katrin und die alleinerziehende Mutter Christine begeistern die Fans seit fünf Jahren. In der Vergangenheit hat vor allem Christine mit einer Menge Hürden zu kämpfen. Besonders der starke Schimmelbefall in ihrer Wohnung ist häufig Thema der Sozial-Doku. Doch inzwischen steht das nächste Problem vor der Tür: Als Hartz-IV-Empfängerin kämpft die Mannheimerin mit Schulden.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortBenz Baracken, Mannheim

„Hartz und herzlich“: 3000 Euro Stromschulden werfen Christine in die Schuldenfalle

In der 62. Episode von „Hartz und herzlich“ begleitet die Sozial-Doku Christine auf dem Weg aus ihren Schulden. Da sie nur geringe finanzielle Mittel zur Verfügung hat, droht ihr mit 3.000 Euro Stromschulden der finanzielle Ruin. Die alleinerziehende Mutter entschließt sich zu einem gewagten Schritt – sie meldet Privatinsolvenz an. Dies ist die einzige Möglichkeit, ihre finanzielle Krise in den Griff zu bekommen. Nach Erhalt des Gerichtsbriefs beginnt für die Baracken-Bewohnerin die Privatinsolvenz. Für Christine ist das ein Lichtblick: „Es läuft endlich mal alles so wie ich es wollte“. Sie sieht den Schritt als Neuanfang und Chance, ihr Leben zu gestalten, wie sie es möchte.

„Hartz und herzlich“: Christine aus den Benz-Baracken kämpft seit Monaten mit Schimmel in ihrer Wohnung. (Fotomontage)
„Hartz und herzlich“: Christine aus den Benz-Baracken kämpft seit Monaten mit Schimmel in ihrer Wohnung. (Fotomontage) © Screenshot TVNOW/Montage HEADLINE24

Sobald Christine 3 Jahre lang schuldenfrei bleibt, kann sie sich bei der Schufa freikaufen – oder ein weiteres Jahr warten, um die Privatinsolvenz zu beenden, erklärt sie. Die Baracklerin berichtet, sie habe daraus gelernt und werde in Zukunft nicht mehr in die Schuldenfalle tappen. Doch ihre mangelnden finanziellen Mittel und ihre schlechten Schufa-Einträge machen die Wohnungssuche schwierig. Seit Jahren plagt sie der starke Schimmelbefall in ihrer Wohnung. Da dies auch ein großes Gesundheitsrisiko für ihre kleine Tochter birgt, möchte Christine endlich umziehen.

Einen Vorteil hat diese Privatinsolvenz jedoch: Christine hat nach vielen Jahren endlich die Chance auf komplette Schuldenfreiheit. So lange das Verfahren läuft, darf sie jedoch keine neuen Schulden anhäufen und hat jetzt auch keine Möglichkeit mehr, neue Anschaffungen per Raten abzuzahlen.

„Hartz und herzlich“: Christine ist zufrieden mit dem, was sie hat

Nach der Anmeldung ihrer Privatinsolvenz plagen Christine bereits die nächsten Sorgen: Ihr Fernseher und eine Lampe sind kaputtgegangen. Die Mannheimerin nimmt das jedoch gelassen. Vor den „Hartz und herzlich“-Kameras erklärt sie, sie sei zufrieden mit dem, was sie habe. Einen möglichen Schuldigen für den kaputten Fernseher glaubt Christine auch zu haben. Ihre Katze „Mausi“. Beim Spielen habe die Samtpfote das Gerät möglicherweise beschäftigt. Doch man könne auch ohne eine Flimmerkiste leben – es gäbe wichtigere Anschaffung, wie zum Beispiel Schulutensilien für ihre kleine Tochter. (lrq)

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