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Hartz und herzlich: Baracken-Hausmeister engagiert sich bei Flüchtlingshilfe

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Russlands Krieg in der Ukraine bringt Leid über die Zivilbevölkerung. Immer mehr Menschen flüchten. Helferseele Michael möchte mit dieser Geste unterstützen:

In der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ dreht sich normalerweise alles um die finanziellen Sorgen der Benz-Baracken-Bewohner, den Ämterstress und den nachbarschaftlichen Zusammenhalt. Helferseele und Kumpel Michael ist immer mitten im Geschehen. Der selbstständige Hausmeister unterstützt die Barackler, wo er kann. 

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortBenz-Baracken, Mannheim

„Hartz und herzlich“: Baracken-Hausmeister engagiert sich bei Flüchtlingshilfe

Baracken-Hausmeister Michael zieht es meist dort hin, wo seine Unterstützung dringend benötigt wird. Um Menschen zu helfen, ist ihm kein Weg zu weit. Auch dem Mannheimer ist der Krieg in der Ukraine nicht entgangen.

Da Putins Vormarsch endloses Leid über die Zivilbevölkerung gebracht hat, flüchten viele Menschen aus der Ukraine. Die Hilfe für Flüchtlinge ist auch bei der Stadt Mannheim ein großes Thema – und nicht nur dort. Benz-Baracken-Hausmeister Michael möchte mit dieser Geste den Geflüchteten ein paar schöne Stunden bescheren:

„Hartz und herzlich“: Im Lusienpark – Michael organisiert Picknick für Geflüchtete

Helferseele Michael hat über die Osterfeiertage ein Picknick für die ukrainischen Flüchtlinge mitorganisiert: „Wir waren heute mit ein paar Geflüchteten und den Familien im unteren Luisenpark und haben dort ein bisschen Picknick gemacht“, verraten Michael und sein Freund Chris in einem Instagram Video.

Doch damit nicht genug: Künftig sollen weitere Hilfsangebote, gemeinsam mit dem Baracken-Hausmeister, stattfinden. „Wir haben schon wieder ein paar Sachen in Planung – mit Luisenpark und mit Indoor- und Outdoorspielplätzen“, verrät Kumpel Chris in Michaels Instagram-Beitrag.

„Hartz und herzlich“: Michael möchte ukrainische Familien unterstützen – „für die Kinder war es...“

Michael möchte die Geflüchteten in Mannheim willkommen heißen und gemeinsam mit anderen dafür sorgen, dass sie sich in der Quadratestadt wohlfühlen. „Wir gucken, dass wir unseren ukrainischen Gästen, hier in Mannheim, ein paar schöne Tage machen“, so Chris in Michaels Instagram-Video weiter.

Der Austausch mit den ukrainischen Familien und die Freizeitangebote seien eine Herzensangelegenheit für die „Hartz und herzlich“-Bekanntheit. „Für die Kinder war es erfolgreich: Sie konnten Federball spielen, im Sandkasten spielen und über die Wiesen im Luisenpark rennen“, schwärmt der Mannheimer von der Hilfsaktion.

„Hartz und herzlich“: Sozialdoku-Teilnehmer als Helfer im Ahrtal – „ist bei mir nicht vergessen“

Michael ist Helferseele durch und durch – und beteiligt sich nicht nur bei der Flüchtlingshilfe. Als die Flutkatastrophe im Juli 2021 ganz Deutschland erschüttert hat, ist der selbstständige Hausmeister als Helfer in das rund 200 Kilometer entfernte Flutgebiet gereist, um den Menschen vor Ort mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Ein Herzensprojekt, das ihn noch immer beschäftigt.

Die Zeit im Fluthelfer-Container-Dorf hat Michael nicht vergessen und möchte trotz des Engagements in Mannheim weiter im Flutgebiet helfen: „Das Ahrtal ist bei mir nicht vergessen. Es geht auch nach Ostern bei mir wieder los im Ahrtal – mal schauen, was da los ist“, verrät der Baracken-Hausmeister in seinem Instagram-Beitrag. (sik)

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