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„Hartz und herzlich“-Seefahrer Kowalski ist tot – das passierte bei seinem letzten TV-Dreh

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Am 12. August 2021 stand Zuschauerliebling Kowalski das letzte Mal vor der RTLZWEI-Kamera. Bei seinem letzten Dreh sprach er über seine Kindheit.

Als am 12. August 2021 die Dreharbeiten für die neuen Folgen „Hartz und herzlich - Tag für Tag Rostock Groß Klein“ auf RTLZWEI zu Ende gehen, kann noch niemand ahnen, welche traurige Nachricht wenige Monate darauf folgen wird. Nicht einmal vier Monate später, am 29. November, stirbt der „Hartz und herzlich“-Liebling Kowalski. Der 63-Jährigen ist seit Folge 1 einer der beliebtesten Darsteller der Show gewesen. Darüber berichtet MANNHEIM24.

„Hartz und herzlich“: Todesfall in Rostock – Zuschauerliebling Kowalski bekommt eigene Abschieds-Folge

Da der Rostocker die TV-Sendung geprägt hat, wie kein anderer, gibt es eine spezielle Art des Abschieds auf RTLZWEI. Das „Hartz und herzlich“-Team gedenkt Kowalski mit einer Sonderfolge. Das Leben von Kowalski ist nie wirklich einfach gewesen. 2018 stand Andreas Kowalski zum ersten Mal vor der Kamera und ließ die Zuschauer an seinem Leben teilhaben. In den folgenden drei Jahren, eroberte er die Herzen der Fans in ganz Deutschland.

Der Seefahrer hätte, wie viele DDR-Bürger, gerne die Freiheiten des Westens genossen – und das nicht nur auf hoher See. Über die Jahrzehnte hinweg wurde der 63-Jährige Ehemann und kurz darauf auch Vater eines Sohnes. Neben finanziellen Problemen wurde Kowalski auch von Krankheiten geplagt. Der „Hartz und herzlich“-Seefahrer war alkoholsüchtig und auf seinen Rollstuhl angewiesen. Unklar ist bislang, ob der langjährige Alkoholkonsum am Ende zu seinem Tod geführt hat.

Letzter „Hartz und herzlich“-Dreh mit Kowalski – Seefahrer zeigt private Fotos aus der Jugend

Bei seinem letzten „Hartz und herzlich“-Dreh hatte der Rentner – als hätte er gewusst, dass er anschließend nicht mehr vor der Kamera stehen wird – Fotos mitgebracht, die er davor noch nie gezeigt hat. Auf den schwarz-weiß Fotos ist der leichtbekleidete Kowalski mit seiner damaligen Freundin am See zu sehen. Diese Unbekümmertheit schien für den Seebären ein Privileg zu sein.

Seine Zeit in der DDR hatte der Rostocker nicht unbedingt in bester Erinnerung: „Da musste man zur See fahren, wenn man etwas sehen wollte von der Welt“, so der 63-Jährige, der aufgrund seines Freigeists bei den Fans beliebt war. Mit seinen Geschichten über seine Seereisen und den Erlebnissen auf dem Meer hat Kowalski viele „Hartz und herzlich“-Zuschauer gefesselt.

„Hartz und herzlich“: Kowalski spricht bei letztem Dreh über seine Kindheit – „allein im Sandkasten gespielt“

In dem Fotoalbum befinden sich auch Kinderbilder von Andreas Kowalski. Das Blättern in dem Album ließ ihn nostalgisch werden: „Meine Mutter war arm. Die musste zwei Kinder ernähren und die hat Stunden für den Rostocker Zoo geleistet. Ich habe allein im Sandkasten gespielt – da hatte ich keine guten Zeiten“, erinnerte sich Kowalski beim letzten „Hartz und herzlich“-Dreh zurück.

Andreas Kowalski zeigte sich bei dem Thema Familie betroffen. Er habe keine schöne Kindheit gehabt, enthüllte der Seemann im Sommer 2021. „Die haben mir das Laufen mit einem Stück Schokolade beigebracht – West-Schokolade– da bin ich zu Mama und Papa gelaufen“, erinnerte sich der Rostocker beim Betrachten der Fotos. Auch die „Hartz und herzlich“-Ikone Dagmar aus Mannheim sprach über ihre Zeit in der DDR. (sik)

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