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Aktenzeichen XY: Mord an Promi-Kosmetikerin – wer hat Oksana Romberg (†50) brutal getötet?

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Von: Fabienne Schimbeno

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Die Kosmetikerin Oksana Romberg wird am 1. April 2021 tot in ihrer Wohnung gefunden. Bis heute fehlt vom Täter jede Spur. Kann „Aktenzeichen XY“ helfen, den Mörder zu fassen?

Sie war die Kosmetikerin, der die Promis vertrauten: Am 1. April 2021 wird die Ukrainerin Oksana Romberg, die unter anderem Stars wie Micaela Schäfer oder Tatjana Gsell schön machte, tot in ihrer Wohnung am Berliner Ku‘damm aufgefunden. Bis heute konnte die Polizei den Täter nicht dingfest machen. In einer neuen Folge „Aktenzeichen XY“ am Mittwoch (1. Juni) um 20:15 Uhr hat das LKA Berlin einige Fragen an die Zuschauer:

SendungAktenzeichen XY...ungelöst
SenderZDF
Erstausstrahlung1967
ModeratorRudi Cerne

„Aktenzeichen XY“: Kosmetikerin tot in Wohnung gefunden – Verletzungen an Kopf und Oberkörper

Oksana Romberg hatte ihr Kosmetikstudio in Berlin-Charlottenburg. Die Ukrainerin wurde zuletzt am 31. März 2021 gegen 18 Uhr gesehen, als sie sich auf den Weg nach Hause machte. Als die 50-Jährige am nächsten Tag nicht wie gewohnt zur Arbeit erscheint, werden Mitarbeiter unruhig und rufen die Polizei.

Oksana Romberg kann daraufhin nur noch tot in ihrer Wohnung gefunden werden. Der Leichnam soll schwere Verletzungen an Kopf und Oberkörper aufgewiesen haben.

Mord an Oksana Romberg (†50) bei „Aktenzeichen XY“ – Kontakte zum Drogen-Milieu?

Noch vor der Tat soll sich eine verdächtige Person in einem Innenhof nahe ihrer Wohnung aufgehalten haben. Der Unbekannte war ins Visier einer Überwachungskamera geraten. Die Polizei Berlin hatte in der Vergangenheit ein Video des Tatverdächtigen veröffentlicht, das jedoch nicht zum entscheidenden Hinweis führte.

Wie die BILD im November 2021 berichtet, sollen Untersuchungen ergeben haben, dass Oksana Romberg „mehr als nur gelegentlich“ Kokain konsumiert haben soll. Das erklärte die ermittelnde Staatsanwältin Antonia Ernst im Gespräch mit der Boulevardzeitung. Die Polizei konzentrierte sich daraufhin auf die Suche nach Oksana Rombergs Kokain-Lieferanten. Übrigens: Hier findest Du alle Sendetermine von „Aktenzeichen XY“ im ZDF.

„Aktenzeichen XY“: Mord an Oksana Romberg – hat sie den Täter selbst in ihre Wohnung gelassen?

Wie Staatsanwältin Ernst im Interview mit BILD erklärt, soll Oksana Romberg „häufig hohe Bargeld-Summen“ bei sich getragen haben. Demnach könnte sie in der Tatnacht zwischen 2.000 und sogar 50.000 Euro bei sich gehabt haben. Am Tatort hätten die Ermittler aber lediglich Kleingeld gefunden.

„Bei ihrer Bank gegenüber hatte sie auch nichts eingeworfen“, so Antonia Ernst im Gespräch mit BILD. Wusste der Täter von Oksana Rombergs hohen Geldsummen? Hat sie den Mörder eventuell sogar selbst in ihre Wohnung gelassen? Hintergrund: An der Wohnungstür seien keine Spuren eines Einbruchs gefunden worden.

Bei „Aktenzeichen XY“ hoffen Ermittler auf neue Hinweise im Mordfall Oksana Romberg (†50). (Fotomontage)
Bei „Aktenzeichen XY“ hoffen Ermittler auf neue Hinweise im Mordfall Oksana Romberg (†50). (Fotomontage) © Matthias Balk/dpa/Polizei Berlin/Montage HEADLINE24

„Aktenzeichen XY“ fahndet nach Mörder von Oksana Romberg (†50): Belohnung ausgesetzt

In der ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY“ wendet sich das LKA Berlin mit genau diesen Fragen ans Publikum. Die Staatsanwaltschaft hat für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen, eine Belohnung bis zu 5.000 Euro ausgesetzt.

Auch ein Vermisstenfall aus Homberg/Efze (Hessen) hält Ermittler bis heute in Atem: „Aktenzeichen XY“ zeigt am Mittwoch den Fall einer Mutter (20) und ihres fünf Monate alten Babys, die seit Januar 2019 spurlos verschwunden sind. Die Ermittler haben einen schrecklichen Verdacht.

„Aktenzeichen XY“: So können Zuschauer Hinweise abgeben

Sachdienliche Hinweise können sowohl während als auch nach Ausstrahlung der Sendung unter der Telefonnummer (089) 95 01 95 oder per E-Mail an xy@zdf.de abgegeben werden. Auch das LKA Berlin sowie jede andere polizeiliche Dienststelle nimmt zu jeder Zeit Hinweise entgegen.

Schon seit 1967 hilft die ZDF-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY“ dabei, ungelöste Fälle aufzuklären. Nicht selten sind es die Zuschauer, die den entscheidenden Hinweis liefern. Ein weiterer „Aktenzeichen XY“-Fall, der in der Sendung vom 1. Juni 2022 behandelt wird, ist die Messerattacke auf einen Obdachlosen – „Aktenzeichen“ zeigt den Fall als Film. Der Getötete wurde von zwei Passanten auf einer Parkbank gefunden. (fas mit PM)

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