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„Hartz und herzlich“-Liebling richtet sich Musikstudio ein – für die Rapper-Karriere

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Von: Pauline Wyderka

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„Hartz und herzlich“-Teilnehmer Dominik möchte Rapper werden. Um sein altes Zimmer zum Musikstudio umzufunktionieren, muss es jedoch erst einmal entrümpelt werden.

Dominik aus den Benz-Baracken möchte in die Fußstapfen anderer Künstler aus Mannheim treten und als Rapper groß herauskommen. Die neuen „Hartz und herzlich“-Folgen auf RTLZWEI folgen dem 21-Jährigen auf seinem Weg ins Musikbusiness. Während viele Schritte schon geschafft sind, hat „Navigator“ – sein Rapper-Alias – noch einen weiten Weg vor sich. Nun soll das alte Kinderzimmer zum Musikstudio umfunktioniert werden. Dafür muss das bisher frei stehende Zimmer jedoch erst einmal entrümpelt werden.

Um Rapper zu werden: „Hartz und herzlich“-Nachwuchs fehlt nur noch Musikstudio

Von ersten Tracks bis zum Merch. „Hartz und herzlich“-Darsteller Dominik alias „Navigator“ oder „NVG“ hat schon einige Herausforderungen gemeistert, um es als Rapper zu schaffen. Zuletzt gibt er 700 Euro für Pullover aus, um seine eigene Modemarke auf den Weg zu bringen. Stolz präsentiert er in den neuen Folgen aus Mannheim nun seinen Merch.

„Guck mal meine Kleidung an. Ich hab‘ mein eigenes Merch, endlich.“ Er steht auf und zeigt den Hoodie, den er trägt, von allen Seiten: Einmal sein Künstler-Emblem „N-V-G“, darunter ein Wolf auf beiden Ärmeln. Vorne eine stilisierte Version von ihm als Rapper und: „Hinten – weil ich‘s so gern mag: So‘n Hentai-Mädchen.“ Zu sehen ist ein Mädchen im Anime-Look. „Ey super!“, kommentiert Mutter Christine beeindruckt.

Außer Musikstudio: Auch ein Video möchte der „Hartz und herzlich“-Rapper drehen

Doch das ist nicht alles. Außer dem Merch bringt er noch mehr gute Nachrichten bei „Hartz und herzlich“ mit. Es sieht so aus, als hätte er in der Zwischenzeit nämlich einen Produzenten gefunden. „Andreas hat mich jetzt komplett übernommen“, erzählt er Christine voller Vorfreude. Er bekomme alle größeren Kosten für die Musikproduktion nun übernommen. „Er fördert mich da jetzt komplett. […] Egal was ist, er macht alles. […] Er mischt mich, er mastert mich, einfach richtig geil.“

Das könnte durchaus helfen bei der Suche nach einem Musik-Label für den „Hartz und herzlich“-Rapper. Doch eines übernimmt Andreas wohl nicht: „Mein nächstes Ziel, was ich anstrebe, ist ein qualitatives eigenes Musikvideo. Ich als Mensch, […] so mit Outfits, mit Freunden […] Aber da fehlen mir die Mittel.“ Mama ist skeptisch. Die Mannheimerin rät dazu, einen Schritt nach dem anderen zu gehen und sich zunächst auf die Musik zu konzentrieren. Das Video könne warten, bis das Geld da ist.

„Muss auch ein wenig ranklotzen“: Michael von „Hartz und herzlich“ spricht Klartext

Und noch etwas wird Dominiks Unterstützer nicht übernehmen: Um Musik zu machen, soll ein Musikstudio her. Dafür möchte der „Hartz und herzlich“-Star sein altes Zimmer bei Mutter Christine umfunktionieren. Das ist zwar ungenutzt, steht aber alles andere als leer. Zunächst ist also erst einmal eins angesagt: große Entrümpelung. Das geschieht zwar nicht von selbst, dafür ist Hilfe von anderen in den Benz-Baracken in Mannheim nie weit.

Hausmeister Michael vom Haus des verstorbenen „Hartz und herzlich“-Lieblings Dagmar wird eingeschaltet. Sofort erklärt sich Michael bereit mitanzupacken – unter einer Bedingung: Dominik soll beim Ausräumen mithelfen, denn: „Er will was, dann muss er auch ein wenig ranklotzen, wie jeder andere auch.“

„Ich hab‘ schon viel gesehen“: Entrümpelung steht bei „Hartz und herzlich“ an

Und „ranklotzen“ dürfte nötig sein, denn das Zimmer stellt die „Hartz und herzlich“-Darsteller vor eine kleine Herausforderung. Bevor Helfer Michael sich selbst mit der Lage vertraut machen kann, spricht Christine noch eine Warnung aus: „Krieg‘ keinen Schock.“ Michael ist noch gefasst. „Alles klar, zeig, ich hab‘ schon viel gesehen.“

Doch ob die Zuversicht beim Anblick des buchstäblichen Haufens Arbeit bestehen bleibt? „Hui“, entfährt es dem Barackler aus Mannheim jedenfalls im nächsten Moment. Vor seinen Füßen ein Zimmer, das bis oben hin voll mit Sperrmüll ist. Ein undefinierbarer Haufen an Möbelteilen, Spielzeug und Kartons türmt sich auf. „Uhh“, schnauft er.

Entrümpelung bei „Hartz und herzlich“: Herber Rückschlag für Christine

„Also wenn wir Glück haben, geht das mit 60, 70, 80 Euro durch“, schätzt der Profi. Ein herber Rückschlag, denn eigentlich kann sich das die Hartz IV-Empfängerin nicht leisten. Mit den bescheidenen Sozialleistungen muss die 45-Jährige jeden Cent zweimal umdrehen, nur selten kann sie sich etwas leisten, wie als sie sich ein teures Elektrofahrrad gönnt und damit für Ärger bei vielen Fans sorgt. (paw)

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